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25 Jahre lebendige Demokratie: Freiheit. Einheit. Sachsen

Krause, Henry, Kuhrau, Martin, Volgmann, Uta 12 August 2020 (has links)
Ein Rückblick auf 25 Jahre Friedliche Revolution in Sachsen. Redaktionsschluss: 22.08.2016
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Eigenverantwortung und Verhandlungsautonomie für innovatives und gesundes Arbeitshandeln

Hüttges, Annett 01 September 2010 (has links)
Die vorliegende Arbeit untersucht die Relevanz von Merkmalen psychologischer Verträge und organisationaler Demokratie, Basisdimensionen psychischer Arbeitsanforderungen und Eigenverantwortung als Determinanten für Gesundheit, Arbeitsengagement und Innovation bei flexibilisierter Wissensarbeit. Dabei knüpft sie an der Frage an, welchen Erklärungswert indirekte Kontrollmechanismen auf organisationaler Ebene für die widersprüchliche Befundlage bei eigenverantwortlich handelnden Beschäftigten haben. Dazu wird das Konzept der Verhandlungsautonomie (Moldaschl, 2001) als organisationale Kontrolle von Beschäftigten über ihre Arbeits- und Beschäftigungsbedingungen vorgestellt, operationalisiert und in seiner strukturellen Invarianz bestätigt. Die empirischen Ergebnisse weisen ferner auf die inkrementelle Validität des Konstruktes hin, da Verhandlungsautonomie einen substanziellen zusätzlichen Beitrag zur Varianzaufklärung von Innovation und Gesundheit bei Wissensarbeit leistet, der über Personen- und Tätigkeitsmerkmale hinausgeht. Im Mittelpunkt der Arbeit steht die Überprüfung eines theoretisch begründeten Wirkungsmodells, in dem Eigenverantwortung als personale Ressource und Verhandlungsautonomie als organisationale Ressource wechselseitig aufeinander bezogene Determinanten für Stresserleben, Arbeitsengagement und innovatives Arbeitshandeln darstellen. Die Ergebnisse verweisen auf die Bedeutung von Eigenverantwortung und Verhandlungsautonomie als Innovations- und Gesundheitsressourcen, um Widersprüche zwischen leistungs- und gesundheitsbezogenen Zielen in Organisationen zu reduzieren, indem sie einer progressiven Entwicklung chronischer arbeitsbezogener Stresszustände im Innovationsgeschehen entgegen wirken. Damit eröffnen sich für Organisationen Handlungsperspektiven, durch Stärkung organisationaler Demokratie einerseits und Unterstützung eigenverantwortlichen Arbeitshandelns mit einer breiten Auslegung individueller Arbeitsrollen andererseits das Entstehen von Innovationen unter salutogenen Bedingungen zu befördern.:VORWORT 6 ZUSAMMENFASSUNG 7 1 EINLEITUNG 9 1.1 KERNMERKMALE VON ERWERBSARBEIT IN DER INFORMATIONS- UND WISSENSGESELLSCHAFT 9 1.2 INNOVATIONSVERHALTEN ALS INDIKATOR VOLKSWIRTSCHAFTLICHER LEISTUNGSFÄHIGKEIT 10 1.3 KONSEQUENZEN FÜR DIE PSYCHOLOGISCHE ANALYSE, BEWERTUNG UND GESTALTUNG HOCHQUALIFIZIERTER WISSENSARBEIT 11 1.4 ZIELE UND AUFBAU DER ARBEIT 12 2 THEORETISCHE GRUNDLAGEN 14 2.1 „NEUE SELBSTSTÄNDIGKEIT IN ORGANISATIONEN“ – EIN KONZEPT ZUR BEWERTUNG DER FOLGEN NEUER ARBEITSFORMEN 14 2.1.1 Konzeptgenese 14 2.1.2 Die betriebswirtschaftliche Perspektive: Intrapreneurship 15 2.1.3 Die industriesoziologische Perspektive: Arbeitskraftunternehmertum 16 2.1.4 Empirische Befunde zur „neuen Selbstständigkeit in Organisationen“ 16 2.2 ORGANISATIONALE DEMOKRATIE – DIMENSIONEN VON AUTONOMIE UND KONTROLLE IN ORGANISATIONEN 18 2.2.1 Organisationale Demokratie 18 2.2.2 Empirische Befunde zu psychologischen Effekten organisationaler Demokratie 20 2.2.3 Kontrollierte Autonomie 22 2.2.4 Verhandlungsautonomie 23 2.2.5 Schlussfolgerungen und Handlungsbedarf 24 2.3 DER PSYCHOLOGISCHE VERTRAG 25 2.3.1 Modelle zum Zusammenhang von Arbeitsbelastungen und Gesundheit 25 2.3.2 Der „neue“ psychologische Vertrag zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber 27 2.3.3 Psychologische Verträge bei flexibler Beschäftigung 30 2.3.4 Freiwilligkeit als Merkmal psychologischer Verträge 31 2.3.5 Vertragsbruch und Vertragsverletzung 33 2.4 EIGENVERANTWORTUNG UND EIGENVERANTWORTLICHES HANDELN 35 2.4.1 Bedeutung von Eigenverantwortung für Gesellschaft und Arbeitswelt 35 2.4.2 Der Verantwortungsbegriff in arbeits- und organisationspsychologischen Theorien 36 2.4.3 Präzisierung und Abgrenzung des Begriffs „Eigenverantwortung“ von anderen proaktiven Handlungskonzepten 37 2.4.4 Personale und situationale Antezedenzien von Eigenverantwortung 43 2.4.5 Konsequenzen von Eigenverantwortung für Innovation und Gesundheit 45 2.5 INNOVATIVES ARBEITSHANDELN ALS ARBEITSPSYCHOLOGISCHES ZIELKRITERIUM 48 2.5.1 Begriffspräzisierung von Innovation und innovativem Arbeitshandeln 48 2.5.2 Determinanten innovativen Arbeitshandelns 50 2.5.3 Zur konzeptuellen Integration von proaktiven Handlungskonzepten und Innovationsforschung 51 2.6 ZUSAMMENFÜHRUNG DER THEORETISCHEN GRUNDLAGEN ZUM UNTERSUCHUNGSMODELL DER ARBEIT 53 3. FRAGESTELLUNGEN UND HYPOTHESEN 56 3.1 EXPLORATIVE FRAGESTELLUNGEN ZU NEU- UND WEITERENTWICKELTEN MESSINSTRUMENTEN 56 3.2 BEITRAG DER SUBFACETTEN VON EIGENVERANTWORTUNG ZUR VORHERSAGE INNOVATIVEN ARBEITSHANDELNS 58 3.3 MEDIATORWIRKUNG VON BERUFLICHER SELBSTWIRKSAMKEITSERWARTUNG AUF DEN ZUSAMMENHANG VON EIGENVERANTWORTUNG UND INNOVATIVEM ARBEITSHANDELN 59 3.4 UNTERSCHIEDE IN DER STÄRKE DES ZUSAMMENHANGS VON INNOVATIVEM ARBEITSHANDELN UND SUBJEKTIVEM ERFOLG IM VERGLEICH ZU EIGENVERANTWORTUNG UND SUBJEKTIVEM ERFOLG 60 3.5 REZIPROKER ZUSAMMENHANG ZWISCHEN EIGENVERANTWORTUNG UND VERHANDLUNGSAUTONOMIE 61 3.6 BEITRAG VON VERHANDLUNGSAUTONOMIE ZUR VORHERSAGE VON EMOTIONALER IRRITATION UND INNOVATIVEM ARBEITSHANDELN 62 3.7 MEDIATORWIRKUNG VON ARBEITSINTENSITÄT AUF DEN ZUSAMMENHANG VON VERHANDLUNGSAUTONOMIE UND EMOTIONALER IRRITATION 63 3.8 MEDIATORWIRKUNG VON TÄTIGKEITSSPIELRAUM AUF DEN ZUSAMMENHANG VON VERHANDLUNGSAUTONOMIE UND INNOVATIVEM ARBEITSHANDELN 63 3.9 ZUSAMMENHANG VON VERHANDLUNGSAUTONOMIE UND ASPEKTEN DES PSYCHOLOGISCHEN VERTRAGS 64 3.10 MEDIATORWIRKUNG VON VERTRAGSVERLETZUNGEN AUF DEN ZUSAMMENHANG VON VERHANDLUNGSAUTONOMIE UND EMOTIONALER IRRITATION 65 3.11 MODERATORWIRKUNG