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Die funktionellen und anatomischen Ergebnisse nach Trabekulektomie mit intraoperativer Anwendung von Mitomycin-C und nach transskleraler Dioden-Laser Zyklophotokoagulation. Eine komparative retrospektive Studie: Vergleich Trabekulektomie mit MMC und transskleraler Zyklophotokoagulation

Hasan, Somar 26 May 2020 (has links)
Die Entwicklung eines Glaukoms geht häufig aber nicht immer mit dem Vorliegen eines erhöhten Augeninnendrucks einher. Der intraokulare Druck lässt sich medikamentös und/oder chirurgisch senken. Bei der chirurgischen Reduktion des intraokularen Drucks kommen hauptsächlich vier unterschiedliche Verfahren zum Einsatz:  Die Behandlung des Pupillarblocks  Die externe Filtration von Kammerwasser in den subkonjunktivalen Raum  Die interne Filtration von Kammerwasser in den suprachoroidalen Raum  Die Zyklodestruktion (Destruktion des Ziliarkörperepithels) 28 Die Trabekulektomie (TET) stellt nach wie vor den Goldstandard bei der Glaukomchirurgie dar. Sie bietet eine wirksame Methode zur Reduktion des IOD und trägt damit zum Erhalt der Sehfunktion bei und kann eine weitere Progression des Glaukoms verlangsamen oder im besten Fall stoppen. Die TET hat jedoch ihre Einschränkungen und Nachteile. U.a. sind die intra- und postoperative Komplikationen von Bedeutung wie die Hypotonie und die damit verbundene Makulopathie, die sickerkissenbedingte Endophthalmitis, ein Visusverlust unklarer Genese und die Entwicklung oder das Voranschreiten einer Linsentrübung. Die Cyclophotokoagulation (CPC) wurde erstmals 1992 als wirksame Methode zur Senkung des IOD beschrieben und wird seitdem bei eingeschränkten Prognosen anderer Therapiemöglichkeiten von vielen Glaukomchirurgen verwendet. Die CPC wird vor allem in komplizierten Fällen eingesetzt, bei denen die Erfolgsraten anderer OP-Methoden und insbesondere der TET eingeschränkt sind. In den letzten Jahren erschienen vermehrt Berichte, die die Applikation der CPC in naiven Glaukomaugen als erste Maßnahme mit überzeugenden Erfolgsraten und wenigen Komplikationen beschrieben. Ein direkter Vergleich beider OP-Methoden (TET und CPC) erfolgte bisher nicht. Ein Vergleich beider Methoden kann neue Informationen liefern, die dem beratenden Arzt bzw. dem Patienten in der Aufklärungsphase bei der Therapieentscheidung helfen können. Daher führten wir eine komparative retrospektive monozentrische Studie durch und verglichen die funktionellen und anatomischen Ergebnisse in vergleichbaren Gruppen von Glaukomaugen. Es wurden neben dem Zeitpunkt der Entscheidung zur Operation zwei weitere Zeitpunkte zur Auswertung der Ergebnisse ausgewählt. Einmal ein Jahr nach dem Eingriff (±2 Monate) und einmal zur letzten an der Klinik und Poliklinik für Augenheilkunde des Universitätsklinikums Leipzig dokumentierten Kontrolle. Der Nachbeobachtungszeitraum 29 betrug in beiden Gruppen 28,59,4 (TET) und 30,510,0 (CPC) Monate. Der Unterschied beider Gruppen war nicht statistisch signifikant (p=0,3). Der Visus hat sich im ersten Jahr nach der Operation in beiden Gruppen verschlechtert, nahm danach allerdings nicht weiter ab. Ein Verlust von mehr als 2 Linien (Snellen-Chart) wurde in 19,6% der TET-Augen und in 20,0% der CPC-Augen beobachtet. Die von uns erhobenen Ergebnisse sind mit denen in der Literatur hierzu beschrieben Ergebnisse vergleichbar und sind durch das Fortschreiten der Cataract bzw. durch weitere Progression des Glaukoms und die damit verbundene Progression der Gesichtsfelddefekte zu erklären [22-25]. Daher ist die Empfehlung, die Patienten im präoperativen Gespräch über einen möglichen Visusverlust aufzuklären. Eine weitere Ursache für den Visusverlust könnte durch eine operationsbedingte Refraktionsänderung sein. Solche Veränderungen wurden sowohl nach TET als auch nach CPC in verschiedenen Studien mit unterschiedlichen Patientenanzahlen und Beobachtungszeiträumen berichtet [26-29]. Unsere vergleichenden Untersuchungen konnten jedoch zeigen, dass der chirurgisch induzierte Astigmatismus (SIA) in beiden Gruppen vergleichbar war. Unsere Studie ist nach unserem besten Wissen die erste Studie, die die Refraktionsänderungen beider Methoden bis zu 30 Monate postoperativ darstellt und miteinander vergleicht. Der IOD ließ sich in beiden Gruppen durch die operative Intervention signifikant senken. Jedoch war der IOD-senkende Effekt der TET deutlich ausgeprägter und weniger medikamentenabhängig als bei der CPC. Die kompletten Erfolgsraten in der TET-Gruppe nach einem Jahr und zur letzten Kontrolle waren ausgeprägter sowohl für die Erfolgsrate A (IOD-postoperativ ≤ 21 mmHg) als auch für die Erfolgsrate B (IOD-postoperativ ≤ 18 mmHg). Die qualifizierte Erfolgsrate A wurde in der TET-Gruppe nach einem Jahr signifikant häufiger erreicht als in der CPC-Gruppe. Dieser Unterschied war allerdings zur letzten 30 Kontrolluntersuchung