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Kritik der politischen Ökonomie der Wissenschaftskommunikation als Ideologiekritik: Open AccessKnoche, Manfred 19 November 2019 (has links)
Ausgehend von einer theoretisch-methodischen Fundierung einer wissenschaftlichen
Ideologiekritik werden exemplarisch die Produktions-,
Distributions- und Verwertungsverhältnisse von Wissenschaftskommunikation
analysiert. Im Mittelpunkt steht die Kritik an Verlags-Geschäftsmodellen
zu Open Access-Publikationen, die von Wissenschaft und Politik
propagiert und implementiert werden. Damit werden wissenschaftliche
Publikationen weiterhin als Waren gehandelt. Die bestehenden Herrschafts-
und Machtverhältnisse werden reproduziert. Demgegenüber
werden die emanzipatorischen Potenziale einer auf Basis der Digitalisierung
von Produktion und Distribution möglichen nicht-kommerziellen
Wissenschaftskommunikation aufgezeigt.
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Die Neoklassische Ökonomik und der Romantische Konsumismus: Ideologische Bremsklötze einer 'Großen Transformation' zur NachhaltigkeitKrüger, Uwe, Pfeiffer, Juliane 19 November 2019 (has links)
Ausgehend von der Forderung einer 'Großen Transformation' der Weltgesellschaft
hin zu einer nachhaltigen Lebens- und Wirtschaftsweise wird
hier gefragt, mit welchen mentalen Infrastrukturen und Ideologien die
Transformationsresistenz insbesondere westlich-kapitalistischer Gesellschaften
erklärt werden kann. Wir schlagen das neoklassische Paradigma
der Wirtschaftswissenschaft ('Lehrbuchökonomie') vor, das auf der Produktionsseite
für Nachhaltigkeitsfragen blind macht, und den Romantischen
Konsumismus, der Konsumptionssteigerungen in der breiten Bevölkerung
begünstigt. Beide Überzeugungssysteme werden beschrieben
und kritisiert, anschließend werden diesbezügliche Aufgaben einer transformativen
Kommunikationswissenschaft skizziert.
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Erfolgsbedingungen ideologiekritischer Praxis und das Problem des PaternalismusKörner, Patrick 19 November 2019 (has links)
Der praktische Anspruch von Ideologiekritik – die Reduzierung und
Überwindung von Ideologien – kann nur durch die Berücksichtigung der
Ergebnisse der empirischen Einzelwissenschaften und die Förderung der
kritischen Kompetenzen der aufzuklärenden Akteure eingelöst werden.
Am Beispiel der „Backfire Effects“ wird nachgewiesen, weshalb Aufklärungstechnologien
und die Einschätzungen ihres Erfolgspotentials auf
die empirischen und idealiter experimentell verfahrenden Einzelwissenschaften
angewiesen sind. Das bei der Anwendung dieser Ergebnisse
deutlich werdende Paternalismusproblem kann entschärft werden – und
die Lösung dieses Problems verdeutlicht schließlich sowohl die zweckmäßige
Auswahl des aufklärungstechnologisch einzusetzenden Sachwissens
als auch die Grenzen eines allein auf klassische Aufklärungsarbeit
setzenden Verständnisses praktischer Ideologiekritik.
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Ideologien des Verstehens : eine Diskurskritik der neutestamentlichen Hermeneutiken von Klaus Berger, Elisabeth Schüssler Fiorenza, Peter Stuhlmacher und Hans Weder /Scholz, Stefan. January 2008 (has links)
Univ., Diss.--Erlangen-Nürnberg, 2006.
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