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Vom Kritischen Bericht zur Kritischen Dokumentation am Beispiel der Digital-interaktiven Mozart-EditionDubowy, Norbert 29 October 2020 (has links)
A digital music edition that follows the principles implemented in the fully-digital, MEI-coded Digital Interactive Mozart Edition, pursued by the Mozarteum Foundation and the Packard Humanities Institute, has many advantages over conventional analog editions. One advantage is greater transparency, which is achieved not only at the level of the material, e. g. the inclusion of digital images of the sources, but above all by making editorial processes and decisions visible in the edition itself. In the digital edition, the Critical Report, a defining component of any critical edition and often physically separate from the edited musical text, becomes part of the overall digital code. The philological findings and editorial processes reported encompass the entire range of forms of expression, from verbal comments and annotations to pure code and non-verbal, largely visual communication strategies. Therefore, the format of the traditional printed Critical Report, which is mainly made up of text and tables, dissolves and is replaced by an immaterial, non-delimitable field of data, information, references and media for which the term Critical Documentation is more appropriate.
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„Die Galle liegt noch hier, da muss die Leber nochmal raus!“Schönfuß-Krause, Renate 21 June 2021 (has links)
Stippvisite in einer hochmodernen Schule anlässlich des „Tages der offenen Tür“ am 2. März 2016, wo wissbegierige Schüler der Ludwig-Richter-Schule Lotzdorf und ihre Gäste die Möglichkeit wahrnahmen, ihren Wissensdrang und Experimentierwillen auf den unterschiedlichsten Gebieten und an den verschiedensten Objekten selbständig auszuprobieren. So auch an dem Torso eines menschlichen Körpers, der mit Wissbegier mit all seinen Innereien auseinandergenommen und wieder zusammengesetzt wurde. Dabei stellten Schüler dann fest, dass „die Galle noch vergessen wurde und herumlag...“ - auf dem Schultisch. Die hochmoderne Ausstattung der Unterrichtsräume mit Computern, Arbeits- und Unterrichtsmaterialien bis hin zu interaktiven Tafeln (Whiteboards), großen berührungssensitiven Computerbildschirmen, auf denen man zur Bereicherung des Unterrichts digital schreiben, surfen, projizieren, mailen und auch Audios und Videos einfach abspielen kann, zeigt eine Schule auf höchstem Niveau.
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WERKSTATTLOGIK - Computer im Spannungsfeld von Handwerks-Expertise und Akteurs-Beziehungen: Über Besonderheiten des Arbeitens und Lernens in der Werkstatt zur Beachtung im didaktischen Design der arbeitsunterstützenden Medien und ProzesseLöwe, Hendrik 23 July 2014 (has links)
Diese Arbeit erklärt anhand von Vertragswerkstätten der Volkswagen AG, wie Kfz-Handwerker im komple-xen Feld Werkstatt Probleme lösen. Sie deckt auf, wie und warum Kfz-Handwerker auf besondere Weise Denken und Handeln. Dies meint, wie sie arbeiten, lernen und vor Allem, wie und warum sie Medien an-eignen – oder verweigern: Täglich diagnostizieren und reparieren Kfz-Handwerker Fahrzeuge. Dabei ist oft zu beobachten, dass extra dafür hergestellte Hilfsmedien von ihnen umgangen oder gar offen abgelehnt werden. Dies führt teils zu schweren Fehlern, teils aber auch zu herausragenden Leistungen.
Bislang ist kaum geklärt, aus welchen Gründen dies erfolgt. Von den Handwerkern genannte Gründe er-scheinen in der Außenperspektive oft sonderbar. Doch sie sind subjektiv vernünftig. Die Untersuchung zeigt, mit welchen Begründungen die Handwerker sich gegen Medienaneignung entscheiden. Und sie er-klärt, inwiefern dies daran liegt, dass Computer im Spannungsverhältnis zwischen den Expertise-Denk¬wei-sen der Handwerker und den sozialen Beziehungen der Akteure stehen. Die Akteure sind Mitarbeiter im Autohaus, aber auch beim Hersteller und beim Importeur des jew. Landes.
Dies gelingt durch die theoretische Basis subjektwissenschaftlicher Lerntheorie, unter Bezugnahme auf wissenschaftliche Nachbardisziplinen und mit der Methodologie, Strategie und Methodik qualitativer So-zialforschung. Die Phänomene werden exemplarisch aus mehrwöchigen Feldstudien in Werkstätten der Volkswagen AG in Deutschland qua O-Ton-Audiomittschnitt, Interview und Beobachtung rekonstruiert und mit begleitenden Quellen ergänzt. So entstehen z.B. Modelle
- zur Typologie intuitiver und analytischer Arbeitsstrategien der Handwerker
- zu Reflexionsauslösern
- zu Medienkontakthürden und
- zur Medien(vertrauens)bewertung im Prozess der Medienkompetenzentwicklung.
Durch diese erstmals in solcher Form geleistete Phänomen-Aufschlüsselung werden
- neue Ansatzpunkte des didaktischen Designs
- und für die technische Redaktion
- Herausforderungen an Medien und Prozesse
- und für die Qualitätssteigerung zwingend zu leistende Aufgaben
aufgezeigt.
