Spelling suggestions: "subject:"antisemitism""
121 |
Sammelrezension: Krieg, Antisemitismus und nationale Integration. Neue Studien zur Geschichte der Juden im Ersten Weltkrieg und des Antisemitismus.Jahr, Christoph 15 August 2019 (has links)
No description available.
|
122 |
Wolfgang Geiger: Zwischen Urteil und Vorurteil. Jüdische und deutsche Geschichte in der kollektiven ErinnerungSchmid, Harald 19 August 2019 (has links)
No description available.
|
123 |
Evgenia Grishina: Ein Land im Licht. Studien zur Palästina-Reiseliteratur (1918–1934)Solomen, Francisca 21 August 2019 (has links)
No description available.
|
124 |
Aus einem beschädigten Leben - »Die Ästhetik des Widerstands« von Peter WeissFöhr, Salya 31 August 2022 (has links)
Die Beschäftigung mit dem Werk »Die Ästhetik des Widerstands« des Schriftstellers Peter Weiss ist in der Theaterwissenschaft noch nicht hinlänglich erfolgt. Die vorliegende Dissertation möchte diesem Umstand entgegenwirken. Dabei wird besonders die literarische und gesellschaftliche Wichtigkeit und Aktualität des Werkes hervorgehoben. »Die Ästhetik des Widerstands« ist von essentieller Bedeutung, sowohl literarisch, als auch gesellschaftlich. Die Lektüre des Romans verdeutlicht die Wichtigkeit von Theorie, sowohl für eine politische Praxis, als auch für eine Autonomie von Forschung in Anlehnung an die Kritische Theorie.
Die Romanfiguren der »Ästhetik des Widerstands« nutzen Museen, Bibliotheken und Alltagsräume, um sich Refugien gegen die Barbarei des Nationalsozialismus zu schaffen. Mittels Kunst- und Bildbeschreibungen wird eine enge Verknüpfung von Kunst und Umwelt, sowie von Fragilität sowohl bezüglich der Kunstwerke selbst, als auch bezüglich des physischen und psychischen Zustände der Protagonisten ersichtlich. Dies gilt insbesondere für das lebendige, filmische Erzählen des Werks, das die an sich statischen Kunstwerke in eine neue Autonomie überführt.
In Zeiten eines faschistischen Europas und nationalsozialistischen Deutschlands ist die Kunst die einzige Konstante in Wahrnehmung und Leben der Romanfiguren. So ist sie notwendiger Wegweiser und Koordinate gegen Gewalt und Tod. Besonderheiten der Narration, wie beispielsweise eine Technik der endlosen Aufzählung von Kultur und Kunst, machen den prekären und omnipräsenten Weltverlust der Protagonisten erfahrbar. Hierfür spielt die Sprache des Romans als eine Sprache des Berichtens und des Indirekten eine wesentliche Rolle. Kunst politisch zu lesen bedeutet des Weiteren Geschichte nicht als vergangen zu betrachten, sondern vielmehr ihren gegenwärtigen Gehalt für eine widerständige Praxis produktiv zu machen. Hierfür untersucht die Arbeit auch anhand der geschichtsphilosophischen Thesen Walter Benjamins das Geschichtsbild der »Ästhetik des Widerstands« sowie des Autors Peter Weiss.
Neben der Kunst ist es vor allem die urbane Umwelt, die die Romanfiguren in ihrem Denken und Handeln prägt. So ist der Roman jenseits der Bildbeschreibungen durchsetzt von schweifenden, essayistischen Darstellungen von (Stadt)Landschaften. Zusätzlich zu der ehemaligen Heimat Deutschland, die alsbald zum Feindesland wird, ist es das Exil, das mit seiner Fremdheit Eindruck bei den Protagonisten und beim Leser hinterlässt. Hierbei wird ebenfalls eine Technik der Aufzählung angewandt, wenn es um Wege, Plätze und Straßen als notwendige Konstante für Halt und Ausdauer geht. Das Ver- und Durchmessen von gefahrvollen, fremden Umgebungen sind dabei ebenso relevant, wie der Verlust der eigenen Muttersprache.