nicht mehr nachweisbar. Diese Ergebnisse sprechen für einen stärkeren drucksenkenden Effekt der TET verglichen mit der CPC bei POWG- Patienten. Zu den beiden postoperativen Beobachtungszeitpunkten zeigte sich in der TET-Gruppe keine weitere Progression der vorhandenen Gesichtsfelddefekte wie in der CPC-Gruppe. Eine weitere Progression der Gesichtsfelddefekte in der CPC-Gruppe trotz der signifikanten Reduktion der Druckwerte könnte möglicherweise durch die Notwendigkeit der medikamentösen drucksenkenden Therapie erklärt werden. In unserer Studie konnten wir in vergleichbaren Gruppen von an einem POWG erkrankten Augen zeigen, dass der drucksenkende Effekt der TET deutlich höher und weniger medikamentenabhängig als bei der CPC ist. Eine Progression der Gesichtsfelddefekte konnte nur in der TET-Gruppe über die Beobachtungszeit gestoppt werden. Der Augeninnendruck konnte in der CPC-Gruppe zwar signifikant gesenkt werden, jedoch nicht ausreichend genug, um die Progression der Gesichtsfelddefekte zu stoppen. Die Komplikationen waren in beiden Gruppen vergleichbar.:Inhaltsverzeichnis 1 Inhaltsverzeichnis 2 2 Einführung 3 2.1 Definition. 3 2.2 Risikofaktoren 3 2.3 Klassifizierung und Terminologie 5 2.3.1 Primäre kongenitale Glaukomformen 5 2.3.2 Das infantile Offenwinkelglaukom 5 2.3.3 Sekundäre Infantile Glaukome 5 2.3.4 Primäre Offenwinkelglaukome 5 2.3.5 Sekundäre Glaukome 6 2.3.6 Primäres Winkelblockglaukom PWBG 6 2.3.7 Sekundärer Winkelblock mit Pupillarblock 6 2.3.8 Sekundäre Winkelblockglaukome mit anteriorer Traktion ohne Pupillarblock 7 2.3.9 Sekundäre Winkelblockglaukome mit posteriorem Druckmechanismus ohne Pupillarblock 7 2.4 Epidemiologie und Häufigkeit 7 2.5 Genetik 8 2.6 Diagnose 8 2.7 Der intraokulare Druck (IOD) und die Behandlungsverfahren 10 2.7.1 Zirkadiane Rhythmik der Kammerwasserbildung und die Pathophysiologie des POWG 11 2.8 Glaukombehandlung 12 3 Publikationsmanuskript: 14 4 Zusammenfassung der Arbeit 27 5 Literaturverzeichness 31 6 Darstellung des eigenen Beitrags 33 7 Erklärung über die eigenständige Abfassung der Arbeit 34 8 Lebenslauf 35 9 Verzeichnis der wissenschaftlichen Veröffentlichungen 39 10 Danksagung 40
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Personers upplevelser av att leva med glaukom : People’s experiences living with glaucoma

Karlqvist, Sofie, Mejhert, Stina January 2022 (has links)
Bakgrund: Antalet personer drabbade av glaukom ökar och därför är kunskap om hur det är att leva med en kronisk progressiv ögonsjukdom, såsom glaukom, av stor betydelse för att stödja individen på bästa sätt. Syfte: Syftet med denna studie var att belysa personers upplevelse av att leva med glaukom. Metod: En systematisk litteraturstudie med kvalitativ design och induktiv ansats genomfördes med analys av vetenskapliga studier varav elva vetenskapliga artiklar som besvarade syftet inkluderades i resultatet. Resultat: Analysen av artikresultatetlarna utmynnade i tre huvudkategorier; Begränsningar i vardagen, Känslomässiga upplevelser och Behandlingsrelaterade upplevelser. Slutsats: Personer med glaukom upplevde flera utmaningar med sin glaukomsjukdom. Några av de mer utmanande begränsningarna var att inte längre kunna köra bil, läsa eller röra sig ute i samhället som tidigare. Detta bidrog till upplevelsen av förlorad självständighet, vilket ledde till ett beroende av närstående. Ovissheten och oron över att bli blind samt försämring av sitt tillstånd var överhängande och kunde ge psykiska konsekvenser såsom depression och social isolering. Dessa upplevelser är av vikt för ögonsjuksköterskans att ha kunskap om för att på bästa sätt kunna vidta relevanta omvårdnadsåtgärder till personer som har sjukdomen glaukom. / Background: Glaucoma is a chronic illness, which progressively causes loss of vision. As the prevalence of glaucoma is increasing, there is a need to better understand people’s experiences living with this disease. Aim: The aim of this study was to describe people’s experiences living with glaucoma. Method: A systematic literature review of qualitative research was performed where eleven scientific articles were included in the study. Results: Analyses of the included articles resulted in three major head themes: Limitations in everyday life, Emotion-related experiences, and Treatment-related experiences. Conclusions: People living with glaucoma experience several challenges because of their disease. Some of the more challenging limits were not being able to drive, read or move freely in society. Therefore, they experienced a loss of independence and became more dependent on relatives. In addition, anxiety to become blind could generate psychological consequences, such as depression and social isolation. These experiences are central for the ophthalmic nurse to have the knowledge to be able to provide the best nursing care for people with glaucoma.