VON EIGENVERANTWORTUNG UND FREIWILLIGKEIT AUF DEN ZUSAMMENHANG ZWISCHEN INNOVATIVEM ARBEITSHANDELN UND KOGNITIVER IRRITATION 65 3.12 MODERATORWIRKUNG VON VERHANDLUNGSAUTONOMIE UND FREIWILLIGKEIT AUF DEN ZUSAMMENHANG VON KOGNITIVER IRRITATION UND EMOTIONALER IRRITATION 66 3.13 ZUSAMMENHANG VON EIGENVERANTWORTUNG UND VERHANDLUNGSAUTONOMIE MIT ARBEITSENGAGEMENT 67 3.14 ZUSAMMENHANG VON INNOVATIVEM ARBEITSHANDELN, ARBEITSENGAGEMENT UND EMOTIONALER IRRITATION 68 4 METHODIK 70 4.1 STICHPROBENAUSWAHL UND -BESCHREIBUNG 70 4.1.1 Eingrenzung der Untersuchungsfelder 70 4.1.2 Stichprobenauswahl und -beschreibung der Vorstudie 71 4.1.3 Stichprobenauswahl und -beschreibung der Hauptstudie 72 4.2 VARIABLENPLAN 75 4.2.1 Variablenplan der Vorstudie 75 4.2.2 Variablenplan der Hauptstudie 76 4.3 UNTERSUCHUNGSDURCHFÜHRUNG 77 4.3.1 Untersuchungsdurchführung der Vorstudie 78 4.3.2 Untersuchungsdurchführung der Hauptstudie 78 4.4 METHODEN DER DATENERHEBUNG 79 4.4.1. Erfassung der personalen Prädiktoren: Eigenverantwortung 79 4.4.2 Erfassung der tätigkeitsbezogenen Prädiktoren: Tätigkeitsspielraum, Arbeitsintensität 80 4.4.3 Erfassung der organisationalen Prädiktoren: Verhandlungsautonomie 80 4.4.4 Erfassung der intervenierenden Variablen: Freiwilligkeit des psychologischen Vertrags 81 4.4.5 Erfassung der intervenierenden Variablen: Vertragsverletzung 82 4.4.6 Erfassung der intervenierenden Variablen: berufliche Selbstwirksamkeitserwartung 83 4.4.7 Erfassung der arbeitsbezogenen Einstellung: Arbeitszufriedenheit, Resignation 83 4.4.8 Erfassung der Leistungsbereitschaft: Arbeitsengagement 84 4.4.9 Erfassung der psychischen Gesundheit: kognitive und emotionale Irritation 85 4.4.10 Erfassung der Leistung: Innovatives Arbeitshandeln 86 4.4.11 Erfassung der Leistung: Subjektiver Erfolg 86 4.5 METHODEN DER DATENAUFBEREITUNG UND DATENAUSWERTUNG 87 4.5.1 Datenaufbereitung und Analyse fehlender Werte 87 4.5.2 Aggregation von Teilstichproben 88 4.5.3 Qualitätsprüfung der Erhebungsinstrumente 89 4.5.4 Strukturprüfung der Erhebungsinstrumente 90 4.5.5 Hypothesenprüfende Analysemethoden 92 4.6 SEKUNDÄRANALYSE 95 4.7 METHODENKRITIK 96 5. ERGEBNISSE 99 5.1 VORANALYSEN 99 5.1.1 Entwicklung einer Kurzform des Fragebogens „Eigenverantwortung (EV 20)“ 99 5.1.2 Übersetzung und Prüfung einer Skala zum innovativen Arbeitshandeln 102 5.2 ENTWICKLUNG EINES FRAGEBOGENS ZUR ERFASSUNG WAHRGENOMMENER VERHANDLUNGSAUTONOMIE UND ÜBERPRÜFUNG DER KONTEXTGEBUNDENHEIT 105 5.2.1 Vorgehen der Itemzusammenstellung zur Erfassung von Verhandlungsautonomie 105 5.2.2 Version 1 des Fragebogens zur Erfassung von Verhandlungsautonomie 108 5.2.3 Version 2 des Fragebogens zur Erfassung erlebter Verhandlungsautonomie 109 5.2.4 Kontextgebundenheit von Verhandlungsautonomie 112 5.3 ÜBERPRÜFUNG DER WIRKUNGSZUSAMMENHÄNGE IM FORSCHUNGSMODELL DER ARBEIT 113 5.3.1 Beitrag der Subfacetten von Eigenverantwortung zur Vorhersage innovativen Arbeitshandelns 113 5.3.2 Mediatorwirkung von beruflicher Selbstwirksamkeitserwartung auf den Zusammenhang von Eigenverantwortung und innovativem Arbeitshandeln 116 5.3.3 Unterschiede in der Stärke des Zusammenhangs von innovativem Arbeitshandeln bzw. Eigenverantwortung und dem subjektiven Erfolg 117 5.3.4 Reziproker Zusammenhang zwischen Eigenverantwortung und Verhandlungsautonomie 117 5.3.5 Beitrag von Verhandlungsautonomie zur Vorhersage von emotionaler Irritation und innovativem Arbeitshandeln 118 5.3.6 Mediatorwirkung von Arbeitsintensität auf den Zusammenhang von Verhandlungsautonomie und emotionaler Irritation 120 5.3.7 Mediatorwirkung von Tätigkeitsspielraum auf den Zusammenhang von Verhandlungsautonomie und innovativem Arbeitshandeln 121 5.3.8 Zusammenhang von Verhandlungsautonomie und Aspekten des psychologischen Vertrags 122 5.3.9 Mediatorwirkung von Vertragsverletzungen auf den Zusammenhang von Verhandlungsautonomie und emotionaler Irritation 122 5.3.10 Moderatorwirkung von Eigenverantwortung und Freiwilligkeit des psychologischen Vertrags auf den Zusammenhang zwischen innovativem Arbeitshandeln und kognitiver Irritation 123 5.3.11 Moderatorwirkung von Eigenverantwortung und Freiwilligkeit des psychologischen Vertrags auf den Zusammenhang zwischen kognitiver Irritation und emotionaler Irritation 125 5.3.12 Zusammenhang von Eigenverantwortung und Verhandlungsautonomie mit Arbeitsengagement 127 5.3.13 Zusammenhang von innovativem Arbeitshandeln, Arbeitsengagement und emotionaler Irritation 128 5.4 SENSITIVITÄTSPRÜFUNG DER KURZSKALA EIGENVERANTWORTUNG BEI DER ANALYSE ARBEITSBEZOGENER BEANSPRUCHUNGSFOLGEN (SEKUNDÄRANALYSE) 132 5.5 ZUSAMMENFASSUNG DER UNTERSUCHUNGSERGEBNISSE 139 6. DISKUSSION 141 6.1 METHODISCHE ÜBERLEGUNGEN 141 6.2 ZUSAMMENHÄNGE IM UNTERSUCHUNGSMODELL 143 6.3 PRAKTISCHE RELEVANZ DER ERGEBNISSE 145 6.4 GESAMTGESELLSCHAFTLICHE IMPLIKATIONEN 147 6.5 ANSÄTZE FÜR DIE ZUKÜNFTIGE FORSCHUNG 147 VERZEICHNISSE 149 ABBILDUNGSVERZEICHNIS 150 TABELLENVERZEICHNIS 151 LITERATURVERZEICHNIS 153 SELBSTSTÄNDIGKEITSERKLÄRUNG 168
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Demokratisches Bauen: Eine architekturtheoretische Diskursanalyse zu Parlamentsbauten in der Bundesrepublik Deutschland

Brendgens, Guido 27 November 2007 (has links)
Was können wir unter "demokratischem Bauen" verstehen? Für den Parlamentsbau in der Bundesrepublik Deutschland wird in Broschüren und Publikationen, in Faltblättern und auf Internetseiten von der "Demokratie als Bauherr", von Offenheit, Transparenz und "demokratischem Bauen" berichtet. Ob als Architekt oder Architekturkritiker, Politiker oder Bürger, Zeitungsleser oder Architekturinteressierter - wir begegnen einem allgemein benutzten Sprachvokabular. Die vorliegende Arbeit, die von der Technischen Universität Dresden als Dissertation angenommen wurde, untersucht den seit der Gründung der Bundesrepublik entstandenen Diskurs um "demokratisches Bauen". Anhand von Beispielen, beginnend mit dem Bundeshaus in Bonn von Hans Schwippert über den neuen Plenarbereich von Behnisch & Partner bis hin zu jüngeren Landtagsprojekten wird der Diskurs kritisch rekonstruiert. Mit den einbezogenen Erfahrungen der Nutzer im Umgang mit dem Gebäude des Sächsischen Landtags tritt die Diskussion um "angemessene Architektur" in den Mittelpunkt. Dadurch wird die Interpretation von Architektur durch Architekten, Architekturkritiker oder Bauherren in einem "professionellen" Diskurs erstmals konsequent um das Architektur-Erleben erweitert. Die Arbeit zeigt, wie Gebrauchserfahrungen empirisch erschlossen werden können und mit der Perspektive der Wohnerfahrung das Verständnis von der Bedeutung der Architektur bereichert wird. - (Die Dissertation ist veröffentlicht im Shaker Verlag GmbH, Postfach 101818, 52018 Aachen, Deutschland, http://www.shaker.de, Dresden, ISBN:978-3-8322-7301-9)
