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Overt visual attention under natural conditionsFrey, Hans-Peter 30 July 2009 (has links)
In a natural environment, humans are not able to process all information available to the visual system simultaneously. As a consequence, we attend to different subparts of the input one after the other. Under natural viewing conditions, these shifts of attention are associated with changes in fixation. This so-called overt attention therefore provides an objective measure of attention shifts. In my thesis, I investigate the influence of color on overt visual attention. I present human subjects with different categories of color-calibrated images and record their eye-movements. In the first series of experiments, images of 7 different categories (Face, Flower, Forest, Fractal, Landscape, Man-Made object, and Rainforest) are presented either in natural color or grayscale. With regard to the influence of color on overt attention, I find two extreme categories: while in Rainforest images all color features examined are salient, none is salient in Fractal. In all other categories, color features are selectively salient. This shows that the influence of color on overt attention depends on the type of image. In the second series of experiments, I use only Rainforest images. These are presented to color-normal or deuteranope subjects with several modifications in the color domain. I find a causal influence of color-contrast on overt attention, processed in a way that it is not specific to either the red-green or blue-yellow color channel. In the case of color blindness, a slower high-level compensatory mechanism affects the selection of fixation points. These experiments show that there is no single color feature, which influences overt attention in all possible environments. I provide evidence that different levels of the visual hierarchy are involved in the computation of saliency.
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Zur Wirksamkeit der Gesprächspsychotherapie in der stationären AlkoholentwöhnungsbehandlungRapp, Martina 16 April 2008 (has links)
Die Studie beinhaltet eine Wirksamkeitsüberprüfung der Gesprächspsychotherapie in der Behandlung alkoholkranker Patienten. Die Prüfung der Postulate erfolgte in einem prä/post-Kontrollgruppen-Design mit katamnestischer Befragung. Nach einem Katamnesezeitraum von 4-6 Monaten wurden die Behandlungseffekte überprüft. Die Behandlungsgruppe bestand aus N=32 Patienten, von denen bei N=23 die Therapie- und Katamnesedaten zu allen drei Zeitpunkten erhoben werden konnten. Diese Daten wurden mit denen einer Kontrollgruppe von N=29 Alkoholpatienten ohne Gesprächspsychotherapie verglichen, von denen N=24 über den gesamten Untersuchungszeitraum hinweg befragt werden konnten. Als Untersuchungsinstrumente wurden das "Regensburger Inkongruenzanalyse Inventar" von G.-W. Speierer und die "Symptom-Checkliste" von Derogatis (SCL-90-R) sowie ein Rückfall-Fragebogen zur Überprüfung des Trinkverhaltens eingesetzt. Die Ergebnisse der Studie belegen die Wirksamkeit der gesprächspsychotherapeutischen Behandlung: bei den Patienten der Behandlungsgruppe erfolgte - wie von der therapeutischen Zielstellung her erwartet - aus der verfahrensspezifischen Perspektive eine Abnahme der Inkongruenzsymptome, eine Zunahme von Kongruenz (erfahrungskongruente Selbstkonzept-Anteile) und eine Verringerung des Insuffizienzerlebens, aus der störungsspezifischen Perspektive eine Verringerung der psychopathologischen und leitsymptomatischen Gesamtbelastung sowie des Alkoholkonsums. Diese Veränderungen ließen sich bei den Patienten der Kontrollgruppe nicht ermitteln. Gesprächspsychotherapie-Patienten zeigten außerdem über das Behandlungsende hinaus auch längerfristig eine Aufrechterhaltung der Behandlungseffekte.