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Att leva med glaukom : En systematisk litteraturstudie / To live with glaucoma : A systematic literature review

Hagervall Sundström, Helen, Yaruta, Elena January 2022 (has links)
Bakgrund: Glaukom är en kronisk ögonsjukdom med ett progressivt förlopp som kan leda till permanent synnedsättning. I likhet med andra kroniska sjukdomar påverkar den vardagen för den drabbade. Syfte: Syftet med litteraturstudien var att belysa upplevelser av att leva med sjukdomen glaukom. Metod: Studien genomfördes som en systematisk litteraturstudie med kvalitativ design och induktiv ansats. Den baserades på 11 vetenskapliga artiklar. Resultat: Litteraturstudien resulterade i sex kategorier: rädsla, frustration, tillit, kunskap, självständighet och acceptans. Slutsats: Sjukdomen medför ofta negativ påverkan på det dagliga livet. Det är viktigt att ögonsjuksköterskan har goda kunskaper för att vidta relevanta omvårdnadsåtgärder för personer med glaukom. Ökat fokus på psykologiskt stöd och patientutbildning bör ingå i ögonsjuksköterskeutbildningen då ögonsjuksköterskor spelar en viktig roll i mötet med dessa personer. Då både befolkning och antalet äldre förväntas öka är det av stor vikt att mer forskning genomförs vilket skulle generera kunskap om att leva med glaukom vilket skulle gynna både ögonsjuksköterskorna och samhället. / Background: Glaucoma is a chronic eye disease with a progressive course that can lead to permanent visual impairment. Like other chronic diseases, it affects the daily life of the sufferer. Aim: The aim of the literature study was to elucidate experiences of living with the disease glaucoma. Method: The study was conducted as a systematic literature study with a qualitative design and inductive approach. It was based on 11 scientific articles. Results: The literature study resulted in six categories: fear, frustration, trust, knowledge, independence, and acceptance. Conclusion: The disease often has a negative impact on daily life. It is important that the ophthalmic nurse has good knowledge in order to take relevant nursing measures for people with glaucoma. Increased focus on psychological support and patient education should be included in the ophthalmic nurse training as ophthalmic nurses play an important role in meeting these people. As both the population and the number of elderly people are expected to increase, it is of great importance that more research is carried out which would benefit both ophthalmic nurses and society.
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Trabekulektomie und XEN-Gel-Stent-Implantation mit intraoperativer Anwendung von MMC im Vergleich: Eine komparative retrospektive Studie bezüglich Wirksamkeit und Sicherheitsprofil

Theilig, Theresa 08 November 2022 (has links)
Die zweithäufigste Ursache der Erblindung weltweit besteht im Glaukom. Dabei gehen meist durch chronisch erhöhten Augeninnendruck (IOD) retinale Ganglienzellen durch Apoptose zugrunde. Das Ziel einer effektiven Glaukomtherapie ist es, den IOD zu senken. Eine dieser Möglichkeiten besteht in der chirurgischen Therapie. Der Goldstandard der Glaukomchirurgie ist seit mehr als 50 Jahren die Trabekulektomie (TET), die einen zusätzlichen Kammerwasserabfluss in den subkonjunktivalen Raum ermöglicht. Auszeichnend für die TET ist deren Effektivität und gute Verfügbarkeit bei jedoch meist flacher Lernkurve des Operateurs und einer Reihe an möglichen intra- und postoperativen Komplikationen. Um die Operationszeit zu verkürzen und Komplikationen und Beschwerden des Patienten zu minimieren, wurden in jüngster Zeit mehrere Verfahren entwickelt, welche als minimalinvasive Glaukomchirurgie (MIGS) zusammengefasst werden. Der XEN 45 Gel Stent gehört zu diesen Verfahren. Das XEN-Implantat ist ein Gelatineschlauch mit einem inneren Durchmesser von 45 µm, der so platziert wird, dass er Vorderkammer und Subkonjunktivalraum miteinander verbindet und so gleichsam wie die TET einen zusätzlichen Kammerwasserabfluss über den Subkonjunktivalraum ermöglicht. Die Effektivität des XEN-Implantats wurde bereits mithilfe mehrerer Studien demonstriert. Um einen direkten Vergleich zwischen dem Goldstandard der TET und der XEN-Implantation bezüglich der Wirksamkeit und dem Sicherheitsprofil zu ermöglichen, wurde die vorliegende Studie durchgeführt. Diese erfolgte retrospektiv, monozentrisch, komparativ und mit nur einem behandelndem Ophthalmochirurgen. Dabei wurden zwei demografisch und an Voroperationen vergleichbare Kohorten mit jeweils 100 Augen von je 100 Patienten mittels TET mit intraoperativer Anwendung von MMC beziehungsweise mittels XEN und intraoperativer Anwendung von