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Sensor Fusion for Precise Mapping of Transparent and Specular Reflective Objects / Sensorfusion zur präzisen Kartierung von transparenten und reflektierender Objekten

Koch, Rainer January 2018 (has links) (PDF)
Almost once a week broadcasts about earthquakes, hurricanes, tsunamis, or forest fires are filling the news. While oneself feels it is hard to watch such news, it is even harder for rescue troops to enter such areas. They need some skills to get a quick overview of the devastated area and find victims. Time is ticking, since the chance for survival shrinks the longer it takes till help is available. To coordinate the teams efficiently, all information needs to be collected at the command center. Therefore, teams investigate the destroyed houses and hollow spaces for victims. Doing so, they never can be sure that the building will not fully collapse while they are inside. Here, rescue robots are welcome helpers, as they are replaceable and make work more secure. Unfortunately, rescue robots are not usable off-the-shelf, yet. There is no doubt, that such a robot has to fulfil essential requirements to successfully accomplish a rescue mission. Apart from the mechanical requirements it has to be able to build a 3D map of the environment. This is essential to navigate through rough terrain and fulfil manipulation tasks (e.g. open doors). To build a map and gather environmental information, robots are equipped with multiple sensors. Since laser scanners produce precise measurements and support a wide scanning range, they are common visual sensors utilized for mapping. Unfortunately, they produce erroneous measurements when scanning transparent (e.g. glass, transparent plastic) or specular reflective objects (e.g. mirror, shiny metal). It is understood that such objects can be everywhere and a pre-manipulation to prevent their influences is impossible. Using additional sensors also bear risks. The problem is that these objects are occasionally visible, based on the incident angle of the laser beam, the surface, and the type of object. Hence, for transparent objects, measurements might result from the object surface or objects behind it. For specular reflective objects, measurements might result from the object surface or a mirrored object. These mirrored objects are illustrated behind the surface which is wrong. To obtain a precise map, the surfaces need to be recognised and mapped reliably. Otherwise, the robot navigates into it and crashes. Further, points behind the surface should be identified and treated based on the object type. Points behind a transparent surface should remain as they represent real objects. In contrast, Points behind a specular reflective surface should be erased. To do so, the object type needs to be classified. Unfortunately, none of the current approaches is capable to fulfil these requirements. Therefore, the following thesis addresses this problem to detect transparent and specular reflective objects and to identify their influences. To give the reader a start up, the first chapters describe: the theoretical background concerning propagation of light; sensor systems applied for range measurements; mapping approaches used in this work; and the state-of-the-art concerning detection and identification of transparent and specular reflective objects. Afterwards, the Reflection-Identification-Approach, which is the core of subject thesis is presented. It describes 2D and a 3D implementation to detect and classify such objects. Both are available as ROS-nodes. In the next chapter, various experiments demonstrate the applicability and reliability of these nodes. It proves that transparent and specular reflective objects can be detected and classified. Therefore, a Pre- and Post-Filter module is required in 2D. In 3D, classification is possible solely with the Pre-Filter. This is due to the higher amount of measurements. An example shows that an updatable mapping module allows the robot navigation to rely on refined maps. Otherwise, two individual maps are build which require a fusion afterwards. Finally, the last chapter summarizes the results and proposes suggestions for future work. / Fast schon wöchentlich füllen Meldungen über Erdbeben, Wirbelstürme, Tsunamis oder Wald-brände die Nachrichten. Es ist hart anzusehen, aber noch viel härter trifft es die Rettungskräfte, welche dort zum Einsatz gerufen werden. Diese müssen gut trainiert sein, um sich schnell einen Überblick verschaffen zu können und um den zerstörten Bereich nach Opfern zu durchsuchen. Zeit ist hier ein seltenes Gut, denn die Überlebenschancen sinken, je länger es dauert bis Hilfe eintrifft. Für eine effektive Teamkoordination werden alle Informationen in der Einsatzzentrale gesammelt. In Trupps wird nach Opfern gesucht. Hierfür werden die zerstörten Gebäude durchsucht und alle Hohlräume inspiziert. Dabei können die Helfer oft nicht darauf vertrauen, dass die Gebäude stabil sind und nicht noch vollständig kollabieren. Hier sind Rettungsroboter eine willkommene Hilfe. Sie sind ersetzbar und können für gefährliche Aufgaben verwendet werden. Dies macht die Arbeit der Rettungstrupps sicherer. Allerdings gibt es solche Roboter noch nicht von der Stange. Sie müssten gewisse Anforderungen erfüllen, dass sie in einem solchen Szenarien einsetztbar sind. Neben Ansprüchen an die Mechanik, müsste eine 3D-Karte des Einsatzgebietes erstellen werden. Diese ist Grundlage für eine erfolgreiche Navigation (durch unebenes Terrain), sowie zur Beeinflussung der Umgebung (z.B. Tür öffnen). Die Umgebungserfassung wird über Sen-soren am Roboter durchgeführt. Heutzutage werden bevorzugt Laserscanner dafür verwendet, da sie präzise Messdaten liefern und über einen großen Messbereich verfügen. Unglücklicherweise werden Messdaten durch transparente (z.B. Glas, transparenter Kunststoff) und reflektierende Objekte (z.B. Spiegel, glänzendes Metall) verfälscht. Eine Vorbehandlung der Umgebung (z.B. abdecken der Flächen), um diese Einflüsse zu verhindern, ist verständlicherweise nicht möglich. Zusätzliche Sensoren zu verwenden birgt ebenfalls Nachteile. Das Problem dieser Objekte liegt darin, dass sie nur teilweise sichtbar sind. Dies ist abhängig vom Einfallwinkel des Laserstrahls auf die Oberfläche und vom Typ des Objektes. Dementsprechend könnnen die Messwerte bei transparenten Flächen von der Oberfläche oder vom Objekten dahinter resultieren. Im Gegensatz dazu können die Messwerte bei reflektierenden Oberflächen von der Oberfläche selbst oder von einem gespiegelten Objekt resultieren. Gespiegelte Objekte werden dabei hinter der reflektierenden Objerfläche dargestellt, was falsch ist. Um eine präzise Kartierung zu erlangen, müssen die Oberflächen zuverlässig eingetragen werden. Andernfalls würde der Roboter in diese navigieren und kollidieren. Weiterhin sollten Punkte hinter der Oberfläche abhängig von der Oberfläche behandelt werden. Bei einer trans- parenten Oberfläche müssen die Punkte in die Karte eingetragen werden, weil sie ein reelles Objekt darstellen. Im Gegensatz dazu, müssen bei einer reflektierenden Oberfläche die Messdaten dahinter gelöscht werden. Dafür ist eine Unterscheidung der Objekte zwingend. Diese Anforderungen erfüllen die momentan verfügbaren Algorithmen jedoch nicht. Aus diesem Grund befasst sich folgende Doktorarbeit mit der Problematik der Erkennung und Identifizierung transparenter und spiegelnder Objekte, sowie deren Einflüsse. Um dem Leser einen Einstieg zu geben, beschreiben die ersten Kapitel: den theoretischen Hindergrund bezüglich des Verhaltens von Licht; Sensorsysteme für die Distanzmessung; Kartierungsalgorithmen, welche in dieser Arbeit verwendet wurden; und den Stand der Technik bezüglich der Erkennung von transparenten und spiegelndend Objekten. Danach wird der Reflection-Identification-Algorithmus, welcher Basis dieser Arbeit ist, präsentiert. Hier wird eine 2D und eine 3D Implementierung beschrieben. Beide sind als ROS-Knoten verfügbar. Das anschließende Kapitel diskutiert Experimente, welche die Anwendbarkeit und Zuverlässigkeit des Algorithmus verifizieren. Für den 2D-Fall ist ein Vor- und ein Nachfilter-Modul notwendig. Nur mittels der Nachfilterung ist eine Klassifizierung der Objekte möglich. Im Gegensatz kann im 3D-Fall die Klassifizierung bereits mit der Vorfilterung erlangt werden. Dies beruht auf der höheren Anzahl an Messdaten. Weiterhin zeigt dieses Kapitel beispielhaft eine Adaptierung des TSD-SLAM Algorithmus, so dass der Roboter auf einer aktualisierten Karte navigieren kann. Dies erspart die Erstellung von zwei unabhängigen Karten und eine anschließende Fusionierung. Im letzten Kapitel werden die Ergebnisse der Arbeit zusammengefasst und ein Ausblick mit Anregungen zur Weiterarbeit gegeben.
