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Opening up the cuebox / a developmental perspectiveRuggeri, Azzurra 21 December 2012 (has links)
Die Dissertation untersucht 1) welche Cues Kinder und Erwachsene in ihrer Cuebox haben, d.h. welche Cues für Inferenzen herangezogen wird, 2) wie Intuition über die Wichtigkeit von Cues die Informationssuche beeinflusst, und 3) wie das Framing eines Problems und das experimentelle Design die Intuition beeinflussen. Das erste Projekt untersucht den Effekt verschiedener Domänen und Objektrepräsentationen auf Erfragungsstrategien von Kindern und Erwachsenen in einer Kategorisierungsaufgabe. Ergebnisse zeigen, dass eine Basis-Level-Repräsentation (z.B. Hund) das Generieren von höher geordneten Merkmalen, welche die Objekte innerhalb einer übergeordneten Kategorie unterscheiden, für Kinder erleichtern und dadurch benutzt werden können, um effektive Fragen zu stellen. Dieser Effekt wurde nicht gefunden, wenn Kinder nicht selbst solche Merkmale generierten, sondern aus einem vordefinierten Set auswählen mussten. Das zweite Projekt untersuchte Kinder und junge Erwachsene bezüglich zweier Inferenzprobleme. In einer Bedingung mussten Cues selbst generiert werden, in einer anderen wurde ein Set von Cues vorgegeben. Ergebnisse zeigen, dass nur, wenn Cue selbst generiert wurden, junge Kinder gleich gut oder besser als ältere Kinder oder Erwachsene abschnitten, da sie Cues generierten, die ebenso informativ waren wie die der anderen beiden Altersgruppen. In dem dritten Projekt wurde getestet, wie die Art, Anzahl und Qualität der Cues die Fähigkeit von Kindern und jungen Erwachsenen beeinflusst, die informativsten Cues zu generieren bzw. auszuwählen. Ergebnisse zeigen, dass die Cuebox von Kindern mehr perzeptuelle Cues beinhaltet als jene junger Erwachsener. Dennoch war der Informationsgehalt der generierten Cues in beiden Gruppen gleich. Junge Erwachsene zeigten die Tendenz, nicht-perzeptuelle Cues systematisch als informativer zu erachten als perzeptuelle Cues. Kinder zeigten die gleiche Tendenz nur dann, wenn sie aus einem vordefinierten Set auswählen mussten. / My dissertation addresses the questions 1) what cues children and adults have in their cuebox (i.e., the set of cues available for making inferences or categorizing), 2) how people’s intuition about the importance of the cues drives their information search, and 3) how the framing of a problem and the experimental design influence these intuitions. A first project investigated developmental differences in how children and adults solve a sequential binary categorization task. Results show that, apart from age-related differences, children’s but not adults’ inquiry strategies improve if objects are represented at the basic level (e.g., dog) but not if represented at the subordinate level (e.g., Dalmatian) or when the basic level is specified by additional features (e.g., dog, kennel, to wag, collar). Explanations are that, unlike other representations, basic level objects trigger features that are useful for categorization, and therefore help children ask more effective questions. A second project tested children and young adults on two inference problems, by manipulating whether cues were generated or given. Results show that, only when generating their own cues, younger children matched or even outperformed the accuracy of older children and young adults, by generating cues that were as informative as the those generated by older children and young adults. A third project examined the type, amount and informativeness of the cues in people’s cuebox. Further, it investigated the influence of the type of cues on the ability of children and young adults to generate or select the most informative cue available. Results show that children’s cuebox contains more perceptual cues than young adults’. We found no difference between the two age groups in terms of informativeness of the cues generated. Young adults showed the tendency to systematically consider non-perceptual cues more informative than perceptual cues. Children showed such tendency only in a cue-selection task.
