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Vergleich von Produktinnovationsarten: Worin die Unterschiede wirklich begründet liegenHeimicke, Jonas, Zimmermann, Valentin, Klippert, Monika, Spadinger, Markus, Albers, Albert 03 January 2020 (has links)
Seit jeher treibt die Motivation, erfolgreiche Produkte – Innovationen – am Markt zu vertreiben, die wirtschaftliche Produktentwicklung von Unternehmen an (Schumpeter 1912). Dabei sind neben einer erfolgreichen Einführung eines Produktes in den Markt, ein relevantes Produktprofil (Bedarfssituation am Markt) sowie die technische oder serviceseitige Lösung dieses Bedarfs durch eine Neuerung (Invention) notwendige Bestandteile einer Innovation (siehe Abbildung 1) (Albers et al. 2018a). Allerdings stellt das Kreieren einer Innovation kein triviales Unterfangen dar, sondern unterliegt vielmehr dem kontinuierlichen Umgang mit Unsicherheiten (Bennett & Lemoine 2014). Dies führt dazu, dass der Prozess in der Produktentwicklung nicht ausreichend planbar und infolgedessen äußerst störanfällig ist (Albers et al. 2019a). Um Entwicklerteams jedoch bestmöglich im Innovationsprozess durch geeignete Vorgehensweisen zu unterstützen, wurde eine Vielzahl an Prozessmodellen entwickelt (Wynn & Clarkson 2018). In der Literatur haben sich unterschiedliche Arten von Innovationen herauskristallisiert, die, insbesondere hinsichtlich der durch sie hervorgerufenen Marktveränderungen, unterschieden werden können (Disselkamp 2005). Diese Unterscheidung ist ausschließlich retrospektiv durchführbar. Zudem existiert keine systematische Betrachtung der Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen den einzelnen Innovationsarten auf Basis der Informationen, die für die Entwicklung der Produkte notwendig sind. Im vorliegenden Beitrag erfolgt dieser Vergleich anhand dreier Beispiele mit jeweils drei Produkten. [... aus der Einleitung]
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Effiziente Produktion und Wartung durch die Industrie 4.0: AnwendungBadra, Hashem, Ovtcharova, Jivka 06 January 2020 (has links)
Die „Industrie 4.0“ steht für eine neue Stufe der Organisation und Steuerung der gesamten Wertschöpfungskette über den Produktlebenszyklus, der sich an den zunehmend individualisierten Kundenwünschen hinweg orientiert und von der Idee, dem Auftrag über die Entwicklung und Fertigung, die Auslieferung eines Produkts an den Endkunden bis hin zum Recycling, einschließlich der damit verbundenen Dienstleistungen erstreckt. Hierfür ist die Basis die Verfügbarkeit aller relevanten Informationen in Echtzeit durch Vernetzung aller an der Wertschöpfung beteiligten Instanzen sowie die Fähigkeit, aus den Daten den zu jedem Zeitpunkt optimalen Wertschöpfungsfluss abzuleiten (Ovtcharova 2016). Weiterhin lässt sich die Industrie 4.0 als durchgängige Vernetzung der Produktion und des gesamten Produktlebenszyklus mit Hilfe von Internettechnologien verstehen. Dabei sind Kunden- und Maschinendaten vernetzt (vgl. Abbildung 1).
