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Van Republiek tot keiserryk : die vir bonus volgens TacitusDe la Bat, Hetta Conradie 03 1900 (has links)
Thesis (MA (Ancient Studies)--University of Stellenbosch, 2008. / The term vir bonus as a comprehensive concept is nowhere precisely defined, yet the
Romans clearly understood its meaning. To give substance to it, the role that the good
Roman or vir bonus was expected to play in the Roman Republic, was examined. By
his extensive descriptions of the evils of the Empire, Tacitus confirms this concept by
emphasizing the absence of these exemplary qualities.
The development of Rome from city state to Monarchy to Republic is steeped in
legend. The foundation of the Roman constitution was believed to have been laid
during that period, and adjusted to prevent the recurrence of a monarchy. This system
of government was closely structured and demanded a high moral standard from its
participants.
While Roman territory was limited, this constitution functioned well. However, when
after the Punic Wars Rome became master of almost the whole area surrounding the
Mediterranean Sea, it was impracticable. A long and often bloody strife followed
between the advocates of change and those who would not accept it. Augustus won
out and established an Empire, calling it by the euphemistic term of Principate. His
successors automatically acceded to their powers as emperor. During the Empire the
political structures of the Republic were disempowered and the moral fibre of the
ruling classes perverted.
It is this process that Tacitus examines critically. He does so by describing how
different people reacted under different circumstances. Some behaviour he roundly
condemns, but often he makes us realise that the participants did not have much
leeway, and that this consequently affected their behaviour .
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Seneca, De Providentia. Ein KommentarNiem, Annrose 27 January 2003 (has links)
Seneca, De Providentia. Ein Kommentar.
De Providentia ist ein fiktiver Dialog, den Seneca mit dem als Adressaten seiner Epistulae Morales bekannten Freund Lucilius führt. Im Verlauf dieses "Dialogs" versucht Seneca seinem Freund und Schüler die Frage nach dem Leid, das dem vir bonus widerfährt, obwohl die Welt von der göttlichen providentia gelenkt wird, zu beantworten. Es handelt sich also um das Theodizeeproblem, das Seneca hier auf der Basis einer Frage des Lucilius zu lösen versucht, die im Verlauf des Texts 7-mal wiederkehrt, jeweils dem Gedankenfortschritt angepasst oder ihn auch manchmal bewirkend.
Der Kommentar besteht aus zwei Teilen, einem fortlaufenden in Form einer interpolierenden Paraphrase, und einem Einzelkommentar, in dem die während der Arbeit angefallenen Einzelbeobachtungen gesammelt sind. Unter interpolierender Paraphrase verstehe ich dabei eine behutsame Paraphrase, in der besonders die bei Seneca oft unklar bleibenden logischen Verknüpfungen hergestellt werden sollen. Dazu ist es oft nötig, andere Senecastellen zur Erklärung zu benutzen.
Ich habe in der Regel auf das Heranziehen weiterer Quellen verzichtet. Denn die Überlieferungslage, vor allem der philosophischen Quellen, ist zum großen Teil desolat, und Seneca selbst hält – in epist. 84 – ein Werk dann für besonders gelungen, wenn man die zahlreichen darin eingeflossenen Quellen nicht mehr erkennen kann, weil sie nahtlos in den eigenen Text übergegangen sind.
Dies ist der erste deutschsprachige Kommentar zu De Providentia. Er unterscheidet sich von den vorhandenen Kommentaren in italienischer1 und englischer2 Sprache dadurch, dass in ihm der Verlauf des gesamten Texts in den Blick genommen wird. Insofern stellt er eher eine Strukturanalyse dar, wie sie schon von Grimal3 und Abel4 vorgelegt worden ist. Grimal hat später selbst gesagt5, dass es sich bei seiner Arbeit mehr um die Bemühung um den Aufriss handle, der sich an die Regeln der zeitgenössischen Rhetorik halte, während Abel eine Untersuchung der Tiefenstruktur vorgenommen habe.
Man kann meinen Kommentar als eine auf der Untersuchung Grimals basierende Strukturanalyse verstehen, die den Gedankenverlauf des Senecatexts nachvollzieht und sich dabei mit den von Abel zu De Providentia präsentierten Thesen auseinander setzt.
Anmerkungen
1 Lucio Anneo Seneca, De Providentia, de constantia sapientis (Dialoghi I-II), testo, commento, traduzione a cura di Giovanni Viansino, Roma 1968; Lucio Anneo Seneca, La Provvidenza, introduzione, testo, traduzione e note a cura di Emanuela Andreoni, Roma 1971; Seneca, I dialoghi, volume primo a cura di Giovanni Viansino, Milano 1988; Lucio Anneo Seneca, La provvidenza, introduzione, testo, traduzione e note a cura di Alfonso Traina, Milano 32000.
2 Lucius Annaeus Seneca, de providentia, a commentary by E.G.Delarue, Diss.Cornell Univ. Ithaca, New York 1974 (Mikrofilm).
3 Le Providentia, in: REA 52, 1950, 238-257.
4 Bauformen in Senecas Dialogen. Fünf Strukturanalysen: dial. 6, 11, 12, 1 u. 2, Heidelberg 1967.
5 Seneca, Macht und Ohnmacht des Geistes, Darmstadt 1978, S.299.
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