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The effect of Mindfulness and its Constructs on the Dimensions of Flow During Musical Instrument PlayingSiddiqui, Ovais Ahmad 25 June 2024 (has links)
Achtsamkeit und Flow sind zwei optimale, therapeutische und produktive Bewusstseinszustände, die in jüngster Zeit in verschiedenen Bereichen wie Klinik, Kognitionswissenschaft, Psychologie, Sport, Musik, Mensch-Computer-Interaktion usw. große Aufmerksamkeit erlangt haben. Es gibt eine anhaltende Diskussion über die Ähnlichkeiten und Unterschiede zwischen diesen beiden Zuständen, und es sind zahlreiche Studien erschienen, die die beiden anhand verschiedener Parameter wie gegenwärtiges Bewusstsein und die Art von Selbst vergleichen, die beide zu fördern versuchen. Die Forschung zur Integration von Achtsamkeit zur Beeinflussung des Flow-Phänomens hat sich als vielversprechendes Feld erwiesen, aber es gibt nur wenig Wissen über die Beziehung zwischen diesen beiden Zuständen im Allgemeinen und insbesondere im musikalischen Kontext. Ziel dieser Studie war es, die Beziehung zwischen den Konstrukten der Achtsamkeit und den Dimensionen des Flows während des Prozesses des Spielens eines Musikinstruments zu untersuchen. Das Spielen eines Musikinstruments ist einer der wichtigsten Bereiche, um in den Flow-Zustand zu gelangen, und die Forschung zur Relevanz von Achtsamkeit während des Flow-Phänomens in einem musikalischen Kontext steckt noch in den Kinderschuhen. Diese Arbeit ist in zwei Hauptstudien unterteilt. Die erste Studie zielt darauf ab, zu untersuchen, ob das dispositionelle Merkmal der Achtsamkeit eine prädiktive Beziehung zu verschiedenen Dimensionen des Flows hat. Eine solche Untersuchung sollte die Natur optimaler Erfahrungen von Achtsamkeit und Flow verstehen und versuchen, die Probleme in Bezug auf ihr Zusammenleben und ihre gegenseitige Abhängigkeit aufzuklären. Die zweite Studie war eine qualitative Studie, die darauf abzielte, die Veränderungen in der gelebten Erfahrung des Flows durch Veränderung der Achtsamkeitsniveaus bei Musikern zu beobachten. Ein einmonatiges musikalisches Einführungsprogramm war mit zwei Musikstudenten und zwei Musikern geplant. / Mindfulness and flow are two optimal, therapeutic and productive states of consciousness that have recently gained a great deal of attention in various fields such as clinical, cognitive science, psychology, sports, music, human-computer interaction, etc. There is an ongoing discussion about the similarities and differences between these two states, and numerous studies have appeared comparing the two based on various parameters such as present awareness and the type of self that both seek to promote. Research on integrating mindfulness to influence the flow phenomenon has proven to be a promising field, but there is little knowledge about the relationship between these two states in general and in a musical context in particular. The aim of this study was to investigate the relationship between the constructs of mindfulness and the dimensions of flow during the process of playing a musical instrument. Playing a musical instrument is one of the most important areas for entering the flow state, and research on the relevance of mindfulness during the flow phenomenon in a musical context is still in its infancy. This work is divided into two main studies. The first study aims to investigate whether the dispositional trait of mindfulness has a predictive relationship with different dimensions of flow. Such an investigation should understand the nature of optimal experiences of mindfulness and flow and try to elucidate the issues related to their coexistence and interdependence. The second study was a qualitative study aimed at observing the changes in the lived experience of flow by changing mindfulness levels in musicians. A one-month musical induction program was planned with two music students and two musicians. In summary, the results of the experiments presented in this thesis provide a preliminary understanding of how mindfulness is related to various dimensions of flow and how a mindfulness training program has an ability to influence flow in musical instrument playing context. This thesis contributes to the literature at a conceptual level by identifying which constructs of mindfulness that have a greater influence on different dimensions of flow as well as outlining relevant mindfulness-based intervention techniques.