Die unterschiedlichen Ebenen von Sprache spielen in der »Ästhetik des Widerstands« eine entscheidende Rolle. Diese Ebenen untersucht die vorliegende Arbeit. Das Nebeneinander von berichtender, historischer, poetischer und surrealer Sprache ist dabei von Bedeutung. Techniken der Überblendung und des filmischen Erzählens und die Notwendigkeit einer autonomen Sprache, um der Barbarei des Nationalsozialismus entgegenzuwirken, rücken dabei ebenso in den Fokus, wie die Schwierigkeit von Lektüre und Schreibprozess der »Ästhetik des Widerstands«.
Der Roman samt seinen Figuren nimmt immanent und selbstreferenziell auf sich Bezug, indem das Schreiben an sich als Akt des Zeugnisses wider des Mordens in den Mittelpunkt gerückt wird. Die Sprache des Traumes und der surrealen Momente in der »Ästhetik des Widerstands« illustrieren zusätzlich Todesnähe und Realitätsflucht. Neben diesen Beobachtungen offenbaren sich Grenzen von Mitteilbarkeit und Sprache, die den Versuch eines psychischen wie physischen Begreifens der Shoah darstellen. Die vorliegende Dissertation untersucht dabei besonders die Figur der Mutter des Protagonisten, die sich als Nicht-Jüdin ab einem bestimmten Punkt an den Ausmaßen des Massenmordes durch erhöhte Empathie zerbricht. Bis in die Gegenwart bestehen Kontinuitäten des Nationalsozialismus und Antisemitismus. Diese werden anhand von Texten Dan Diners zum Historikerstreit der 1980er Jahren ausgearbeitet. Der sogenannten deutschen “Vergangenheitsbewältigung“ wird mit Hilfe von Schriften Jean Amérys, Dan Diners und Theodor W. Adornos kritisch nachgegangen und mit der »Ästhetik des Widerstands«, sowie einer eigenen politischen Praxis verbunden.:INHALT
1. DAS NACHLEBEN DER »ÄSTHETIK DES WIDERSTANDS«
EINLEITUNG……………………………………………………………………………..6
2. DIE DYNAMIK DER BILDER
2.1. Museumsbesuche und Reflexionen……………………..………….……..........13
2.2. Bildbeschreibungen für Orientierung und Halt…………..……………..............17
2.3. Das Lebendige in der Statik………………….……………………….……..........45
3. DAS MÄANDERN ZWISCHEN DEN POLEN KUNST UND POLITIK
3.1. Die Notwendigkeit der Kunst……………………….…………………..…...........60
3.2. Erfahrungen mit Kunst - Sensibilisierung von Widerständigkeit…….…..........74
3.3. Gegen den Strich – für den Widerstand……………………………………........82
4. DAS UMHERSCHWEIFEN ZWISCHEN LÄNDERN, STÄDTEN UND STRAßEN
4.1. Kartografien des Flüchtigen in Berlin und anderswo………..….............…......91
4.2. Aufbruch und Exil – Ein Leben im Fragment……………...……………...........104
5. DAS WEGGLEITEN UND AUFDRÄNGEN DER SPRACHE
5.1. Gleich-zeitigkeit - Montage und Überblendung…………..…………...….........114
5.2. Lektüre und Schreiben als Erfahrung………………….…………..….…..........127
5.3. Die Bedeutung von Sprache und Poesie………..…………………..……........140
6. ENTGRENZUNGEN DER VERSEHRTHEIT
6.1. Grenzerfahrungen und Traumbeschreibungen…………….…………...…......152
6.2. Die Unendlichkeit des Romans……………………………….…...………........164