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Automation in Software Performance Engineering Based on a Declarative Specification of Concerns / Automatisierung im Software-Performance-Engineering basierend auf einer deklarativen Beschreibung von Performance-Anliegen

Walter, Jürgen Christian January 2019 (has links) (PDF)
Software performance is of particular relevance to software system design, operation, and evolution because it has a significant impact on key business indicators. During the life-cycle of a software system, its implementation, configuration, and deployment are subject to multiple changes that may affect the end-to-end performance characteristics. Consequently, performance analysts continually need to provide answers to and act based on performance-relevant concerns. To ensure a desired level of performance, software performance engineering provides a plethora of methods, techniques, and tools for measuring, modeling, and evaluating performance properties of software systems. However, the answering of performance concerns is subject to a significant semantic gap between the level on which performance concerns are formulated and the technical level on which performance evaluations are actually conducted. Performance evaluation approaches come with different strengths and limitations concerning, for example, accuracy, time-to-result, or system overhead. For the involved stakeholders, it can be an elaborate process to reasonably select, parameterize and correctly apply performance evaluation approaches, and to filter and interpret the obtained results. An additional challenge is that available performance evaluation artifacts may change over time, which requires to switch between different measurement-based and model-based performance evaluation approaches during the system evolution. At model-based analysis, the effort involved in creating performance models can also outweigh their benefits. To overcome the deficiencies and enable an automatic and holistic evaluation of performance throughout the software engineering life-cycle requires an approach that: (i) integrates multiple types of performance concerns and evaluation approaches, (ii) automates performance model creation, and (iii) automatically selects an evaluation methodology tailored to a specific scenario. This thesis presents a declarative approach —called Declarative Performance Engineering (DPE)— to automate performance evaluation based on a humanreadable specification of performance-related concerns. To this end, we separate the definition of performance concerns from their solution. The primary scientific contributions presented in this thesis are: A declarative language to express performance-related concerns and a corresponding processing framework: We provide a language to specify performance concerns independent of a concrete performance evaluation approach. Besides the specification of functional aspects, the language allows to include non-functional tradeoffs optionally. To answer these concerns, we provide a framework architecture and a corresponding reference implementation to process performance concerns automatically. It allows to integrate arbitrary performance evaluation approaches and is accompanied by reference implementations for model-based and measurement-based performance evaluation. Automated creation of architectural performance models from execution traces: The creation of performance models can be subject to significant efforts outweighing the benefits of model-based performance evaluation. We provide a model extraction framework that creates architectural performance models based on execution traces, provided by monitoring tools.The framework separates the derivation of generic information from model creation routines. To derive generic information, the framework combines state-of-the-art extraction and estimation techniques. We isolate object creation routines specified in a generic model builder interface based on concepts present in multiple performance-annotated architectural modeling formalisms. To create model extraction for a novel performance modeling formalism, developers only need to write object creation routines instead of creating model extraction software from scratch when reusing the generic framework. Automated and extensible decision support for performance evaluation approaches: We present a methodology and tooling for the automated selection of a performance evaluation approach tailored to the user concerns and application scenario. To this end, we propose to decouple the complexity of selecting a performance evaluation approach for a given scenario by providing solution approach capability models and a generic decision engine. The proposed capability meta-model enables to describe functional and non-functional capabilities of performance evaluation approaches and tools at different granularities. In contrast to existing tree-based decision support mechanisms, the decoupling approach allows to easily update characteristics of solution approaches as well as appending new rating criteria and thereby stay abreast of evolution in performance evaluation tooling and system technologies. Time-to-result estimation for model-based performance prediction: The time required to execute a model-based analysis plays an important role in different decision processes. For example, evaluation scenarios might require the prediction results to be available in a limited period of time such that the system can be adapted in time to ensure the desired quality of service. We propose a method to estimate the time-to-result for modelbased performance prediction based on model characteristics and analysis parametrization. We learn a prediction model using performancerelevant features thatwe determined using statistical tests. We implement the approach and demonstrate its practicability by applying it to analyze a simulation-based multi-step performance evaluation approach for a representative architectural performance modeling formalism. We validate each of the contributions based on representative case studies. The evaluation of automatic performance model extraction for two case study systems shows that the resulting models can accurately predict the performance behavior. Prediction accuracy errors are below 3% for resource utilization and mostly less than 20% for service response time. The separate evaluation of the reusability shows that the presented approach lowers the implementation efforts for automated model extraction tools by up to 91%. Based on two case studies applying measurement-based and model-based performance evaluation techniques, we demonstrate the suitability of the declarative performance engineering framework to answer multiple kinds of performance concerns customized to non-functional goals. Subsequently, we discuss reduced efforts in applying performance analyses using the integrated and automated declarative approach. Also, the evaluation of the declarative framework reviews benefits and savings integrating performance evaluation approaches into the declarative performance engineering framework. We demonstrate the applicability of the decision framework for performance evaluation approaches by applying it to depict existing decision trees. Then, we show how we can quickly adapt to the evolution of performance evaluation methods which is challenging for static tree-based decision support systems. At this, we show how to cope with the evolution of functional and non-functional capabilities of performance evaluation software and explain how to integrate new approaches. Finally, we evaluate the accuracy of the time-to-result estimation for a set of machinelearning algorithms and different training datasets. The predictions exhibit a mean percentage error below 20%, which can be further improved by including performance evaluations of the considered model into the training data. The presented contributions represent a significant step towards an integrated performance engineering process that combines the strengths of model-based and measurement-based performance evaluation. The proposed performance concern language in conjunction with the processing framework significantly reduces the complexity of applying performance evaluations for all stakeholders. Thereby it enables performance awareness throughout the software engineering life-cycle. The proposed performance concern language removes the semantic gap between the level on which performance concerns are formulated and the technical level on which performance evaluations are actually conducted by the