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Figurative Verben in der allgemeinen Wissenschaftssprache des Deutschen: eine KorpusstudieMeißner, Cordula 28 November 2016 (has links)
In der vorliegenden Arbeit wird der für die allgemeine Wissenschaftssprache des Deutschen charakteristische Bereich der figurativen Verben im Rahmen eines gebrauchsbasierten Ansatzes unter Verwendung korpuslinguistischer Methoden empirisch erfasst und beschrieben. Auf der Grundlage dieser Untersuchung wird ein integrativer Ansatz zur Erfassung und Beschreibung zentraler Wortschatzbereiche der allgemeinen Wissenschaftssprache entwickelt. Das so gewonnene integrative Beschreibungsmodell verbindet die Perspektiven bisheriger quantitativ-bestandsbezogener und bedeutungsorientiert-einheitenbezogener Ansätze und bezieht darüber hinaus sowohl formale als auch inhaltlich-funktionale Aspekte als Gliederungsprinzipien für die zu beschreibenden Wortschatzbereiche mit ein. Methodisch zeichnet es sich durch das Ineinandergreifen von korpusgesteuertem und korpusbasiertem Vorgehen aus.
Die Ausarbeitung der Komponenten des Beschreibungsmodells wird auf mehreren Ebenen vorgelegt:
Diese werden im ersten Kapitel zunächst ausgehend von einer Bestandsaufnahme vorliegender Arbeiten zur Beschreibung allgemein-wissenschaftlichen Wortschatzes formuliert. Im zweiten Kapitel werden sie im Rahmen eines gebrauchsbasierten Modells der Sprachbeschreibung, der Kognitiven Grammatik Langackers, sprachtheoretisch fundiert. Methodisch eingelöst findet sich diese theoretische Fundierung in den korpuslinguistischen Untersuchungen zu figurativen Verben, die Gegenstand der Kapitel drei und vier sind. Im fünften Kapitel werden die dabei gewonnenen Ergebnisse zu einer formbasiert-funktionalen Typologie figurativer Verben zusammengeführt. Kapitel sechs zeigt die mit dem vorgeschlagenen Ansatz verbundenen Transfermöglichkeiten zur Erfassung und Beschreibung anderer Bereiche des allgemein-wissenschaftlichen Wortschatzes auf. Kapitel sieben ordnet den Untersuchungsgegenstand der figurativen Verben und das entwickelte Beschreibungsmodell aus fremdsprachendidaktischer Perspektive ein und skizziert einen Vorschlag zur Vermittlung allgemein-wissenschaftlichen Wortschatzes. / Verbs like ‘ausgehen von’, ‘beziehen auf’ or ‘darstellen’ that contain semantically concrete basic verbs (gehen, ziehen, stellen) form an essential part of German general academic vocabulary, i.e. vocabulary that is used across disciplines. Adopting a corpus linguistic approach, the study develops a comprehensive description of these ‚figurative verbs‘. Based on a data-driven methodology it investigates the properties of this lexis and shows that figurative verbs containing typical recurring forms like -stellen, -führen, -gehen and others are highly relevant from a quantitative point of view. On the basis of the most prominently recurring formal parts, a core inventory of verbs is collected and described with respect to the areas of meaning expressed as well as regarding aspects of polysemy.
Based on the empirical study, a model for the identification and description of vocabulary is developed, that integrates the hitherto separated quantitative - inventory based and meaning oriented - unit based perspectives. Moreover, it brings together aspects regarding form and function as means of structuring the vocabulary under description. Methodically, the model builds on a combination of the corpus-driven and the corpus-based approach.
The model is elaborated as follows: In Chapter 1, important aspects of description that the model should meet are identified based on a survey of existing work on general academic language. Chapter 2 provides a linguistic foundation within the framework of usage-based language description. In particular, it draws on Langacker’s Cognitive Grammar, from which the concepts of linguistic unit and construal are adopted. Chapters 3 and 4 present the corpus linguistic investigations on figurative verbs. In Chapter 5, the empirical results are brought together in a form- as well as function-based typology of figurative verbs. Chapter 6 synthesizes the findings into a model and shows possibilities of application of the proposed approach to other areas of general academic vocabulary. Finally, Chapter 7 summarizes the results from the perspective of language pedagogy and outlines a proposal for the teaching of general academic vocabulary.
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„Seit wann ist denn das Deutsche eine Fremdsprache?“Thielmann, Winfried 21 October 2011 (has links)
Die Vorlesung gibt einen allgemeinverständlichen Überblick über die Forschung und Lehre an der Professur für Deutsch als Fremd- und Zweitsprache der TU Chemnitz.
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Středověká ves a její přírodní prostředí. Modelové příklady (8.-15. století). / Medieval village and its natural environment. Model studies (8th-15th century).Janovský, Martin January 2017 (has links)
This master's thesis deals with the natural environment of two selected deserted medieval localities - Jevany-Dubina (Prague-East District) and Hol (Capital City of Prague). This work consists of two relatively independent parts. The first theoretical part describes chemical processes occurring in forest soils, and anthropogenic impact on soil. The second part is the actual research associated mainly with the study of agricultural land use and the variability of the natural environment influenced by man. The research of the Jevany-Dubina site consisted of an additional geodetic survey, a description of all relics, a surface collection and a geophysical survey. Selected procedures partially helped to interpret the parts of the settlement and its function. We conclude that a farmstead with guardians was most probable. The main part of the thesis is devoted to a geochemical research in the intravilan and extravilan of the deserted medieval village Hol. The greatest attention was paid to the interpretation of phosphorus (P) distribution in soil. Another of the issues dealt with in this thesis was the extent to which residents fertilized their fields and gardens around the village. Higher values of anthropogenic P in soil have been documented only in the intravilan of the village. Farther away from the...
