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Untersuchungen zur Tribologie und zur Dauergebrauchsfähigkeit hochgefüllter WPC für den Einsatz als MaschinenbaukomponenteEichhorn, Sven, Clauß, Brit, Schubert, Christine, Nendel, Klaus, Gehde, Michael January 2012 (has links)
Es werden die tribologische Eigenschaften von extrudierten WPC, gefüllt mit 70 mass.% ver-schiedener Holzarten, welche in einer PP-Matrix verarbeitet wurden charakterisiert. Weiterhin werden Untersuchungen zum Einfluss verschiedener Lager- und Umgebungsmedien auf die mechanischen Eigenschaften von WPC mit PP- und PE-Matrix bei einem Füllgrad von 30 bis 50 mass% vorgestellt.
Auf Basis beider Untersuchungen wird eine Einschätzung der Dauergebrauchsfähigkeit von WPC für den Einsatz als Maschinenbaukomponente vorgenommen. / The tribological properties of extruded WPC are destined. The WPC was filled with 70 mass.% of various types of wood, which were processed in aPP matrix.
Furthermore the influences of the environmental andvarious storage conditions with focus on the mechanical properties of WPC are examined. These specimens were made with a filling
ratio of 30-50 mass % wood in a PP- and PE -Matrix. Based on this both studies, the serviceability and long term usability of WPC for the use as a functional machine element is investigated.
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Untersuchungen an Einschraubverbindungen für hochgefüllte, extrudierte Holz-Polymer-Werkstoffe zum Einsatz in der FördertechnikSchubert, Christine 19 May 2020 (has links)
Extrusionsprofile aus hochgefüllten Holz-Polymer-Werkstoffen sind u. a. wegen ihres vorteilhaften tribologischen Verhaltens in der Fördertechnik interessant. Sie besitzen das Potential kunststoffbasierte Gleitleisten und aluminiumbasierte Gestellprofile zu substituieren. Für deren Anwendung in der Baugruppe und als Anbauteil in fördertechnischen Anlagen sind Direktverschraubungen und Quergewindebolzen-Steckschraubverbindungen als vorgespannte Einschraubverbindungen relevant. Für das Verschrauben von WPC-Bauteilen mittels Einschraubverbindungen fehlen bislang konstruktive Gestaltungsempfehlungen und Montagehinweise, um die sichere Gebrauchstauglichkeit zu gewährleisten. Hier knüpft die Zielstellung dieser Arbeit an.
Im Grundlagenteil werden werkstofftypische Einflussfaktoren von WPC beschrieben und relevante Einschraubverbindungen branchenübergreifend vorgestellt. Mittels Montageversuche und Schraubenauszugversuche werden in dieser Arbeit die vorteilhaften konstruktiven Parameter beider Einschraubverbindungen herausgearbeitet. Für die Direktverschraubung sind das die Gewindegeometrie, der Kernlochdurchmesser die Einschraublänge sowie die Bauteildimension. Für die QGB-Steckschraubverbindung sind es der Bolzendurchmesser, die Eindringtiefe und die Bauteildimension. Hierbei werden die Einflüsse der Einschraubrichtung, des WPC-Werkstoffes und die Feuchtigkeitsaufnahme mit berücksichtigt. Auf Basis der erarbeiteten konstruktiven Verbindungsparameter wird der Verlust der Vorspannkraft beider Schraubverbindungen in Langzeitversuchen abgebildet. Dabei fließen zwei Klimaszenarien in diese Messung mit ein. Abschließend wird mit dem Nachziehen der Schraubverbindung eine Montagestrategie aufgezeigt, den Vorspannkraftverlust in der Schraubverbindung von WPC zu reduzieren.
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Entwicklungs- und Designmethoden für hochintegrale Leichtbauteile aus Faser-Kunststoff-VerbundmaterialRichter, Emanuel, Spickenheuer, Axel, Heinrich, Gert January 2012 (has links)
Aus der Einleitung:
"Faser-Kunststoff-Verbund (FKV)-Werkstoffe finden einen immer breiteren Einsatz in allen Bereichen der Industrie, wie zum Beispiel in der Luft- und Raumfahrt, im Automotive-Bereich, im Maschinenbau und bei Sportgeräten. Dabei entstehen besondere Herausforderungen für Entwickler, da Eigenschaften und Verfahren im Zusammenhang dieser Werkstoffe sich deutlich von denen der herkömmlich verwendeten Metalle oder unverstärkten Kunststoffe unterscheiden.
