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Übereinstimmung der klinischen und genetischen Diagnose bei autosomal-dominnanter polyzystischer Nierenerkrankung sowie die Beschreibung neuer Phänotypen und neuer Kandidaten Gene

Baatz, Sebastian 06 January 2025 (has links)
Die autosomal-dominante polyzystische Nierenerkrankung (ADPKD) ist die häufigste erbliche Nierenerkrankung. Trotz zunehmender Hinweise einer zugrundeliegenden genetischen Heterogenität basiert die Diagnose ADPKD in erster Linie immer noch auf Bildgebungskriterien, die vor der Entdeckung weiterer PKD-Gene festgelegt wurden. Ziel der vorliegenden Dissertation war es, den diagnostischen Wert der genetischen Überprüfung bei klinisch vorliegender ADPKD zu bewerten. In dieser prospektiven diagnostischen Studie wurden 100 Familien mit klinisch diagnostizierter ADPKD mittels PKD-Gen-Panel und Multiplex ligation-dependent probe amplification (MLPA) analysiert; eine Exom-Sequenzierung (ES) wurde in PKD-Gen-Panel/MPLA negativen Familien durchgeführt. PKD1/2-Varianten wurden in 81 Familien (81%) identifiziert, davon 70 mit einer PKD1 und 11 mit einer PKD2-Variante. PKD1-Varianten unbekannter Bedeutung (VUS: variants of unknown significance) wurden in weiteren 9 Familien (9%) entdeckt. Das Nierenüberleben war bei trunkierenden PKD1-Mutationen signifikant schlechter als bei nicht-trunkierenden und PKD2-Veränderungen. Zehn Prozent der Kohorte zeigte keine seltene Variante in PKD1 oder PKD2. Unter diesen Fällen fanden sich alternative genetische Diagnosen wie die autosomal rezessive PKD, das Birt-Hogg- Dubé-Syndrom und eine ALG9-assoziierte PKD. Darüber konnten durch die ES unter den ungeklärten Fällen weitere neue potenzielle PKD-Kandidaten wie das Gen ALG6 identifiziert werden. Durch die Veranschaulichung der enormen genetischen Heterogenität zeigt diese Studie den Mehrwert von genetischer Testung in einer realen PKD-Kohorte durch diagnostische Bestätigung, Falsifizierung und Krankheitsvorhersage. In der Ära der spezifischen Behandlung der schnell fortschreitenden ADPKD sollte die genetische Bestätigung die Grundlage für eine personalisierte Patientenversorgung bilden.:I. Vorbemerkung II. Bibliographische Beschreibung III. Abkürzungsverzeichnis 1 Einführung 1.1 Allgemeines zu erblichen Nierenerkrankungen 1.2 ADPKD/Polyzystische Nierenerkrankungen 1.2.1 Epidemiologie und Definition 1.2.2 Pathogenese 1.2.3 Klinische Präsentation 1.2.4 Diagnostik 1.2.5 Klinische Diagnostik 1.2.6 Genetische Diagnostik 1.2.7 Typische ADPKD 1.2.8 Atypische ADPKD 1.2.9 Risikoabschätzung mit Hilfe prognostischer-Scores 1.2.10 Therapie 1.3 Wissenschaftliche Zielsetzung 2 Publikation 3 Zusammenfassung und Ausblick 4 Literaturverzeichnis References 5 Anhang 5.1 Supplementary Material 5.2 Erklärung über die eigenständige Abfassung der Arbeit 5.3 Erklärung über den wissenschaftlichen Beitrag des Promovenden an der ausgewählten Publikation 5.4 Teilnahmebescheinigung: Vorlesung zur „Guten wissenschaftlichen Praxis“ an der Medizinischen Fakultät der Universität Leipzig 5.5 Lebenslauf 5.6 Veröffentlichung im Rahmen dieser Arbeit 5.7 Danksagung

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