MMC behandelt. Diese wurden an sieben festgelegten postoperativen Zeitpunkten über einen postoperativen Zeitraum von 12 Monaten bezüglich des bestkorrigierten Visus (BCVA), des nach Goldmann applanatorisch gemessenen Intraokulare Druck (IOD), der Gesichtsfelduntersuchung als Standardisierte Automatisierte Perimetrie (SAP), der Anzahl an applizierten lokalen Antiglaukomatosa sowie der Komplikationen und der postoperativ benötigten invasiven Eingriffe gegenübergestellt. Die Gruppe der XEN-Operationen konnte weiter in kombinierte Eingriffe, zusammen mit der Katarakt-Operation, und einzelständige XEN-Implantationen unterteilt werden, während die TET zu 100% als einzelständige Operation durchgeführt wurde. Die Entscheidung für eine der beiden Operationsarten wurde im klinischen Alltag vor Einschluss in die Studie anhand klinischer Kriterien gestellt. Der therapeutische Erfolg wurde anhand Kriterien der World Glaucoma Association (WGA) bewertet: Eine IOD-Senkung von ≥20% wurde ohne Anwendung lokaler Antiglaukomatosa als kompletter Erfolg und mit Anwendung zusätzlicher topischer Antiglaukomatosa zum Ausgangszustand als eingeschränkter Erfolg definiert, beides ohne die Notwendigkeit einer folgenden Glaukomoperation mit der Ausnahme von Lasersuturolysen oder Needlings. Alle anderen Fälle wurden als Misserfolg gewertet. Sowohl nach TET als auch nach XEN konnte eine statistisch signifikante IOD-Senkung sowie Reduktion topischer Medikamentenanwendung wie folgt nachgewiesen werden: Durch die TET konnte in unserer Kohorte eine IOD-Senkung um 40,3% von 24,8±7,8 mmHg präoperativ zu 14,8±4,0 mmHg nach 12 Monaten bei gleichzeitiger Reduktion der lokalen Antiglaukomatosa von 3,3±1,2 zu 1,3±1,4 im selben Zeitraum erreicht werden. Dies entspricht einem kompletten Erfolg von 39% und einem eingeschränkten Erfolg von 74%. Unsere Daten entsprechen teilweise denen bereits publizierter Studien. Durch die XEN-Implantation konnte in unserer Kohorte eine IOD-Senkung von 32,2% von 24,5±6,7 mmHg präoperativ zu 16,6±4,8 mmHg nach 12 Monaten mit einer Reduktion der lokalen Antiglaukomatosa von 3,0±1,1 zu 1,4±1,5 im beschriebenen Zeitraum erreicht werden. Damit zeigte sich ein kompletter Erfolg von 33% und ein eingeschränkter Erfolg von 67%. Diese Daten sind sehr ähnlich zu anderen publizierten Studien. Zwischen den Ergebnissen alleiniger und mit Katarakt-Operation kombinierter XEN-Implantationen bestanden keine statistisch signifikanten Unterschiede bezüglich IOD- und Lokaltherapiereduktion. Insgesamt imponiert eine stärkere IOD- und Lokaltherapiereduktion sowie höhere Erfolgsraten durch die TET gegenüber des XENs jedoch ohne statistische Signifikanz zwischen beiden Gruppen. Der BCVA verschlechterte sich nach der TET signifikant. Dies ist auch der Fall bei der Analyse lediglich der bereits pseudophaken Augen zur Ausschaltung des Einflusses einer potenziellen operationsbedingten Linsentrübung. Bei der gesamten Gruppe der XEN blieb der BCVA annähernd stabil, ebenso bei der Untergruppe der alleinigen XEN-Implantationen, während der BCVA bei der mit Katarakt-Operation kombinierten XEN-Implantation wie zu erwarten leicht anstieg. Eine mögliche Ursache für den Unterschied zur TET liegt möglicherweise in der geringeren Invasivität der XEN-Implantation. Beim MD des Gesichtsfeldes blieb sowohl durch die TET als auch durch das XEN eine Veränderung statistischer Signifikanz über den Beobachtungszeitraum hinweg aus. Unterschiede zeigten sich bei den postoperativen Komplikationen. Nach XEN trat mit 30% signifikant häufiger eine temporäre Bulbushypotonie (<5 mmHg) als bei TET mit 16% auf. Außer damit einhergehender Aderhautamotiones traten keine weiteren daraus folgenden Komplikationen wie der hypotonen Makulopathie auf. Ebenso zeigte sich die Bulbushypotonie in allen Fällen ohne weitere operative Eingriffe regredient. Weiterhin waren nach XEN, mit 42 von 100 Augen, signifikant häufiger postoperative Needlings als nach TET, mit 22 von 100 Augen, während der ersten 12 Monate nach Operation notwendig. Nach der TET traten im Gegensatz zum XEN signifikant häufiger postoperative Komplikationen auf, die einen erneuten Eingriff notwendig machten mit 33 gegenüber 16 Interventionen. Zusammenfassend konnte auch in der vorliegenden Studie die TET mit ihrem guten Wirksamkeitsprofil über längere Zeit hinweg bei dennoch relativ häufigen Komplikationen mit damit verbundenen postoperativen Eingriffen ihre Bedeutung als bisheriger Goldstandard unter Beweis stellen. Das XEN sollte aber als gute Alternative mit nur etwas geringerer IOD- und Lokaltherapeutika-reduzierender Wirkung nicht außer Acht gelassen werden, insbesondere bei unbeeinträchtigtem Visus und weniger