Technische Fasern werden in verschiedenen Verarbeitungsformen und in Kombination mit vielfältigen Matrixsystemen angewendet. Ein Großteil der Fasern wird heutzutage in Form von multiaxialen Geweben oder Gelegen verarbeitet. Bei diesen Halbzeugen sind die Fasern in mehreren Lagen unterschiedlicher Ausrichtung übereinandergelegt. Metalle können damit sehr einfach durch leichtere Faser- Kunststoffverbunde ersetzt werden. Diese Technologien versuchen weitestgehend isotrope Bauteileigenschaften aus den eigentlich anisotropen Materialeigenschaften zu erzielen. Dies reizt jedoch das Potential der Werkstoffe nicht aus."
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Zur werkstoffgerechten Gestaltung und Auslegung hybrider Antriebswellen in Metall/Faser-Kunststoff-Verbund-BauweiseSpitzer, Sebastian 01 June 2022 (has links)
Derzeitige Entwicklungen auf dem Gebiet der Antriebstechnik sind einerseits geprägt durch stetig steigende Anforderungen an die Leistungsfähigkeit und Wirtschaftlichkeit technischer Erzeugnisse und andererseits durch eine zunehmende Verkürzung der Entwicklungs- und Produktlebenszyklen. Faser-Kunststoff-Verbunde (FKV) bieten in diesem Zusammenhang aufgrund ihrer herausragenden mechanischen Eigenschaften bei gleichzeitig hoher Flexibilität ein außergewöhnliches Potential für den Einsatz in Antriebswellen. Im Bereich der Lasteinleitungssysteme für Antriebswellen in Metall/Faser-Kunststoff-Verbund-Bauweise werden umfassende Untersuchungen zum Schädigungs- und Versagensverhalten bei Torsionsbelastung vorangetrieben. Eine praxistaugliche Methode zur effizienten Gestaltung und Auslegung derartiger hybrider Antriebswellen in Metall/Faser-Kunststoff-Verbund-Bauweise ist derzeit jedoch nicht verfügbar.
In der vorliegenden Arbeit wird eine Vorgehensweise zur Erarbeitung praxistauglicher und werkstoffgerechter Gestaltungs- und Auslegungshinweise für hybride Antriebswellen in Metall/Faser-Kunststoff-Verbund-Bauweise am Beispiel der Pinverbindung erarbeitet.
Dafür werden an der Pinverbindung die auftretenden Schädigungs- und Versagensphänomene bei der Einleitung von mechanischen Lasten identifiziert und modellhaft-experimentell untersucht. Basierend auf den dabei gewonnenen Erkenntnissen werden im Ingenieuralltag einsetzbare Gestaltungs- und Auslegungshinweise abgeleitet.:1 Einleitung 1
1.1 Zielstellung und Vorgehensweise . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 3
1.2 Literaturübersicht . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 7
2 Struktur und Schädigungsverhalten der Pinverbindung unter Torsionslast
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2.1 Die Pinverbindung als Lasteinleitung in Faserverbund-Antriebswellen . 11
2.2 Fertigungstechnologie und Verbundstruktur . . . . . . . . . . . . . . . 14
2.3 Verformungs- und Schädigungsvorgänge im Lasteinleitungsbereich . . . 23
3 Numerische Beanspruchungsanalyse der Gesamtverbindung 29
3.1 Modellbeschreibung und Simulationsplanung . . . . . . . . . . . . . . . 30
3.2 Ergebnisdarstellung und -interpretation . . . . . . . . . . . . . . . . . . 32
3.3 Zusammenfassende Betrachtungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 44
4 Experimentelle Schädigungsanalyse und Kennwertermittlung 46
4.1 Planung und Spezifikation der Strukturversuche . . . . . . . . . . . . . 46
4.2 Prüfkörperfertigung und Versuchsdurchführung . . . . . . . . . . . . . 47
4.3 Verhalten der Pinverbindung unter Torsionslast . . . . . . . . . . . . . 50
4.4 Ermittlung technologiespezifischer Kenngrößen . . . . . . . . . . . . . . 59
4.5 Zusammenfassende Betrachtungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 63
5 Numerische Versagensanalyse 67
5.1 Makroskopische Versagensanalyse der metallischen Lasteinleitung . . . 67
5.1.1 Werkstoffmodellierung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 68
5.1.2 Modellierung der Gesamtstruktur . . . . . . . . . . . . . . . . . 70
5.1.3 Schädigungsanalyse der metallischen Lasteinleitung . . . . . . . 72
5.1.4 Parametervariation und -analyse . . . . . . . . . . . . . . . . . . 75
5.2 Mesoskopische Versagensanalyse der Faserverbund-Welle . . . . . . . . 79
5.2.1 Skalenübergreifendes FE-Modell . . . . . . . . . . . . . . . . . . 79
5.2.2 Anstrengungen des Laminates im Pineinflussbereich und im freien
Wellenbereich . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 84
5.3 Ergebnisinterpretation . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 89
6 Schädigungs- und Versagensbedingungen und Interaktionsanalyse 90
6.1 Relevante Schädigungs- und Versagensmoden und korrelierende Parameter 90
6.2 Formulierung der Versagensbedingungen . . . . . . . . . . . . . . . . . 91
