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Corrupt Practices - a Soviet Legacy? / A Study on the Use of Administrative Corruption in Post-Soviet RussiaNeubert, Claudia 16 December 2021 (has links)
Die explorative Studie nutzt qualitative Interviews mit einfachen Bürgern um das Problem der allgegenwärtigen und anhaltenden Alltagskorruption in post-sowjetischen Staaten zu analysieren. Es wird zum einen nach den zugrunde liegenden Einstellungen, Werten und Erwartungen der Klienten gefragt, die diese korrupt handeln lassen, zum anderen wird der Einfluss dieser alltäglichen informellen Praktiken auf Entwicklung und Qualität von demokratischen Institutionen in post-sowjetischen Staaten untersucht.
Die Ergebnisse des ersten Teils legen nahe, dass sich der größte Einfluss auf die Bereitschaft zu korruptem Handeln aus der Kombination der Effekte aus sowjetischem Erbe und rationalem Verhalten, das die Situation als ein Problem kollektiven Handelns interpretiert, ergibt.
Bezüglich der Frage nach der Wirkung von informellen Praktiken und mit ihnen einhergehenden sowjetischen Einstellungen auf die Entwicklung von funktionierenden demokratischen Institutionen zeigt die Studie eine Reihe von problematischen Aspekten auf: Zuvorderst den Vorzug von individuellen vor kollektiven Lösungen sowie den anhaltenden Effekt von informellen Netzwerken, kombiniert mit einer tiefen Abneigung gegenüber dem Staat und einem schwachen Gefühl der eigenen Wirksamkeit. Zusammengenommen bilden diese ein schwerwiegendes Hindernis für politische Partizipation und die Entwicklung eines gesellschaftlichen Gemeinschaftsgefühls. Entgegen der gängigen Forschungs-meinung hat diese Studie also gezeigt, dass bestimmte Formen von Korruption, genauer der besondere Typ der post-sowjetischen informellen Transaktionen, einen negativen Einfluss auf die Entwicklung demokratischer Institutionen haben und die Wirkungsrichtung zwischen Demokratie und Korruption nicht allein von schwachen demokratischen Institutionen zu mehr Korruption zeigt. / The explorative study uses qualitative interviews with ordinary citizens to examine the problem of pervasiveness and persistence of administrative corruption in the Soviet successor states. It analyses the problem on two levels, taking an interest in the underlying attitudes, values and expectations of why clients engage in corrupt transactions, and asking about the influence of these low-level informal practices on the development and quality of democratic institutions in post-soviet states.
Regarding the former, the analysis established the combined effect of Soviet legacy and rational behaviour interpreting the situation as a problem of collective action. These two are the main drivers influencing the readiness for corrupt transactions. They mutually reinforce each other and the highest propensity to act corruptly is found when these two aspects coincide.
The answer to the question whether the lasting impact of informal practices and Soviet attitudinal patterns going along with them conflicts with the development of well-functioning, democratic institutions was clearly affirmative. The study showed that it is particularly a preference of individual over collective solutions and the continued effect of persisting informal networks combined with a deep disregard of the state and a low feeling of agency that pose serious obstacles to the quality of political participation and to the sense of community on the societal level. Contrary to the common argument the study has therefore established that the causality in the nexus between democracy and corruption is not a one-way road leading from weak democratic institutions to higher levels of corruption, but that certain forms of corruption, more precisely the specific type of post-soviet informality, have a negative impact on the development of democratic institutions making causality follow a bidirectional path and constituting a vicious circle of informality.