user. / Die Performanz von Software ist von herausgehobener Relevanz für das Design, den Betrieb und die Evolution von Softwaresystemen, da sie den Geschäftserfolg stark beinflusst. Während des Softwarelebenszyklus ändern sich die Implementierung und die Art der Bereitstellung mehrfach, was jeweils das Ende-zu-Ende Verhalten bezüglich der Performanz beeinflussen kann. Folglich muss sich kontinuierlich mit Fragestellungen der Leistungsbewertung beschäftigt werden. Um performantes Verhalten sicherzustellen gibt es im “Software Performance Engineering” bereits eine Vielzahl an Methoden, Techniken und Werkzeugen um Performanzeigenschaften von Softwaresystemen zu messen, zu modellieren und zu evaluieren. Jedoch unterliegt die Beantwortung von konkreten Fragestellungen einem Missverhältnis zwischen dem einfachen Formulieren von Fragestellungen und dem sehr technischen Level auf dem die Fragen beantwortet werden. Verfahren zur Bestimmung von Performanzmetriken haben unterschiedliche Stärken und Einschränkungen, u.a. bezüglich Genauigkeit, Lösungsgeschwindigkeit oder der erzeugten Last auf dem System. Für die beteiligten Personen ist es ein nicht-trivialer Prozess ein passendes Verfahren zur Performanzevaluation auszuwählen, es sinnvoll zu parametrisieren, auszuführen, sowie die Ergebnisse zu filtern und zu interpretieren. Eine zusätzliche Herausforderung ist, dass sich die Artefakte, um die Leistung eines Systemes zu evaluieren, im zeitlichen Verlauf ändern, was einenWechsel zwischen messbasierten und modellbasierten Verfahren im Rahmen der Systemevolution nötig macht. Bei der modellbasierten Analyse kann zudem der Aufwand für die Erstellung von Performance-Modellen den Nutzen überwiegen. Um die genannten Defizite zu überwinden und eine ganzheitliche, automatisierte Evaluierung der Leistung während des Software-Entwicklungszyklus zu erreichen ist ein Ansatz von Nöten, der: (i) unterschiedliche Arten von Performanzanliegen und Evaluationsmethoden integriert, (ii) die Erstellung von Performanzmodellen automatisiert und (iii) automatisch eine Methodik zur Evaluation zugeschnitten auf ein spezielles Analyseszenario auswählt. Diese Arbeit präsentiert einen beschreibenden Ansatz, Declarative Performance Engineering (DPE) genannt, um die Evaluation von Performanzfragestellungen basierend auf einem menschenlesbaren Spezifikation zu automatisieren. Zu diesem Zweck trennen wir die Spezifikation von Performanzanliegen von deren Beantwortung. Die wissenschaftlichen Hauptbeiträge dieser Arbeit sind: Eine beschreibende Sprache um performanzrelevante Fragestellungen auszudrücken und ein Framework um diese zu beantworten: Wir präsentieren eine Sprache, um Performanzanliegen unabhängig von der Evaluationsmethodik zu beschreiben. Neben der Spezifikation von funktionalen Aspekten können auch nicht-funktionale Abwägungsentscheidungen beschrieben werden. Um die spezifizierten Anliegen zu beantworten präsentieren wir eine Frameworkarchitektur und eine entsprechende Referenzimplementierung,um Anliegen automatisch zu beantworten. Das Framework bietet die Möglichkeit beliebige Evaluationsmethodiken zu integrieren und wird ergänzt durch Referenzimplementierungen zur messbasierten und modellbasierten Performanzevaluation. Automatische Extraktion von architekturellen Performanzemodellen aus Messdatenzur Anwendungsperformanz: Der signifikante Aufwand zur Erstellung von Performanzmodellen kann deren Vorteile überlagern. Wir schlagen einen Framework zur automatischen Erstellung vor, welches Modelle aus Messdaten extrahiert. Das präsentierte Framework trennt das Lernen von generischen Aspekten von Modellerstellungsroutinen. Um generische Aspekte zu lernen kombiniert unser Framework modernste Extraktionsund Schätztechniken. Wir isolieren Objekterstellungsroutinen, die in einer generischen Schnittstelle zur Modellerzeugung angegeben sind, basierend auf Konzepten die in mehreren Performanz-annotierten Architekturmodellen vorhanden sind. Um eine Modellextraktion für einen neuen Formalismus zu erstellen müssen Entwickler müssen nur die Erstellung von Objekterstellungsroutinen schreiben statt eine Modell-Extraktionssoftware von Grund auf neu zu schreiben. Automatisierte und erweiterbare Entscheidungsunterstützung für Leistungsbewertungsansätze: Wir präsentieren eine Methodik und Werkzeuge für die automatisierte Auswahl eines auf die Belange und Anwendungenszenarien der Benutzer zugeschnittenen Leistungsbewertungsansatzes. Zu diesem Zweck schlagen wir vor, die Komplexität der Auswahl eines Leistungsbewertungsansatzes für ein gegebenes Szenario zu entkoppeln. Dies geschieht durch Bereitstellung von Fähigkeitsmodellen für die Lösungsansätze und einen generische Entscheidungsmechanismus. Das vorgeschlagene Fähigkeits-Metamodell ermöglicht es, funktionale und nichtfunktionale Fähigkeiten von Leistungsbewertungsansätzen und Werkzeugen in verschiedenen Granularitäten zu modellieren. Im Gegensatz zu bestehenden baumbasierten Entscheidungensmechanismen ermöglicht unser Ansatz die einfache Aktualisierung von Merkmalen von Lösungsansätzen sowie das Hinzufügen neuer Bewertungskriterien und kann dadurch einfach aktuell gehalten werden. Eine Methode zur Schätzung der Analysezeit für die modellbasierte Leistungsvorhersage: Die Zeit, die für die Durchführung einer modellbasierten Analyse benötigt wird, spielt in verschiedenen Entscheidungsprozessen eine wichtige Rolle. Beispielsweise können Auswertungsszenarien erfordern, dass die Vorhersageergebnisse in einem begrenzten Zeitraum zur Verfügung stehen, so dass das System rechtzeitig angepasst werden kann, um die Dienstgüte sicherzustellen.Wir schlagen eine Methode vor, um die Zeit bis zum Ergebnis für modellbasierte Leistungsvorhersage basierend auf Modelleigenschaften und Analyseparametrisierung zu schätzen. Wir lernen ein Vorhersagemodell anhand von leistungsrelevanten Merkmalen, die wir mittels statistischer Tests ermittelt haben. Wir implementieren den Ansatz und demonstrieren seine Praktikabilität, indem wir ihn auf einen mehrstufiger Leistungsbewertungsansatz anwenden. Wir validieren jeden der Beiträge anhand repräsentativer Fallstudien. Die Evaluierung der Leistungsmodellextraktion für mehrere Fallstudiensysteme zeigt, dass die resultierenden Modelle das Leistungsverhalten genau vorhersagen können. Fehler bei der Vorhersagegenauigkeit liegen für die Ressourcennutzung unter 3% und meist weniger als 20% für die Service-Reaktionszeit. Die getrennte Bewertung derWiederverwendbarkeit zeigt, dass der Implementierungsaufwand zur Erstellung von Modellextraktionswerkzeugen um bis zu 91% gesenkt werden kann. Wir zeigen die Eignung unseres Framworks zur deklarativen Leistungsbewertung basierend auf zwei Fallstudien die mess- und model-basierte Leistungsbewertungstechniken zur Beantwortung verschiedenster Performance-Anliegen zugeschnitten auf Nutzerbedürfnisse anwenden. Anschließend diskutieren wir die Einsparungen durch den integrierten und automatisierten Ansatz. Des weiteren untersuchen wir die Vorteile der Integration vonweiteren Leistungsbewertungsansätzen in den deklarativen Ansatz.Wir demonstrieren die Anwendbarkeit unseres Entscheidungsframeworks für Leistungsbewertungsansätze, indem wir den Stand der Technik für Entscheidungsunterstützung abbilden. Anschließend zeigen wir die leichte Anpassbarkeit, was für baumbasierte Entscheidungsunterstützungssysteme eine signifikante Herausforderung darstellt. Hierbei zeigen wir wie man Änderungen funktionaler und nichtfunktionaler Fähigkeiten von Leistungsbewertungssoftware sowie neue Ansätze integriert. Abschließend bewerten wir die Genauigkeit der Zeit-zu-Ergebnis-Schätzung für eine Reihe von maschinellen Lernalgorithmen und verschiedenen Trainingsdatensätzen. Unser Vorhersagen zeigen einen mittleren prozentualen Fehler von weniger als 20%, die weiter verbessert werden können durch Berücksichtigung von Leistungsbewertungen des betrachteten Modells in den Trainingsdaten. Die vorgestellten Beiträge sind ein bedeutender Schritt hin zu einem integrierten Performance-Engineering-Prozess, der die Stärken von modellbasierter und messbasierter Leistungsbewertung kombiniert. Die vorgeschlagene Sprache um Performanzanliegen zu spezifizieren reduziert in Verbindung mit dem Beantwortungsframework die Komplexität der Anwendung von Leistungsbewertungen für alle Beteiligten deutlich und ermöglicht dadurch ein Leistungsbewusstsein im gesamten Softwarelebenszyklus. Damit entfernt die vorgeschlagene Sprache die Diskrepanz zwischen einem einfachen Fragen bezüglich der Leistung und der sehr technische Ebene auf der Leistungsbewertungen tatsächlich ausgeführt werden.