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Mit freiem Volk auf freiem Grunde: 15 Jahre Thüringer Landtag im Rückblick einstiger Abgeordneter aus den Gründerjahren im Freistaat Thüringen: Mit Fotos von Holger Zürch

Zürch, Holger 30 April 2013 (has links)
Landtags-Abgeordnete sind Berufs-Politiker auf Zeit – so wollen es die Spielregeln unserer Demokratie. Wer ein Landtags-Mandat erringt, engagiert sich befristet im Auftrag seiner Wähler für das Allgemeinwohl. Das nächste Wahl-Ergebnis und vor allem der innerparteilich festgelegte Platz auf der Landesliste der eigenen Fraktion entscheiden stets aufs Neue über die berufspolitische Zukunft jedes einzelnen Abgeordneten. In diesem Buch kommen bekannte und weniger bekannte Politiker aller politischen Lager in Thüringen zu Wort, die die Gründerjahre im Freistaat seit Wiedererstehen des Landes mitgeprägt haben. Mit ihren vielfältigen und oft sehr detailreichen Erinnerungen rufen sie die höchst ereignisreiche Zeit seit Oktober 1990 wach. Wie lebt es sich als „Interessen-Vertreter auf Abruf“? Welche persönlichen Erfahrungen vermittelte das Abgeordneten-Dasein – noch dazu in den Jahren umfangreichster Veränderungen seit 1990? Und wie sieht das Leben nach dem oft unfreiwilligen Abschied aus der Berufs-Politik aus? Holger Zürch hat darüber mit einstigen Abgeordneten und Ministern gesprochen, die zwischen 1990 und 2004 dem Thüringer Landtag angehörten. Sie haben die weitreichenden politischen, wirtschaftlichen und sozialen Umgestaltungen der drei DDR-Bezirke Erfurt, Gera und Suhl zum Wiedererstehen des heutigen Freistaats Thüringen gestaltet. Von Holger Zürch im April 2013 für Qucosa.de bearbeitete, gekürzte Version der Original-Ausgabe. Das Buch erschien 2006 im Engelsdorfer Verlag Leipzig (ISBN-10: 3939404012 - ISBN-13: 9783939404019).:Intro 15 Jahre Thüringer Landtag – eine erste zeitgeschichtliche Bilanz Podiums-Diskussion vom Februar 2005 zum Thema „15 Jahre Thüringer Landtag“ Dr. Jürgen Bohn (FDP): „Ich frage mich, welche Botschaft heute von Thüringen ausgeht“ Josef Duchač (CDU) : „Ich hatte immer schon eine ganz satte Portion Ehrgeiz“ Siegfried Geißler (Neues Forum): „Wer sich nicht engagiert, hat auch kein Recht zu schimpfen“ Christine Grabe (Grüne): „Kungeln ist nicht meine Vorstellung von Politik“ Edda Heymel (SPD): „Ich habe mich ständig beobachtet gefühlt“ Klaus Höpcke (PDS): „Entweder es geht demokratisch – oder es geht nicht“ Johanna Köhler (CDU): „Bürgernähe war für mich oberstes Gebot“ Klaus Mehle (SPD): „Das Problem ist, dass Politiker den Leuten zum Maule reden“ Dr. Gottfried Müller (CDU): „Ich kann sagen, ich habe mich bemüht – und einiges ist auch gelungen“ Christiane Neudert (PDS): „Vieles im Parlament ist Selbst-Beschäftigung“ Winfried Neumann (CDU): „Immer das Gefühl, auf einem Schleudersitz zu sitzen“ Dr. Gerd Schuchardt (SPD): „Schwierige Entscheidung für die Politik anstelle von Wirtschaft oder Forschung“ Hartmut Sieckmann (FDP): „In der Politik ist jeder Tag Kampf – auch in der eigenen Partei“ Helmut Rieth (SPD): „Bei Wahlen, vor Gericht und auf hoher See sind wir in Gottes Hand“ Gerhard Wien (Demokratie Jetzt): „Wir haben uns sehr angestrengt, die politische Kultur zu bereichern“ Der Eklat auf der Wartburg- Ein kurzer Rückblick auf die Verabschiedung der Thüringer Verfassung Nachlese: „Zwischenrufe sind das Salz in der parlamentarischen Suppe“ Outro / Dank Über den Autor und Fotografen
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Building a Reliable Citizen Participation in Local Government. A Case Study of Local Citizen Participation in Latin America Integral Citizen Observatory (ICO) in Los Cabos, Baja California Sur, Mexico. / Aufbau einer verlässlichen Bürgerbeteiligung in der Kommunalverwaltung. Eine Fallstudie zur lokalen Bürgerbeteiligung in Lateinamerika Integrales Bürgerobservatorium (IBo) in Los Cabos, Baja California Sur, Mexiko.

Ostos Mota, Gloria 23 September 2020 (has links)
According to the United Nations more than half of humanity live today in cities, and by 2050 seventy percent of the world’s population is projected to be urban. This means that there will be a transformative role of cities at all levels in the coming decades. In general, Local governments have the responsibility to provide their people with basic services to improve their living standards because democracy is also measured in terms of quality of life and the common good. Through the case study of Los Cabos Citizen Observatory (ICO) in Los Cabos, Baja California Sur, Mexico, we have analyzed and learned that a conscious, competent, credible, collective, collaborative, continuous and communicative citizen par-ticipation can occur with the use of ISO 18091 international standard. With this tool, not only can citizens evaluate the administration's action in an integral way but also offer pro-posals of value for the improvement of public services and policies which eventually be-come strategic axes of municipal development plan for a good governance. Therefore, ICOs are Building a Reliable Citizen Participation for Local Government which can be pre-sented as 'one valid global way' to improve Democracy and Participation in the 21st cen-tury that are promoted and practiced starting from the cities.
