Spelling suggestions: "subject:"1design|austainability"" "subject:"1design|asustainability""
21 |
Roadmap to a Circular Society - ein Co-Design-Prozess zur Gestaltung gesellschaftlicher Diskurs- und MöglichkeitsräumeBoch, Ralph, Hempel, Nadja, Hofmann, Florian, Jaeger-Erben, Melanie, Lersch, Barbara, Schlegel, Adrian 29 June 2022 (has links)
Der Umgang mit Ressourcen baut im aktuellen Produktions- und Konsumsystem auf preiswerten Naturverbrauch und globale soziale Missstände. Um tiefgreifende Lösungen für die dringendsten Herausforderungen des 21. Jahrhunderts zu erreichen, ist eine Umgestaltung des derzeitigen Wirtschafts- und Gesellschaftssystems ein wichtiger Ansatz, diesen komplexen sozialen Herausforderungen zu begegnen. In den letzten Jahrzehnten wird die Circular Economy von einer zunehmenden Anzahl unterschiedlicher Akteure aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft als vielversprechende Nachhaltigkeitsstrategie diskutiert. Wertschöpfungsketten sollen dabei in Wertschöpfungskreisläufe transformiert werden, indem Produkte und deren Komponenten repariert, wiederverwendet oder recycelt – im besten Fall aber von Beginn an zirkulär
designt – werden.
|
22 |
Lektionen der Vergangenheit - Das Arts and Crafts Movement x NachhaltigkeitNinnis, Kaja 29 June 2022 (has links)
Eine Rebellion gegen das ‚machine age‘ – als solche verstand sich das Arts and Crafts Movement, das sich in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts in England herausbildete. Was können wir heute, in Zeiten der Klimakrise, Ressourcenknappheit und einem ökologisch sowie sozial nicht-nachhaltigen Wirtschaftssystem vom Arts and Crafts Movement lernen? In diesem Vortrag werden die Transformationserfahrungen der viktorianischen Reformer:innen unter dem Aspekt ihrer Zukunftsfähigkeit betrachtet und versucht, die Ansätze des Arts and Crafts Movement mit dem gegenwärtigen Diskurs um nachhaltiges Design in Beziehung zu setzen.
|
23 |
Überholt und unerreicht - Design im Spannungsfeld zwischen Ökonomie und ÖkologieBauhoff, Hannah, Schuhmann, Steffen, Steger, Karin, Köck, Markus 29 June 2022 (has links)
Kupfersuche in Brandenburg, Ölbohrungen in Niedersachsen – solche skurrilen Folgen weltweit steigender Rohstoffpreise erinnern an den Umgang mit wirtschaftlichen Zielkonflikten der DDR in den 1970er Jahren. Beispielsweise an die Kupfergewinnung im Mansfelder Land oder den Braunkohleabbau in der Lausitz – Unternehmungen, die im Mikrokosmos DDR sinnvoll erschienen, aber letztlich ökonomische und ökologische Desaster waren.
|
24 |
KI-CyclingElberskirch, Charleen 29 June 2022 (has links)
Das praxisorientierte Forschungsprojekt widmet sich den Grenzen und Potenzialen der Wiederaufarbeitung von Bekleidung – einer Nischenlösung der Circular Economy. Im Mittelpunkt der Forschungsarbeit steht die Frage, wie die Wiederverwertung von Abfallmaterialien aus der Textilindustrie als Teilflächen mit Hilfe von digitalen Technologien nach-haltig und effektiv gestaltet werden kann. Zudem wird erforscht, welche damit verbundenen ästhetischen Potenziale für den Entwurf neuer Bekleidung entstehen.
|
25 |
SedimentFlux- Dokumentation gestalterischer Forschung im Kontext Material im RaumFranċik, Henning, Turinsky, Ina 30 June 2022 (has links)
Inwieweit verbinden uns Materialien, die uns umgeben mit den Orten von denen sie stammen? Wie verändern sich Landschaften und soziotechnische Infrastrukturen wenn Gebrauchsmaterialien in alternativen industriellen Symbiosen produziert werden? Und welche Rolle spielt die (karto)-grafische Dokumentation in ergebnisoffenen und transdisziplinären Forschungs- und Gestaltungsprozessen?
|
26 |
Glaubwürdigkeit oder Greenwashing? Welches Ziel verfolgt das Design von NachhaltigkeitsberichtenHeins, Sophie 30 June 2022 (has links)
Nachhaltigkeit als Leitidee bedingt einen Diskurs, mit dem Ziel eine Balance zwischen den Dimensionen Ökologie, Ökonomie, Soziales und Kultur (je nach herangezogenem Modell) herzustellen. Um die dazu not-wendigen nachhaltigen Aktivitäten, Ziele, Werte usw. umsetzen zu können ist ein fortlaufender Kommunikationsprozess erforderlich. Im Rahmen dieses Diskurses spielt Design eine bedeutende Rolle vor allem in Bezug auf das kommunikative Wirkziel: Glaubwürdigkeit schaffen. Ins-besondere in Systemen wie Unternehmen und Organisationen, denen eine Mitschuld an den Problemen der Erde und der Menschheit gegeben wird, ist die Kommunikation ihrer Verantwortung und damit verbundenen Aktivitäten für eine nachhaltige Entwicklung unerlässlich, um ihre Legitimität zu sichern. Die Corporate Social Responsibility (CSR) Kommunikation von Unternehmen und Organisationen manifestiert sich hauptsächlich in Form eines Rechenschaftsberichts (Nachhaltigkeitsbericht, CSR-Report) wobei dieser als gestaltetes Medium sowohl auf der textlichen als auch auf der visuellen Ebene argumentiert und mittels Glaubwürdigkeit das Vertrauen der Stakeholder und Leser gewinnen soll. Glaubwürdigkeit ist in Zeiten von Greenwashing und ‚Fake News‘ das wichtigste Qualitätskriterium auch für die visuelle Kommunikation.