Weiterhin tauschen die intelligenten Maschinen und Systeme Informationen untereinander in Echtzeit aus. Somit verschmilzt die Produktion mit der Informations- und Kommunikationstechnik und wird von Werkstücken sowie Maschinen selbstständig, flexibel, effizient und ressourcenschonend gesteuert. Weiterhin werden die ausgetauschten Informationen und entstandenen Daten ständig geprüft, sodass es zu keiner Zeit zu einem Stillstand oder Engpass in der Produktion kommen kann. Durch die Anwendung von Industrie 4.0 entsteht ein großer Nutzen, der das Unternehmen im globalen Wettbewerb stark macht. [... aus Punkt 1]
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Digitization of the hydraulics - uniform semantics only allows interoperabilityHankel, Martin 25 June 2020 (has links)
Machine builder integrate products from different suppliers in their machines or production lines. Today, most of the information is supplier-specific. The major challenge is to extract the necessary information from all products from different suppliers. [... aus dem Text]
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Soziotechnische Implikationen der Digitalisierung im Gesundheitswesen – Eine Stakeholder-orientierte AnalyseFitte, Christian 10 June 2021 (has links)
Aufgrund des demographischen Wandels und eines akuten Fachkräftemangels steht das deutsche Gesundheitswesen zukünftig vor großen Herausforderungen, um eine flächendeckende Versorgung sicherzustellen. Insbesondere in ländlichen Regionen besteht die Gefahr, dass Versorgungslücken entstehen. Die Digitalisierung des Gesundheitswesens kann diese Entwicklungsdynamiken abmildern. Während viele Leistungserbringer, z. B. in Spezialkliniken, bereits zahlreiche Prozesse digitalisiert und optimiert haben, sind die meisten Potenziale bislang noch nicht im Versorgungsalltag von Patienten angekommen. Mit Hilfe von telemedizinischen Angeboten können regionale Engpässe ausgeglichen werden und durch digitale Assistenzsysteme können Patienten zum Selbstmanagement einer chronischen Erkrankung befähigt werden. Somit können Therapiemaßnahmen besser und komfortabler in den Alltag integriert werden, wodurch die Patientensicherheit und -compliance gestärkt wird. Folglich werden die Versorgungsqualität und die Arzneimitteltherapiesicherheit erhöht und langfristige Kosten für Folgeerkrankungen und vermeidbare Krankenhauseinweisungen reduziert. Im Rahmen dieser Dissertation wird zunächst anhand einer Stakeholder-orientierten Analyse untersucht, welche Akteure an der Gesundheitsversorgung beteiligt sind (FF1). Für die drei identifizierten Stakeholdergruppen wird im nächsten Schritt herausgearbeitet, welche Technologien auf welche Weise in die Gesundheitsversorgung einbezogen werden können (FF2) und welche soziotechnischen Implikationen sich daraus ergeben (FF3). In diesem Zusammenhang werden Möglichkeiten zur Verbesserung der intersektoralen Kommunikation sowie zur Stärkung des Gesundheitsbewusstseins, der Patientensicherheit und der Patientencompliance aufgezeigt. Neben einer detaillierten Analyse der elektronischen Gesundheitsakte werden unter anderem die Einsatzmöglichkeiten von Wearable Technologies, Conversational Agents, und Big Data Analytics im Gesundheitswesen analysiert und zum Teil prototypisch umgesetzt. Für ausgewählte Stakeholder, wie die Apotheke und regionale Pflegekompetenzzentren, werden technologiebasierte Konzepte für ein zukunftsfähiges Geschäftsmodell vorgestellt. Abschließend werden die Implikationen für die Wissenschaft, Politik und Praxis herausgearbeitet.
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Die Kraft einer Handschrift: Der Codex Sinaiticus im InternetSchneider, Ulrich Johannes 04 September 2008 (has links)
Was bringt 2,6 Mio. Menschen auf der Welt mit Internet-Zugang dazu, mehr oder weniger gleichzeitig auf eine Leipziger Website zuzugreifen? Was veranlasst Tageszeitungen und Fernsehstationen auf der ganzen Welt, die Worte „älteste Bibel“, „Tischendorf “ und „Digitalisierung“ in den Nachrichtenteil aufzunehmen? Es ist eine Handschrift aus dem 4. Jahrhundert, die in altgriechischen Großbuchstaben Teile des Alten Testaments und das vollständige Neue Testament enthält. Der „Codex Sinaiticus“ ist ein bedeutender Teil des Weltschrifterbes und wird an vier Orten aufbewahrt: in der Universitätsbibliothek Leipzig, in der British Library London, in der Russischen Nationalbibliothek St. Petersburg und im St. Katharinenkloster auf dem Sinai. Die Bedeutung dieser Handschrift ist seit ihrer Entdeckung in der Mitte des 19. Jahrhunderts bekannt. Was sie erneut in die Weltnachrichten brachte, ist ihre Digitalisierung im Internet (www.codex-sinaiticus.net).