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Revolution und Demokratie: Sachsen in den Umbrüchen des 20. Jahrhunderts

Krause, Henry, Nakoinz, Rico, Budai, Judith 17 May 2021 (has links)
2019/2020 jährten sich die Friedliche Revolution und die Deutsche Einheit zum 30. Mal; zudem lag die erstmalige Gründung des Freistaates Sachsen 100 Jahre zurück. Der Freistaat Sachsen hat den Jubiläen hohen Stellenwert und Aufmerksamkeit beigemessen, Veranstaltungen ausgerichtet und ein Förderprogramm aufgelegt. Zur Dokumentation und Präsentation der Ergebnisse des Förderprogramms, der Projekte und der Veranstaltungen anlässlich der Jubiläen hat die Sächsische Staatskanzlei die Broschüre »Revolution und Demokratie. Sachsen in den Umbrüchen des 20. Jahrhunderts« herausgegeben. In der Broschüre sind die vielfältigen Aktivitäten Sachsens dargestellt. Zudem finden die Leser eine Darstellung der geschichtlichen Ereignisse selbst. Zielgruppen der Broschüre sind insbesondere Besucher von Veranstaltungen, die geförderten Projektträger, Mitglieder des Beirats zum Förderprogramm, Schüler sowie allgemein interessierte Bürger. Redaktionsschluss: 10.12.2020
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Partizipative Prozesse in stadtnahen Waldlandschaften am Beispiel von Kommunalwäldern in Deutschland

Böhnke-Förster, Pia Maria Petra 14 January 2013 (has links)
Die vorliegende Arbeit „Partizipative Prozesse in stadtnahen Waldlandschaften am Beispiel von Kommunalwäldern in Deutschland“ setzt sich mit der Anwendung partizipativer Verfahren bei der Entscheidungsvorbereitung, -findung und -umsetzung in kommunalen Forstbetrieben in Deutschland auseinander. Die Partizipation von externen Gruppen oder Individuen an Entscheidungen wird als mehrstufiger Prozess hinsichtlich ihrer Anwendung in ausgewählten Kommunalwäldern analysiert. Auf kommunaler Ebene stellen politische Wahlen das klassische Beteiligungsangebot an die Gemeindebürger dar und bilden die Grundlage für die Entscheidungsfindung. Neben dieser Art der gesetzlich verankerten Beteiligungsverfahren rücken in der gesellschaftlichen und wissenschaftlichen Diskussion nicht-institutionalisierte Beteiligungsverfahren der kooperativen Demokratie mehr und mehr in den Fokus. Es ergeben sich die grundlegenden Fragen: (1) Wo, wann, wie und in welchem Umfang werden in Deutschland im Kommunalwald partizipative Prozesse durchgeführt? (2) Wie können Partizipationsprozesse im Kommunalwald charakterisiert werden? (3) Welche Intention wird mit dem Einsatz partizipativer Prozesse im Kommunalwald verfolgt? (4) Welche Rahmenbedingungen sind für die Durchführung partizipativer Prozesse im Kommunalwald notwendig? (5) In welchen Situationen sind partizipative Prozesse alternative Methoden zur klassischen Entscheidungsfindung im stadtnahen Wald? (6) Auf welche Art, mit welchem Organisationsgrad und welcher Intensität lassen sich partizipative Ansätze in bestehende Kommunalverwaltungsstrukturen integrieren? Die Untersuchung erfolgt anhand einer qualitativen, explorativen Studie von 13 deutschen Gemeinden in Sachsen, Nordrhein-Westfalen, Berlin-Brandenburg, Schleswig-Holstein und Baden-Württemberg unterschiedlicher Einwohnerzahlen, Waldbesitzgrößen und Organisationsformen.:Danksagung II Inhaltsverzeichnis III Abbildungsverzeichnis VI Tabellenverzeichnis VIII Abkürzungsverzeichnis IX Abstract XI Participatory processes in peri-urban forest landscapes illustrated using the example of community forests in Germany XI 1 Thematische Einordnung, Problemstellung und Zielsetzung 1 1.1 Problemstellung und Zielsetzung der Forschungsarbeit 1 1.2 Stand der Forschung 5 1.3 Forschungsdesign 9 1.4 Aufbau der Arbeit 11 1.5 Untersuchungsgegenstand 12 1.5.1 Begriffsabgrenzung 12 1.5.2 Zuständigkeiten, Besitz- und Organisationsformen im Kommunalwald in Deutschland 16 2 Theoretischer Bezugsrahmen 20 2.1 Partizipationsprozesse 20 2.1.1 Partizipatorische Demokratietheorien 20 2.1.2 Begriffskonzepte 23 2.1.3 Partizipationsmodelle 27 2.1.4 Partizipationsprozesse im kommunalen Kontext 32 2.1.5 Möglichkeiten und Grenzen partizipativer Entscheidungsprozesse 35 2.2 Urbane Wälder und urbane Forstwirtschaft 38 2.3 Kommunalwald in Deutschland 41 2.3.1 Kommunalpolitischer Hintergrund 41 2.3.2 Wald in der Kommunalpolitik 47 2.4 Urban (Forest) Governance 48 2.4.1 Urban Governance 48 2.4.2 Urban Forest Governance 52 3 Konkretisierung der Leitfragen in Form von Forschungsfragen / Erhebungsmodell 53 4 Methodisches Vorgehen 56 4.1 Methodologische Grundlagen 56 4.2 Empirische Erhebung 58 4.2.1 Übersicht über Methodenwahl und Auswertungsdesign 58 4.2.2 Experteninterviews 59 4.2.3 Entwicklung des Leitfadens 60 4.2.4 Auswahl der Fallbeispiele und Interviewpartner 62 4.2.5 Durchführung der Experteninterviews 67 4.3 Auswertung 67 4.3.1 Transkriptionspraxis 67 4.3.2 Auswertungsmethoden 68 4.3.3 Die Entwicklung des Kategoriensystems 72 4.3.4 Einsatz von QDA-Software / MaxQDA 75 5 Ergebnisse der empirischen Erhebung 77 5.1 Darstellung der Ergebnisse 77 5.1.1 Visualisierung des Gesprächsverlaufs – Interview Portraits 79 5.2 Komplex 1 / Informationen zur Institution und Kategorisierung der Fallbeispiele 80 5.3 Komplex 2 / Aktuelle Themenkomplexe und Problemfelder des Kommunalwalds 89 5.4 Komplex 3 / Entscheidungsfindung im Kommunalwald im System der repräsentativen Demokratie 91 5.4.1 Unterschiedliche Entscheidungsebenen und Beschreibungsdimensionen 91 5.4.2 Weg und Akteure der Entscheidungsfindung 93 5.5 Komplex 4 / Partizipation bei der Entscheidungsfindung im Kommunalwald 101 5.5.1 Durch Rechtssätze verankerte Beteiligungsverfahren mit Relevanz für die Entscheidungsfindung im Kommunalwald 101 5.5.2 Freiwillige Beteiligungsprozesse mit Relevanz für den Kommunalwald 103 5.5.3 Akteure der Partizipation 107 5.5.4 Rahmenbedingungen und Themenkomplexe für Partizipationsprozesse 110 5.5.5 Stellenwert von Partizipation 114 5.6 Komplex 5 / Verknüpfungen von Urban Governance Konzepten und Planungen im stadtnahen Wald 119 6 Diskussion der Leit- und Forschungsfragen 122 6.1 Diskussion Leitfrage 1: Wo, wann und in welchem Umfang werden in Deutschland im Kommunalwald partizipative Prozesse durchgeführt? 122 6.1.1 Wer ist an der Entscheidungsfindung im Kommunalwald im System der repräsentativen Demokratie beteiligt? 122 6.1.2 Welche Rolle spielen partizipative Prozesse zur Entscheidungsfindung im Kommunalwald? 124 6.1.3 Zu welchem Zeitpunkt im Policy-Zyklus wird durch Partizipationsprozesse auf den Kommunalwald Einfluss genommen? 126 6.1.4 In welchem Umfang werden Partizipationsprozesse durchgeführt? 128 6.1.5 Bestehen Unterschiede in Art und Ausmaß partizipativer Prozesse im Kommunalwald zwischen alten und neuen Bundesländern? 129 6.1.6 Unterschiede in Abhängigkeit von der Waldbesitzgröße 129 6.2 Diskussion Leitfrage 2: Wie können Partizipationsprozesse im Kommunalwald charakterisiert werden? 130 6.2.1 Welche Akteure werden im Kommunalwald zum aktuellen Zeitpunkt beteiligt? 130 6.2.2 In welchen Fällen fungiert der Bürger in Beteiligungsprozessen im Kommunalwald als Auftraggeber oder Mitgestalter? 133 6.2.3 Welchen Stufen sind Beteiligungsprozesse im Kommunalwald zuzuordnen? Existieren Prozesse auf Ebene der Mitgestaltung? 134 6.2.4 Welche der angewandten Verfahren können den kooperativen und welche den gesetzlich verankerten Beteiligungsformen zugeordnet werden? 136 6.2.5 Welche Themen werden im Kommunalwald partizipativ bearbeitet? 141 6.3 Diskussion Leitfrage 3: Welche Intention wird mit dem Einsatz partizipativer Prozesse im Kommunalwald verfolgt? 146 6.3.1 Welche Intention verfolgen die Entscheidungsträger mit dem Einsatz partizipativer Prozesse im Kommunalwald? 146 6.3.2 Wer initiiert Beteiligungsprozesse im Kommunalwald? 148 6.4 Welche Rahmenbedingungen sind für die Durchführung partizipativer Prozesse im Kommunalwald notwendig? 149 6.4.1 Können Erfolgsfaktoren und Hemmnisse von Partizipationsprozessen im Kommunalwald ausgeschieden werden? 