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Max Regers Vaterländische Ouvertüre op. 140 als Paradebeispiel deutscher MusikCadenbach, Rainer 05 June 2018 (has links)
Eine kleine und scheinbar unbedeutende orthographische Variante im
Programmheft unserer Konferenz scheint ihrem Generalthema wie ein
günstiger Zufall entgegenzukommen. Dort steht im Titel meines Vortrags
zwar das Wort 'Ouverture', aber nicht in Regers Orthographie,
die auch die 1915 bei Simrock erschienene Erstausgabe der großen
und kleinen Partitur aufweist, sondern in der korrekten französischen
Schreibweise der Reger-Gesamtausgabe von Breitkopf & Härtel: ohne
die deutschen Umlaut-Punkte auf dem 'ü'. Derartiges erscheint uns
heutigen Europäern entweder als selbstverständlich - zumal auf einer
internationalen wissenschaftlichen Konferenz -, oder aber es kommt
uns als zu nebensächlich vor, als dass man derlei orthographische
Pedanterien überhaupt erwähnen sollte. Zum Zeitpunkt der Komposition
von Regers op. 140 war das jedoch keineswegs so, und aus kulturhistorischer
Sicht führte ein nur allzu kurzer Weg in die schließlich
staatlicherseits untersagte Verwendung zwar vertrauter, aber eben
'fremder' Fachtermini, auch wenn sie längst als eingebürgert galten.
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Würdige Werke für festliche Anlässe, „compostiert von Max Reger, genannt Grobian“Grafschmidt, Christopher, König, Stefan 11 June 2018 (has links)
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'Ich gebe der Welt 500 Jahre, bis wieder ein Werk wie die Meistersinger geschaffen wird.'Seibert, Kurt 03 February 2017 (has links)
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Musik der Reger-SchülerHeldt, Gerhard 24 January 2020 (has links)
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VorwortLoos, Helmut, Koch, Klaus-Peter, Popp, Susanne 03 December 2018 (has links)
Am 11. Mai 1916 ist Max Reger in Leipzig verstorben. Nachdem er seine
Kompositionsklasse im Königlichen Konservatorium der Musik unterrichtet,
bei seinem Verleger Henri Hinrichsen im Verlagshaus C. F. Peters zu
Abend gespeist und mit seinem Freund Karl Straube im Cafe Hannes gezecht
hatte, legte er sich im Hotel Henschel zur Ruhe. Am nächsten Morgen
wurde er in seinem Bett tot aufgefunden. Die Musikstadt Leipzig nimmt Jubiläen
von Musikern, mit denen sie eine engere Beziehung verbindet, stets
zum Anlass des Gedenkens. Dazu gehört in der Regel auch eine wissenschaftliche
Tagung, die vom Institut für Musikwissenschaft der Universität
Leipzig ausgerichtet wird. Als Kooperationspartner konnte in diesem Falle
das Max-Reger-Institut Karlsruhe gewonnen werden. Auf Anregung seiner
Leiterin wurde thematisch das Ziel verfolgt, Aufschlüsse über Regers Position
und Bedeutung im Kontext der internationalen Musikgeschichte zu
gewinnen. Hier bot es sich an, einen Schwerpunkt auf das östliche Europa
zu legen, da hier ein großes Forschungsdefizit existiert, dessen Ausgleich
mit Hilfe unserer Arbeitsgemeinschaft angegangen werden kann.
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Reger und RusslandRaku, Marina 03 December 2018 (has links)
Das Thema „Reger und Russland“ gehört nicht zu denen, die populär oder
gut untersucht sind. Das scheint nicht aktuell zu sein, weil die Musik von
Reger im modernen Russland keine wichtige Rolle spielt. Der 100. Todestag
hat keine Aufmerksamkeit von russischen Musikwissenschaftlern bekommen:
Die Jubiläen anderer Komponisten haben dieses in den Hintergrund
geschoben. Einer dieser Komponisten war Sergej Sergeevic Prokof’ev, der
mit Reger direkt zu tun hatte, aber natürlich hatten auch andere russische
Komponisten mit ihm zu tun.
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Max Reger in den Ausgaben der Russischen MusikzeitungGourevich, Vladimir 03 December 2018 (has links)
Die Russkaâ muzykal’naâ gazeta [dt. Russische Musikzeitung, im Folgenden
abgekürzt als RMZ] war im Laufe von einem Vierteljahrhundert – von
1894 bis 1918 – die führende Musikedition in Russland. Unter der Leitung
des ständigen Redakteurs Nikolaj Findeisen [Nikolaj Fëdorovic Findejzen]
(1868–1928) reagierte sie auf bedeutsame Ereignisse im eigenen Land und
über die Landesgrenzen hinaus. Indem die RMZ ernsthaft das Verhältnis
zu dieser oder jener Erscheinung in der Musikwelt beeinflusste, formierte
der ständige Faktor des russischen Musiklebens in bekannter Weise die
russische öffentliche Meinung auf dem Gebiet der Musik. Die Position der
Zeitung war sowohl für den Professionellen als auch für den Laien deutlich
und verständlich. Auf ihren Seiten wurden verschiedene Meinungen veröffentlicht,
was der Popularität dieser Edition nicht hinderlich war, sondern
ihr im Gegenteil half.