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Theory of Mind - Inhibitorische Kontrolle - Sensorische Integrationsfähigkeit. Eine Längsschnittstudie zur Erfassung des Zusammenhangs zwischen Sensorischer Integrationsfähigkeit, Inhibitorischer Kontrolle und Theory of MindWinter-Hartlieb, Vera 16 November 2009 (has links)
Die Fähigkeit, Verhaltensweisen anderer Personen auf deren mentale Prozesse und Zustände zurück zu führen, entwickelt sich ab dem dritten Lebensjahr. Zeitgleich wird die Fähigkeit zur Inhibitorischen Kontrolle weiter ausdifferenziert. Die zu beobachtende Parallelität in der Entwicklung beider Konstrukte hat in den letzten 20 Jahren zahlreiche Forschungsgruppen beschäftigt. Schwerpunkt der vorliegenden Arbeit ist die Untersuchung des Kausalzusammenhangs zwischen der Theory of Mind sowie der Inhibitorischen Kontrolle. Es wurden Kinder mit sensorischem Integrationsdefizit einer Kontrollgruppe zwischen 3-5 Jahren gegenübergestellt (Wellmann et al., 2001), die mittels einer Testbatterie zur Theory of Mind sowie zur Inhibitorischen Kontrolle untersucht wurden.Die Annahme, dass Kinder mit sensorischer Integrationsstörung eine verzögerte Entwicklung der Theory of Mind sowie der Inhibitorischen Kontrolle haben, konnte gestützt werden. Es kann angenommen werden, dass die Entwicklung zwar zeitlich verzögert, also über Kompensationsstrategien abläuft, Kinder mit Sensorischen Integrationsstörungen diese Fähigkeiten jedoch prinzipiell entwickeln können. Hinsichtlich des Kausalzusammenhangs zwischen der Entwicklung der Theory of Mind, der Inhibitorischen Kontrolle und der Sensorischen Integrationsfähigkeit konnte gezeigt werden, dass die Sensorische Integrationsfähigkeit als Vorläuferfähigkeit für die Entwicklung der Inhibitorischen Kontrolle angesehen werden kann. Diese wiederum konnte durch die Längsschnitterhebung als Grundvoraussetzung für die Entwicklung der Theory of Mind identifiziert werden. Der spezifische Zusammenhang verliert sich jedoch bei steigenden Fähigkeiten. Es kann also mit Bjorklund & Kipp (2001; siehe auch Bjorklund & Pellegrini, 2002; Chasiotis et al., 2006; Pellicano, 2007) angenommen werden, dass ein Grundlevel an Inhibitorischer Kontrollfähigkeit als Vorraussetzung zur Entwicklung einer Theory of Mind angesehen werden kann.
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Hypermnesie: Affektive, motivationale und persoenlichkeitspsychologische EinflussfaktorenOeberst, Aileen 14 July 2009 (has links)
Ohne Erinnerungen sind wir nichts - unsere Identitaet, unser Bild von der Welt wie auch Richtlinien fuer unser Verhalten verdanken wir massgeblich unserem Gedaechtnis - der Schnittstelle zwischen Vergangenheit und Gegenwart. Dabei ist weniger von Bedeutung, was einst gespeichert wurde, als was zu einem bestimmten Zeitpunkt zugaenglich ist. Das Phaenomen der Hypermnesie - eine Verbesserung der Erinnerungsleistung ueber die Zeit ohne weitere Lerndurchgaenge - bietet dabei einen vielversprechenden Ausgangspunkt, um den Abruf von Erinnerungen aus ressourcenorientierter Perspektive zu untersuchen. Da die Forschung in diesem Gebiet bislang noch keinen Konsens hinsichtlich der verursachenden Mechanismen erzielen konnte und sich mit Ausnahme einzelner Studien lediglich auf kognitive Faktoren konzentrierte, war das Anliegen dieser Arbeit die Untersuchung affektiver, motivationaler und persoenlichkeitspsychologischer Faktoren. Dies wurde - sowohl explorativ als auch durch direkte experimentelle Manipulation - mittels fuenf computergestuetzter Experimente realisiert. Im Ergebnis kristallisierte sich heraus, dass Hypermnesie auf zwei qualitativ distinkten Prozessen (bewusster vs. unbewusster weiterer Informationsverarbeitung) beruhen kann, die jeweils fuer sich genommen mit unterschiedlichen affektiven, motivationalen und persoenlichkeitspsychologischen Aspekten assoziiert sind. Diese Erkenntnis, sowie spezifische Faktoren, welche die zwei Prozesse bedingen (z.B. die Testerwartung), wurden in einen neuen Erklaerungsansatz - das Prozessebenenmodell - integriert. Eine empirische Ueberpruefung der Hypothesen (Exp. 3a & b) lieferte erste Hinweise auf die Gueltigkeit der Annahmen. Die Arbeit zeigt klar auf, dass die bisherige Vernachlaessigung nicht-kognitiver Aspekte zu Unrecht erfolgte und vertritt die Annahme, dass es sich bei Hypermnesie um einen hoechst adaptiven und funktionalen Mechanismus des Gedaechtnisses handelt.