Belastungen des Patienten durch erneute operative Eingriffe im Gegensatz zur TET, abgesehen von den häufiger erforderlichen Needlings als postoperative Nachsorge. Trotz der hohen Anzahl der eingeschlossenen Augen bezieht sich die vorliegende Studie lediglich auf einen postoperativen Zeitraum von einem Jahr. Da das POWG eine chronisch progrediente Krankheit darstellt und einen Patienten lebenslang begleitet, wären in Zukunft weitere Studien mit einem deutlich längerem Beobachtungszeitraum wünschenswert.:Abkürzungsverzeichnis 3 1 Einführung 4 1.1 Definition und Pathophysiologie Glaukom 4 1.2 Klassifikation der Glaukome 5 1.3 Primäre Offenwinkelglaukome 5 1.4 Diagnostik 7 1.4.1 Gonioskopie 7 1.4.2 Tonometrie 8 1.4.3 Sehnervenkopf / Retinale Nervenfaserschicht 8 1.4.4 Perimetrie 10 1.5 Therapie 11 1.5.1 Medikamentöse Therapie 11 1.5.2 Lasertherapie 11 1.5.3 Chirurgische Therapieoptionen 12 1.6 Ziel der Arbeit 14 2 Publikation 15 3 Zusammenfassung der Arbeit 27 4 Literaturverzeichnis 31 5 Darstellung des eigenen Beitrags 35 6 Anhang 36 6.1 Erklärung über die eigenständige Abfassung der Arbeit 36 6.2 Lebenslauf 37 6.3 Publikationen 39 6.4 Danksagung 40
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Patienters erfarenheter av att leva med glaukom : En systematisk litteraturstudie

Böklin, Julia, Olsson, Anna-Maria January 2023 (has links)
Bakgrund: Glaukom är en ofta odiagnostiserad sjukdom som kan leda till blindhet. Patienter med glaukom har ofta begränsad kunskap om sjukdomen, svårigheter med följsamhet till behandlingar och kan drabbas av psykisk ohälsa. Glaukom drabbar individen, sjukvården och samhället ekonomiskt. Prevalensen av glaukom förväntas att öka i takt med att världens befolkning blir allt äldre. Det finns behov av mer kunskap om erfarenheter från patienter med glaukom för att utveckla vården av dem.    Syfte: Att beskriva patienters erfarenheter av att leva med glaukom.   Metod: En systematisk litteraturstudie med kvalitativ design och induktiv ansats.     Resultat: Studien resulterade i fyra huvudkategorier och elva underkategorier. Huvudkategorierna är 1. Patienternas kunskap och erfarenheter av glaukom, 2. Patienternas erfarenheter av glaukomsjukvården och compliance, 3. Sjukdomens påverkan på patienternas dagliga liv och 4. Patienternas copingstrategier. Resultatet visade att både den psykiska och fysiska hälsan kunde påverkas på olika sätt hos individer med glaukom. Många av deltagarna hade låg eller ingen kunskap om glaukom innan de fick diagnosen. Ögonsjukvårdspersonalen spelade en viktig roll gällande information om sjukdomen både till patienterna och deras anhöriga. Ekonomiska hinder och vissa rutiner inom ögonsjukvården försvårade både compliance (följsamhet) och hantering av sjukdomen hos deltagarna.    Slutsats: Förståelse för erfarenheter från patienter med glaukom kan bidra till förbättrad sjukvård och ökad följsamhet till behandling genom personcentrerad sjukvård. Detta kan leda till förbättrad livskvalitet för patienterna och en mer hållbar sjukvård. / Background: Glaucoma is an often undiagnosed disease which can lead to blindness. Patients with glaucoma often have limited knowledge about the disease, difficulties with compliance and may suffer from mental illness. Glaucoma affects the individual, healthcare, and society financially. The glaucoma prevalence is expected to increase as the world's population ages. There's a need for more knowledge about the experiences of  patients with glaucoma to develop their healthcare.   Aim: To describe patients' experiences of living with glaucoma.   Methods: A systematic literature review with qualitative design and inductive approach.    Results: The study resulted in four main categories and eleven subcategories. The main categories are 1. The patients' knowledge and experiences of glaucoma, 2. The patients' experiences of glaucoma healthcare and compliance, 3. The impact of the disease on the patients' daily lives and 4. The patients' coping strategies. The result shows that both mental and physical health could be affected in different ways in individuals with glaucoma. Many participants had a lack of knowledge about glaucoma before the diagnosis. The healthcare staff play an important role for the patients and their relatives in providing information about glaucoma. Costs and certain clinic constraints made it difficult for the individuals to comply and manage the disease.    Conclusion: An understanding of experiences of patients with glaucoma can contribute to improved healthcare and increased compliance through person-centered healthcare. This can lead to improved quality of life for the patients and more sustainable healthcare.