6.3 Parameterinteraktionsanalyse . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 95
7 Praxisgerechte Gestaltungs- und Auslegungshinweise 97
7.1 Gestaltungs- und Auslegungsprozess . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 97
7.1.1 Phase 1: Gestaltung und Auslegung der Welle . . . . . . . . . . 99
7.1.2 Phase 2: Gestaltung und Auslegung der Nabe . . . . . . . . . . 102
7.1.3 Phase 3: Auslegung der Pins . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 109
7.2 Exemplarische Vorgehensweise . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 109
8 Zusammenfassung 121
Literaturverzeichnis 123
A Anhang 137
A.1 Experimentelle Schädigungsanalyse . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 137
A.2 Numerische Schädigungsanalyse . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 142
A.3 Ergänzungen zur exemplarischen Vorgehensweise . . . . . . . . . . . . . 145
A.4 Ingenieurschaubilder und -tabellen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 149
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Comparative Life Cycle Assessments of Conventional Products and 3D-Printed Wood-Plastic Composite AlternativesKim, Sangho January 2020 (has links)
As additive manufacturing gains market potential as a mainstream process in various sectors of industry, there is a growing need for addressing environmental aspects of this technology and the materials associated with it. In this master thesis, comparative life cycle assessments (LCAs) from cradle to grave between the conventional products and 3D-printed alternatives made of wood-plastic composite (WPC) were conducted based on the ISO 14044:2006 standard. Environmental impacts of each product were quantified for 10 impact categories. The goal of the LCAs was to determine whether the use of the 3D-printed WPC products may suggest a sustainable alternative to the conventional ones. This master thesis presents three case studies in which comparative LCAs were carried out. The first two case studies are about storage compartments for trucks from Scania, and the third one is about ceiling boards from Veidekke. The results showed that, in all case studies, the 3D-printed WPC alternatives would have smaller environmental impacts compared with the conventional products. The most significant difference was observed in the first two case studies because of the light- weighting effect. The alternatives showed 51%, 68% and 13% lower global warming potential (GWP) than the conventional products in each case study, respectively. However, the results of the cradle-to-gate LCAs suggested that the 3D-printed WPC alternative might cause greater environmental impact than the conventional products regarding some impact categories. Therefore, in the LCA context, the 3D-printed WPC alternatives would be much more beneficial to the environment compared with the conventional products, but theenvironmental benefits might be insignificant from the manufacturer’s perspective. / Eftersom additive tillverkningsteknik ökar marknadspotentialen som en vanlig process inom olika industrisektorer, finns det ett växande behov av att ta itu med miljöaspekterna av denna teknik och de material som är associerade med den. I detta examensarbete avhandling genomfördes jämförande livscykelanalys (LCA) från vagga till grav mellan de konventionella produkterna och 3D-printade alternativ av träplastkomposit (WPC) baserat på ISO 14044: 2006-standarden. Miljöpåverkan av varje produkt kvantifierades för 10 miljöeffekter. Målet med LCA var att avgöra om användningen av de 3D-printade WPC-produkterna kan vara ett hållbart alternativ till de konventionella. Denna avhandling presenterar tre fallstudier där jämförande LCA utfördes. De två första fallstudierna handlar om förvaringsutrymmen för lastbilar från Scania, och den tredje om takskivor från Veidekke. Resultaten visade att de 3D- printade WPC- alternativen i alla fallstudier skulle ha mindre miljöpåverkan jämfört med konventionella produkter. Den mest signifikanta skillnaden observerades i de två första fallstudierna på grund av den lägre vikte viktningseffekten. Alternativen visade 51%, 68% och 13% lägre global uppvärmningspotential (GWP) än de konventionella produkterna i respektive fallstudie. Emellertid föreslog resultaten av vaggan-till-grind-LCA att det 3D-printade WPC-alternativet kan orsaka större miljöpåverkan än de konventionella produkterna avseende vissa miljöeffekter. Därför, i LCA-sammanhang, skulle de 3D-printade WPC-alternativen vara mycket mer fördelaktiga för miljön jämfört med konventionella produkter, men miljöfördelarna kan vara obetydliga ur tillverkarens perspektiv.