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"Democracy at Work" Politische Verfahren als Aushandlungsort von Demokratie und Rechtsstaatlichkeit / Black Power in den USA 1967-1972Kütt, Kristina 07 December 2020 (has links)
Die vorliegende Arbeit untersucht die vermeintliche Krise staatlicher Ordnung Ende der 1960er Jahre in den USA und die Reaktionen der staatlichen Institutionen auf den Angriff durch politische Gewalt anhand einer performanz- und erzähltheoretischen Analyse von zwei Gerichtsprozessen. Beide Verfahren gegen Ikonen der Black Power-Bewegung, People vs. Huey Newton ab 1968, People vs. Angela Davis ab 1970 wurden zu einem Brennpunkt der gesamtgesellschaftlichen Debatte um Gerechtigkeit und demokratische Grundrechte. Durch eine Analyse der Interaktion aller beteiligten Akteure vor Gericht, der vorgebrachten Narrative sowohl im Gerichtsssaal als auch in der Presse, durch die Solidaritätskomittees der Angeklagten weitergetragen, ist eine performative Rekonstruktion des amerikanischen Rechtsstaates und der amerikanischen Demokratie auszumachen. Diese wurde unter Begriffen wie dem „fair trial“ und der Beziehung zwischen afroamerikanischen Bürgern und der Polizei und der Fähigkeit des Strafjustizsystems, Gerechtigkeit für alle seine Bürger zu garantieren, verhandelt. In den Prozessen wurde der inhärente Rassismus in der amerikanischen Gesellschaft als größte Hürde zwischen der bisherigen Rechtspraxis und einem solchen neu verhandelten Verständnis von Gerechtigkeit identifiziert, die als solche angenommene weiße Normalität des Justizapparats wurde sichtbar gemacht und dekonstruiert. In der performativen Neukonstruktion und -deutung der Akteure vor Gericht verschob sich dieses bisherige Machtgefälle vor allem innerhalb des Gerichtssaals, indem die Kategorien Race, Class und Gender neu zueinander in Bezug gesetzt wurden und die Angeklagten eine Selbstbehauptung als gleichwertige Rechtssubjekte im spezifischen Raum des Gerichts erlangen konnten. Zudem etablierte sich ein Juryauswahlverfahren, welches Bias explizit anerkannte. Durch diese Entwicklung wurde das narrative wie performative ‚Bedrohungsszenario‛, was zuvor von staatlichen Akteuren öffentlich konstruiert worden war, ausgehebelt; ein von staatlicher Seite angestoßener Sicherheitsdiskurs konnte sich nicht gesamtgesellschaftlich durchsetzten. / By analyzing two court cases, this dissertation examines the perceived crisis of Democracy in the late 1960s in the United States and the reactions of state institutions to the attack by political violence. Both trials against icons of the Black Power movement, People v. Huey Newton in 1968, People v. Angela Davis beginning in 1970, became a focal point of the overall social debate on justice and basic democratic rights. An analysis of the interaction of all of the protagonists involved in court, the narratives that were brought forward in the courtroom and in the press, and the defendants' solidarity committees reveal a performative reconstruction of the American rule of law and American democracy. This was negotiated under concepts such as the "fair trial" and the relationship between African-American citizens and the police and the ability of the criminal justice system to guarantee justice for all its citizens. In the trials, the inherent racism in American society was identified as the greatest obstacle between previous legal practice and such a renegotiated understanding of justice, making visible and deconstructing the white normality of the judicial system assumed as such. In the performative re-construction and reinterpretation of the actors in court, categories such race, class, and gender shifted, allowing the Defendants to achieve self-assertion as equal legal subjects. In addition, a jury selection procedure was established that explicitly recognized bias. This development undermined the narrative and performative "threat" which had previously been publicly constructed by politicians, and a security discourse initiated by the state was not able to assert itself throughout society.
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Why Democracy Matters: An Economic PerspectiveBoese, Vanessa Alexandra 11 December 2019 (has links)
Die derzeitige Wiederkehr von protektionistischen Maßnahmen und Illiberalismus erfordert ein detaillierteres Verständnis der Wechselwirkungen zwischen wirtschaftlichen und politischen Faktoren. Die vorliegende Doktorarbeit besteht aus vier Artikeln, die unser Verständnis der komplexen Wechselwirkungen zwischen Handel, Demokratie, Entwicklung und Konflikt voranbringen.
Der erste Artikel (Boese 2015) fragt: Führen Revolutionen zu mehr Demokratie? Die untersuchten revolutionären Konflikte sind positiv mit dem demokratischen Weg eines Landes verbunden. Darüber hinaus führt der Artikel ein neues Maß für Demokratie ein, den (X-) Pol-Index.
Der zweite Artikel (Boese 2019) vergleicht die Demokratiemaße von PolityIV, Freedom House und V-Dem. V-Dem Maße übertreffen die anderen in allen Bereichen. Der Artikel bietet eine Einführung in die Demokratiemessung, einen Vergleich der Vor- und Nachteile jedes Maßes in empirischen Analysen und Fallstudien, um die Unterschiede zwischen den Indizes zu veranschaulichen.
Der dritte Artikel (Boese & Kamin 2019) untersucht das Problem inkonsistenter Länderkodierungen zwischen verschiedenen Makrodatensätzen. Es führt zu einer Verzerrung der Stichprobenauswahl, da sich in Konfliktländern oft Name und Grenzen des Staates ändern. Dadurch wird die Zuverlässigkeit von Schlussfolgerungen aus statistischen Analysen, insbesondere in der Konfliktökonomie, eingeschränkt. Detaillierte Übersichtstabellen der Länderkodierungsdifferenzen werden bereitgestellt.