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Quantitative modellbasierte Diagnose am Beispiel der Energieversorgung des SONATE-Nanosatelliten mit automatisch kalibrierten Modellkomponenten / Quantitative model-based diagnosis using the example of the power supply of the SONATE nanosatellite with automatically calibrated model components

Djebko, Kirill January 2020 (has links) (PDF)
Von technischen Systemen wird in der heutigen Zeit erwartet, dass diese stets fehlerfrei funktionieren, um einen reibungslosen Ablauf des Alltags zu gewährleisten. Technische Systeme jedoch können Defekte aufweisen, die deren Funktionsweise einschränken oder zu deren Totalausfall führen können. Grundsätzlich zeigen sich Defekte durch eine Veränderung im Verhalten von einzelnen Komponenten. Diese Abweichungen vom Nominalverhalten nehmen dabei an Intensität zu, je näher die entsprechende Komponente an einem Totalausfall ist. Aus diesem Grund sollte das Fehlverhalten von Komponenten rechtzeitig erkannt werden, um permanenten Schaden zu verhindern. Von besonderer Bedeutung ist dies für die Luft- und Raumfahrt. Bei einem Satelliten kann keine Wartung seiner Komponenten durchgeführt werden, wenn er sich bereits im Orbit befindet. Der Defekt einer einzelnen Komponente, wie der Batterie der Energieversorgung, kann hierbei den Verlust der gesamten Mission bedeuten. Grundsätzlich lässt sich Fehlererkennung manuell durchführen, wie es im Satellitenbetrieb oft üblich ist. Hierfür muss ein menschlicher Experte, ein sogenannter Operator, das System überwachen. Diese Form der Überwachung ist allerdings stark von der Zeit, Verfügbarkeit und Expertise des Operators, der die Überwachung durchführt, abhängig. Ein anderer Ansatz ist die Verwendung eines dedizierten Diagnosesystems. Dieses kann das technische System permanent überwachen und selbstständig Diagnosen berechnen. Die Diagnosen können dann durch einen Experten eingesehen werden, der auf ihrer Basis Aktionen durchführen kann. Das in dieser Arbeit vorgestellte modellbasierte Diagnosesystem verwendet ein quantitatives Modell eines technischen Systems, das dessen Nominalverhalten beschreibt. Das beobachtete Verhalten des technischen Systems, gegeben durch Messwerte, wird mit seinem erwarteten Verhalten, gegeben durch simulierte Werte des Modells, verglichen und Diskrepanzen bestimmt. Jede Diskrepanz ist dabei ein Symptom. Diagnosen werden dadurch berechnet, dass zunächst zu jedem Symptom eine sogenannte Konfliktmenge berechnet wird. Dies ist eine Menge von Komponenten, sodass der Defekt einer dieser Komponenten das entsprechende Symptom erklären könnte. Mithilfe dieser Konfliktmengen werden sogenannte Treffermengen berechnet. Eine Treffermenge ist eine Menge von Komponenten, sodass der gleichzeitige Defekt aller Komponenten dieser Menge alle beobachteten Symptome erklären könnte. Jede minimale Treffermenge entspricht dabei einer Diagnose. Zur Berechnung dieser Mengen nutzt das Diagnosesystem ein Verfahren, bei dem zunächst abhängige Komponenten bestimmt werden und diese von symptombehafteten Komponenten belastet und von korrekt funktionierenden Komponenten entlastet werden. Für die einzelnen Komponenten werden Bewertungen auf Basis dieser Be- und Entlastungen berechnet und mit ihnen Diagnosen gestellt. Da das Diagnosesystem auf ausreichend genaue Modelle angewiesen ist und die manuelle Kalibrierung dieser Modelle mit erheblichem Aufwand verbunden ist, wurde ein Verfahren zur automatischen Kalibrierung entwickelt. Dieses verwendet einen Zyklischen Genetischen Algorithmus, um mithilfe von aufgezeichneten Werten der realen Komponenten Modellparameter zu bestimmen, sodass die Modelle die aufgezeichneten Daten möglichst gut reproduzieren können. Zur Evaluation der automatischen Kalibrierung wurden ein Testaufbau und verschiedene dynamische und manuell schwierig zu kalibrierende Komponenten des Qualifikationsmodells eines realen Nanosatelliten, dem SONATE-Nanosatelliten modelliert und kalibriert. Der Testaufbau bestand dabei aus einem Batteriepack, einem Laderegler, einem Tiefentladeschutz, einem Entladeregler, einem Stepper Motor HAT und einem Motor. Er wurde zusätzlich zur automatischen Kalibrierung unabhängig manuell kalibriert. Die automatisch kalibrierten Satellitenkomponenten waren ein Reaktionsrad, ein Entladeregler, Magnetspulen, bestehend aus einer Ferritkernspule und zwei Luftspulen, eine Abschlussleiterplatine und eine Batterie. Zur Evaluation des Diagnosesystems wurde die Energieversorgung des Qualifikationsmodells des SONATE-Nanosatelliten modelliert. Für die Batterien, die Entladeregler, die Magnetspulen und die Reaktionsräder wurden die vorher automatisch kalibrierten Modelle genutzt. Für das Modell der Energieversorgung wurden Fehler simuliert und diese diagnostiziert. Die Ergebnisse der Evaluation der automatischen Kalibrierung waren, dass die automatische Kalibrierung eine mit der manuellen Kalibrierung vergleichbare Genauigkeit für den Testaufbau lieferte und diese sogar leicht übertraf und dass die automatisch kalibrierten Satellitenkomponenten eine durchweg hohe Genauigkeit aufwiesen und damit für den Einsatz im Diagnosesystem geeignet waren. Die Ergebnisse der Evaluation des Diagnosesystems waren, dass die simulierten Fehler zuverlässig gefunden wurden und dass das Diagnosesystem in der Lage war die plausiblen Ursachen dieser Fehler zu diagnostizieren. / In today's world, technical systems are expected to always work faultlessly to ensure that everyday life runs smoothly. However, technical systems can have defects that limit their functionality or that can lead to their complete failure. In General, defects become apparent through a change in the behavior of individual components. These deviations from the nominal behavior increase in intensity the closer the corresponding component is to a complete failure. For this reason, the malfunction of components should be recognized in time to prevent permanent damage. This is of particular importance for the field of aerospace. When a satellite is already in orbit, no physical maintenance of its components can be performed. The failure of a single component, such as the battery of the power supply, can cause the loss of the entire mission. In principle, fault detection can be carried out manually, as is often the case in satellite operation. For this, a human expert, a so-called operator, has to monitor the system. However, this form of monitoring is heavily dependent on the time, availability and expertise of the operator who performs the monitoring. A different approach is to use a dedicated diagnostic system. Such a diagnostic system can continuously monitor the technical system and calculate diagnoses autonomously. These diagnoses can then be viewed by an expert who can perform actions based on them. The model-based diagnostic system presented in this work uses a quantitative model of a technical system that describes its nominal behavior. The observed behavior of the technical system, given by measured values, is compared with its expected behavior, given by simulated values of the model, and discrepancies are determined. Every discrepancy is a symptom. Diagnoses are calculated by first calculating a so-called conflict set for each symptom. This is a set of components for which holds, that the failure of any single one of these components could explain the corresponding symptom. Using these conflict sets, so-called hitting sets are computed. A hitting set is a set of components for which holds that the simultaneous defect of all components of this set could explain all the observed symptoms. Each minimal hitting set corresponds to one single diagnosis. To compute these sets, the diagnostic system uses a method in which dependent components are determined initially. These components are then suspected by symptomatic components and relieved by correctly functioning components. For the individual components, scores are calculated on the basis of these suspicions and reliefs and diagnoses are computed. Since the diagnostic system relies on sufficiently accurate models and the manual calibration of these models involves considerable effort, a procedure for automatic calibration was developed. This procedure uses a cyclic genetic algorithm to determine model parameters using recorded values of the real components, so that the models can reproduce the recorded data as well as possible. To evaluate the automatic calibration, a test set-up and various dynamic and manually difficult to calibrate components of the qualification model of a real nanosatellite, the SONATE-nanosatellite, were modeled and calibrated. The test setup consisted of a battery pack, a charge controller, a deep discharge protection unit, a discharge controller, a stepper motor HAT and a motor. It was independently manually calibrated, in addition to the automatic calibration. The automatically calibrated satellite components were a reaction wheel, magnetorquers, consisting of a ferrite core coil and two air core coils, a termination board and a battery. To evaluate the diagnostic system, the power supply of the qualification model of the SONATE nanosatellite was modeled. For the batteries, the discharge controller, the magnetorquers and the reaction wheels, the previously automatically calibrated models were used. For the model of the power supply, faults were simulated and diagnosed. The results of the evaluation of the automatic calibration were that the automatic calibration provided a level of accuracy that was comparable to, and even slightly exceeded, that of manual calibration for the test setup, and that the automatically calibrated satellite components were consistently of high accuracy and were therefore suitable to be used for the diagnostic system. The results of the evaluation of the diagnostic system were that the simulated faults were found reliably and that the diagnostic system was able to diagnose the plausible causes of these faults.