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Integrated connections for glass–plastic-composite panels: an experimental study under tensile loading at +23, +40 and +60 °C and different glass build-upsHänig, Julian, Weller, Bernhard 16 May 2024 (has links)
The desire of builders and architects of maximum transparency and homogeneous surfaces in glass façades and glass structures extends to interior all-glass applications such as glass partitions or all-glass doors. In conventional glass systems the interconnections are performed by eye-catching fittings and clamping details that reduce the transparency and disturb the aesthetics. Novel glass–plastic-composite panels show a significantly reduced self-weight by composition of a polymer polymethylmethacrylate (PMMA) interlayer core and cover layers of thin glass. The innovative composites show high structural performance with optical properties of conventional glass. The panels allow for a direct connection into the thick PMMA interlayer core with the supporting structure or other panels. Such an integrated connection design reduces stress concentrations and allows for the development of small and unobtrusive fittings. Different integrated connections for the glass–plastic-composite panels have been designed and investigated. This article presents an experimental study on different connections, such as mechanically fastened and adhesively integrated, tested under tensile loading. Based on video analyses, crack progressions and failure mechanisms are evaluated and discussed in detail. The tests investigate temperature effects as well as the influence of the interlayer core thickness and glass type of the cover layers in varying build-ups. The comprehensive evaluation includes a description of the mechanical load-bearing behaviour in form of load versus displacement graphs as well as an investigation of crack progression and failure mechanisms for the final assessment. The results from this experimental study elucidate the structural characteristics of integrated connections in glass–plastic-composite panels under tensile loading and represent a basis for the ongoing development of real application fittings.
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Entwicklung eines kompletten Trag- und Gleitprofils aus WPC (Wood Polymer Composite) für ein Hängefördersystem / Development of a fully implemented sectional WPC-beam with the tribologic value as sliding rail for the use in an overhead conveying systemEichhorn, Sven, Clauß, Brit, Nendel, Klaus, Gehde, Michael 02 December 2013 (has links) (PDF)
Aufbauend auf Forschungsarbeiten mit einer Hybridstruktur aus Aluminium und WPC (Wood Polymer Composite) werden die wichtigsten Entwicklungsschritte zur Synthese eines kompletten Tragprofils aus WPC vorgestellt. Dieses Tragprofil ist für den Einsatz in Hängefördersystemen vorgesehen. / Based on research with an sectional beam in hybrid design made from aluminium and WPC (Wood Polymer Composite), the important steps for developing a fully implemented sectional WPC-beam are presented. This sectional beam is intended for the use in an overhead conveying system.
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Lösbare Verbindungstechnik für Bauteile aus Wood Polymer Composite (WPC) unter dynamischen BelastungenSchubert, Christine, Schleinitz, Armin, Kluge, Patrick, Eichhorn, Sven 21 August 2018 (has links)
Im Projekt wurden lösbare Verbindungstechniken für hochgefüllte Holz-Polymer-Werkstoffe für das statisch-dynamische Belastungskollektiv des Maschinenbaus erarbeitet. Im Fokus der Untersuchungen standen vorgespannte Schraubverbindungen in den konstruktiven Ausführungen als Durchsteckschraubverbindung und Einschraubverbindungen. Die Direktverschraubung und die Quergewindebolzen-Steckschraubverbindung wurden aus technisch-wirtschaftlicher Sicht für den Werkstoff als Sonderverfahren der Einschraubverbindung favorisiert. Für die benannten Verschraubungsarten wurden Montageempfehlungen, Grenzlastbereiche und Einflussfaktoren der Verbindungen unter Berücksichtigung des Werkstoffes erarbeitet.