Der vierte Artikel (mit K. Kamin, CAU Kiel) untersucht die Wechselwirkungen von Demokratie, Entwicklung, Handel und Konflikt. In einem länderspezifischen VAR werden die Auswirkungen von Schocks auf einen der vier Faktoren untersucht. Die Ergebnisse zeigen, dass diese Effekte im Laufe der Zeit in und innerhalb von Ländern sehr heterogen sind. Der Artikel erhielt den Michael D. Intrilligator Best PhD Student Paper Award auf der 23. International Conference on Economics and Security in Madrid (Juni 2019). / The current return to protectionist measures coinciding with a rise of illiberalism triggers the need for a more detailed understanding of the interactions of economic and political dimensions. This thesis consists of four articles advancing our understanding of the complex interactions between trade, democracy, development and conflict.
The first article (Boese 2015) asks: do revolutions lead to more democracy? The revolutionary conflicts examined are positively associated with a country's democratic path. In addition, the article introduces a new measure of democracy, the (X-)Pol Index.
The second article (Boese 2019) compares measure validity and reliability of Polity2, Freedom House and V-Dem democracy indices. The latter surpass the former in all relevant areas. The article provides an introduction to democracy measurement, a comparison of the advantages and disadvantages of each measure in empirical analyses and several case studies to illustrate differences across the three indices.
The third article (Boese & Kamin 2019) shows that in spite of standardization efforts the problem of inconsistent country coding across and within disciplines persists. This leads to sample selection bias as countries in conflict often undergo state name and border changes. In turn, reliability of inferences drawn from statistical analysis, in particular in conflict and peace economics, is limited. Detailed overview tables of the gravest country coding discrepancies are provided.
The fourth article (with K. Kamin, CAU Kiel) examines the interactions of democracy, development, trade and conflict. It employs a country-specific VAR to study the effects of shocks in any of the four factors on one another. Results show that these effects are vastly heterogenous across and within countries over time. The article received the Michael D. Intrilligator Best PhD Student Paper Award at the 23rd International Conference on Economics and Security in Madrid, Spain (June 2019).
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Bürgerentscheid Waldschlößchenbrücke DresdenWalther, Richard 09 August 2016 (has links) (PDF)
Volksentscheide sind ein Instrument der direkten Demokratie. Durch sie erhält die Bevölkerung die Möglichkeit, sich an der politischen Willensbildung zu beteiligen und direkt über Sachthemen abzustimmen - so am 27. Februar 2005 in Dresden, als die Stadtbevölkerung zur Abstimmung über die Realisierung des Verkehrszuges „Waldschlößchenbrücke Dresden“ aufgerufen war. Die Untersuchung des Abstimmungsverhaltens der Dresdner Bevölkerung beim Bürgerentscheid ist Gegenstand dieser Arbeit. So werden mittels thematischer Karten und multipler Regressionsrechnung Zusammenhänge zwischen dem Abstimmungsverhalten beim Bürgerentscheid und den Merkmalen der Bevölkerung analysiert. Im Fokus der Untersuchung steht die Modellierung des Abstimmungsverhaltens, d.h. die Abbildung möglicher Einflussfaktoren und die Suche nach der richtigen Modellspezifikation. Unter Anwendung des Bottom-up-Ansatzes zur Suche nach der richtigen Modellspezifikation zeigt sich, dass die durch Variablen abgebildeten Einflussfaktoren Ideologie, Nutzen, Alter und Bildung ca. 84% der Gesamtvarianz des Abstimmungsverhaltens erklären. Aus diesen Schätzergebnissen lässt sich schlussfolgern, dass die ideologische Einstellung des Wählers, gepaart mit dem vom Wähler erwarteten Nutzen, dessen Alter und Bildungsgrad, den größten Einfluss auf die Zustimmung zum Verkehrsprojekt hatte. Darüber hinaus deuten der positive Einfluss des Alters und der negative Einfluss des Bildungsgrades auf die Zustimmung zum Verkehrsprojekt darauf hin, dass die Bereitstellung von Verkehrsinfrastruktur durch alte und weniger gut ausgebildete Wählerschichten bevorzugt wird. Um diese Erkenntnisse für künftige Volksentscheide zu Verkehrsinfrastrukturprojekten nutzbar zu machen, wird die Prognosegüte des Modells des Abstimmungsverhaltens mittels Kreuzvalidierung überprüft. Das Ergebnis der Kreuzvalidierung ist eindeutig: Mit einer deutlich unter dem Grenzwert liegenden Abweichung eignet sich das Modell für Prognosen.
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“Es sind Deutsche, in unseren Augen sowjetische Satelliten...”: Christdemokratische Grundwerte der Adenauer-CDU im Spiegel der deutsch-deutschen Teilung und in Ableitung auf den realsozialistischen Osten (1945 bis 1966) / “They are Germans, from our point of view, Soviet satellites... ”: Christian democratic values in the Adenauer-CDU reflected by the division of Germany and in regard with the socialistic East (1945 until 1966)Lang-Vöge, Karolina 05 March 2012 (has links)
No description available.