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Optimizing Crossings in Circular-Arc Drawings and Circular Layouts / Kreuzungsoptimierung in Graphenzeichnungen mit Kreisbogen und in Kreiszeichnungen

Kryven, Myroslav January 2022 (has links) (PDF)
A graph is an abstract network that represents a set of objects, called vertices, and relations between these objects, called edges. Graphs can model various networks. For example, a social network where the vertices correspond to users of the network and the edges represent relations between the users. To better see the structure of a graph it is helpful to visualize it. The research field of visualizing graphs is called Graph Drawing. A standard visualization is a node-link diagram in the Euclidean plane. In such a representation the vertices are drawn as points in the plane and edges are drawn as Jordan curves between every two vertices connected by an edge. Edge crossings decrease the readability of a drawing, therefore, Crossing Optimization is a fundamental problem in Graph Drawing. Graphs that can be drawn with few crossings are called beyond-planar graphs. The topic that deals with definition and analysis of beyond-planar graphs is called Beyond Planarity and it is an important and relatively new research area in Graph Drawing. In general, beyond planar graphs posses drawings where edge crossings are restricted in some way. For example, the number of crossings may be bounded by a constant independent of the size of the graph. Crossings can also be restricted locally by, for example, restricting the number of crossings per edge, restricting the number of pairwise crossing edges, or bounding the crossing angle of two edges in the drawing from below. This PhD thesis defines and analyses beyond-planar graph classes that arise from such local restrictions on edge crossings. / Ein Graph ist eine Datenstruktur bestehend aus einer Menge von Objekten (die Knoten genannt werden) und einer Menge von Beziehungen (die Kanten genannt werden) zwischen Paaren von Objekten. Graphen modellieren verschiedene Arten von Netzwerken. Um die Struktur eines Graphen zu verdeutlichen, ist es hilfreich den Graphen zu visualisieren. Das Forschungsgebiet der Visualisierung von Graphen heißt Graphenzeichnen. Eine klassische Visualisierungsmethode für Graphen sind sogenannte Node-Link-Diagramme. Bei dieser Darstellung werden die Knoten als Punkte gezeichnet und für jedes Paar von Knoten, die im Graph benachbart sind, werden die entsprechenden Punkte durch eine Kurve verbunden. Bei solchen Darstellungen möchte man Kreuzungen zwischen Kanten vermeiden, weil Kreuzungen die Lesbarkeit einer Zeichnung verringern. Deswegen ist Kreuzungsminimierung ein fundamentales Thema im Graphenzeichnen. Graphen, die mit wenig Kreuzungen gezeichnet werden können, heißen beyond-planar. Das Thema, das sich mit Definition und Analyse von beyond-planaren Graphen beschäftigt, heißt Beyond Planarity und ist ein wichtiges, noch recht junges Forschungsgebiet im Graphenzeichnen. Generell gilt für beyond-planare Graphen, dass sie eine Zeichnung besitzen, bei der die Art der Kreuzungen irgendwie eingeschränkt ist; zum Beispiel, wenn die Anzahl der Kreuzungen durch eine Konstante beschränkt ist (unabhängig von der Größe des Graphen). Kreuzungen können auch lokal beschränkt werden, indem wir zum Beispiel höchstens eine konstante Anzahl von Kreuzungen pro Kante erlauben oder höchstens eine konstante Anzahl von sich paarweise kreuzenden Kanten erlauben. Kreuzungen können auch dadurch beschränkt werden, dass wir den Winkel, unter dem sich kreuzende Kanten schneiden, nach unten beschränken. Diese Dissertation beschäftigt sich mit Klassen von beyond-planaren Graphen, die durch solche lokalen Einschränkungen von Kreuzungen definiert sind. / A graph is an abstract network that represents a set of objects, called vertices, and relations between these objects, called edges. Graphs can model various networks. For example, a social network where the vertices correspond to users of the network and the edges represent relations between the users. To better see the structure of a graph it is helpful to visualize it. A standard visualization is a node-link diagram in the Euclidean plane. In such a representation the vertices are drawn as points in the plane and edges are drawn as Jordan curves between every two vertices connected by an edge. Edge crossings decrease the readability of a drawing, therefore, Crossing Optimization is a fundamental problem in Computer Science. This book explores the research frontiers and introduces novel approaches in Crossing Optimization.
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Efficient Data Fusion Approaches for Remote Sensing Time Series Generation / Effiziente Datenfusionsansätze für die Generierung von Fernerkundungszeitreihen

Babu, Dinesh Kumar January 2021 (has links) (PDF)
Fernerkundungszeitreihen beschreiben die Erfassung von zeitlich gleichmäßig verteilten Fernerkundungsdaten in einem festgelegten Zeitraum entweder global oder für ein vordefiniertes Gebiet. Für die Überwachung der Landwirtschaft, die Erkennung von Veränderungen der Phänologie oder für das Umwelt-Monitoring werden nahezu tägliche Daten mit hoher räumlicher Auflösung benötigt. Bei vielen verschiedenen fernerkundlichen Anwendungen hängt die Genauigkeit von der dichte und der Verlässlichkeit der fernerkundlichen Datenreihe ab. Die verschiedenen Fernerkundungssatellitenkonstellationen sind immer noch nicht in der Lage, fast täglich oder täglich Bilder mit hoher räumlicher Auflösung zu liefern, um die Bedürfnisse der oben erwähnten Fernerkundungsanwendungen zu erfüllen. Einschränkungen bei den Sensoren, hohe Entwicklungskosten, hohe Betriebskosten der Satelliten und das Vorhandensein von Wolken, die die Sicht auf das Beobachtungsgebiet blockieren, sind einige der Gründe, die es sehr schwierig machen, fast tägliche oder tägliche optische Fernerkundungsdaten mit hoher räumlicher Auflösung zu erhalten. Mit Entwicklungen bei den optischen Sensorsystemen und gut geplanten Fernerkundungssatellitenkonstellationen kann dieser Zustand verbessert werden, doch ist dies mit Kosten verbunden. Selbst dann wird das Problem nicht vollständig gelöst sein, so dass der wachsende Bedarf an zeitlich und räumlich hochauflösenden Daten nicht vollständig gedeckt werden kann. Da der Datenerfassungsprozess sich auf Satelliten stützt, die physische Systeme sind, können diese aus verschiedenen Gründen unvorhersehbar ausfallen und einen vollständigen Verlust der Beobachtung für einen bestimmten Zeitraum verursachen, wodurch eine Lücke in der Zeitreihe entsteht. Um den langfristigen Trend der phänologischen Veränderungen aufgrund der sich schnell ändernden Umweltbedingungen zu beobachten, sind die Fernerkundungsdaten aus der gegenwärtig nicht ausreichend. Hierzu werden auch Daten aus der Vergangenheit benötigt. Eine bessere Alternativlösung für dieses Problem kann die Erstellung von Fernerkundungszeitreihen durch die Fusion von Daten mehrerer Fernerkundungssatelliten mit unterschiedlichen räumlichen und zeitlichen Auflösungen sein. Dieser Ansatz soll effektiv und effizient sein. Bei dieser Methode kann ein zeitlich und räumlich hoch aufgelöstes Bild von einem Satelliten, wie Sentinel-2 mit einem zeitlich und räumlich niedrig aufgelösten Bild von einem Satelliten, wie Sentinel-3 fusioniert werden, um synthetische Daten mit hoher zeitlicher und räumlicher Auflösung zu erzeugen. Die Erzeugung von Fernerkundungszeitreihen durch Datenfusionsmethoden kann sowohl auf die gegenwärtig erfassten Satellitenbilder als auch auf die in der Vergangenheit von den Satelliten aufgenommenen Bilder angewandt werden. Dies wird die dringend benötigten zeitlich und räumlich hochauflösenden Bilder für Fernerkundungsanwendungen liefern. Dieser vereinfachte Ansatz ist kosteneffektiv und bietet den Forschern die Möglichkeit, aus der begrenzten Datenquelle, die ihnen zur Verfügung steht, die für ihre Anwendung benötigten Daten selbst zu generieren. Ein effizienter Datenfusionsansatz in Kombination mit einer gut geplanten Satellitenkonstellation kann ein Lösungsansatz sein, um eine nahezu tägliche Zeitreihen von Fernerkundungsdaten lückenlos gewährleistet. Ziel dieser Forschungsarbeit ist die Entwicklung eines effizienten Datenfusionsansatzes, um dichte Fernerkundungszeitreihen zu erhalten. / Remote sensing time series is the collection or acquisition of remote sensing data in a fixed equally spaced time period over a particular area or for the whole world. Near daily high spatial resolution data is