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„JA, ICH SEHE ES MIT ANDEREN AUGEN“ – Die Bedeutung von Medien für verwitwete Frauen im höheren Lebensalter in der Auseinandersetzung mit Partnerverlust und Identität.: Eine empirische Fallstudie

Lebenssituationen von älteren Frauen unterscheiden sich häufig von denen gleichaltriger Männer. Gravierend dabei ist, dass Frauen in weitaus höherem Maße von Partnerverlust betroffen sind und in dessen Folge meist allein leben. Dadurch sind es in erster Linie auch Frauen, die sich mit dem kritischen Lebensereignis, dem Tod des nahestehendsten Menschen, auseinandersetzen müssen, die Trauer bewältigen und sich in einer neuen Lebenssituation orientieren sowie mit ihr arrangieren müssen. Hierfür müssen auch die Rolle als alleinstehende Frau reflektiert und neue Lebensentwürfe etabliert werden.

Ziel der medienwissenschaftlichen Studie ist es, verstehend nachzuvollziehen, welche Bedeutung Medien und ihre Inhalte für ältere Frauen nach dem Tod des Partners haben und welchen Beitrag sie sowohl für die Reflexion vergangener Erlebnisse und Erfahrungen als auch für die Auseinandersetzung mit der neuen Lebenssituation leisten können.:1. Einleitung


2. Annäherung an ein wenig erforschtes Feld – Forschungsliteratur


3. Theoretischer Rahmen

3.1 Alter(n)
3.1.2 Strukturwandel des Alters
3.1.3. Spezifika weiblichen Alter(n)s
3.1.3. Exkurs: Die Rolle der Frau in der DDR

3.2. Identität
3.2.1. Identität als Patchwork und erzähltes Selbst (Heiner Keupp et al.)
3.2.2. Die Identität als Paaridentität (Maja S. Maier)
3.2.3. Statuspassage Partnerverlust:
Trauer und die Bedeutung des Partnerverlusts für die Identität
3.2.4. Die Rolle der verwitweten Frau in der Gesellschaft
3.2.5. Exkurs: Der gesellschaftliche Umgang mit Sterben und Tod

3.3 Medien – Alter(n) – Identität
3.3.1 Die Mediennutzung von Erwachsenen im höheren Lebensalter –
ein Überblick über die Ergebnisse quantitativer Forschung
3.3.2 Die Bedeutung von Medien für ältere Menschen
3.3.3 Die Bedeutung von Medien für verwitwete Frauen
(Auseinandersetzung mit dem Partnerverlust und der neuen Lebenssituation)


4. Empirische Zugänge

4.1 Methodologischer Rahmen und methodisches Vorgehen
4.1.1 Methodologischer Rahmen: Qualitative Methodologie
und ,Kontextuelles Verstehen der Medienaneignung‘
4.1.2 Methodisches Vorgehen und Anlage der Studie
4.1.2.1 Zielgruppe
4.1.2.2 Feldzugang
4.1.2.3 Datenerhebung: das narrative Interview
4.1.2.4 Übertragung, Aufbereitung und Auswertung der Daten

4.2 Ergebnisse
4.2.1 Falldarstellungen
4.2.1.1 Frau D. – „Ich könnte also auf das Fernsehen verzichten,
locker, locker, aber auf Bücher nicht.“
4.2.1.2 Frau J. – „Nimm deine Courage zusammen und versuche,
aus dem Loch wieder rauszusteigen!“
4.2.1.3 Frau N. – „Ein Mann, der will einen Braten haben sonntags.“
4.2.1.4 Frau P. – „ich war dann immer schon ein bisschen selbstständig.“
4.2.2 Fallübergreifender Vergleich
4.2.2.1 Medialer Umgang
mit partnerverlustbedingten Veränderungen der Lebenssituation
4.2.2.2 Herstellen von Kontinuität und Nähe
4.2.2.3 Thematische Auseinandersetzung mit der Statuspassage des Partnerverlusts
und der eigenen Lebenssituation
4.2.2.4 Sozialer Vergleich
4.2.2.5 Stimmungsregulierung
4.2.2.6 Kompensation von Einsamkeit
4.2.2.7 Veränderte Wahrnehmung und Bewertung
von Medieninhalten nach dem Tod des Partners

4.3 Ergebnisdiskussion


5. Zusammenfassung und Ausblick


Literatur

Identiferoai:union.ndltd.org:DRESDEN/oai:qucosa:de:qucosa:33744
Date12 April 2019
CreatorsStiebritz, Elisabeth Maria Therese
ContributorsHartung, Anja, Schorb, Bernd, Universität Leipzig, Universität Leipzig
Source SetsHochschulschriftenserver (HSSS) der SLUB Dresden
LanguageGerman
Detected LanguageGerman
Typeinfo:eu-repo/semantics/updatedVersion, doc-type:masterThesis, info:eu-repo/semantics/masterThesis, doc-type:Text
Rightsinfo:eu-repo/semantics/openAccess

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