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Reorganisation des motorischen Kortex bei Amputierten mit und ohne PhantomschmerzKarl, Anke 04 January 1999 (has links)
Mehrfach konnte in der Literatur ein enger Zusammenhang zwischen der Stärke des Phantomschmerzes und der Reorganisation im somatosensorischen Kortex nachgewiesen werden. Sowohl topographische Veränderungen als auch Veränderungen in der Erregbarkeit zentraler Hirnstrukturen könnten pathologische Veränderungen in Zentren, die an der Schmerzverarbeitung beteiligt sind, reflektieren. Zahlreiche Befunde zur Reorganisation des motorischen Systems indizieren eine größere kortikale Repräsentation von Muskeln, die der Amputation benachbart sind (auf Kosten des deafferenzierten Areals), und höhere Erregbarkeit dieser Repräsentationen in der Hemisphäre kontralateral zur Amputation. Es ist naheliegend, daß aufgrund der engen anatomisch-funktionellen Verbindung des somatosensorischen und des motorischen Systems Patienten mit Phantomschmerz auch eine stärkere kortikale Reorganisation im Motorkortex aufweisen als Amputierte ohne Phantomschmerz. Im Mittelpunkt dieser Arbeit steht die Frage, inwieweit es zwischen der sensorimotorischen Reorganisation und dem Phantomschmerz einen Zusammenhang gibt. Des weiteren wurde untersucht, ob Patienten mit Phantomschmerz eine generelle, unspezifische Erhöhung der kortikalen Erregbarkeit aufweisen. Zur Klärung dieser Fragestellung wurden zwei Studien durchgeführt. In der ersten Untersuchung wurde an 10 unilateral Armamputierten mittels transkranieller Magnetstimulation (TMS) und der Überlagerung somatosensorischer Potentiale (SEPs) und Magnetresonanztomographie ein enger Zusammenhang zwischen der Stärke des Phantomschmerzes und der sensorimotorischen Reorganisation nachgewiesen. In der zweiten Untersuchung wurde ebenfalls an 10 unilateral Armamputierten mittels funktioneller Lokalisation bewegungsinduzierter kortikaler Potentiale (bikP) in einem steady-state-Paradigma eine signifikant größere Reorganisation des motorischen Kortex bei Patienten mit Phantomschmerz nachgewiesen. Ebenfalls konnte bei diesen Patienten eine signifikant erhöhte unspezifische kortikale Aktivierung in einem visuellen Oddball-Paradigma nachgewiesen werden. Die motorische Reorganisation war in beiden Untersuchungen ebenfalls eng assoziiert mit einem geringen Ausmaß an täglicher Prothesebenutzung. Die Bedeutung dieser Ergebnisse wird vor dem Hintergund des aktuellen Forschungsstandes diskutiert. / Several studies report a close relationship between the intensity of phantom limb pain in amputees and the amount of reorganization of the somatosensory cortex. Both topographic changes as well as changes of the excitability of central brain structures could reflect pathological alterations in brain structures that are involved in the processing of pain. Numerous findings on motor reorganization indicate larger cortical representations of muscles adjacent to the amputation (at the expense of the deafferented area) and increased excitability of these representations at the hemisphere contralateral to the amputation. Because of the close anatomical and functional connections between the somatosensory and motor system, it is likely that patients with phantom pain also show a higher amount of reorganization in the motor cortex than amputees without phantom pain. Therefore this thesis adresses the question if there is a relationship between sensorimotor reorganization and phantom limb pain. Furthermore, it was investigated if amputees with phantom limb pain also show rather nonspecific increases of cortical excitability. To answer these questions two studies were conducted. First, using transcranial magnetic stimulation (TMS) and neuroelectric source imaging of somatosensory evoked poetentials (SEPs), the sensorimotor reorganization was investigated in 10 upper limb amputees with unilateral amputations. This study revealed a close relationship between severe phantom pain and a high amount of sensorimotor reorganization. Second, using neuroelectric source imaging of steady-state movement-related cortical potentials (MRCPs), a similar relationship between sensorimotor reorganization and phantom pain was shown in 10 upper limb amputees with unilateral amputations. Additionally, using a visual oddball paradigm, it was found that phantom pain was also accompanied by rather nonspecific increases of cortical excitability. In both studies, motor reorganization was closely correlated with a lower amount of daily prosthesis use. The results of the two studies are discussed with reference to recent research on cortical reorganization subsequent to deafferentation.