Abschließend wurden die erarbeiteten Kenntnisse zu lösbaren Verbindungstechniken auf einen Demonstrator in der Fördertechnik übertragen. / In the project removable connection methods for high filled wood polymer composites for static and dynamic loads were worked out.
The focuses of studies were pre-stressed screw connections in a constructive style as push-through screw connection and screw in connection. On the basis of the material and the technical-economic reasons the 'direct-screw-connection' and 'cross-threaded bolt plug-in screw connection' were favored as a special method of the screw-in connection. Installation recommendations, limit load ranges and influencing factors of the connections based on the material were compiled for the named types of bolting.
Finally the compiled knowledges of the removable connections were transferred into demonstrator for conveying systems.
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Einfluss fertigungsbedingter Imperfektionen auf die Schwingfestigkeit von FKV-Schalenstrukturen in SandwichbauweiseNielow, Dustin 11 April 2022 (has links)
Rotorblätter von Windenergieanlagen (WEA) weisen häufig lange vor dem Erreichen der prognostizierten Lebensdauer von 20 bis 30 Jahren Risse in der Blattschale auf.
Die Folge sind aufwendige Reparaturen am installierten und schwer zugänglichen Rotorblatt und der kostenintensive Nutzungsausfall durch den Stillstand der WEA.
Als mögliche Initiatoren für die Schäden in der Blattschale der Rotorblätter gelten fertigungsbedingte Imperfektionen. Für die Untersuchung des Einflusses dieser Imperfektionen auf das Ermüdungsverhalten der Rotorblätter wurde an der BAM (Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung) ein Prüfstand für statische und zyklische Versuche von Schalensegmenten im intermediate scale entwickelt und betrieben. Die untersuchten Schalensegmente in Sandwichbauweise sind der Rotorblattschale von WEA im Hinblick auf die Strukturmechanik, die Halbzeuge, den Laminataufbau und dem eingesetzten Fertigungsverfahren ähnlich. Als Imperfektionen wurden verschiedenen Variationen von Lagenstößen in die Hautlagen und Schaumstöße mit Breitenvariation in den Stützkern reproduzierbar eingebracht. Die Überwachung des Schädigungszustandes während der
Schwingversuche unter realistischen Lastszenarien erfolgt über eine kombinierte in situ Schädigungsüberwachung mittels passiver Thermografie und Felddehnungsmessung.
Mit den durchgeführten Schwingversuchen, der begleitenden Überwachung des Schädigungszustandes sowie dem validierten FEM-Modell ließen sich die Schadensinitiation und die signifikante Reduktion der Lebensdauer durch die eingebrachten Imperfektionen zweifelsfrei nachweisen. Die abgeleiteten Designregeln liefern für die Ingenieurpraxis wichtige Konstruktionshinweise und unterstützen die betriebssichere Auslegung von gekrümmten Sandwichkonstruktionen wie beispielsweise WEA-Rotorblätter.:1 Einleitung
1.1 Motivation
1.2 Zielsetzung
2 Stand der Technik
2.1 Grundlagen FKV-Werkstoffe
2.2 Rotorblätter von Windenergieanlagen
2.2.1 Rotorblattfertigung im SCRIMP-Verfahren
2.2.2 Typische fertigungsbedingte Imperfektionen im Rotorblatt
2.2.3 Lasten am Rotorblatt
2.2.4 Rotorblattprüfung und Komponentenversuche
2.3. Schalentheorie von monolithischen und Sandwichstrukturen
2.3.1 Analytische Betrachtung orthotroper Schalen
2.3.2 Versagensverhalten von Sandwichstrukturen unter Druckbelastung
2.3.3 Analytische Beschreibung des Stabilitätsversagens von Sandwichstrukturen
2.4 Strukturverhalten von Sandwichstrukturen unter statischen und zyklischen Lasten
2.5 Versagenskriterium für monolithisches Laminat nach Puck