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Geld und Politik : die Finanzierung politischer Kampagnen im Spannungsfeld von Verfassung, Demokratie und politischem Willen /Caroni, Martina. January 2009 (has links) (PDF)
Habil.-Schr. Univ. Bern, 2006. / Quellentext teilw. engl. Bibliogr.
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Bürgerentscheid Waldschlößchenbrücke Dresden: Eine ex post Analyse des AbstimmungsverhaltensWalther, Richard 04 July 2016 (has links)
Volksentscheide sind ein Instrument der direkten Demokratie. Durch sie erhält die Bevölkerung die Möglichkeit, sich an der politischen Willensbildung zu beteiligen und direkt über Sachthemen abzustimmen - so am 27. Februar 2005 in Dresden, als die Stadtbevölkerung zur Abstimmung über die Realisierung des Verkehrszuges „Waldschlößchenbrücke Dresden“ aufgerufen war. Die Untersuchung des Abstimmungsverhaltens der Dresdner Bevölkerung beim Bürgerentscheid ist Gegenstand dieser Arbeit. So werden mittels thematischer Karten und multipler Regressionsrechnung Zusammenhänge zwischen dem Abstimmungsverhalten beim Bürgerentscheid und den Merkmalen der Bevölkerung analysiert. Im Fokus der Untersuchung steht die Modellierung des Abstimmungsverhaltens, d.h. die Abbildung möglicher Einflussfaktoren und die Suche nach der richtigen Modellspezifikation. Unter Anwendung des Bottom-up-Ansatzes zur Suche nach der richtigen Modellspezifikation zeigt sich, dass die durch Variablen abgebildeten Einflussfaktoren Ideologie, Nutzen, Alter und Bildung ca. 84% der Gesamtvarianz des Abstimmungsverhaltens erklären. Aus diesen Schätzergebnissen lässt sich schlussfolgern, dass die ideologische Einstellung des Wählers, gepaart mit dem vom Wähler erwarteten Nutzen, dessen Alter und Bildungsgrad, den größten Einfluss auf die Zustimmung zum Verkehrsprojekt hatte. Darüber hinaus deuten der positive Einfluss des Alters und der negative Einfluss des Bildungsgrades auf die Zustimmung zum Verkehrsprojekt darauf hin, dass die Bereitstellung von Verkehrsinfrastruktur durch alte und weniger gut ausgebildete Wählerschichten bevorzugt wird. Um diese Erkenntnisse für künftige Volksentscheide zu Verkehrsinfrastrukturprojekten nutzbar zu machen, wird die Prognosegüte des Modells des Abstimmungsverhaltens mittels Kreuzvalidierung überprüft. Das Ergebnis der Kreuzvalidierung ist eindeutig: Mit einer deutlich unter dem Grenzwert liegenden Abweichung eignet sich das Modell für Prognosen.
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Zur Sache! Was die AfD wirklich will01 March 2023 (has links)
Wer sich mit Rechtspopulismus auseinander setzen will, sollte nicht bei der AfD stehen bleiben. Es braucht eine Debatte darüber, was Demokratie ausmacht, und wie wir Solidarität und Teilhabe in der Gesellschaft leben können.
Stand: April 2020
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Angebote für Kommunalverwaltungen: Zur Stärkung des gesellschaftlichen Zusammenhalts17 April 2023 (has links)
Kommunale Verantwortungstragende stellen sich regelmäßig gesellschaftlichen Herausforderungen. Sie arbeiten mit Nachdruck daran, dass Rechtsextremismus und jedweder Form von Demokratie- und Menschenfeindlichkeit präventiv begegnet wird und versuchen, kommunale Konfliktlagen zu lösen. Leider viel zu oft sind Sie dabei Bedrohungen und Hass ausgesetzt. Diese Broschüre bietet eine Übersicht zu den Angeboten des Demokratie-Zentrums Sachsen um Verantwortungstragende bestmögliche Beratung, Unterstützung und Begleitung anzubieten.
Redaktionsschluss: 28.02.2023
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Selbstverständlich selbstverwaltet: Potenziale selbstorganisierter JugendtreffsHanneforth, Grit 27 January 2023 (has links)
Beschrieben werden Unterstützungsmöglichkeiten bei der Entstehung von selbstverwalteten Jugendprojekten und –treffs. Es gibt konkrete Handlungsanleitungen für Bürgermeister*innen, Verwaltung, kommunalpolitische Akteur*innen und Interessierte. Anschaulich gemacht wird das durch gelungene Beispiele der Selbstverwaltung, Interviews mit Engagierten und Informationen zu gesetzlichen und versicherungsrelevanten Aspekten, sowie Handlungsanleitungen für Kommunalpolitiker*innen und Interessierte bei der Begleitung junger Menschen auf dem Wege in die Selbstverwaltung.
Redaktionssschluss: September 2017
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