very much needed for remote sensing applications such as agriculture monitoring, phenology change detection, environmental monitoring and so on. Remote sensing applications can produce better and accurate results if they are provided with dense and accurate time series of data. The current remote sensing satellite architecture is still not capable of providing near daily or daily high spatial resolution images to fulfill the needs of the above mentioned remote sensing applications. Limitations in sensors, high development, operational costs of satellites and presence of clouds blocking the area of observation are some of the reasons that makes near daily or daily high spatial resolution optical remote sensing data highly challenging to achieve. With developments in the optical sensor systems and well planned remote sensing satellite constellations, this condition can be improved but it comes at a cost. Even then the issue will not be completely resolved and thus the growing need for high temporal and high spatial resolution data cannot be fulfilled entirely. Because the data collection process relies on satellites which are physical system, these can fail unpredictably due to various reasons and cause a complete loss of observation for a given period of time making a gap in the time series. Moreover, to observe the long term trend in phenology change due to rapidly changing environmental conditions, the remote sensing data from the present is not just sufficient, the data from the past is also important. A better alternative solution for this issue can be the generation of remote sensing time series by fusing data from multiple remote sensing satellite which has different spatial and temporal resolutions. This approach will be effective and efficient. In this method a high temporal low spatial resolution image from a satellite such as Sentinel-2 can be fused with a low temporal and high spatial resolution image from a satellite such as the Sentinel-3 to generate a synthetic high temporal high spatial resolution data. Remote sensing time series generation by data fusion methods can be applied to the satellite images captured currently as well as the images captured by the satellites in the past. This will provide the much needed high temporal and high spatial resolution images for remote sensing applications. This approach with its simplistic nature is cost effective and provides the researchers the means to generate the data needed for their application on their own from the limited source of data available to them. An efficient data fusion approach in combination with a well planned satellite constellation can offer a solution which will ensure near daily time series of remote sensing data with out any gap. The aim of this research work is to develop an efficient data fusion approaches to achieve dense remote sensing time series.
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Applied Deep Learning: from Data to Deployment / Deep Learning in der Praxis: von der Datenerhebung bis zum Einsatz

Griebel, Matthias January 2022 (has links) (PDF)
Novel deep learning (DL) architectures, better data availability, and a significant increase in computing power have enabled scientists to solve problems that were considered unassailable for many years. A case in point is the “protein folding problem“, a 50-year-old grand challenge in biology that was recently solved by the DL-system AlphaFold. Other examples comprise the development of large DL-based language models that, for instance, generate newspaper articles that hardly differ from those written by humans. However, developing unbiased, reliable, and accurate DL models for various practical applications remains a major challenge - and many promising DL projects get stuck in the piloting stage, never to be completed. In light of these observations, this thesis investigates the practical challenges encountered throughout the life cycle of DL projects and proposes solutions to develop and deploy rigorous DL models. The first part of the thesis is concerned with prototyping DL solutions in different domains. First, we conceptualize guidelines for applied image recognition and showcase their application in a biomedical research project. Next, we illustrate the bottom-up development of a DL backend for an augmented intelligence system in the manufacturing sector. We then turn to the fashion domain and present an artificial curation system for individual fashion outfit recommendations that leverages DL techniques and unstructured data from social media and fashion blogs. After that, we showcase how DL solutions can assist fashion designers in the creative process. Finally, we present our award-winning DL solution for the segmentation of glomeruli in human kidney tissue images that was developed for the Kaggle data science competition HuBMAP - Hacking the Kidney. The second part continues the development path of the biomedical research project beyond the prototyping stage. Using data from five laboratories, we show that ground truth estimation from multiple human annotators and training of DL model ensembles help to establish objectivity, reliability, and validity in DL-based bioimage analyses. In the third part, we present deepflash2, a DL solution that addresses the typical challenges encountered during training, evaluation, and application of DL models in bioimaging. The tool facilitates the objective and reliable segmentation of ambiguous bioimages through multi-expert annotations and integrated quality assurance. It is embedded in an easy-to-use graphical user interface and offers best-in-class predictive performance for semantic and instance segmentation under economical usage of computational resources. / Die Entwicklung neuer Deep Learning (DL) Architekturen, flankiert durch eine bessere Datenverfügbarkeit und eine enorme Steigerung der Rechenleistung, ermöglicht Wissenschaftler:innen die Lösung von Problemen, die lange Zeit als unlösbar galten. Ein Paradebeispiel hierfür ist das 50 Jahre alte „Proteinfaltungsproblem“ in der Biologie, das vor Kurzem duch das DL-System AlphaFold gelöst wurde. Andere Beispiele sind moderne, DL-basierte Sprachmodelle. Diese können unter anderem Zeitungsartikel verfassen, die nur schwer von Artikeln menschlicher Autoren:innen unterscheidbar sind. Die Entwicklung unvoreingenommener, zuverlässiger und präziser DL-Modelle für die praktische Anwendung bleibt jedoch eine große Herausforderung. Dies wird an zahlreichen vielversprechenden DL-Projekten sichtbar, die nicht über die Pilotphase herauskommen. Vor diesem Hintergrund untersuche ich in dieser Dissertation die Herausforderungen, die während des Lebenszyklus von DL-Projekten auftreten, und schlage Lösungen für die Entwicklung und den Einsatz verlässlicher DL-Modelle vor. Der erste Teil der Arbeit befasst sich mit dem Prototyping von DL-Lösungen für verschiedene Anwendungsgebiete. Zunächst werden Richtlinien für die angewandte Bilderkennung konzipiert und deren Anwendung in einem biomedizinischen Forschungsprojekt gezeigt. Dem folgt die Darstellung einer Bottom-up-Entwicklung eines DL-Backends für ein Augmented-Intelligence-System im Fertigungssektor. Im Anschluss wird der Entwurf eines künstlichen Fashion-Curation-Systems für individuelle Outfit-Empfehlungen vorgestellt, das DL-Techniken und unstrukturierte Daten aus sozialen Medien und Modeblogs nutzt. Es folgt ein Abschnitt darüber, wie DL-Lösungen Modedesigner:innen im kreativen Prozess unterstützen können. Schließlich stelle ich meine prämierte DL-Lösung für die Segmentierung von Glomeruli in menschlichen Nierengewebe-Bildern vor, die für den Kaggle Data Science-Wettbewerb HuBMAP - Hacking the Kidney entwickelt wurde. Im zweiten Teil wird der Entwicklungspfad des biomedizinischen Forschungsprojekts über das Prototyping-Stadium hinaus fortgesetzt. Anhand von Daten aus fünf Laboren wird gezeigt, dass die Schätzung einer Ground-Truth durch die Annotationen mehrerer Experten:innen und das Training von DL-Modell-Ensembles dazu beiträgt, Objektivität, Zuverlässigkeit und Validität in DL-basierten Analysen von Mikroskopie-Bildern zu manifestieren. Im dritten Teil der Dissertation stelle ich die DL-Lösung deepflash2 vor, welche die typischen Herausforderungen beim Training, der Evaluation und der Anwendung von DL-Modellen in der biologischen Bildgebung adressiert. Das Tool erleichtert die objektive und zuverlässige Segmentierung von mehrdeutigen Mikroskopie-Bildern durch die Integration von Annotationen mehrerer Experten:innen und integrierte Qualitätssicherung.