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Einfluss von Käufereigenschaften und Art der Produktpräsentation bei der Innovationsbewertung im Rahmen von Marktforschungsstudien im AutomobilbereichGildehaus, Susanne 11 March 2013 (has links)
Es stellt einen bedeutsamen Marktvorteil für ein Unternehmen dar, abschätzen zu können, welche Produktidee auf dem Markt erfolgreich sein könnte und welche scheitern wird. Auf Basis psychologischer Erkenntnisse aus verschiedenen Forschungsfeldern kann die Marktforschung für Innovationen bereits in frühen Entwicklungsstadien wichtige Hinweise auf das Erfolgspotential eines neuen Produktes geben. Diese Arbeit beleuchtet zwei Aspekte der psychologischen Marktforschung für Innovationen genauer: Wie groß sind Bewertungsunterschiede zwischen Personen, die sich in gewissen Personeneigenschaften unterscheiden und welchen Einfluss hat die Präsentation einer Innovation auf die anschließende Bewertung? Zwei Studien wurden durchgeführt, um diese Fragen zu adressieren. Die Ergebnisse zeigen kaum Einfluss der Personeneigenschaften auf die Innovationsbewertung. Bezüglich der unterschiedlichen Präsentationsart ergeben sich keine signifikanten Unterschiede zwischen Bild- und Videopräsentationen. Wird die Innovation jedoch real erlebt, wird sie signifikant passender, besser bedienbar und begeisternder wahrgenommen. Die Implikationen für weitere Forschung und für die Praxis der Marktforschung werden diskutiert. / Early knowledge on what may and what may not be market success in the future is a key success factor for any company. Taking into account findings from different fields of psychology, market research in early development stages can provide important insights on the potential of a new product. Two aspects of psychological market research for innovations are studied in depth: To what extent do people with different personal attributes differ in their evaluation of an innovation? What are the effects of different presentation formats like pictures and videos when an innovation is evaluated? Two studies are conducted to attend to these questions. The results show little evidence that personal attributes influence the innovation evaluation. With regard to presentation format, only small evaluation differences are found between picture and video presentations. However, when the product is actually experienced, it is perceived to be more compatible, easier to use, and more exciting. Options for further research and practical implications are discussed.
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Information Reduction as item-general strategy changeGaschler, Robert 12 August 2009 (has links)
Übung beeinflusst nicht nur wie sondern auch welche Information verarbeitet wird. Die bisherige Forschung zur Informationsreduktion (Haider & Frensch, 1996) hat die Wichtigkeit des letzteren Aspektes für den kognitiven Fertigkeitserwerb herausgearbeitet. Informationsreduktion tritt in Situationen auf, in denen Aufgaben sowohl relevante als auch irrelevante Information enthalten. Informationsreduktion stellt einen Strategiewechsel dar, bei dem ein Übergang von einer Strategie, die das Prozessieren aller Elemente einer Aufgabe beinhaltet, hin zu einer Strategie, bei der nur die relevanten Elemente prozessiert werden, stattfindet. Einerseits wurde in vielen Kontexten (z.B. Psychologie der Mensch-Maschine Interaktion, Pädagogische-, und Sport-Psychologie) beobachtet, dass Menschen dazu neigen, irrelevante Information nach mehrfacher Darbietung zu ignorieren. Andererseits ist sowohl hinsichtlich der theoretischen Auseinandersetzung mit Strategiewechsel im kognitiven Fertigkeitserwerb, als auch aus praktischer Sicht nicht genügend geklärt, wie Informationsreduktion stattfindet und welche Faktoren fördernd bzw. hemmend wirken. In der hier zusammengefassten Forschung, hatten Probandinnen und Probanden die Aufgabe zu prüfen, ob alphanumerische Zeichenketten dem Alphabet folgen oder nicht. Die Zeichenketten bestanden aus zwei Teilen. Einer der beiden Teile war immer korrekt und daher letztlich irrelevant. Da verschiedene Zeichenketten unterschiedlich oft pro Übungsblock präsentiert wurden, konnte ermittelt werden, ob Informationsreduktion Item-spezifisch oder Item-generell stattfindet. Die Frage ist also, ob die Versuchspersonen den irrelevanten Teil für jede Zeichenkette einzeln zu ignorieren lernen, oder aber die Fertigkeit zum Ignorieren des irrelevanten Teiles auf einmal für alle Zeichenketten erwerben. Letzteres traf zu, Informationsreduktion fand Item-generell statt. Die Befunde sind inkonsistent mit der Annahme dass Strategiewechsel im Allgemeinen und Informationsreduktion im Besonderen, ausschließlich durch Item-spezifische, datengetriebene Lernprozesse erklärbar sind und willkürliche Entscheidungen beim Strategiewechsel folglich keine Rolle spielen. Statt dessen deuten die Daten (Reaktionszeiten, Fixationen, Transfer-Fehler) darauf hin, dass Strategiewechsel top-down moduliert sind. / Practice not only affects how but also which information is processed. Past research on Information Reduction (Haider & Frensch, 1996) has underscored the importance of the latter aspect for cognitive skill acquisition. Information Reduction applies in situations in which tasks contain both relevant and irrelevant information, and denotes a change from a strategy involving processing all elements of a task to a processing-relevant-elements-only strategy. On the one hand, it has been repeatedly observed in a broad range of contexts (e.g., human-machine interaction, educational and sports psychology) that people tend to ignore irrelevant information after repeated exposure. On the other hand, both from the perspective of theories on skill acquisition and for practical concerns, it is not sufficiently understood how Information Reduction takes place and which factors foster or impede it. In the research presented here, participants had the task to verify whether or not alphanumeric strings followed the alphabetical order. These strings were a compound of two parts, one of which was always correct and thus effectively irrelevant. As the different strings were repeated at different rates per practice block, it could be tested whether people learn to ignore irrelevant aspects of a task string by string or rather once and for all strings. Information Reduction was item-general rather than item-specific. The data are inconsistent with the view that strategy change in general, and Information Reduction in particular, is exclusively based on item-specific data-driven learning processes, bare of the involvement of a voluntary decision. Rather, RTs, fixations, and transfer errors indicated that strategy change entails top-down modulation.