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Verwendung des Konjunktivs bei indirekter Redewiedergabe in der wissenschaftlichen Textproduktion: Eine Fallstudie mit ausländischen und deutschen Studierenden am Lehrstuhl für Deutsch als Fremdsprache der TU DresdenHüttenrauch, Oliver 19 March 2010 (has links)
Ausgehend von der Frage nach der Funktionsrelevanz des Konjunktivs als Anzeiger für 'Indirekte Rede' wird in einem zweiten Schritt das modale Funktionspotential von Indikativ, Konjunktiv I und II im Spannungsfeld von Sprachnorm, Sprachvariation und Sprachsystem diskutiert. Im Fokus stehen dabei die so genannte 'Berichtete Rede' und abhängige Verbletztsätze. Die anschließende empirische Untersuchung erhebt mittels speziell entwickelter Lückensätze, inwieweit mit der Modusverwendung in beiden Strukturen textsortenstilistische Empfehlungen und textgrammatische Regeln befolgt werden. Eine zusätzliche Befragung zielt darauf ab, ob ein Zusammenhang zwischen der Verwendung einer Modusform und dem Ausdruck einer Sprechereinstellung (Zustimmung, Neutralität, Skepsis und Ablehnung) zum Wahrheitsgehalt der wiedergegebenen Information feststellbar ist. Die statistische Auswertung ergibt einerseits, dass die Mehrheit sowohl der nichtmuttersprachlichen, als auch der muttersprachlichen Studierenden die wiedergegebene fremde Rede entweder gar nicht oder nicht konsequent als solche kenntlich macht und damit gegen die Wahrung geistigen Eigentums verstößt. Andererseits führt auch die Beobachtung eines häufig unsystematischen Modusformengebrauchs in beiden Probandengruppen nicht zum Nachweis, dass mit diesen grammatischen Mitteln mehrheitlich spezifische Sprechereinstellungen ausgedrückt würden.
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Verhüllung als Kunst im 20. Jahrhundert / Veiling as art form in 20th centurySzidzik, Britta 07 April 2010 (has links)
Die vorliegende Arbeit erörtert das Phänomen „Verhüllung als Kunst“ anhand von Kunstwerken von Man Ray, Maurice Henry, Allan Kaprow, Joseph Beuys, Bruce Nauman, Franz Erhard Walther, Antoni Tapies, Joseph Kosuth und Christo und Jeanne-Claude. Diese exemplarische Auswahl macht den Einfluss künstlerischer Strömungen und Zielsetzungen deutlich und zeigt zugleich die verschiedenen Funktionen von Verhüllungen als Kunst.
Aufgrund der immer wiederkehrenden „Ähnlichkeitsvermutungen“ zwischen bekannten sakralen und profanen Verhüllungen und sog. Verhüllungskunstwerken in (populär-) wissenschaftlichen Veröffentlichungen, wird eine genaue Betrachtung profaner und sakraler Verhüllungen vorgenommen. Ebenso geht die Arbeit der Frage nach, inwieweit die Verwendung der Begriffe „verhüllen“ und „verpacken“ sowohl bei der Interpretation als auch in den Titeln der Kunstwerke von Bedeutung sind.
Fragen nach dem Verhüllten, der Hülle und ihrem Material, dem Ort, der Dauer, der Dimension und der Art und Weise der Verhüllung offenbaren eine Fülle von Erscheinungsformen und Merkmalen derselbigen. Die Analyse wird in der Interpretation durch (auto-)biografisches Material und frühere Interpretationen ergänzt.
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Prototypen transdisziplinärer Lehrformate im Reallabor KielGodat, Frauke, Müller-Geers, Mark, Reisas, Sabine, Sandmann, Julia 19 February 2019 (has links)
Im folgenden Artikel werden die Anfänge des Reallabors Kiel als hochschuldidaktisches Lehrformat an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel dargestellt. Im Rahmen des Projekts erfolgreiches Lehren und Lernen (PerLe) an der Universität Kiel wird seit dem Sommersemester 2017 jedes Semester ein Lehrformat im Reallabor Kiel angeboten. Die Formate sollen transdisziplinäres Lernen im Sinne einer Bildung für nachhaltige Entwicklung fördern. Der Beitrag beschreibt die Grundzüge der Lehrformate, ordnet zentrale Aspekte in aktuelle hochschuldidaktische Diskussionen ein und formuliert Fragen, die für erfolgversprechende Umsetzungen von Lehrformaten mit Reallabor-Bezügen im bisherigen Prozess deutlich wurden.
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Editorial Frühjahr 201822 July 2019 (has links)
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Carolin Kosuch: Missratene Söhne. Anarchismus und Sprachkritik im Fin de SiècleGempp-Friedrich, Tilmann 23 July 2019 (has links)
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Identität in Transgression – Olga Grjasnowas „Der Russe ist einer, der Birken liebt“Wójcik, Paula 13 August 2019 (has links)
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Das Schulprojekt Vot ken you mach mobil. Erfahrungsbericht über den ComicworkshopWahren, Sebastian, Hoferer, Daniela 14 August 2019 (has links)
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