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Gefälschter Humboldt

Einleitung

Das Interesse am Leben Alexander von Humboldts hat neben ernsthaften Biographen stets auch oberflächliche Buchautoren und Fälscher auf den Plan gerufen.

Bereits zu Humboldts Lebzeiten wurden faksimilierte Auszüge aus seinen Briefen unter Weglassung heikler Passagen veröffentlicht, um authentische Lebensäußerungen zu suggerieren. Mit gleicher Absicht stellte ein bis heute unbekannter Autor 1861 die angeblichen „Memoiren Alexander von Humboldt’s“ zusammen. Die Kompilation aus Fakten, Briefauszügen und frei erfundenen Äußerungen Humboldts präsentierte den Humanisten als Misanthropen und Verächter der Indiokultur – ein Bild, das selbst in fiktiven Darstellungen der neuesten Zeit nachwirkt.

Der folgende, von Kurt-R. Biermann und Ingo Schwarz erstmals in der von der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften herausgegeben Zeitschrift „Gegenworte“ zum Thema „Lug und Trug in den Wissenschaften“ veröffentlichte Artikel erschien im Jahr 1998. Die darin angegebenen Preise für Autographen sind in den letzten Jahren erheblich gestiegen – auch das ein Indiz für die nicht nachlassende Neugier auf den Menschen Alexander von Humboldt.

Ulrich Päßler

Identiferoai:union.ndltd.org:Potsdam/oai:kobv.de-opus-ubp:5753
Date January 2011
CreatorsBiermann, Kurt-R., Schwarz, Ingo
ContributorsPäßler, Ulrich (Verf. d. Einleitung)
PublisherUniversität Potsdam, Philosophische Fakultät. Institut für Romanistik
Source SetsPotsdam University
LanguageGerman
Detected LanguageGerman
TypePostprint
Formattext/html
SourceHiN : Alexander von Humboldt im Netz [XII, 22 (2011)]
Rightshttp://opus.kobv.de/ubp/doku/urheberrecht.php

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