149 6.4.2 Welche externen Rahmenbedingungen sind Voraussetzung für erfolgreiche partizipative Prozesse im Kommunalwald? Können externe und interne Rahmenbedingungen für Partizipationsprozesse im Kommunalwald unterschieden werden? 150 6.5 Auf welche Art, mit welchem Organisationsgrad und welcher Intensität lassen sich partizipative Ansätze in bestehende Kommunalverwaltungsstrukturen integrieren? 152 6.5.1 Handlungsstrategien der forstlichen Verwaltungsebene und der forstbetrieblichen Institutionen im Kommunalwald 152 6.5.2 Wird der Kommunalwald an Urban Governance Konzepten beteiligt? 157 6.6 Methodenkritik 160 7 Ausblick 164 8 Zusammenfassung 166 Literaturverzeichnis 169 Anhang 180 / Political elections represent the conventional form of public participation at the municipal level and create the foundations for decision making. In addition to these legally anchored forms of public participation, non-institutionalised forms of participation stemming from cooperative democracy are increasingly becoming the focus of scientific and social discourse. The research presented herein focused on community forestry in Germany and represented an attempt to find answers to six questions. (1) How are citizen participation methods currently used? (2) How can participation processes be characterised? (3) What is the intention behind Tit? (4) What framework is required for utilisation? (5) In which situations is participation an alternative method to top-down decision making? (6) In which mode and at what level of organisation and intensity can participatory approaches be integrated in communal administration structures? A qualitative, explorative study of participative processes employed in developing urban and peri-urban forest landscapes was designed:Danksagung II Inhaltsverzeichnis III Abbildungsverzeichnis VI Tabellenverzeichnis VIII Abkürzungsverzeichnis IX Abstract XI Participatory processes in peri-urban forest landscapes illustrated using the example of community forests in Germany XI 1 Thematische Einordnung, Problemstellung und Zielsetzung 1 1.1 Problemstellung und Zielsetzung der Forschungsarbeit 1 1.2 Stand der Forschung 5 1.3 Forschungsdesign 9 1.4 Aufbau der Arbeit 11 1.5 Untersuchungsgegenstand 12 1.5.1 Begriffsabgrenzung 12 1.5.2 Zuständigkeiten, Besitz- und Organisationsformen im Kommunalwald in Deutschland 16 2 Theoretischer Bezugsrahmen 20 2.1 Partizipationsprozesse 20 2.1.1 Partizipatorische Demokratietheorien 20 2.1.2 Begriffskonzepte 23 2.1.3 Partizipationsmodelle 27 2.1.4 Partizipationsprozesse im kommunalen Kontext 32 2.1.5 Möglichkeiten und Grenzen partizipativer Entscheidungsprozesse 35 2.2 Urbane Wälder und urbane Forstwirtschaft 38 2.3 Kommunalwald in Deutschland 41 2.3.1 Kommunalpolitischer Hintergrund 41 2.3.2 Wald in der Kommunalpolitik 47 2.4 Urban (Forest) Governance 48 2.4.1 Urban Governance 48 2.4.2 Urban Forest Governance 52 3 Konkretisierung der Leitfragen in Form von Forschungsfragen / Erhebungsmodell 53 4 Methodisches Vorgehen 56 4.1 Methodologische Grundlagen 56 4.2 Empirische Erhebung 58 4.2.1 Übersicht über Methodenwahl und Auswertungsdesign 58 4.2.2 Experteninterviews 59 4.2.3 Entwicklung des Leitfadens 60 4.2.4 Auswahl der Fallbeispiele und Interviewpartner 62 4.2.5 Durchführung der Experteninterviews 67 4.3 Auswertung 67 4.3.1 Transkriptionspraxis 67 4.3.2 Auswertungsmethoden 68 4.3.3 Die Entwicklung des Kategoriensystems 72 4.3.4 Einsatz von QDA-Software / MaxQDA 75 5 Ergebnisse der empirischen Erhebung 77 5.1 Darstellung der Ergebnisse 77 5.1.1 Visualisierung des Gesprächsverlaufs – Interview Portraits 79 5.2 Komplex 1 / Informationen zur Institution und Kategorisierung der Fallbeispiele 80 5.3 Komplex 2 / Aktuelle Themenkomplexe und Problemfelder des Kommunalwalds 89 5.4 Komplex 3 / Entscheidungsfindung im Kommunalwald im System der repräsentativen Demokratie 91 5.4.1 Unterschiedliche Entscheidungsebenen und Beschreibungsdimensionen 91 5.4.2 Weg und Akteure der Entscheidungsfindung 93 5.5 Komplex 4 / Partizipation bei der Entscheidungsfindung im Kommunalwald 101 5.5.1 Durch Rechtssätze verankerte Beteiligungsverfahren mit Relevanz für die Entscheidungsfindung im Kommunalwald 101 5.5.2 Freiwillige Beteiligungsprozesse mit Relevanz für den Kommunalwald 103 5.5.3 Akteure der Partizipation 107 5.5.4 Rahmenbedingungen und Themenkomplexe für Partizipationsprozesse 110 5.5.5 Stellenwert von Partizipation 114 5.6 Komplex 5 / Verknüpfungen von Urban Governance Konzepten und Planungen im stadtnahen Wald 119 6 Diskussion der Leit- und Forschungsfragen 122 6.1 Diskussion Leitfrage 1: Wo, wann und in welchem Umfang werden in Deutschland im Kommunalwald partizipative Prozesse durchgeführt? 122 6.1.1 Wer ist an der Entscheidungsfindung im Kommunalwald im System der repräsentativen Demokratie beteiligt? 122 6.1.2 Welche Rolle spielen partizipative Prozesse zur Entscheidungsfindung im Kommunalwald? 124 6.1.3 Zu welchem Zeitpunkt im Policy-Zyklus wird durch Partizipationsprozesse auf den Kommunalwald Einfluss genommen? 126 6.1.4 In welchem Umfang werden Partizipationsprozesse durchgeführt? 128 6.1.5 Bestehen Unterschiede in Art und Ausmaß partizipativer Prozesse im Kommunalwald zwischen alten und neuen Bundesländern? 129 6.1.6 Unterschiede in Abhängigkeit von der Waldbesitzgröße 129 6.2 Diskussion Leitfrage 2: Wie können Partizipationsprozesse im Kommunalwald charakterisiert werden? 130 6.2.1 Welche Akteure werden im Kommunalwald zum aktuellen Zeitpunkt beteiligt? 130 6.2.2 In welchen Fällen fungiert der Bürger in Beteiligungsprozessen im Kommunalwald als Auftraggeber oder Mitgestalter? 133 6.2.3 Welchen Stufen sind Beteiligungsprozesse im Kommunalwald zuzuordnen? Existieren Prozesse auf Ebene der Mitgestaltung? 134 6.2.4 Welche der angewandten Verfahren können den kooperativen und welche den gesetzlich verankerten Beteiligungsformen zugeordnet werden? 136 6.2.5 Welche Themen werden im Kommunalwald partizipativ bearbeitet? 141 6.3 Diskussion Leitfrage 3: Welche Intention wird mit dem Einsatz partizipativer Prozesse im Kommunalwald verfolgt? 146 6.3.1 Welche Intention verfolgen die Entscheidungsträger mit dem Einsatz partizipativer Prozesse im Kommunalwald? 146 6.3.2 Wer initiiert Beteiligungsprozesse im Kommunalwald? 148 6.4 Welche Rahmenbedingungen sind für die Durchführung partizipativer Prozesse im Kommunalwald notwendig? 149 6.4.1 Können Erfolgsfaktoren und Hemmnisse von Partizipationsprozessen im Kommunalwald ausgeschieden werden? 149 6.4.2 Welche externen Rahmenbedingungen sind Voraussetzung für erfolgreiche partizipative Prozesse im Kommunalwald? Können externe und interne Rahmenbedingungen für Partizipationsprozesse im Kommunalwald unterschieden werden? 150 6.5 Auf welche Art, mit welchem Organisationsgrad und welcher Intensität lassen sich partizipative Ansätze in bestehende Kommunalverwaltungsstrukturen integrieren? 152 6.5.1 Handlungsstrategien der forstlichen Verwaltungsebene und der forstbetrieblichen Institutionen im Kommunalwald 152 6.5.2 Wird der Kommunalwald an Urban Governance Konzepten beteiligt? 157 6.6 Methodenkritik 160 7 Ausblick 164 8 Zusammenfassung 166 Literaturverzeichnis 169 Anhang 180
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„Denn schon die alten Griechen wussten es, als sie die Demokratie erfanden…“ - Eurozentrische Perspektiven auf Demokratie in Schulbüchern für GRW am Gymnasium in Sachsen: Wissenschaftliche Arbeit im Fach GRW

Reuter, Leonie 30 January 2024 (has links)