|
27 |
Designing Common Good - Gemeinwohllogiken als Leitprinzipien für nachhaltige Design- und ProduktionskulturenFineder, Martina 30 June 2022 (has links)
Um entsprechend des Konferenzanliegens über ein Gleichgewicht zwischen Ressourcen, Umwelt und fair verteiltem Wohlstand nachzudenken, untersucht dieser Vortrag die Logiken der Commons als eine gemeinwohlorientierte Alternative und Ergänzung zu gewinnlogikorientierten Wirtschafts- und Produktionsweisen aus der Perspektive des Designs. Grundlage sind die Erkenntnisse aus dem Forschungsprojekt „Commons als Denkweise und Innovationsstrategie im Design. Von der Avantgarde zum neuen Industrieparadigma?“, welches von einer inter-disziplinären Forscher:innengruppe rund um das Institute of Design Research Vienna (IDRV)* durchgeführt wurde.
|
28 |
Form follows... what? - Designlehre im Kontext des AnthropozänsQuadflieg, Sven 30 June 2022 (has links)
Seit Paul Crutzens Intervention auf der Jahrestagung des IGBP im Jahr 2000 hat das menschliche Wirken einen prägnanten Namen: Mit dem Begriff ‚Anthropozän‘ hat sich sprachlich manifestiert, was sich wissenschaftlich messen lässt. Der Mensch – oder eher Teile der Menschheit, weshalb auch andere Begriffe wie Capitalocene oder Plantationocene (Davis et al., 2019) diskutiert werden, um die Verknüpfung zu Kolonialismus, Kapitalismus und ‚racial hierarchies‘ aufzuzeigen – hat als ‚geologische Kraft‘ (Crutzen & Stoermer, 2000) das Klima auf der Erde geprägt (oder gestaltet?) – und auch wenn wir die Dimensionen dieses Einflusses vielleicht noch nicht vollumfänglich begreifen können, so ist die drohende klimatische Katastrophe im Begriff, real zu werden.
|
29 |
Eine Ökobilanz zum Anfassen - Wie LED-Licht nachhaltig wirdKnoche, Sebastian, Fricke, Holger 30 June 2022 (has links)
Grüne Werbebotschaften gibt es bereits zu Hauf – auch in der Beleuchtungsbranche. Nach aktiver Beteiligung an Forschungsprojekten zur Nachhaltigkeit von LED-Beleuchtung ist uns eines klargeworden: Wir brauchen immer noch mehr Leute, die die richtigen Fragen stellen, und weniger solche, die ihre Meinungen als die ultimativen Lösungen verkaufen.
|
30 |
Design in öko-sozialen Transformationsprozessen: Eine explorative Betrachtung seiner Wirkung und WirkungsmachtFineder, Martina, Baedeker, Carolin, Fastenrath, Felix, Kremser, Katja, Liedtke, Christa 21 January 2025 (has links)
DESIGNING GOVERNANCE – POWER AND COMPLICITY:Einleitung
Verbundprojekt Transform.NRW
Thematische Rahmung
Explorative Diskussion von Wirkungspotenzialen
Theories of change
Das Format Good Practice Breakfast
Erste Erkenntnisse
Good Practice Breakfast Nr. 1 - Symbiosen
Good Practice Breakfast Nr. 3 - The Outside Inside
Diskussion
Fazit
Referenzen / Das Verbundprojekt transform.NRW entwickelt eine hybride Plattform, über die Kunst, Kultur, Design und Wissenschaft mit Wirtschaft, Politik und Gesellschaft zur Umsetzung sozial-ökologischer Transformationen in Austausch treten können. In diesem Work-In-Progress Paper thematisieren wir die Sichtbarmachung von Wirkung und Wirkungsmacht des Designs über das Aufzeigen seiner Wirkungspotenziale im offenen Diskurs unterschiedlicher Akteursgruppen als Bestandteil unseres kollektiven Kuratierungsprozesses. Designprojekte haben die transformative Fähigkeit, so der Ansatz, Strukturen wie Lebens- und Produktionsverhältnisse aufzuzeigen und in neue nachhaltige Verhältnisse und Muster zu transformieren. Konkret diskutieren wir die prozesshafte Befragung von Good Practice Beispielen hinsichtlich ihrer Wirkungspotenziale. Für diesen Bestandteil unseres kollektiven und interdisziplinären Kuratierungsprozesses wurde das Format der Good Practice Breakfasts entwickelt. Als heuristischer Rahmen zur Einordnung der Beispiele dient eine Kombination der Theories of Change und der Nachhaltigkeitsziele (SDGs). Anhand von zwei Beispielen zeigen wir, dass Methode und Format im Zusammenspiel einen bedeutenden Diskursaum eröffnen, in dem sowohl eine dialogische Wissens- und Bedeutungsproduktion als auch gemeinsames Lernen gefördert werden. Die fortschreitende Dokumentation als Erzählhistorie und Wissensfundus soll zur Entwicklung eines gemeinsamen Fundaments einer Transformations- und Nachhaltigkeits-Literacy beitragen.:Einleitung
Verbundprojekt Transform.NRW
Thematische Rahmung
Explorative Diskussion von Wirkungspotenzialen
Theories of change
Das Format Good Practice Breakfast
Erste Erkenntnisse
Good Practice Breakfast Nr. 1 - Symbiosen
Good Practice Breakfast Nr. 3 - The Outside Inside
Diskussion
Fazit
Referenzen
|
Page generated in 0.0588 seconds