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Executive functions modulated by context, training, and ageStrobach, Tilo 16 April 2014 (has links)
Der vorliegende Arbeit systematisiert Befunde aus dem Gebiet der exekutiven Funktionen und ihren Modulationen durch verschiedene Parameter (d.h. Shifting, Inhibition, Updating, Dual tasking). Diese Parameter werden in einer entsprechenden Rahmenkonzeption illustriert und umfassen die Parameter Kontext, Training, Alter und ihre Kombinationen. Die vorliegende Arbeit zeigt Beispiele, wie diese Parameter in Bezug auf exekutive Funktionen realisiert werden können. Im Rahmen des Kontext-Parameters wird beispielsweise gezeigt, wie die Vorhersagbarkeit von Aufgaben und Aufgabenreihenfolgen Dual tasking (Heinrich et al., 2012) und wie aktuelle Anforderungen an das Arbeitsgedächtnis Inhibition (Soutschek et al., 2013) modulieren kann. Allerdings zeigen Töllner et al. (2012) auch Grenzen des Kontext-Parameters bei der Modulation der erstgenannten exekutiven Funktion. Der Parameter Training wurde realisiert mit Fokus auf (1) Shifting (Strobach et al., 2012a) und (2) Updating (Salminen et al., 2011, 2012). Schubert and Strobach (2012) sowie Strobach et al. (2012b) untersuchten den Transfereffekt von Video-game- und Arbeitsgedächtnistraining auf Dual tasking und Shifting. Schließlich zeigen Strobach et al. (2012c, 2012d) Modulationseffekte bei der Kombination des Alters- und Trainingsparameters auf die exekutive Funktion Dual tasking. Abschließend systematisiert die vorgestellte Rahmenkonzeption die Lücken und Ziele zukünftiger Forschung zur Modulation von exekutiven Funktionen. / The present review aims at a systematization of findings in the field of executive functions and their modulation due to different operational parameters (i.e., dimensions). This systematization is realized in the form of the Framework on modulations of executive functions. Basically, this framework illustrates how different types of executive functions (i.e., Shifting, Inhibition, Updating, Dual tasking) are modulated by their context (Context dimension), training (Training dimension), age (Age dimension), and combinations of these dimensions. The present review includes examples of studies that demonstrate a realization of each of these dimensions and their effects on executive function types. In detail, the Context dimension modulates the executive function type Dual tasking (i.e., due to task order predictability in dual tasks; Hendrich et al., 2012 ) and Inhibition (i.e., due to the level of concurrent working memory demand in a Stroop task; Soutschek et al., 2013); however, Töllner et al. (2012) demonstrated that Context also affects processes that are not related with executive functioning (i.e., perception and motor processes) in a dual-task situation. The framework’s Training dimension was realized when (1) Strobach et al. (2012a) investigated effects of training on the executive function Shifting in a task switching situation and (2) Salminen et al. (2011, 2012), Schubert and Strobach (2012), as well as Strobach et al. (2012b) investigated transfer effects on executive functioning of Dual tasking and Shifting after video game and working memory training. Finally, Strobach et al. (2012c, 2012d) illustrated modulation effects of age and training (i.e., the combination of Age and Training dimension) on the executive function type Dual tasking. In sum, this framework helps to systematize research gaps and future studies in this field (i.e., executive functions).