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The Relationship Between Software Complicacy and Software Reliability / Die Beziehung zwischen Softwarekompliziertheit und Softwarezuverlässigkeit

Dorin, Michael January 2022 (has links) (PDF)
An enduring engineering problem is the creation of unreliable software leading to unreliable systems. One reason for this is source code is written in a complicated manner making it too hard for humans to review and understand. Complicated code leads to other issues beyond dependability, such as expanded development efforts and ongoing difficulties with maintenance, ultimately costing developers and users more money. There are many ideas regarding where blame lies in the reation of buggy and unreliable systems. One prevalent idea is the selected life cycle model is to blame. The oft-maligned “waterfall” life cycle model is a particularly popular recipient of blame. In response, many organizations changed their life cycle model in hopes of addressing these issues. Agile life cycle models have become very popular, and they promote communication between team members and end users. In theory, this communication leads to fewer misunderstandings and should lead to less complicated and more reliable code. Changing the life cycle model can indeed address communications ssues, which can resolve many problems with understanding requirements. However, most life cycle models do not specifically address coding practices or software architecture. Since lifecycle models do not address the structure of the code, they are often ineffective at addressing problems related to code complicacy. This dissertation answers several research questions concerning software complicacy, beginning with an investigation of traditional metrics and static analysis to evaluate their usefulness as measurement tools. This dissertation also establishes a new concept in applied linguistics by creating a measurement of software complicacy based on linguistic economy. Linguistic economy describes the efficiencies of speech, and this thesis shows the applicability of linguistic economy to software. Embedded in each topic is a discussion of the ramifications of overly complicated software, including the relationship of complicacy to software faults. Image recognition using machine learning is also investigated as a potential method of identifying problematic source code. The central part of the work focuses on analyzing the source code of hundreds of different projects from different areas. A static analysis was performed on the source code of each project, and traditional software metrics were calculated. Programs were also analyzed using techniques developed by linguists to measure expression and statement complicacy and identifier complicacy. Professional software engineers were also directly surveyed to understand mainstream perspectives. This work shows it is possible to use traditional metrics as indicators of potential project bugginess. This work also discovered it is possible to use image recognition to identify problematic pieces of source code. Finally, this work discovered it is possible to use linguistic methods to determine which statements and expressions are least desirable and more complicated for programmers. This work’s principle conclusion is that there are multiple ways to discover traits indicating a project or a piece of source code has characteristics of being buggy. Traditional metrics and static analysis can be used to gain some understanding of software complicacy and bugginess potential. Linguistic economy demonstrates a new tool for measuring software complicacy, and machine learning can predict where bugs may lie in source code. The significant implication of this work is developers can recognize when a project is becoming buggy and take practical steps to avoid creating buggy projects. / Ein nach wie vor ungelöstes technisches Problem ist das Erstellen unzuverlässiger Software, was zu unzuverlässigen Systemen führt. Eine der Ursachen ist, dass Quellcode auf zu komplizierte Weise geschrieben wird, so dass es für Menschen zu schwierig wird, ihn zu überprüfen und zu verstehen. Komplizierter Code führt über die Zuverlässigkeit hinaus zu weiteren Problemen, wie z. B. erweiterte Entwicklungsanstrengungen und anhaltenden Schwierigkeiten bei der Wartung, was Entwickler und Benutzer letztendlich mehr Geld kostet. Vielfach schiebt man die Schuld an der Entwicklung von BuggySystemen auf das gewählte Lebenszyklusmodell. Das oft geschmähte "Wasserfall"-Modell wird besonders häufig beschuldigt. Als Reaktion darauf änderten viele Organisationen ihr Lebenszyklusmodell in der Hoffnung, diese Probleme zu beheben. Agile Lebenszyklusmodelle sind sehr beliebt und fördern die Kommunikation zwischen Entwicklungsteam und Endnutzern. Theoretisch führt diese Kommunikation zu weniger Missverständnissen, und ein besseres Verständnis sollte zu weniger kompliziertem und zuverlässigerem Code führen. Eine Änderung des Lebenszyklusmodells kann tatsächlich Kommunikationsprobleme lösen, insbesondere beim Verständnis der Anforderungen. Die meisten Lebenszyklusmodelle selbst befassen sich jedoch nicht speziell mit Codierungspraktiken oder Softwarearchitekturen. Da Lebenszyklusmodelle aber nicht auf die Struktur des eigentlichen Codes eingehen, sind sie bei der Lösung von Problemen im Zusammenhang mit Codekompliziertheit wenig hilfreich. Diese Dissertation behandelt mehrere Forschungsfragen zur Softwarekompliziertheit, beginnend mit einer Untersuchung traditioneller Metriken und statischer Analyse, um ihre Nützlichkeit als Messwerkzeug zu bewerten. Diese Dissertation etabliert auch ein wesentliches neues Konzept der angewandten Linguistik, indem sie auf der Basis der linguistischen Ökonomie ein Maß für Softwarekompliziertheit erstellt. Die linguistische Ökonomie beschreibt die Effizienz von Sprache, und diese Arbeit zeigt ihre Anwendbarkeit auf Software. Darin eingeschlossen ist eine Diskussion der Auswirkungen übermäßig komplizierter Software sowie des Zusammenhangs zwischen Kompliziertheit und Softwarefehlern. Als potenzielle Methode zur Identifizierung von problematischem Quellcode wird auch Bilderkennung mittels maschinellen Lernens untersucht. Der zentrale Teil der Arbeit konzentriert sich auf die Analyse des Quellcodes hunderter verschiedener Projekte aus unterschiedlichen Bereichen. Zuerst wird eine statische Analyse des Quellcodes jedes Projekts durchgeführt und traditionelle Softwaremetriken berechnet. Programme werden auch unter Verwendung linguistischenr Techniken analysiert, um die Kompliziertheit von Ausdrücken und Aussagen sowie die Kompliziertheit von Identifikatoren zu messen. Professionelle Software-Ingenieure wurden auch direkt befragt, um Mainstream-Perspektiven zu verstehen. Diese Arbeit zeigt, dass es möglich ist, traditionelle Metriken als Indikatoren für potenzielle Projektfehler zu verwenden. Sie belegt auch die Möglichkeit, vermittels Bilderkennung problematische Teile im Quellcode zu identifizieren. Schließlich beschreibt diese Arbeit die Entdeckung linguistischer Verfahren als neue Methode, Anweisungen und Ausdrücke zu identifizieren, die für Programmierer am wenigsten wünschenswert, da zu kompliziert sind. Die Hauptschlussfolgerung dieser Arbeit ist: Es gibt mehrere Möglichkeiten, Merkmale zu finden, die darauf hindeuten, dass ein Projekt oder ein StückQuellcode fehlerbehaftet ist. Herkömmliche Metriken und statische Analysen können verwendet werden, um ein Verständnis für Kompliziertheit und Fehlerpotenziale von Software zu erlangen. Die linguistische Ökonomie demonstriert ein neues Werkzeug zur Messung von Softwarekompliziertheit, und maschinelles Lernen kann vorhersagen, wo potenzielle Fehler im Quellcode liegen könnten. Das wesentliche Ergebnis dieser Arbeit ist, Entwicklern Werkzeuge zur Verfügung zu stellen, mit denen sie erkennen können, dass ein Projekt fehlerhaft wird. So können sie praktische Schritte unternehmen, um fehlerhafte Projekte zu vermeiden.