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Denken mit und über Kausalmodelle / Reasoning by vs. Reasoning about Causal ModelsHagmayer, York Christoph 01 February 2001 (has links)
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Leistungsmotivation und Kultur - ein empirischer Vergleich deutscher und französischer Bankmitarbeiter / Achievement motivation and cultureHildebrand, Susanne 08 May 2001 (has links)
Die Deutschen leben, um zu arbeiten, die Franzosen arbeiten, um zu leben . Dieses Stereotyp sowie in der Literatur berichtete Schwierigkeiten in der Zusammenarbeit von Deutschen und Franzosen sind Ausgangspunkt einer ersten kulturvergleichenden Arbeit, die sich mit Leistungsmotivation und ihren Ursprüngen bei Deutschen und Franzosen beschäftigt und diese miteinander vergleicht. Der Unterscheidung zwischen expliziter und impliziter Leistungsmotivation (McClelland, 1985) folgend, fanden im empirischen Teil der Arbeit zwei Instrumente Einsatz. Mit der Mehrabian Achievement Risk Preference Scale (in der deutschen Version von Mikula, Uray & Schwinger, 1976) wurde das explizite Leistungsmotiv erfaßt. Der Operante-Motiv-Test (OMT), ein semiprojektives Verfahren von Kuhl und Scheffer (1999), wurde zur Erfassung der impliziten Leistungsmotivation eingesetzt. Die Untersuchung bei deutschen und französischen Bankangestellten (N=108) zeigte hypothesenkonform und im Einklang mit einer Voruntersuchung bei Studierenden der Humanmedizin (N=42), daß die französischen Probanden implizit leistungsmotivierter sind als die deutschen. Dieses Ergebnis konnte durch Interviews mit 19 Experten validiert werden. Die kulturvergleichende Analyse der Kontexte, in denen die Leistungsmotivation entsteht bzw. ausgelöst wird, ermöglicht eine Erklärung der Ergebnisse. Es konnte herausgearbeitet werden, daß sich französische Kinder und Jugendliche in ihrer Entwicklung sehr früh und sehr häufig in leistungsthematischen Kontexten wiederfinden und den gesellschaftlich anerkannten Wert von Leistung möglicherweise internalisieren.
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Vater-Erleben, integrative Kompetenzen und Wohlbefinden. Eine quer- und längsschnittliche Studie an 40 deutschen Vätern 19-20 Monate alter KinderEickhorst, Andreas 17 June 2005 (has links)
In der vorliegenden Arbeit wurden bei einer Untersuchungsgruppe von 40 deutschen Vätern eines erstgeborenen Kindes (städtische Mittelschicht) die Komponenten des Vater-Erlebens Selbstkonzept, Elterntheorien und Rollenerleben untersucht. Dabei dienten das Komponentenmodell des Elternverhaltens von Heidi Keller mit seinem soziobiologischen und humanethologischen Hintergrund sowie der Ansatz independenter und interdependenter Selbstkonzepte von Markus und Kitayama als theoretische Grundlage. Als ein Ergebnis der Untersuchung konnte die Stabilität der Inhalte der Elterntheorien und des Selbstkonzeptes der Väter über einen Zeitraum von 15 Monaten (Alter des Kindes mit drei und 19-20 Monaten) für die Mehrzahl der verwendeten Kategorien nachgewiesen werden. Bei den Elterntheorien erwiesen sich allerdings ausschließlich solche Inhalte als stabil, die einem independenten Selbstkonzept zuzuordnen sind. Als ein weiteres Ergebnis der Untersuchung konnten die folgenden Variablen als fördernde Faktoren eines hohen väterlichen Wohlbefindens identifiziert werden: Kontakthäufigkeit zum Kind, Vateridentität während der Schwangerschaft, eine geringe Anzahl weiterer Rollen neben der Vaterrolle sowie eine geringe Belastung im Alltag. Dabei wurde das Konzept des subjektiven Wohlbefindens zugrunde gelegt. Das Selbstkonzept der Väter konnte als angenommene weitere Einflussgröße nicht bestätigt werden.Überdies wurde die Rolle integrativer Kompetenzen der Väter bei der Konsolidierung des Wohlbefindens untersucht. Die Konzepte Kohärenzgefühl und Handlungsorientierung wiesen dabei positive Zusammenhänge zum subjektiven Wohlbefinden der Väter auf. Die Variable Handlungsorientierung nach Misserfolg konnte darüber hinaus als vermittelnder Faktor zwischen der Belastung der Väter und ihrem Wohlbefinden ausgemacht werden.