Die Charakteristik des Schaffens von Max Reger war kein bevorzugtes
Thema der RMZ. Aber – was ich besonders hervorheben möchte – die
Musik Regers war immer ein Grund für widersprüchliche und paradoxe
Meinungen. Man kann es auch so sagen: Reger wurde als wahrer Meister,
Professioneller, als einzigartiger Polyphoniker verehrt, aber dem künstlerischen
Wert seiner Werke stand man im Ganzen skeptisch gegenüber.
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Jacques Handschin als Reger-SchülerKniazeva, Jeanna 03 December 2018 (has links)
Jacques Handschin (1886 Moskau/Russland–1955 Basel/Schweiz) war ein
hervorragender schweizerisch-russischer Organist und Musikwissenschaftler
aus der Max Reger unmittelbar nachfolgenden Generation. Die Hauptperiode
seiner wissenschaftlichen Tätigkeit verbrachte Handschin nach 1920
in der Schweiz: Hier verfasste er seine bedeutendsten Arbeiten, und seit
1935 leitete er hier das musikwissenschaftliche Seminar der Universität Basel.
Doch seine Jugend hatte Handschin in Russland verbracht, hier war
er geboren worden, wuchs er auf und leitete elf Jahre (1909–1920) die Orgelklasse
des Petersburger Konservatoriums. Die Forschungen zeigten, dass
Jacques Handschin – ein Musiker, der dann zum (Musik)Wissenschaftler
wurde – im gewissen Sinne für sein Leben lang ein praktizierender Musiker
blieb, und als ein solcher stand er unter dem starken Einfluss von Max
Reger. Wie äußerte sich dieser Einfluss, mit welchen Ereignissen war dies
verbunden, und wie genau bestimmte dieser Einfluss das weitere Leben und
Werk Handschins?
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Mihail Jora, der prominenteste rumänische Schüler Max RegersPopa, Florinela 03 December 2018 (has links)
Für rumänische Musiker war das Königliche Konservatorium in Leipzig in
den ersten Dekaden des 20. Jahrhunderts – nebst ähnlichen Institutionen
in Wien und Paris – eines der begehrtesten Ziele für Auslandsstudien. Diese
Vorliebe ist mit der Lehrtätigkeit von Persönlichkeiten wie Robert Teichmüller
oder Max Reger zu erklären – die meisten rumänischen Musiker
kamen nach Leipzig, um ihre Fertigkeiten in Klavier oder Komposition zu
vervollständigen; mit den erworbenen Kenntnissen übten sie einen nachhaltigen
Einfluss auf die rumänische Musikpädagogik aus.
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Vor und nach dem Neoklassizismus: Max Reger und Wilhelm Georg BergerSandu-Dediu, Valentina 03 December 2018 (has links)
Als ich noch darüber grübelte, womit ich aus Sicht der rumänischen
Musik zum von Helmut Loos vorgeschlagenen Thema dieses Symposiums
beitragen könnte, ging mein erster Gedanke auf den rumänischen
Komponisten Wilhelm Georg Berger (1929–1993), obwohl der
Weg, der von ihm zu Max Reger führt, nicht unbedingt ein geradliniger
ist. Meine Wahl wurde nicht in erster Linie von der deutschen
(siebenbürgisch-sächsischen) Abstammung des Komponisten bestimmt
(obwohl ich die unterschwellige Wirkung einer gewissen positiven Voreingenommenheit
nicht ausschließen kann), sondern vielmehr von seiner
Einstellung zum kompositorischen Schaffen: Berger war von Hause
aus von einer starken Hinwendung zur Tradition (mit besonderer
Vorliebe für die Musik Johann Sebastian Bachs) geprägt, er integrierte
in seinen Werken aber durchaus auch Elemente der Moderne. Als
ich meine Wahl dann durch historische Nachforschung rechtfertigen
und begründen wollte, waren die Ergebnisse eher enttäuschend. Es gibt
nichts Konkretes, das ein – wie auch immer – Lehrer-Schüler-Verhältnis
zwischen Reger und Berger oder eine direkte Beeinflussung des
zweitgenannten Komponisten durch den ersten nahelegen würde. Berger
hat zunächst Viola am Bukarester Konservatorium studiert und
zählte folglich nicht zu den Schülern des Komponisten Mihail Jora
(des bekanntesten rumänischen Schülers Regers) oder der Pianistin
Constanta Erbiceanu (einer Bewunderin Regers, von der später noch
die Rede sein wird). Berger selbst hat zahlreiche und umfangreiche
Bände zur musikalischen Ästhetik und zur Geschichte der sinfonischen
Musik und der Kammermusik verfasst, doch nirgendwo bringt er eine
ausdrückliche Vorliebe für Regers Musik zum Ausdruck, obwohl er diese
selbstverständlich mitberücksichtigt. (Unter welchem Gesichtspunkt
sich Berger der Musik Regers annimmt, werden wir später sehen.)
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