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On the generation and function of conscious sequence knowledgeRünger, Dennis 27 November 2008 (has links)
Es besteht weitgehend Einigkeit darüber, dass inzidentelles Lernen bewusstes Wissen über eine sequenziell strukturierte Regelhaftigkeit erzeugen kann, auch wenn die zu Grunde liegenden Lernprozesse nur ungenügend verstanden sind. Ob jedoch Sequenzlernen auch „implizit“ oder unbewusst erfolgen kann, ist umstritten. Fortschritte in diese Frage sind von Untersuchungen zu bewusstem und unbewusstem Lernen zu erwarten, die vor dem Hintergrund übergreifender Bewusstseinstheorien erfolgen. Rünger und Frensch (2008a) zeigen, wie „bewusstes Sequenzwissen“ in Rückgriff auf die „global workspace“-Theorie des Bewusstseins definiert und operationalisiert werden kann. Im Rahmen dieser Theorie wird „inferenzielle Promiskuität“ als zentrales funktionales Merkmal bewusster mentaler Repräsentationen betrachtet. Rünger und Frensch (2008b) überprüfen eine zentrale Vorhersage der „unexpected event“-Hypothese, einer Theorie zur Entstehung bewussten Wissens in inzidentellen Lernsituationen. In einer Serie von Experimenten wurden unerwartete Ereignisse durch Unterbrechungen des inzidentellen Lernprozesses experimentell induziert. In Übereinstimmung mit der „unexpected event“-Hypothese fanden die Autoren, dass sich die Verfügbarkeit bewussten Sequenzwissens erhöhte. Rünger, Nagy und Frensch (in Druck) untersuchen schließlich die Funktion bewussten Sequenzwissens im Kontext eines Rekognitionstests. Die empirischen Befunde deuten darauf hin, dass bewusstes Sequenzwissen die epistemische Grundlage für rationale Urteile im Gegensatz zu intuitiven oder heuristischen Urteilen darstellt. / There is a general consensus that incidental learning can produce conscious knowledge about a hidden sequential regularity, even though the underlying learning mechanisms are still poorly understood. By contrast, whether sequence learning can also be “implicit” or nonconscious is a matter of intense debate. Progress can be achieved by grounding research on conscious and nonconscious learning in larger theoretical frameworks of consciousness. Rünger and Frensch (2008a) show how “conscious sequence knowledge” can be defined and operationalized in reference to global workspace theory of consciousness that depicts “inferential promiscuity” as the functional hallmark of conscious mental representations. Rünger and Frensch (2008b) test a central prediction of the unexpected-event hypothesis — a theoretical account of the generation of conscious knowledge in incidental learning situations. In a series of experiments, unexpected events were induced experimentally by disrupting the incidental learning process. In line with the unexpected-event hypothesis, the authors observed an increased availability of conscious sequence knowledge. Finally, Rünger, Nagy, and Frensch (in press) explore the function of conscious sequence knowledge in the context of a sequence recognition test. The empirical results suggest that conscious sequence knowledge provides the epistemic basis for reasoned — as opposed to intuitive or heuristic — judgments.
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Disorders of agency and self in the schizophrenic spectrum / from phenomenological models to empirical dataTorbet, Georgina 30 September 2015 (has links)
Schizophrenie ist eine komplexe Störung, die sich in einer Vielzahl von Symptomen manifestiert. Diese schließen Änderungen in der subjektiven Wahrnehmung von sich als ein Selbst in der Welt ein, die als Selbststörungen bezeichnet werden. Der erste Artikel ist eine theoretische Beurteilung der experimentellen Paradigmen, die zur Messung von Agency verwendet werden. Es setzt sich auch mit dem Verständnis von scheinbar widersprüchlichen empirischen Befunden bezüglich Störungen von Agency in der Schizophrenie auseinander. Der zweite Artikel beschreibt eine Verhaltensstudie, in der 50 Probanden an einem semistrukturiertes Gespräch teilnahmen. Dieses Gespräch wurde mit einem eigens entwickelten Fragebogen zur Selbststörung durchgeführt, welches auf einer phenomänologischen Auffassung der Selbststörung basiert. Das Ziel dieser Studie war, zu untersuchen, ob Selbststörungssymptome, welche bei der Schizophrenie auftreten, ebenfalls in einer nicht-klinischen Population mit erhöhter Schizotypie zu finden sind. Außerdem sollte bestimmt werden, ob der neue Fragebogen Selbststörungssymptome verlässlich misst. In der Tat zeigte die Messung anhand dieses Fragebogens eine hohe Übereinstimmung zwischen verschiedenen Bewertern. In der im dritten Artikel beschriebenen Studie wurde bei 26 Probanden Eyetracking verwendet, um zu untersuchen, ob die bei der Schizophrenie zu beobachtenden Defizite bei willentlichen Sakkaden auch bei Personen mit nicht-klinisch erhöhter Schizotypie auftreten. Der Vergleich zwischen willentlichen und visuell geführten Sakkaden ermöglicht die experimentelle Manipulation des Grades