6.3. Erweitere Wahrnehmung eines beschädigten Lebens……………..………...174
7. WER EIN WORT DES TROSTES SPRICHT, IST EIN VERRÄTER
SCHLUSSBETRACHTUNG…………………………………………………………..204
8. ANHANG
8.1. Literatur……………………………………..………………..………...…............214
8.2. Abbildungen………………………………...……………………….……............221
8.3. Erklärung………………………………………………………………….............240
|
125 |
Konspirační narativ Protokolů sionských mudrců v kontextu židovsko-křesťanských vztahů / Conspiracy narrative of the Protocols of the Elder of Sion in the context of Judeo-Christian relationshipsHlaváčová, Kateřina January 2022 (has links)
This paper deals with the anti-Semitic pamphlet The Protocols of the Elders of Zion, which is placed in the historical context of its origin, considering political and social causes behind the formulation of many previous conspiracy theories and anti-Jewish narratives and their motifs, which are eventually reflected in The Protocols. This complex conspiracy narrative is then subjected to structural analysis, which seeks to identify dominant themes structured into binary oppositions, through which it aims to capture a potential "meaning" or significance of the narrative that was relevant to readers of its time but also addresses contemporary conspiracy theorists. Finally, the work attempts to outline one of the root causes that makes Jews ideal adepts for a major role as conspirators in conspiracy narratives, that lies in their extraordinary, liminal state, defined by their relationship to the majority, in this case, Christian society.
|
126 |
Determinanten Gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit: Eine empirische Studie zu Vorurteilen und Abwertung sozialer GruppenFehser, Stefan 14 February 2013 (has links)
Die Arbeit setzt sich mit Abwertungsmechanismen und Ressentiments auseinander. Es wird ausgeführt, was unter Vorurteilen zu verstehen ist und welche sozialpsychologischen Prozesse damit einhergehen. Weiterhin wurden exemplarisch zehn verschiedene Vorurteilsformen vorgestellt sowie das Konzept Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit erläutert, wonach der Kern einer ‘Ideologie der Ungleichwertigkeit‘ als allgemeine Charakteristika ursächlich hinter allen Ressentiments steht. Ein starker Fokus wurde in dieser Arbeit auf eine Erforschung möglicher Ursachen von Vorurteilen gelegt. Neben einer Reihe von Theorien über den Einfluss soziodemographischer Charakteristika, wurden die Konzepte der Relativen Deprivation, des Autoritarismus und der Anomia ausführlich behandelt. Die empirischen Auswertungen belegen, dass Autoritarismus als zentrale erklärende Variable für das Vertreten von Vorurteilen zu verstehen ist. Zusammenfassend kann ausgeführt werden, dass Menschen mit geringem Bildungsgrad und Personen, die in Ostdeutschland leben, besonders stark dazu neigen autoritäre Einstellungen zu vertreten, was nahezu deterministisch mit der Abwertung von schwachen Gruppen einhergeht.:1. Einleitung
