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Auf Wanderschaft. Fremd und zuhause. Meine Heimat und ich: 3. Februar 2019

Doris Dörrie beschreibt in ihrer Rede 'Auf Wanderschaft. Fremd und
zuhause. Meine Heimat und ich.' in einer Mischung aus autobiografischen
Erfahrungen, Beobachtungen und Reflexionen die facettenreichen Zumutungen und
Chancen des in der Fremde-Seins: „Schon immer war ich gern in der Fremde. Unterwegs,
auf Wanderschaft zu sein, ist mir leichter gefallen, als zuhause zu bleiben. Je
fremder die Fremde war, desto besser. Dabei habe ich mich gefragt: Wie sehr bin ich
zuhause in der Fremde, wie sehr sehne ich mich in der Fremde nach zuhause, was und
wo ist mein zuhause, wo fühle ich mich fremd? Wo fühle ich mich zuhause? Wo habe
ich mich deutsch gefühlt? Was ist denn diese Heimat, die jetzt wieder von allen Seiten
beschworen wird? Und wer bin ich, wenn ich in der Fremde bin? Bin ich vielleicht eine
ganz und gar andere als zuhause?“

Identiferoai:union.ndltd.org:DRESDEN/oai:qucosa:de:qucosa:79130
Date24 May 2022
CreatorsDörrie, Doris
PublisherStaatsschauspiel Dresden
Source SetsHochschulschriftenserver (HSSS) der SLUB Dresden
LanguageGerman
Detected LanguageGerman
Typeinfo:eu-repo/semantics/publishedVersion, doc-type:book, info:eu-repo/semantics/book, doc-type:Text
SourceDresdner Reden
Rightsinfo:eu-repo/semantics/openAccess
Relationurn:nbn:de:bsz:14-qucosa2-790845, qucosa:79084

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