an empfundener Agency über die Augenbewegungen. Es ergab eine starke negative Korrelation zwischen der Reaktionszeit bei visuell geführten Sakkaden und dem Grad der Selbststörung. Mit dieser Studie wird zum ersten Mal ein Zusammenhang zwischen Selbststörungssymptomen und Verhalten in einer Augenbewegungsaufgabe nachgewiesen. / Schizophrenia is a complex condition which manifests in a broad variety of symptoms, including alterations in the subjective experience of one as a self within the world, which are termed self disorders. The first paper is a theoretical examination of the experimental paradigms which are used for measuring agency. It also discusses how apparently contradictory empirical findings regarding disorders of agency in schizophrenia can be understood. The second paper refers to a behavioural study of 50 participants using a novel semi-structured interview, based upon a phenomenological conception of self disorder. It addresses whether self disorder symptoms typically found in schizophrenia are also found in a non-clinical high-schizotypy population and whether these symptoms can be measured reliably with this technique. The measurement of self disorders in this format was found to have good inter-rater reliability. The third paper used eye tracking to examine whether the deficits in volitional saccades found in schizophrenia would also be found in 26 non-clinical high-schizotypy subjects. Comparing volitional to visually-guided saccade allows experimental manipulation of the degree of agency over the eye movement that a subject experiences. A strong negative correlation between visually guided saccade latency and self disorder score was found. This is the first time that a link from self disorder symptoms to performance in eye movement tasks has been made.
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The neural correlates of human vibrotactile working memory / converging evidence from functional magnetic resonance imaging, electroencephalographic and behavioral studiesPreuschhof, Claudia 08 December 2008 (has links)
Das Ziel der vorliegenden Arbeit war es, die Mechanismen und die neuronale Implementierung des taktilen Arbeitsgedächtnisses (AG) zu erleuchten. Dazu wurde eine vibrotaktile Diskriminationsaufgabe mit den Methoden der funktionellen Magnetresonanztomografie (fMRT), Elektroenzephalografie (EEG), subliminalen elektrischen Stimulation und Psychophysik untersucht. Eine fMRT-Studie (Studie I) zeigte, dass ein ausgedehntes neuronales Netzwerk mit den einzelnen Aufgabenphasen, Enkodierung, Aufrechterhaltung, und Entscheidung, verbunden ist. Die Analyse oszillatorischer EEG-Aktivität (Studie II) und die selektive Inhibition des primären somatosensorischen Kortex (S1) durch subliminale Stimulation (Studie III) legen nahe, dass S1 nicht an der Aufrechterhaltung der vibrotaktilen Gedächtnisrepräsentation beteiligt ist. Das Ausmaß der S1-Aktivierung während der frühen Haltephase hängt vielmehr von der Effizienz, mit welcher Versuchspersonen den vibrotaktilen Reiz enkodieren, ab. Außerdem weisen Studie II and III darauf hin, dass bereits der physiologische Zustand von S1 in der Phase vor Beginn eines Versuchsdurchgangs eine einflussreiche Rolle spielt. Während Studie II zeigte, dass S1-Aktivität in dieser Phase, vermutlich durch attentionale top-down Modulation, unter AG-Anforderungen erhöht ist, ergab Studie III, dass eine optimierte bottom-up Verarbeitung in S1 zu einer verbesserten Aufgabenleistung führt. Verhaltensexperimente zeigten, dass Repräsentationen im Langzeitgedächtnis über die durchschnittliche Frequenz der präsentierten Vibrationsreize erheblich die Verhaltensleistung beeinflussen und den Zeitrichtungseffekt verursachen (Studie IV). Die Analyse der fMRT-Daten (Studie V) offenbarte außerdem, dass ein Netzwerk somatosensorischer Areale Informationen über die aktuelle Vibrationsfrequenz und die durchschnittliche Vibrationsfrequenz während der Enkodier- und Haltephase integriert. / The present dissertation aimed to shed more light on the psychological mechanisms and the neural basis of tactile working memory (WM). For this purpose, a vibrotactile delayed discrimination task was studied using the methods of functional magnetic resonance imaging (fMRI), electroencephalography (EEG), concurrent subliminal electrical stimulation and psychophysics. The fMRI study (Study I) showed that a broad network of brain regions - much broader than known from previous studies in non-human primates - supports the performance of a vibrotactile delayed discrimination task in the different task periods: encoding, maintenance, decision making. The analysis of oscillatory activity over the somatosensory cortex in the EEG study (Study II) and the experiment using subliminal electrical stimulation to locally inhibit the primary somatosensory cortex (S1) (Study III) suggest that S1 does not contribute to the active maintenance of the vibrotactile memory trace. The level of activity in S1 during the early delay