Seit der Kolonisierung wird die scheinbare Demokratieunfähigkeit „außereuropäischer“ Gesellschaften als Vorwand für Ausbeutung und Unterdrückung genutzt. Diese Strategie wirkt bis heute in „westlichen“ Unternehmungen zum „Demokratieaufbau“ außerhalb des „Westens“ fort. Allerdings haben Gesellschaften außerhalb des „Westens“ selbst eine Geschichte von demokratischer Gesellschaftsorganisation und sind genauso demokratiefähig. Zwar gibt es einen breiten Forschungsstand sowohl zu eurozentrischen Perspektiven auf Demokratie als auch zu Rassismus in deutschsprachigen Schulbüchern. Allerdings fehlt eine Untersuchung zu eurozentrischen Perspektiven auf Demokratie. In dieser Arbeit werden daher acht GRW-Schulbücher für das Gymnasium in Sachsen mit der qualitativen Inhaltsanalyse nach Mayring auf die Frage hin untersucht, inwiefern sie eurozentrische Perspektiven auf Demokratie reproduzieren. Unterschieden wurde dabei in vier Kategorien: Ursprung der Demokratie, Demokratiebegriff, prägende Personen für die Demokratie sowie die Darstellung der Demokratie-(un)fähigkeit von als nicht-„westlich“ konstruierten Gesellschaften bzw. der Demokratie-(un)fähigkeit des „Westens“. Die Kategorien können jeweils die Ausprägung „eurozentrisch“ und „Eurozentrismus dekonstruierend“ haben. Die Arbeit hat gezeigt, dass eurozentrische Perspektiven auf Demokratie in den Schulbüchern mit 87% der Kodierungen vorherrschen. Die Kategorien mit der höchsten eurozentrischen Ausprägung mit 100% waren der Demokratiebegriff und prägende Personen für die Demokratie. Es folgten die Kategorie Ursprung der Demokratie mit 89% und die Darstellung der Demokratie-(un)fähigkeit von als nicht-„westlich“ konstruierten Gesellschaften bzw. der Demokratie-(un)fähigkeit des „Westens“ mit 78%. Diese Ergebnisse bestätigen den Trend in der Forschung. Damit zeigt die Arbeit einen dringenden Überarbeitungsbedarf der GRW-Schulbücher hinsichtlich Demokratie und Eurozentrismus.:Abkürzungsverzeichnis ................................................................................................7 Abbildungsverzeichnis .................................................................................................8 1. Einleitung .................................................................................................................9 2. Eigene Positionierung ............................................................................................11 3. Theoretischer Hintergrund .................................................................................... 13 3.1 Definitionen ..................................................................................................... 13 3.1.1 Demokratie .......................................................................................... 13 3.1.2 Eurozentrismus .................................................................................... 13 3.2 Diskurse von Demokratie ................................................................................ 15 3.2.1 Eurozentrischer Diskurs von Demokratie ............................................. 15 3.2.1.1 Wurzeln in der Aufklärung ...................................................... 16 3.2.1.2 Wurzeln im Kolonialismus und politischen Liberalismus ......... 18 3.2.2 Heutige Auswirkungen des eurozentrischen Diskurses von Demokratie............................................................................................................. 21 3.2.3 Kritischer Diskurs von Demokratie ....................................................... 23 3.3 GRW-Schulbücher .......................................................................................... 24 3.3.1 Funktion von GRW-Schulbüchern ........................................................ 24 3.3.2 Entstehung und Auswahl von GRW-Schulbüchern in Sachsen ............ 26 3.3.3 Das GRW-Schulbuch in der Kritik ........................................................ 26 4. Methodisches Vorgehen ........................................................................................ 31 4.1 Qualitative Inhaltsanalyse nach Mayring.......................................................... 31 4.1.1 Festlegung des Materials ..................................................................... 33 4.1.2 Analyse der Entstehungssituation ........................................................ 35 4.1.3 Formale Charakteristika des Materials ................................................. 36 4.1.4 Richtung der Analyse ........................................................................... 38 4.1.5 Theoriegeleitete Differenzierung der Fragestellung .............................. 38 4.1.6 Bestimmung der Analysetechnik .......................................................... 39 4.1.7 Festlegung der konkreten Ablaufmodelle ............................................. 40 4.1.8 Festlegung der Kategorien ................................................................... 42 4.1.9 Definition der Einheiten ........................................................................ 43 4.1.10 Gütekriterien ........................................................................................ 44 5. Ergebnisse der Schulbuchanalyse ........................................................................ 48 5.1 Ursprung der Demokratie ................................................................................ 48 5.2 Demokratiebegriff ............................................................................................ 49 5.3 Zitierte Personen in Bezug auf Demokratie ..................................................... 52 5.4 Darstellung Demokratie(un)fähigkeit von als nicht-„westlich“ konstruierten Gesellschaften/Demokratie(un)fähigkeit des „Westens“ .................................. 55 5.5 Häufigkeitstabelle ............................................................................................ 71 6. Diskussion .............................................................................................................. 72 6.1 Diskussion der Ergebnisse .............................................................................. 72 6.1.1 Ursprung der Demokratie ..................................................................... 72 6.1.2 Demokratiebegriff ................................................................................. 73 6.1.3 Zitierte Personen in Bezug auf Demokratie .......................................... 74 6.1.4 Darstellung Demokratie(un)fähigkeit von als nicht-„westlich“ konstruierten Gesellschaften/Demokratie(un)fähigkeit des „Westens“ .. 77 6.2 Stärken und Limitierungen der Arbeit .............................................................. 81 6.3 Praktische Implikationen .................................................................................. 82 6.4 Zukünftige Forschung/Ausblick ........................................................................ 82 7. Fazit ......................................................................................................................83 8. Literaturverzeichnis ...............................................................................................85 9. Anhang ..................................................................................................................95 10. Eidesstattliche Erklärung ...................................................................................149 / Ever since the period of formal colonisation, the apparent lack of democracy in 'non-European' societies has been used as a pretext for exploitation and oppression. This strategy continues to this day in 'Western' endeavours to 'build democracy' outside the 'West'. However, societies outside the 'West' themselves have a history of democratic social organisation and are just as capable of democracy. There is a large body of research on both Eurocentric perspectives on democracy as well as racism in German-language textbooks. However, there is a lack of research on Eurocentric perspectives on democracy. In this study, eight textbooks for political education for grammar schools in Saxony are therefore analysed using Mayring's qualitative content analysis to determine the extent to which they reproduce Eurocentric perspectives on democracy. The study distinguishes between four categories: the origin of democracy, the concept of democracy, formative persons for democracy and the portrayal of the (in)capacity for democracy of societies constructed as non-'Western' or the (in)capacity for democracy of the 'West', respectively. Each category can have the values 'Eurocentric' and 'deconstructing Eurocentrism'. This study has shown that Eurocentric perspectives on democracy predominate in the textbooks with 87% of the encodings. The concept of democracy and formative persons for democracy had the highest Eurocentric value (100%). This was followed by the origin of democracy with 89% and the portrayal of the (in)capacity for democracy of societies constructed as non-'Western' or the (in)capability of democracy of the 'West' with 78%. These results confirm the trend in research. This study thus shows an urgent need to revise the textbooks with regard to democracy and Eurocentrism.:Abkürzungsverzeichnis ................................................................................................7 Abbildungsverzeichnis .................................................................................................8 1. Einleitung .................................................................................................................9 2. Eigene Positionierung ............................................................................................11 3. Theoretischer Hintergrund .................................................................................... 