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Untersuchungen zum Einfluss verschiedener Dosierungsintervalle von Dorzolamid, Dorzolamid-Timolol und Latanoprost auf den Intraokulardruck normotensiver Hunde

Schönfelder, Ralph 01 September 2010 (has links) (PDF)
Ralph Schönfelder Untersuchungen zum Einfluss verschiedener Dosierungsintervalle von Dorzolamid, Dorzolamid-Timolol und Latanoprost auf den Intraokulardruck normotensiver Hunde Klinik für Kleintiere, Veterinärmedizinische Fakultät der Universität Leipzig Eingereicht im März 2010 Bibliografische Angaben: 93 S., 27 Abb., 14 Tab., 224 Lit., Anhang mit 2 Abb., 4 Tab. Schlüsselwörter: Glaukom, Intraokulardruck, Prostaglandine, Karboanhydrasehemmer, Timolol, Hund Das Glaukom beim Hund ist ein Notfall, der eine rasche Senkung des erhöhten Intraokulardruckes verlangt, um dem Verlust der Sehfähigkeit und den auftretenden Schmerzen entgegen zu wirken. Die medikamentöse Behandlung ist dabei ein wichtiger Bestandteil. Das Ziel der vorliegenden Arbeit war es, den Effekt der lokal applizierten Wirkstoffe Dorzolamid, Dorzolamid-Timolol und Latanoprost zur Senkung des Intraokulardruckes bei verschiedenen Dosierungsintervallen zu untersuchen. Für jeden Wirkstoff wurden an vier aufeinander folgenden Tagen tonometrische Messungen des Intraokulardruckes mit dem Tonopen-XL als Kontrolle durchgeführt. Anschließend erfolgte eine Verlaufsuntersuchung, in welcher der Einfluss jedes der drei Wirkstoffe auf den Intraokulardruck bei ein- und zweimal täglicher Applikation jeweils vier Tage lang untersucht wurde. Dabei erfolgten Messungen von Intraokularduck, Pupillendurchmesser und konjunktivaler Irritation beider Augen von zehn Hunden (Beagle) jeweils 8.00; 10.00; 12.00; 16.00; 20.00; 22.00; 24.00; 4.00 Uhr. Bei dreimal täglicher Applikation von Dorzolamid und Dorzolamid-Timolol erfolgten zusätzlich 7.00, 15.00 und 23.00 Uhr Tonometrien. Die einmalige Applikation des Wirkstoffes erfolgte 8.00, die zweimalige Applikation 8.00 und 20.00 Uhr sowie 7.00, 15.00 und 23.00 Uhr die dreimalige Applikation. Für jeden Wirkstoff wurde an Tag fünf, nach Beendigung der Applikationen, die Normalisierung des Intraokulardruckes überprüft. Die Ergebnisse wurden nach Applikationshäufigkeit sowie vergleichend analysiert. Dies erfolgte mittels Friedman-Test für drei und mehr k-verbundene Stichproben als Zwei-Weg Varianzanalyse. Ohne Dorzolamidapplikation betrug der Mittelwert des Intraokulardruckes ± SEM am 91 ersten Tag 12,3 ± 0,5 sowie am zweiten, dritten und vierten Tag 12,5 ± 0,4 mmHg, 11,2 ± 0,4 mmHg und 11,0 ± 0,4 mm Hg. Die einmal tägliche Applikation von Dorzolamid führte mit 7,6 ± 0,4 mm Hg am ersten Tag sowie nachfolgend 8,7 ± 0,3 mmHg, 8,6 ± 0,2 sowie 8,3 ± 0,2 mm Hg zu einer signifikanten Drucksenkung. Die zweimalige Applikation von Dorzolamid wies mit 9,6 ± 0,4 mmHg am ersten Tag sowie 7,4 ± 0,4 mmHg, 6,7 ± 0,3 mmHg und 6,6 ± 0,3 mmHg am zweiten, dritten und vierten Tag, das größte Potential zu einer signifikant stärkeren Absenkung des Intraokulardruckes im Vergleich zu Dorzolamid-Timolol und Latanoprost auf. Nach dreimal täglicher Applikation von Dorzolamid trat mit 8,0 ± 0,2 mmHg am ersten Tag und 7,0 ± 0,3 am zweiten sowie 7,6 ± 0,3 mm Hg am dritten und vierten Tag, eine signifikant stärkere, den Intraokulardruck senkende Wirkung im Vergleich zu Dorzolamid-Timolol ein. Ohne Applikation von Dorzolamid-Timolol lag der Mittelwert des IOD ± SEM vom ersten bis vierten Tag bei 10,6 ± 0,4 mmHg, 11,6 ± 0,5 mm Hg, 11,6 ± 0,6 mmHg und 11,2 ± 0,4 mmHg. Bei einmal täglicher Applikation wurden vom ersten bis vierten Tag folgende Werte mit signifikanter Senkung des IOD bestimmt: 7,6 ± 0,4 mmHg, 7,1 ± 0,3 mmHg, 8,6 ± 0,3 mmHg und 9,6 ± 0,3 mmHg. Bei zweimal täglicher Applikation lag der Mittelwert des IOD bei 9,8 ± 0,5 mmHg, am zweiten bis vierten Tag 8,2 ± 0,4 mmHg, 8,6 ± 0,4 mmHg und 7,3 ± 0,2 mmHg. Die dreimalige Applikation führte zu einem Mittelwert des IOD von 8,1 ± 0,3 mmHg am ersten Tag sowie 8,7 ± 0,3 mmHg, 7,8 ± 0,3 mmHg und 7,3 ± 0,3 mmHg am zweiten bis vierten Tag der Studie. Bei der Untersuchung von Latanoprost lag der Mittelwert des IOD ± SEM ohne Applikation bei 9,9 ± 0,3 mmHg am ersten sowie 10,0 ± 0,3 mmHg, 10,0 ± 0,3 mmHg und 9,8 ± 0,2 mmHg am zweiten bis vierten Tag. Bei einmaliger Applikation lag dieser entsprechend bei 9,8 ± 0,3 mmHg, 8,7 ± 0,2 mmHg, 9,0 ± 0,3 und 10,1 ± 0,4 mmHg Nach zweimaliger Applikation betrug er am ersten Tag 9,9 ± 0,3 mmHg, am zweiten bis vierten Tag 9,3 ± 0,4 mmHg, 8,9 ± 0,4 mmHg sowie 8,9 ± 0,3 mmHg. Der Einfluss alller drei Wirkstoffe auf den mittleren Pupillendurchmesser wurde untersucht. Bei einmal- und zweimal-täglicher Applikation von Latanoprost trat mit einer Differenz im Median von 2,5 bzw. 4,7 im Vergleich ohne Applikation eine ausgeprägte Miosis auf. Schließlich wurde die Wirkung auf die Bindehaut durch Ermittlung des Grades der konjunktivalen Irritation bestimmt. Die Applikation von Latanoprost führte dabei zu deutlichen Reizungen der Konjunktiva bis hin zu verstärkter Hyperämie, in einigen Fällen zu konjunktivalem Ödem sowie vereinzelt zu Juckreiz.