period depends on the efficiency with which subjects encode the vibrotactile stimulus. Study II and III also showed that the activation level of S1 in the pre-trial period plays an important role. Study III suggests that, in this task period, S1 activity is up-regulated under WM demands probably reflecting the operation of top-down attentional control. Study III indicates that increasing local inhibition of S1 in the pre-trial period improves performance by facilitating bottom-up processing. Importantly, long-term memory representations of the average frequency of the stimulus set strongly influence performance giving rise to the time-order effect (Study IV). Additionally, the fMRI data (Study V) showed that a somatosensory network integrates information about the current vibrotactile stimulus and the representation of the average vibration frequency during stimulus encoding and maintenance.
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The Nomological Network of Social Desirability and Faking: A ReappraisalBensch, Doreen 24 October 2018 (has links)
Die Themen soziale Erwünschtheit und Faking sind für Psychologen verbunden mit Kontrollinstrumenten, die eingesetzt werden müssen, um Antwortverzerrungen zu vermeiden. Lange Zeit wurde erforscht, ob sozial erwünschtes Verhalten beziehungsweise Faking Konsequenzen hat. Es gibt einzelne Studien, die die Eigenschaft der Konstrukte untersuchen und daran knüpft die vorliegende Arbeit an. Es existieren in den Studien zur sozialen Erwünschtheit und Faking zwei typische Situationen. In Forschungsstudien werden eher unbewusste Prozesse der Antwortverzerrungen untersucht. Studien aus der Praxis beschäftigen sich vor allem mit bewusster Verfälschung.
Die erste Studie wurde online durchgeführt, in der Probanden eine Vielzahl von Fragebögen zu den Themen soziale Erwünschtheit, Overclaiming, Overconfidence und Persönlichkeit ausfüllten, um den gemeinsamen Kern eines nomologischen Netzwerkes zu untersuchen. Die Ergebnisse zeigten, dass kein gemeinsamer Kern der Fragebögen gefunden werden konnte. Overclaiming scheint ein eigenes nomologisches Netzwerk zu bilden. Overconfidence kann eher als Fähigkeit der Metakognition als eine Antwortverzerrung bezeichnet. In der zweiten Studie wurde mit einem Model (Ziegler et al., 2015) eine latente Fakingvariable modelliert und anschließend der Zusammenhang zu Skalen der sozialen Erwünschtheit, Overclaiming und den Dark Triad untersucht. Dabei wurden Daten einer Experimentalstichprobe und einer Kontrollgruppe zu zwei Messzeitpunkten erhoben. Die Experimentalstichprobe füllte online zum ersten Messzeitpunkt mehrere Skalen aus. Zum zweiten Messzeitpunkt beantworteten die Probanden im Labor den Persönlichkeitsfragebogen erneut, unter einer zufällig zugeordneten Fakinginstruktion. Die Analyse der Daten ergab bedeutsame Zusammenhänge zwischen der latenten Fakingvariablen und Machiavellismus und einem Faktor zur sozialen Erwünschtheit. Außerdem wurde deutlich, dass der psychologische Prozess für die zwei Faking Situationen unterschiedlich ist. / The issues of social desirability and faking are for many psychologists associated with control instruments to avoid response distortion. For a long time, research questions tended to examine the consequences of faking. There are only a few studies which explored the nature of social desirability or faking, and that is where the current dissertation makes a contribution. In most studies of social desirability or faking, the investigation of response distortion in two different situations is described. On the one hand, unintentional distortion is often explored in research. On the other hand, intentional distortion is examined in the practical field. The first study was an online survey in which the sample completed a large number of questionnaires regarding social desirability, overclaiming, overconfidence, and personality to investigate the common core of a shared nomological network. The results suggest there is no common core among response distortion forms. Overclaiming seems to have its own nomological network. Overconfidence is regarded more as a metacognitive ability rather than a response distortion form. In the second study, by dint of a modeling technique (Ziegler, Maaß, Griffith, & Gammon, 2015), a latent faking variable could be modeled. Subsequently, the relationship between the faking variable and social desirability, overclaiming, and the dark triad was examined. The data of an experimental group and a control group were collected with two measurement occasions. The experimental group was first asked in an online survey to fill out questionnaires. Later the participants came to the laboratory and were randomly assigned to a special instruction group. The results show that Machiavellianism and one factor of socially desirable responding have significant regression weights for both faking conditions. Furthermore, Study 2 implies different psychological processes of faking good and faking bad.