Es werden fast banal scheinende, subtile alltägliche Phänomene analysiert und deren massiver Einfluss auf Fehler und Erfolge des Handelns verdeutlicht. Da ersteres oberflächlich altbekannt und oft unhinterfragt ist, wird die große Bedeutung für einen erfolgreichen Reparaturprozess zumeist übersehen. Darum bietet sich hier noch ungenutztes Verbesserungs-Potential.
Die Befunde fokussieren auf deutsche ‚Werkstattlogik‘, sind aber mit kritischem Rückbezug auf kulturelle Besonderheiten auf die Volkswagen AG Vertragswerkstätten in über 150 Ländern anwendbar.:Inhalt
Auf einen Blick – Zusammenfassung und Schlagworte
Aufbau der Kapitel
1 Einleitung 1
1.1 Problemstellung und Einleitung in das Phänomenfeld – die Herausforderung Werkstatt 1
1.2 Settingbeschreibung – das Szenario Werkstatt 4
1.3 Verwertungsziele – die Handreichungen für Redaktion, Computer und Forschungsgemeinschaft 5
1.4 Fragestellung – die Aneignung der Handwerker 6
1.5 Forschungsstrategie – der Analyseverlauf 7
1.5.1 Grounded Theory 7
1.5.2 Aufbau der Analyse 13
2 Exploration 15
2.1 Sensibilisierendes Konzept ad hoc – die ersten Überlegungen 15
2.2 Pädagogische Basis – die Ausgangs-Modelle als Integral der Analyse 16
2.2.1 Mediendidaktische Klassifikation – die Gegenstandsbeschreibung 16
2.2.2 Subjektwissenschaftliche Lerntheorie – das Integral der Theoriefolien 20
2.2.3 Mentale Modelle – die Erweiterung des Integrals um ein Bindeglied zu Experten-Begründungen 28
2.2.4 IT-Design, Medienkompetenz und Medienaneignung – die Erweiterung des Integrals um Bindeglieder zum Computer 32
2.3 Forschungs-Stand – der Status quo und neue Perspektiven als Anregung für die Analyse 39
2.3.1 Studien direkt zum Phänomen Medien und Werkstatt 40
2.3.2 Offene Fragen in der Praxisdisziplin Technische Redaktion 58
2.3.3 Offene Fragen zum Gestaltungswissen pädagogischer Psychologie 67
2.3.4 Technik im Forschungsfeld IT-Design 74
2.3.5 Didaktische Aspekte des Lernens und Wissens außerhalb von Lehr-Lern-Institutionen 91
2.3.6 Arbeitsobjekt, Subjekt und Feld in der komplexen Problemlöseforschung 105
2.3.7 Subjektsicht in Expertiseforschung, Routinen und Standards 115
2.3.8 Intuition und Analyse durch Forschung zum natürlich-intuitiven Entscheiden 136
2.3.9 Fehler-Forschung und Human Factors 156
2.3.10 Hochverlässlichkeit und Hochleistung in Gruppen 168
2.3.11 Soziodynamik 176
2.3.12 Forschung zur Vergemeinschaftung bei Lernen und e-Learning 180
2.4 Sensibilisierendes Konzept a priori – die Zusammenführung zu Suchsonden 195
2.5 Forschungs-Design – der Bau der Werkzeuge 198
2.5.1 Methodologie, Gütekriterien und Folgerungen 198
2.5.2 Methodik und Instrumentarium 202
3 Ergebnis 216
3.1 Aufbau der Ergebnisdarstellung 216
3.2 Werkstattlogik – das Konzept a posteriori als Befunde zu den Phänomenen und abgeleitete Prinzipien 218
3.2.1 Bekannte didaktische Faktoren 218
3.2.2 Kontext 220
3.2.3 Arbeitsstrategien der Handwerker 237
3.2.4 Begründungslogik intuitiv-heuristischer Arbeitsstrategie 247
3.2.5 Entscheidungsfaktoren für Arbeitsstrategien 272
3.2.6 Medienkollaboration und Medienaneignung 292
3.3 Antworten – die Auflösung der Fragestellung und didaktische Schlussfolgerungen 321
3.3.1 Kompression – die Rekapitulation der Frage und die verdichtete Antwort 321
3.3.2 Extrakt – die Zusammenschau der Befunde als Checkliste 323
3.3.3 Rahmen – die Zentralsätze als Meta-Modell 331
3.3.4 Effekt – die durch die Phänomene erzeugten Medienkontakthürden 332
3.4 Ausblick – die Diskussion der Ergebnisse und die Desiderata an die Forschungsgemeinschaft 333
Appendix Eins 336
A1 Literatur 336
A2 Abbildungen 365
A3 Abkürzungen 366
Appendix Zwei 369
A4 Empirische Quellen 369
A4.1 Codings pro Phänomen 369
A4.2 Analysierte Dokumente 402
A4.3 Transkripte 402
A4.4 MAXQDA-Files 402
A5 Ausgelagerte Details des Instrumentariums 403
A5.1 Interview-Leitfaden 403
A5.2 Transkriptionssystem 408
A5.3 Nicht eineindeutige Abkürzungen der rekonstruktiven Zusammenfassung 409
A6 Ausgelagerte Details der Theoriefolien 410
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