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Detecting Anomalies in Transaction Data / Anomalieentdeckung in Transaktionsdaten

Schlör, Daniel January 2022 (has links) (PDF)
Detecting anomalies in transaction data is an important task with a high potential to avoid financial loss due to irregularities deliberately or inadvertently carried out, such as credit card fraud, occupational fraud in companies or ordering and accounting errors. With ongoing digitization of our world, data-driven approaches, including machine learning, can draw benefit from data with less manual effort and feature engineering. A large variety of machine learning-based anomaly detection methods approach this by learning a precise model of normality from which anomalies can be distinguished. Modeling normality in transactional data, however, requires to capture distributions and dependencies within the data precisely with special attention to numerical dependencies such as quantities, prices or amounts. To implicitly model numerical dependencies, Neural Arithmetic Logic Units have been proposed as neural architecture. In practice, however, these have stability and precision issues. Therefore, we first develop an improved neural network architecture, iNALU, which is designed to better model numerical dependencies as found in transaction data. We compare this architecture to the previous approach and show in several experiments of varying complexity that our novel architecture provides better precision and stability. We integrate this architecture into two generative neural network models adapted for transaction data and investigate how well normal behavior is modeled. We show that both architectures can successfully model normal transaction data, with our neural architecture improving generative performance for one model. Since categorical and numerical variables are common in transaction data, but many machine learning methods only process numerical representations, we explore different representation learning techniques to transform categorical transaction data into dense numerical vectors. We extend this approach by proposing an outlier-aware discretization, thus incorporating numerical attributes into the computation of categorical embeddings, and investigate latent spaces, as well as quantitative performance for anomaly detection. Next, we evaluate different scenarios for anomaly detection on transaction data. We extend our iNALU architecture to a neural layer that can model both numerical and non-numerical dependencies and evaluate it in a supervised and one-class setting. We investigate the stability and generalizability of our approach and show that it outperforms a variety of models in the balanced supervised setting and performs comparably in the one-class setting. Finally, we evaluate three approaches to using a generative model as an anomaly detector and compare the anomaly detection performance. / Die Erkennung von Anomalien in Transaktionsdaten ist eine wichtige Zielsetzung mit hohem Potenzial, finanzielle Verluste zu vermeiden, die auf absichtlich oder versehentlich begangenen Unregelmäßigkeiten wie beispielsweise Kreditkartenbetrug oder Bestell- und Abrechnungsfehlern gründen. Mit der fortschreitenden Digitalisierung können datengetriebene Ansätze einschließlich maschinellen Lernens mit immer weniger manuellem Aufwand Nutzen aus den Daten ziehen. Viele Methoden zur Erkennung von Anomalien, die auf maschinellem Lernen basieren, verfolgen diesen Ansatz, indem sie ein präzises Modell der normalen Daten erlernen, mit dem sich dann Anomalien davon unterscheiden lassen. Die Modellierung von normalen Transaktionsdaten erfordert jedoch eine genaue Erfassung von Verteilungen und Abhängigkeiten innerhalb der Daten mit besonderem Augenmerk auf numerischen Abhängigkeiten von beispielsweise Mengen oder Geldbeträgen. Zur impliziten Modellierung numerischer Abhängigkeiten wurden Neural Arithmetic Logic Units als neuronale Architektur vorgeschlagen. In der Praxis haben diese jedoch Stabilitäts- und Präzisionsprobleme. Daher entwickeln wir zunächst eine verbesserte neuronale Netzwerkarchitektur, iNALU, die darauf ausgelegt ist, numerische Abhängigkeiten, wie sie in Transaktionsdaten vorkommen, besser zu modellieren. Wir vergleichen diese Architektur mit ihrer Vorläuferarchitektur und zeigen in mehreren Experimenten, dass unsere Architektur höhere Präzision und Stabilität bietet. Wir integrieren unsere Architektur in zwei generative neuronale Netzmodelle, die für Transaktionsdaten angepasst wurden, und untersuchen, wie gut Normalverhalten modelliert wird. Wir zeigen, dass beide Architekturen normale Daten erfolgreich modellieren können, wobei die in dieser Arbeit vorgestellte neuronale Architektur die generativen Ergebnisse für ein Modell verbessert. Da kategorische und numerische Variablen in Transaktionsdaten häufig zusammen vorkommen, viele Methoden des maschinellen Lernens jedoch nur numerische Repräsentationen verarbeiten, untersuchen wir verschiedene Techniken des Repräsentationslernens, um kategorische Transaktionsdaten in dichte numerische Vektoren zu transformieren. Wir erweitern diese, indem wir einen Diskretisierungsansatz vorschlagen, der Ausreißer berücksichtigt. Damit werden Zusammenhänge numerischer Datentypen in die Berechnung kategorischer Einbettungen einbezogen, um die Anomalieerkennung insgesamt zu verbessern.
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Maximalnetzplan zur reaktiven Steuerung von Produktionsabläufen / Maximal Network Plan for Reactive Steering of Production Processes

Wagner, Jan Cetric January 2023 (has links) (PDF)
In produzierenden Unternehmen werden verschiedene Vorgehensweisen zur Planung, Überwachung und Steuerung von Produktionsabläufen eingesetzt. Einer dieser Methoden wird als Vorgangsknotennetzplantechnik bezeichnet. Die einzelnen Produktionsschritte werden als Knoten definiert und durch Pfeile miteinander verbunden. Die Pfeile stellen die Beziehungen der jeweiligen Vorgänge zueinander und damit den Produktionsablauf dar. Diese Technik erlaubt den Anwendern einen umfassenden Überblick über die einzelnen Prozessrelationen. Zusätzlich können mit ihr Vorgangszeiten und Produktfertigstellungszeiten ermittelt werden, wodurch eine ausführliche Planung der Produktion ermöglicht wird. Ein Nachteil dieser Technik begründet sich in der alleinigen Darstellung einer ausführbaren Prozessabfolge. Im Falle eines Störungseintritts mit der Folge eines nicht durchführbaren Vorgangs muss von dem originären Prozess abgewichen werden. Aufgrund dessen wird eine Neuplanung erforderlich. Es werden Alternativen für den gestörten Vorgang benötigt, um eine Fortführung des Prozesses ungeachtet der Störung zu erreichen. Innerhalb dieser Arbeit wird daher eine Erweiterung der Vorgangsknotennetzplantechnik beschrieben, die es erlaubt, ergänzend zu dem geplanten Soll-Prozess Alternativvorgänge für einzelne Vorgänge darzulegen. Diese Methode wird als Maximalnetzplan bezeichnet. Die Alternativen werden im Falle eines Störungseintritts automatisch evaluiert und dem Anwender in priorisierter Reihenfolge präsentiert. Durch die Verwendung des Maximalnetzplans kann eine aufwendige Neuplanung vermieden werden. Als Anwendungsbeispiel dient ein Montageprozess, mithilfe dessen die Verwendbarkeit der Methode dargelegt wird. Weiterführend zeigt eine zeitliche Analyse zufallsbedingter Maximalnetzpläne eine Begründung zur Durchführung von Alternativen und damit den Nutzen des Maximalnetzplans auf. Zusätzlich sei angemerkt, dass innerhalb dieser Arbeit verwendete Begrifflichkeiten wie Anwender, Werker oder Mitarbeiter in maskuliner Schreibweise niedergeschrieben werden. Dieses ist ausschließlich der Einfachheit geschuldet und nicht dem Zweck der Diskriminierung anderer Geschlechter dienlich. Die verwendete Schreibweise soll alle Geschlechter ansprechen, ob männlich, weiblich oder divers. / In manufacturing companies, various procedures are used to plan, monitor and control production processes. One of these methods is called the activity-on-node network planning technique. The individual production steps are defined as nodes and connected to each other by arrows. The arrows represent the relationships of the respective operations to each other and thus the production flow. This technique allows users a comprehensive overview of the individual process relations. In addition, it can be used to determine operation times and product completion times, which enables detailed production planning. A disadvantage of this method is the exclusive representation of a single process sequence. In the event of a disruption resulting in a non-executable operation, the original process must be deviated from. Because of this, replanning becomes necessary. Alternatives for the interrupted process are needed in order to achieve a continuation of the process regardless of the disruption. This work therefore describes an extension of the activity-on-node network planning technique that allows alternative operations for individual activities to be presented in addition to the planned target process. This method is called a Maximal Network Plan. These alternatives are automatically evaluated in the event of a disruption and presented to the user in a prioritised order. By using this technique, timeconsuming rescheduling can be avoided. An assembly process is used as an application example to demonstrate the applicability of the method. Furthermore, a time analysis of random Maximal Network Plans shows a justification for the execution of alternatives and thus the benefit of this technique.
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Schema matching and mapping-based data integration

Do, Hong-Hai 19 October 2017 (has links)
Schema matching aims at identifying semantic correspondences between elements of two schemas, e.g., database schemas, ontologies, and XML message formats. It is needed in many database applications, such as integration of web data sources, data warehouse loading and XML message mapping. In today's systems, schema matching is manual; a time-consuming, tedious, and error-prone process, which becomes increasingly impractical with a higher number of schemas and data sources to be dealt with. To reduce the amount of manual effort as much as possible, approaches to semi-automatically determine element correspondences are required.

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