In Stetigfördersystemen werden das Fördergut tragende Ketten, Zahnriemen oder Bänder in der Regel auf Gleitschienen aus Kunststoff oder Stahl abgestützt. Die Reibwerte zwischen diesen Zugmitteln und der Abstützung betragen ca. 0,2 bis 0,5. Mit einer rollenden Abstützung, bei der Kunststoffröllchen ähnlich einem Wälzlager um einen flachen Stützkörper geführt werden, kann der Bewegungswiderstand auf ca. 0,02 bis 0,05 reduziert werden. Diese sogenannte Rollende Fördertechnik wurde bereits erfolgreich in Modulbandförderern unter anderem in der Automobilproduktion eingesetzt und ermöglicht zum Beispiel kleinere Antriebe, höhere Transportleistungen oder den Bau sehr langer und kompakter Förderstrecken. Eine neue Entwicklung sieht die Anwendung bei Zahnriemenförderern vor. Hierfür wurde ein spezieller Leistenzahnriemen entwickelt, welcher insbesondere für eine hohe Laufruhe sorgt. Im Beitrag werden dafür Dimensionierungsansätze vorgestellt, welche unter anderem die Temperatur sowie die statische Belastungsdauer der Kontaktpaarung Rolle – Zahnriemen berücksichtigen.
Identifer | oai:union.ndltd.org:DRESDEN/oai:qucosa:de:qucosa:36553 |
Date | 16 December 2019 |
Creators | Sumpf, Jens, Finke, Jan |
Contributors | Golder, Markus, Technische Universität Chemnitz |
Source Sets | Hochschulschriftenserver (HSSS) der SLUB Dresden |
Language | German |
Detected Language | German |
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Rights | info:eu-repo/semantics/openAccess |
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