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Texturní analýza snímků sítnice se zaměřením na směrovost vrstvy nervových vláken / Texture analysis of fundus images utilizing features of the nerve fiber layer directionality

Staša, Josef January 2012 (has links)
Hlavním cílem této diplomové práce byla texturní analýzou fundus snímku se zaměřením na směrovost vrstvy nervových vláken. Úvodní část popisuje fyziologii lidského oka a glaukomové onemocnění. Jedná se tedy o literární rešerši. Hlavní část této práce je pak zaměřena na metody texturní analýzy za účelem zobrazení směrovosti nervových vláken. Metody byly realizovány a otestovány v programovém prostředí Matlab R2009b.
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Analýza autofluorescenčních snímků sítnice / Analysis of autofluorescence retinal images

Mosyurchak, Andriy January 2015 (has links)
Autofluorescence retinal images are obtained with a confocal laser scanning ophthalmoscope, and used for the diagnostic of glaucoma. Glaucoma causes a gradual death of nerve cells and can cause blindness. Retina autofluorescence is caused by pigment lipofuscin, which causes cell damage. The aim of this work was to study methods suitable for segmentation of autofluorescence zones and method for tracking objects in an image. In this project was implemented algorithm of autofluorescence zone detection using method of region growing, designed and realized method for tracking autofluorescence regions.
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Glaukom - genetická analýza rodiny ve vztahu k autoimunitnímu pozadí / Glaucoma - family-based genetic analysis in relation to autoimmunity

Buchtelová, Aneta January 2019 (has links)
Introduction: Recent findings about the pathogenesis of glaucoma have already demonstrated the presence of some specific autoimmune mechanisms. It has also been shown that autoimmune diseases often manifest in co-occurrence, such as celiac disease and type 1 diabetes mellitus or psoriasis. This association can be explained by sharing some of the risk variants of HLA molecules class II. Considering glaucoma an autoimmune disease, the question raises how the glaucoma genetic risk factors affect the phenotype of another autoimmune disease or vice versa, whether genetic risk variants associated for example with celiac disease can affect the glaucoma phenotype. Aims: The aims of this study were to i) identify possible genetic risk markers associated with the development of glaucoma, based on the available literature, and to map their occurrence among members of a three-generation family suffering from glaucoma and multiple autoimmune diseases, ii) find carriers of HLA-DQ2/DQ8 among the members of the same family, iii) verify whether an individual's genotype correlates with his/her phenotype, and iv) determine the potential effect of specific HLA alleles on the glaucoma phenotype. Material and methods: This study used DNA samples derived from 34 members of a three-generation family, in which coeliac...
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Pharmakoepidemiologische Analyse zu okulärer Hypertension, Offenwinkelglaukom und Katarakt als unerwünschte Wirkungen von Glukokortikoiden

Garbe, Edeltraut 13 March 2000 (has links)
Die vorliegende Arbeit diskutiert methodische Aspekte und Ergebnisse eigener pharmakoepdemiologischer Untersuchungen zum Risiko von okulärer Hypertension, Glaukom und Katarakt unter verschiedenen Darreichungsformen von Glukokortikoiden. Prospektive Studien der frühen 60er Jahre haben gezeigt, daß die Verabreichung topischer Glukokortikoide am Auge bei ca. einem Drittel der Bevölkerung zu einem Augeninnendruckanstieg führt. Bei langdauernder Therapie kann sich ein Kortikosteroidglaukom entwickeln, das in seiner Symptomatik und den klinischen Befunden einem primären Offenwinkelglaukom entspricht. Für orale Glukokortikoide untersuchten wir das Risiko von okulärer Hypertension und Offenwinkelglaukom in einer großen Fall-Kontroll-Studie, die 9.793 augenärztliche Patienten mit neu diagnostizierter okulärer Hypertension und Offenwinkelglaukom einschloß und 38.325 augenärztliche Kontrollpatienten ohne diese Erkrankungen. Die Einnahme oraler Glukokortikoide war mit einem Risikoanstieg von über 40% verbunden. Es zeigte sich ein deutlicher Anstieg des Risikos mit zunehmender Glukokortikoid-Tagesdosis: Für Patienten, die mehr als 80 mg Hydrokortisonäquivalent pro Tag erhalten hatten, war das Risiko über 80% erhöht. Unsere Berechnungen zeigten, daß unter solch hohen Dosen 93 zusätzliche Fälle von okulärer Hypertension oder Offenwinkelglaukom pro 10.000 Patienten und Jahr auftreten können. In derselben Fall-Kontroll-Studie analysierten wir auch das Risiko für inhalative und nasale Glukokortikoide. Zwar ist für diese Glukokortikoidformen das Risiko systemischer Glukokortikoidnebenwirkungen durch die topische Applikation deutlich reduziert, doch legen verschiedene klinisch-pharmakologische Untersuchungen nahe, daß inhalative