13 3.1 Definitionen ..................................................................................................... 13 3.1.1 Demokratie .......................................................................................... 13 3.1.2 Eurozentrismus .................................................................................... 13 3.2 Diskurse von Demokratie ................................................................................ 15 3.2.1 Eurozentrischer Diskurs von Demokratie ............................................. 15 3.2.1.1 Wurzeln in der Aufklärung ...................................................... 16 3.2.1.2 Wurzeln im Kolonialismus und politischen Liberalismus ......... 18 3.2.2 Heutige Auswirkungen des eurozentrischen Diskurses von Demokratie............................................................................................................. 21 3.2.3 Kritischer Diskurs von Demokratie ....................................................... 23 3.3 GRW-Schulbücher .......................................................................................... 24 3.3.1 Funktion von GRW-Schulbüchern ........................................................ 24 3.3.2 Entstehung und Auswahl von GRW-Schulbüchern in Sachsen ............ 26 3.3.3 Das GRW-Schulbuch in der Kritik ........................................................ 26 4. Methodisches Vorgehen ........................................................................................ 31 4.1 Qualitative Inhaltsanalyse nach Mayring.......................................................... 31 4.1.1 Festlegung des Materials ..................................................................... 33 4.1.2 Analyse der Entstehungssituation ........................................................ 35 4.1.3 Formale Charakteristika des Materials ................................................. 36 4.1.4 Richtung der Analyse ........................................................................... 38 4.1.5 Theoriegeleitete Differenzierung der Fragestellung .............................. 38 4.1.6 Bestimmung der Analysetechnik .......................................................... 39 4.1.7 Festlegung der konkreten Ablaufmodelle ............................................. 40 4.1.8 Festlegung der Kategorien ................................................................... 42 4.1.9 Definition der Einheiten ........................................................................ 43 4.1.10 Gütekriterien ........................................................................................ 44 5. Ergebnisse der Schulbuchanalyse ........................................................................ 48 5.1 Ursprung der Demokratie ................................................................................ 48 5.2 Demokratiebegriff ............................................................................................ 49 5.3 Zitierte Personen in Bezug auf Demokratie ..................................................... 52 5.4 Darstellung Demokratie(un)fähigkeit von als nicht-„westlich“ konstruierten Gesellschaften/Demokratie(un)fähigkeit des „Westens“ .................................. 55 5.5 Häufigkeitstabelle ............................................................................................ 71 6. Diskussion .............................................................................................................. 72 6.1 Diskussion der Ergebnisse .............................................................................. 72 6.1.1 Ursprung der Demokratie ..................................................................... 72 6.1.2 Demokratiebegriff ................................................................................. 73 6.1.3 Zitierte Personen in Bezug auf Demokratie .......................................... 74 6.1.4 Darstellung Demokratie(un)fähigkeit von als nicht-„westlich“ konstruierten Gesellschaften/Demokratie(un)fähigkeit des „Westens“ .. 77 6.2 Stärken und Limitierungen der Arbeit .............................................................. 81 6.3 Praktische Implikationen .................................................................................. 82 6.4 Zukünftige Forschung/Ausblick ........................................................................ 82 7. Fazit ......................................................................................................................83 8. Literaturverzeichnis ...............................................................................................85 9. Anhang ..................................................................................................................95 10. Eidesstattliche Erklärung ...................................................................................149
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Politicidad nacional y transnacionalidad político-educativa: la Educación Cívica en Costa Rica 1886-2015

Morales Zuniga, Luis Carlos 11 June 2021 (has links)
En esta investigación se estudia la evolución curricular, pedagógica y didáctica de la formación para la ciudadanía en Costa Rica durante el periodo 1886-2015. Se asume también la perspectiva de la internacionalización político educativa para observar distintos momentos, agentes y procesos transnacionales en la articulación de la educación para la ciudadanía en Costa Rica. Se distinguen tres momentos claves en la evolución de la educación para la ciudadanía, en los que la politicidad nacional y las tendencias político-educativas transnacionales dieron como resultante histórica distintas versiones de formación para la ciudadanía en Costa Rica. Un primer momento fue el comprendido entre 1886 y 1949, caracterizado por el dominio en la política nacional de las ideas y los grupos políticos republicanos y liberales, quienes posicionaron la Instrucción Cívica en un lugar central del currículo nacional.El segundo momento a partir de 1949, después de la última Guerra Civil del país y la fundación de la Segunda República, se caracterizó por el dominio en la política nacional de la socialdemocracia y del Partido Liberación Nacional. La Educación Cívica estuvo orientada en este período por el discurso democrático, anticomunista y más tarde por la educación para la paz debido a la pacificación de Centroamérica y el premio Nobel de la Paz otorgado al expresidente Oscar Arias en 1987. Un resultado de este proceso fue la implementación de la asignatura de Estudios Sociales procedente de Estados Unidos, asignatura que incluyó las materias de Historia, Geografía y Educación Cívica. Finalmente, se estudian las principales tendencias y transformaciones político-educativas, pedagógicas y curriculares que se produjeron durante los primeros años del siglo XIX