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Change Management in Polizeiorganisationen. Führung und Management in Veränderungsprozessen. Eine multimethodale Studie zur Rekonstruktion subjektiver Erfolgstheorien zu organisationalen VeränderungenSeeberg, Ilka 04 July 2008 (has links)
In einer multimethodalen Studie mit 98 angehenden Topführungskräften der Polizei in Deutschland wurde auf Basis einer integrativen Change Management-Theorie die Rolle von führungs- und managementspezifischen Erfolgsfaktoren in organisationalen Veränderungsprozessen untersucht. Im Mittelpunkt der Studie stand die Frage, in welchem Ausmaß und welcher Art die Verantwortung für einen persönlich als Erfolg oder Misserfolg eingeschätzten Veränderungsprozess führungs- und managementspezifischen Faktoren und Verhaltensmerkmale den beteiligten Führungskräften und Projektleitern zugeschrieben werden. Mit Hilfe halbstrukturierter qualitativer Interviews in Kombination mit einer Fragebogenerhebung sowie Fokusgruppen wurden die subjektiven Erfolgstheorien der Befragten auf der Basis 153 erlebter organisationaler Veränderungsprozesse erfasst. Die Ergebnisse zeigen, dass Führungskräften und Projektleitern im Rahmen von Veränderungsprozessen insbesondere bei als Erfolg eingeschätzten organisationalen Veränderungen eine Schlüsselrolle zugeschrieben wird. Die mit dem Change Explorer-Fragebogen zu Erfolgsfaktoren erhobenen quantitativen Ergebnisse werden durch qualitative Daten aus Einzel- und Gruppeninterviews gestützt und ergänzt. Als erfolgskritisch werden u. a. eine Vorbildfunktion, glaubwürdige Informationen, Offenheit für Innovationen, die Gewährung von Handlungsspielraum und die Einbindungen von Mitarbeitern wahrgenommen. Ebenso stellen eignungs- und selektionsspezifische Aspekte wie ein breites Kompetenzspektrum sowie die Auswahl von Schlüsselpersonen eine kritische Einflussgröße dar. Subjektiv bedeutsame Erfolgs- und Misserfolgsindikatoren wie Mitarbeiterzufriedenheit und -akzeptanz, Projektumsetzung, Veränderungen in polizeispezifischen Strukturen, Abläufen und Arbeitsbe-dingungen sowie wirtschaftliche Kriterien wie Effizienz und Effektivitätssteigerung werden mit Führungs- und Managementkompetenzen sowie Einstellungen der Führung assoziiert.
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On the theory of life balance: The relation to subjective well-being and the role of self-regulationGröpel, Peter 25 October 2005 (has links)
The purpose of this work was to investigate basic personality mechanisms underlying life balance, to specify why life balance is beneficial for peoples well-being, and to identify specific self-regulatory competences that affect that balance. The approach of life balance was initially conceived of in terms of the work-family balance or the work-family conflict. Addressing the suggestion that the work-life system is multi- and not just two dimensional, life balance as a multidimensional construct was operationalized and investigated in the present research. Life balance was defined in terms of appropriate proportion of time spent in major life domains that comprises of activities related to work, social contact and family, health, and the overall meaningfulness of life. Two life balance measurements - the Life-Balance Checklist and the Life-Balance Questionnaire - were constructed as a part of this research. Both measures were found to have sufficient internal and external validity. The main findings were: (a) the congruence of needs, goals and goal attainment within the time invested in goal-relevant behavior predicted the level of life balance and may be viewed as a mechanism underlying life balance; (b) the fulfillment of psychological needs mediated the relationship between life balance and subjective well-being; (c) affective coping (i.e., action orientation) buffered the negative impact of stress on life balance; (d) time management behavior was found to have a positive impact on life balance through improved perception of control over time and reduced procrastination; and (e) persons especially skilled in self-motivation and self-relaxation reported to high competence to choose and attain self-concordant goals (i.e., self-determination) and, as a result, to balance their time spent across life domains more effectively.
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