Glukokortikoide in hoher Dosierung systemische Effekte ausüben können. Verschiedene Einzelfallberichte ließen ein erhöhtes Risiko von okulärer Hypertension und Glaukom für inhalative und nasale Glukokortikoide möglich erscheinen. Unsere Fall-Kontroll-Studie zeigte, daß inhalative Glukokortikoide, wenn sie in hohen Tagesdosen kontinuierlich über 3 Monate verabreicht werden, das Risiko von okulärer Hypertension und Offenwinkelglaukom um über 40% erhöhen. Wir beobachteten kein erhöhtes Risiko für nasale Glukokortikoide. In einer weiteren Fall-Kontroll-Studie untersuchten wir das Kataraktrisiko für inhalative Glukokortikoide. Orale Glukokortikoide sind ein etablierter Risikofaktor für eine Katarakt. Für inhalative Glukokortikoide lagen widersprüchliche Studienergebnisse vor. Während mehrere kleine Studien an Kindern kein erhöhtes Risiko gezeigt hatten, war in einer großen populationsbasierten australischen Studie ein erhöhtes Kataraktrisiko unter inhalativen Glukokortikoiden beobachtet worden. Wir konnten das Ergebnis der australischen Studie in unserer Fall-Kontroll-Studie bestätigen, die 3.677 Fallpatienten und 21.868 Kontrollpatienten einschloß. Eine Verabreichung inhalativer Glukokortikoide über mehr als 3 Jahre führte zu einer Verdreifachung des Risikos einer Kataraktextraktion. Das Risiko war nur für hohe Dosen inhalativer Glukokortikoide statistisch signifikant erhöht, nicht jedoch für niedrige bis mittlere Tagesdosen. Zusammengefaßt zeigen die Ergebnisse unserer Studien, daß inhalative Glukokortikoide in hoher Dosierung trotz topischer Applikation zu systemischen Glukokortikoidkomplikationen am Auge führen können. Dies läßt es geboten erscheinen, bei Patienten, die inhalative Glukokortikoide in hoher Dosierung erhalten, augenärztliche Kontrolluntersuchungen durchführen zu lassen / This work presents methodological aspects and results of own pharmacoepidemiologic studies investigating the risk of ocular hypertension, glaucoma and cataract for different forms of glucocorticoids.. Prospective studies of the early 60ies have shown that administration of topical glucorticoids at the eye will lead to ocular hypertension in about one third of the population. If ophthalmic glucocorticoid treatment is prolonged, a corticosteroid glaucoma may develop which closely resembles primary open-angle glaucoma.. We investigated the risk of ocular hypertension or open-angle glaucoma for oral glucocorticoids in a large case-control-study which included 9,793 ophthalmology patients with newly diagnosed ocular hypertension or open-angle glaucoma and 38,325 ophthalmology patients without these diseases (controls). Intake of oral glucocorticoids led to an increase in risk by over 40%. The risk increased markedly with the daily dose of glucocorticoid. For patients who had received more than 80 mg hydrocortisone-equivalent per day, the risk was more than 80% elevated. Our calculations showed that for such high doses, 93 additional cases of ocular hypertension or glaucoma per 10,000 patients and year may be expected. In the same case-control study, we analysed the risk of ocular hypertension and open-angle glaucoma for inhaled and nasal glucocorticoids. These forms of glucocorticoids have been developed to reduce the risk of systemic glucocorticoid complications by topical administration. Some clinical pharmacology studies have shown that high doses of inhaled glucocorticoids may cause systemic effects. Some published case reports suggested an increased risk of ocular hypertension and glaucoma for inhaled and nasal glucocorticoids. Our case-control study showed that high dose, continuous administration of inhaled glucocorticoids for more than 3 months increases the risk of ocular hypertension or open angle glaucoma by more than 40%. We did not observe an increased risk for nasal glucocorticoids. In another case-control study, we investigated the risk of cataract for inhaled glucocorticoids. Oral glucocorticoids are an established risk factor for cataract. For inhaled glucocorticoids, there have been contradictory results from several studies. Whereas some small studies in children did not show an increased risk, a population-based larger study from Australia demonstrated an elevated risk. We confirmed this increase in risk in our case-control study which included 3,677 elderly cases and 21,868 elderly controls. We observed a more than 3-fold risk of cataract extraction in patients who had been treated with inhaled glucocorticoids for more than three years. The risk was significantly increased only for high daily doses of glucocorticoids, but not for low-to-medium doses. In summary, the results of our studies show that high doses of inhaled glucocorticoids despite their topical administration may lead to systemic complications of glucocorticoids at the eye. Therefore it is recommended to have patients who are prescribed high daily doses of inhaled glucocorticoids examined by an ophthalmologist.

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