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How psychological safety influences conversational behavior in self-organized teams -A multilevel perspectiveQuispe Bravo, Katherina 11 June 2024 (has links)
Ziel dieser Studie ist es, Faktoren auf individueller Ebene zu untersuchen, die zur Entstehung von psychologischer Sicherheit führen und die individuellen Gesprächsbeteiligung beeinflussen. Auf der Gruppenebene wird untersucht, wie das Gesprächsverhalten eines Teams die Beziehung zwischen psychologischer Sicherheit im Team und der Teamleistung mediiert.
In der folgenden Studie werden insgesamt 51 Arbeitsteams in Online- oder Face-to-Face-Settings untersucht. Die Teams absolvierten die von Lafferty & Pond (1974) entwickelte Aufgabe Desert Survival Situation, die darauf abzielt, Gruppen und deren Prozess der Entscheidungsfindung festzuhalten. Auf Grundlage der Gruppenübung wurde die objektive Teamleistung ermittelt, die individuelle Gesprächsbeteiligung, die un/gleiche Verteilung der Gesprächsbeiträge im Team sowie das Gesprächstempo im Team gemessen. Die psychologische Sicherheit wurde auf individueller Ebene mit einem von Edmondson (1999) entwickelten, validierten Fragebogen gemessen, bevor der Mittelwert auf die Teamebene aggregiert wurde. Persönlichkeitsmerkmale auf individueller Ebene (Neurotizismus und Extraversion), die Identifikation mit dem Team und die vorhergesagte Teamleistung wurden ebenfalls mit validierten Fragebögen gemessen.
Auf der Individuum-Ebene zeigen die Ergebnisse dieser Studie, dass Neurotizismus, Teamidentifikation und erwartete Teamleistung psychologische Sicherheit vorhersagen. Darüber hinaus stellt sich heraus, dass nicht nur Extraversion und individuelle Dauer der Teamzugehörigkeit die Gesprächsbeteiligung der Teammitglieder vorhersagen, sondern dass auch psychologische Sicherheit ein Prädiktor für die individuelle Gesprächsbeteiligung der Teammitglieder während einer Diskussion ist. Auf der Gruppenebene konnten unsere Annahmen, dass psychologische Sicherheit des Teams die Teamleistung vorhersagt und dass diese Beziehung durch eine gleichmäßige Verteilung sowie ein hohes Tempo der Gesprächsbeiträge vermittelt wird, nicht bestätigt werden. / This present study aims to examine individual-level factors that lead to the emergence of psychological safety and conversational participation. At group level, I aim to understand how the conversational behavior of a team mediates the relationship between team psychological safety and team performance.
In this study, I assessed a total of 51 work teams in online or face-to-face settings. Teams completed the Desert Survival Situation task developed by Lafferty & Pond (1974) aiming to research groups and how they make decisions. From the team score, the objective team performance measure was retrieved. Conversational participation, distribution, and pace of conversational turn-taking were assessed by coding the number of conversational turns of each team member during the task. Baseline psychological safety was measured on the individual level through a validated questionnaire, developed by Edmondson (1999) before aggregating the mean to the team level. Individual-level personality traits (neuroticism and extraversion), team identification, and predicted team performance were also measured through validated questionnaires.
On the individual level of analysis, results show that neuroticism, team identification, and expected team performance predict psychological safety. Furthermore, I find that extraversion and individual team tenure predicted individual conversational participation and psychological safety was related to how actively team members contributed to a discussion during the team task. On the group level of analysis, the assumptions, that team psychological safety predicted team performance, and that this relationship was mediated through an equal distribution as well as a high pace of conversational turn-takings, could not be supported.
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