2.6 Ermüdungsverhalten monolithischer Winkel-Mehrschichtverbunde
2.7 Materialcharakterisierung der GFK-Decklagen
2.7.1 Statische Materialkennwerte der GFK-Decklagen
2.7.2 Schwingversuche zur Ermittlung der Wöhlerkurve der GFK-Decklagen
2.7.3 Lineare Schädigungsakkumulation zur Berechnung der Schadensbeiträge
2.7.4 Schädigungsmechanismen bei statischer Schub-Zug-Beanspruchung
2.7.5 Im RHV-Schwingversuch erfasste Schädigungsmechanismen
2.8 In situ Überwachung des Schädigungszustandes mittels zerstörungsfreier Prüfung
2.8.1 In situ Überwachung - Optische Felddehnungsmessung
2.8.2 In situ Überwachung – passive Thermografie
3 Versuchsplanung
3.1 Schalenprüfstand für Substrukturen-Versuche
3.1.1 Anforderungen an den Schalenprüfstand
3.1.2 Konstruktion und Umsetzung
3.1.3 Integrierte Zustandsüberwachung
3.2 Der Schalenprüfkörper für Substrukturen-Versuche
3.2.1 Schalenprüfkörper – Auslegung
3.2.2 Schalenprüfkörper - Fertigungsverfahren
3.2.3 Schalenprüfkörper - Eingebrachte Imperfektionen
4 Statische und zyklische Versuche an Schalenprüfkörpern
4.1 Statische Versuche an Schalenprüfkörpern
4.1.1 Mit der Felddehnungsmessung detektierte Prüfkörperverformung
4.1.2 Detektierte Z-Verschiebung mittels Felddehnungsmessung
4.1.3 Diskussion der detektierten Verformung des Schalenprüfkörpers
4.1.4 Fazit – statische Druckversuche an Sandwichschalen
4.2 Numerische Abbildung des Schalenprüfkörpers
4.2.1 Nichtlineare Stabilitätsanalyse - Schalenprüfkörper ohne Imperfektion
4.2.2 Validierung des im FEM-Schalenmodell modellierten komplexen Verformungsverhaltens unter statischer Axiallast
4.2.3 FEA – laminatschichtweise Analyse der Anstrengung (Zfb, Puck)
4.2.4 Diskussion FEM-Schalenmodell
4.3 Schwingversuche an Schalenprüfkörpern
4.3.1 Referenzprüfkörper – Einstufen-Schwingversuch
4.3.2 Referenzprüfkörper – Zweistufen-Schwingversuch
4.3.3 Referenzprüfkörper - lokaler Steifigkeitsabfall im Mehrstufen-Schwingversuch
4.3.4 Referenzprüfkörper: Fazit der Ein- und Mehrstufen-Schwingversuche
4.3.5 Zweistufen-Schwingversuche an Prüfkörpern mit Imperfektionen
4.3.6 Im Mehrstufen-Schwingversuch erreichte Lastspielzahlen
4.3.7 Nachweis der Schadensinitiierung - Ansatz zur erweiterten Auswertung der passiven Thermografie
5 Diskussion der Ergebnisse
5.1 Diskussion der statischen Schalenversuche
5.2 Diskussion der Schwingversuche von Schalenprüfköpern
5.2.1 Schadensakkumulationsprozess der Sandwich-Schalenprüfkörper unter Zug-Druck-Wechsellast
5.2.2 Lastspielzahlen: Vergleich Material- und Substrukturen-Versuche
5.2.3 Anstrengung: Vergleich Material- und Substrukturen-Versuche
5.2.4 Angewendete ZfP-Verfahren: Sichtprüfung, passive Thermografie und Felddehnungsmessung
5.3 Diskussion der Skalierung auf die Blattschale realer Rotorblätter
6 Ausblick
7 Zusammenfassung
Literaturverzeichnis
Abbildungsverzeichnis
Tabellenverzeichnis
Anhang
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Entwicklung eines kompletten Trag- und Gleitprofils aus WPC (Wood Polymer Composite) für ein HängefördersystemEichhorn, Sven, Clauß, Brit, Nendel, Klaus, Gehde, Michael January 2013 (has links)
Aufbauend auf Forschungsarbeiten mit einer Hybridstruktur aus Aluminium und WPC (Wood Polymer Composite) werden die wichtigsten Entwicklungsschritte zur Synthese eines kompletten Tragprofils aus WPC vorgestellt. Dieses Tragprofil ist für den Einsatz in Hängefördersystemen vorgesehen. / Based on research with an sectional beam in hybrid design made from aluminium and WPC (Wood Polymer Composite), the important steps for developing a fully implemented sectional WPC-beam are presented. This sectional beam is intended for the use in an overhead conveying system.
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