2. Das Problem
3. Theorie
3.1. Stereotype
3.2. Vorurteile
3.2.1. Offene und subtile Vorurteile
3.2.2. Ausprägungen von Vorurteilen
3.2.3. Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit
3.3. Sozialpsychologische Erklärungsmodelle von Vorurteilen
3.3.1. Theorie der sozialen Identität
3.3.2. Theorie der Selbstkategorisierung
3.3.3. Terror Management Theorie
3.3.4. Autoritarismus
3.3.5. Anomia
3.3.6. Relative Deprivation
3.4. Sozialstrukturelle Erklärungsmodelle von Vorurteilen
3.4.1. Bildung
3.4.2. Urban-Peripherie-Differenz
3.4.3. Geschlecht
3.4.4. Ost-West-Differenz
3.4.5. Alter
3.5. Bielefelder Desintegrationsansatz
4. Hypothesenbildung
5. Methodische Vorbemerkungen
5.1. Daten
5.2. Gewichtung
5.3. Operationalisierung
5.3.1. Vorurteilsformen
5.3.2. Hypothetische Konstrukte als Einflussfaktoren
5.3.3. Soziodemographie
5.4. Methodenkritik
5.5. Exkurs Strukturgleichungsmodelle
6. Empirische Auswertung
6.1. Thesenkomplex 1: Welche gesellschaftlichen Gruppen vertreten Vorurteile besonders explizit?
6.2. Thesenkomplex 2: Lässt sich das Syndrom Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit empirisch belegen?
6.3. Thesenkomplex 3: Welche Determinanten beeinflussen die Ausprägung von Vorurteilen?
7. Zusammenfassung
8. Diskussion
Literaturverzeichnis
Anhang
|
127 |
Tödlicher Hass: Antisemitismus und Judenverfolgung in Dresden 1933–1945Schmeitzner, Mike 31 July 2019 (has links)
No description available.
|
128 |
Pravda vítězí 1938 protičeskoslovenské vysílání vídeňského rozhlasu / The Truth Will Win 1938 anti-Czechoslovak broadcast of Vienna radioCvachovcová, Klára January 2016 (has links)
This thesis concentrates on 1938 radio broadcast Pravda vítězí (The Truth Will Win), broadcasted from Vienna in both Czech and Slovak languages in the two months preceding and following the signing of the Munich agreement. Its theoretical part follows the genesis of the two broadcasts, the personalities involved and also the connection between Pravda vítězí and Vlajka, the infamous Czech fascist movement. In the practical part, Nazi propaganda themes are being analyzed in both broadcasts during October 1938. Main focus is on the campaigns against president Beneš, against freemasonry and bolshevism, pro-German campaign and antisemitism. In the Slovak language broadcast, anti-Czech campaign was a significant part of the Nazi propaganda, along with the support of Slovak separatism. Comparison of the ideological focus and goals of both broadcasts is supported by numerous quotations. In the final part, the thesis offers a brief look at the reactions to the broadcasts. Also, it attempts to evaluate the broadcasts' possible effects on both Czech and Slovak audience in the light of its primary goal - the disintegration of Czechoslovakia.
|
129 |
Politické myšlení a metody oslovování občanů nacionálně sociálního proudu české krajní pravice / Political thought of the national socialist line of the czech far right and the means the national socialists use to address the publicŠůsová, Veronika January 2009 (has links)
The Thesis analyses political thought of the contemporary czech national socialism and the methods the subjects considered to be part of this movement use to address cizizens. Among these subjects are the Worker's Party (of Social Justice), National Defiance and Autonomous nationalists. In the first chapter, the Thesis clarifies the specific background of the czech national socialism focusing on facts, figures and the latest development. Second and crucial chapter characterizes political thought of the czech national socialism. The last part of the Thesis focuses on the topics the before mentioned subjects use to address wide public, on their image, their rhetoric and the means of propaganda they turn to.
|
130 |
Cesta Československa od podpory sionismu k antisionismu (1947-1957) / Path of Czechoslovakia from Support of Zionism to Anti-Zionist Position (1947-1957)Habermann, Tomáš January 2017 (has links)
The theme of this thesis is attitude of the Communist Party and Czechoslovak totalitarian regime to Zionism in 1947-1957. The main aim of the archive research was to map gradual change of the communist regime from its position of the supporter of Zionism to that one of convinced anti-Zionism (nearly to anti-Semitism). Support of Zionism was primarily presented by help to the nascent state of Israel in 1947-1949. The evidence is given by the role of Czechoslovakia at meetings of the United Nations General Assembly in 1947 and its role as a member of United Nations Special Committee on Palestine. Furthermore, supplies of military equipment to Israel, diplomatic support, demographic support and training of Jewish brigade in Czechoslovak territory in 1948. Gradual change to anti-Zionist position at the end of 1940s and beginning of 1950s is illustrated with complicated negotiations on economic cooperation and with interfering of the regime in running of Jewish religious communities and Zionist organisations. During the first half of 1950s the support turned into downright opposition and lead in a diplomatic quarrel caused by the Slánský trial which had definitely anti-Semitic and anti-Zionist dimension. Utterly anti-Zionist position of the regime is also supported with further politically motivated trials -...
|
Page generated in 0.088 seconds