hasta 2015. / Diese Forschung untersucht die lehrplanmäßige, pädagogische und didaktische Entwicklung der staatsbürgerlichen Bildung in Costa Rica im Zeitraum von 1886 bis 2015. Die Analyse wurde unter Berücksichtigung der nationalen Politik durchgeführt, indem unterschiedliche Situationen, Akteure, Tendenzen und politisch-pädagogischen Spannungen in Zusammenhang mit dem Lehrplan und der didaktischen Artikulation der politischen Bildung gesetzt wurden. Es wird angenommen, dass die Perspektive der bildungspolitischen Internationalisierung unterschiedliche Momente, Akteure und transnationale Prozesse bei der Artikulation der staatsbürgerlichen Bildung in Costa Rica einnimmt. Auf Grundlage der Kombination nationaler Politik und transnationalen politisch-pädagogischen Trends können drei Schlüsselmomente in der Entwicklung der Staatsbürgerschaftsbildung in Costa Rica identifiziert werden: Der erste Moment zeichnet sich zwischen 1886 und 1949 ab und ist gekennzeichnet durch die Dominanz republikanischer und liberaler politischer Gruppen in der nationalen Politik, die den staatsbürgerlichen Unterricht an zentraler Stelle im nationalen Lehrplan positionierten und mit französischen Ideen der Bürgerbildung unterfüttern. Auch der Einfluss des Instituto Pedagógico de Chile, in dem in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts relevante Persönlichkeiten im Bereich des staatsbürgerlichen Unterrichts des Landes ausgebildet wurden, schlägt sich nieder. Der zweite Moment ab 1949 nach dem letzten Bürgerkrieg im Land und der Gründung der zweiten Republik war geprägt von der Dominanz der sozialdemokratischen Ideologie und der nationalen Befreiungspartei in der nationalen Politik. Die politische Bildung orientierte sich in dieser Zeit am demokratischen, antikommunistischen Diskurs und später an der Friedenserziehung aufgrund der Befriedung Mittelamerikas und des Friedensnobelpreises, der 1987 an den ehemaligen Präsidenten Oscar Arias verliehen wurde. Schließlich konzentrierte sich die Forschung auf die Haupttrends in Bezug auf politisch-pädagogische, pädagogische und lehrplanmäßige Transformationen, die in den ersten Jahren des 19. Jahrhunderts bis 2015 stattfanden. / This research studies the curricular, pedagogical, and didactic evolution of Citizenship Education in Costa Rica for the period from 1886 -2015. The analysis has been carried out taking into account national politics, that is, the different situations, actors, tendencies, and political-educational tensions around the curricular and didactic articulation of Civic Education. The perspective of educational political internationalization is also assumed to observe different moments, agents, and transnational processes in the articulation of Citizenship Education in Costa Rica. There are three key moments in the evolution of Costa Rican Citizenship Education, as a result of the combination of national politics and transnational political-educational trends. The process developed between 1886 and 1949, characterized by the dominance in national politics of republican and liberal political groups, who positioned Civic Instruction in a central place in the national curriculum and came into contact with French ideas of citizen education and also with the Pedagogical Institute of Chile, in which relevant figures in the field of Civic Instruction of the country were formed during the first half of the 20th century. The second moment from 1949, after the last Civil War in the country and the founding of the Second Republic, was characterized by the dominance of the social-democratic ideology in national politics and the National Liberation Party. Civic Education was oriented in this period by democratic, anti-communist discourse and later by education for peace due to the pacification of Central America and the Nobel Peace Prize awarded to former president Oscar Arias in 1987. Finally the research focused on the main trends in political-educational, pedagogical, and curricular transformations that occurred during the first years of the 19th century until 2015.
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From scandalisation to normalisation / An explorative study of the local negotiation of far-right contestations in Cottbus, Germany

Freiin von Nettelbladt, Gala Susanne 14 December 2023 (has links)
Die vorliegende kumulative Arbeit untersucht, inwiefern lokale Aushandlungsprozesse im Umgang mit extrem rechten Mobilisierungen zu deren Normalisierung beitragen. Die Studie adressiert zwei Forschungsdesiderate: Erstens externalisieren viele Beiträge die extrem Rechte von städtischen Demokratien. Folglich ist die Literatur nicht in der Lage zu erfassen, wie extrem rechte Agenden und Ideologien innerhalb lokaler partizipativer Prozesse in liberalen Demokratien normalisiert werden. Zweitens sind die Akteure und Prozesse, welchen diesen lokalen Aushandlungen zugrunde liegen, nicht ausreichend untersucht. Um diese Lücken zu schließen, verbindet die Studie Theoriestränge aus der Urban Governance - Literatur mit sozialwissenschaftlichen Debatten über den Aufstieg der extrem Rechten. Der methodische Rahmen der Arbeit besteht aus einem qualitativen Forschungsdesign in Form einer explorativen Einzelfallstudie in der Stadt Cottbus. Die Analyse zeigt, dass das Narrativ der Externalisierung in dreierlei Hinsicht eine falsche Dichotomie zwischen der extremen Rechten und lokalen Aushandlungsprozessen schafft: Erstens ignoriert es, dass deliberative Prozessen zwar das Versprechen auf Demokratisierung innewohnt, dieses aber durch bestehende gesellschaftliche Machtverhältnisse durchkreuzt wird, die Näherböden für autoritäre Mobilisierung bieten können. Zweitens übersieht es die Verflechtung zwischen Rassismus und den städtischen Institutionen, die auf extrem rechte Mobilisierung reagieren, und oftmals Anknüpfungspunkte für extrem rechte Ideologien bieten. Drittens wird argumentiert, dass dies auf den lokalen Staat als umkämpftes Terrain hinweist. / This doctoral dissertation explores to what extent local negotiations of far-right contestations contribute to the latter’s normalisation. The project is prompted by the crux that even though the central role of cities and local participatory planning processes in countering far-right contestations is widely acknowledged, far-right contestations have hardly been challenged. It seeks to address two scholarly blind spots: First, mainstream accounts engaging with the question of how municipalities deal with far-right contestations have largely externalised the far right from urban democracy. Consequently, the current literature is not able to grasp how far-right agendas and ideologies can indeed be normalised within local participatory processes. Second, the actors and processes involved in the local negotiation of far-right contestations remain understudied. To fill these gaps, the cumulative dissertation connects discussions on urban governance with recent debates on the rise of the far right. The methodological framework of this thesis consists of a qualitative, explorative single-case study in the city of Cottbus, Germany. The analysis reveals that the liberal narratives of externalisation create a false dichotomy between far-right contestations and local negotiations in liberal democracies in a threefold way. First, they ignore how far-right contestations can be strengthened within traditional deliberative processes, as their promise of equal participation for all citizens is juxtaposed with the inability of such processes to re-negotiate the power relations aggravating the social inequalities giving rise to the far right in the first place. Second, by externalising the divisiveness propagated by far-right contestations, they overlook the interconnectedness between racism and the institutions governing cities, which offers points of contact for far-right ideology. Third, it is argued that this points to the local state as contested terrain.

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