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Die Universität als Lehrbetrieb vermessen: Inhaltserschließung der Leipziger Vorlesungsverzeichnisse 1814/15 – 1914Fischer, Frank, Grave, Tobias 09 September 2008 (has links)
Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) fördert an der Universitätsbibliothek Leipzig seit 2007 ein Pilotprojekt zur Wissenschaftsgeschichte, bei dem die Vorlesungsverzeichnisse als serielle Quellen inhaltlich und datenbanktechnisch erschlossen werden („Vorlesungsverzeichnisse als Quellen disziplinär organisierter Wissenschaft. Die Ausdifferenzierung wissenschaftlicher Fächer an der Universität Leipzig 1814/15– 1914“). Die Leipziger Vorlesungsverzeichnisse wurden vor Jahren gescannt und sind über einen sogenannten IPAC als Bild abrufbar. Nun werden sie in eine Datenbank eingegeben. Mitarbeiter des von Prof. Dr. Ulrich Johannes Schneider geleiteten Projekts sind Frank Fischer und Tobias Grave, unterstützt von drei Hilfskräften und externen Partnern für die Datenbanktechnik.
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Tradition online: Die Naturwissenschaftliche Gesellschaft ISIS im elektronischen Informationsportal „Wissenschaftskultur“ der Sächsischen Landesbibliothek – Staats- und Universitätsbibliothek Dresden (SLUB)Bonte, Achim, Hermann, Konstantin 04 May 2009 (has links)
Die naturwissenschaftliche Gesellschaft ISIS, die im März 2009 ihr 175jähriges Bestehen feiern konnte, gab mit ihrer Vereinszeitschrift ein wichtiges naturwissenschaftliches Periodikum heraus. Der Wert dieser Abhandlungen ist sowohl durch die berühmten Autoren als auch durch die zahlreichen Artikel, die sich als erstes mit bestimmten Themen beschäftigen, noch heute hoch. Im Zuge des Ausbaus der SLUB als Digitalisierungszentrum mit dem Portal Sachsen.digital wurde das Portal Wissenschaftskultur geschaffen, das wissenschaftliche Zeitschriften und Schriftenreihen gelehrter Gesellschaften und Vereine im digitalen Volltext anbietet.
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Digitalisierung der öffentlichen Verwaltung: Öffentlichkeit als ReformkatalysatorHandke, Stefan 11 March 2022 (has links)
Der Beitrag untersucht den Zusammenhang zwischen den Stimuli für die Digitalisierung (als Verwaltungsreform) und dem Digitalisierungsfortschritt bei Behörden und Verwaltungsleistungen. Es wird gezeigt, dass öffentliche Aufmerksamkeit eine positive Wirkung auf die Reformaktivitäten bei Digitalisierungsprojekten hat. Die Argumentation wird dabei von der Annahme getragen, dass „Öffentlichkeit“ zwar ein Treiber für Digitalisierung (im Sinne digitaler Bereitstellung) ist, diese aber nicht unmittelbar zu einer Verbesserung des Verwaltungshandelns und der Erreichung von Reformzielen beiträgt.
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Einführung eines auf DIMAG basierenden digitalen Langzeitarchivs: Der Verbund zur digitalen Archivierung der bayerischen UniversitätsarchivePrussat, Margrit 29 March 2022 (has links)
Zehn bayrische Universitätsarchive haben einen Verbund zur digitalen Archivierung, mit einer Koordinierungsstelle in Regensburg, gegründet. In einer gemeinsamen Arbeitsgruppe wurde ein Konzept erarbeitet. Im kurzen Vortrag wird vor allem der organisatorische Weg zur
Einführung eines gemeinsamen elektronischen Archivs dargelegt. / Ten Bavarian university archives have founded a network for digital archiving, with a coordination office in Regensburg. A concept was developed in a joint working group. In the short lecture, the organizational path to the introduction of a common electronic archive will
be presented.
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Neue Wege zum Digitalen Zwilling durch mechatronisches Anlagen-EngineeringBell, Thomas 29 May 2018 (has links)
Unternehmen werden zu digitalen Unternehmen. Das verlangt nach neuen Maschinen und Anlagenkonzepten, wodurch neue Anforderungen an den Anlagen- und Maschinenbau entstehen. Gefordert werden digitale Planung und Simulation, Integration in industrielle Kommunikationsnetzwerke, Anbindung an höchste Sicherheitsfunktionalitäten und durchgängige Datenschnittstellen für neue Servicekonzepte. [... aus dem Text]
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