• Refine Query
  • Source
  • Publication year
  • to
  • Language
  • 3
  • 2
  • Tagged with
  • 5
  • 5
  • 4
  • 4
  • 4
  • 3
  • 3
  • 3
  • 3
  • 2
  • 2
  • 2
  • 2
  • 2
  • 2
  • About
  • The Global ETD Search service is a free service for researchers to find electronic theses and dissertations. This service is provided by the Networked Digital Library of Theses and Dissertations.
    Our metadata is collected from universities around the world. If you manage a university/consortium/country archive and want to be added, details can be found on the NDLTD website.
1

Diskursanalyse der Konfliktszenarien in der postmodernen Philosophie

Brandt, Marieke 17 January 2005 (has links) (PDF)
Die Philosophie der Postmoderne sieht sich als eine Bewegung der Befreiung und der kulturellen Emanzipation. Von ihrer anti-totalitären Inspiration her ist die postmoderne Philosophie mit der Hoffnung auf ein Nachkriegs-Zeitalter verbunden, weil sie mit der Zeit der Totalitäten auch die Zeit des Krieges hinter sich bringen zu können glaubt. Hingegen zeigt eine Diskursanalyse der Schriften von drei Philosophen, die für das Gedankengebäude der philosophischen Postmoderne von zentraler Bedeutung sind - Jean-Francois Lyotard, Jean Baudrillard und Paul Virilio - zwei besondere Widersprüche auf, welche die pluralistische Option der postmodernen Philosophie in Frage stellen und damit auch ihren Anspruch, mit dem Zeitalter der Totalisierungen die Versuche zur gewaltsamen Assimilation des Anderen zu beenden und eine Rehabilitation der Anerkennung kultureller Unterschiede herbeizuführen. Zum einen beinhaltet der postmoderne philosophische Diskurs keine Ausbildung einer "positiven Barbarei" (Lyotard), sondern eine negativ konnotierte, anarchische Regellosigkeit. Zum anderen ist auch die Idee von der Differenz als der "ontologischen Dignität" der Postmoderne in sich inkohärent; vielmehr ist in postmodernem Gedankengut ein fundamentaler Entdifferenzierungsprozess angelegt. Aufgrund dieser inhärenten Widersprüche können postmoderne Theoretiker zu einer Ausbreitung eben jenes Gedankenguts und jenes Gewaltpotentials beitragen, dessen Verschwinden sie ursprünglich beabsichtigten. Wo immer heute, im Zeitalter eines entstehenden Welt-Innenraums und der vielfältigen interkulturellen Kontakte, das Konzept von Postmodernität als ein Programm zur besseren Akzeptanz des kulturell Anderen und zur Erziehung der verschiedenen Akteure im Geist der Toleranz ins Gespräch gebracht werden sollte, ist daher Skepsis angebracht. The philosophy of the postmodern regards itself as a movement of liberation and cultural emancipation. In view of its anti-totalitarian inspiration postmodern philosophy is linked with the hope of a post-war age, because it believes it can put the times of war behind it together with the times of totalities. A discourse analysis of the writings of three philosophers who are of central importance for the body of ideas of the philosophical postmodern - Jean-Francois Lyotard, Jean Baudrillard und Paul Virilio - however reveals two particular contradictions which place a question mark against the pluralistic option of postmodern philosophy and hence against its claim to end the attempts at violent assimilation of the other together with the end of the age of totalization and to bring about a rehabilitation of the recognition of cultural differences. On the one hand the postmodern philosophical discourse does not comprise the evolution of a "positive barbarity" (Lyotard) but an anarchical lack of rules with negative connotations. On the other hand the idea of difference as the "ontological dignity" of the postmodern is in itself incoherent; it is rather the case that postmodern thought involves a fundamental process of de-differentiation. Because of these inherent contradictions in postmodern discourse postmodern theoreticians can contribute to the spread of precisely those ideas and that potential for violence whose disappearance they originally intended. Wherever today, in the age of a developing world inner space and of a multiplicity of intercultural contacts, attempts are made to propose the concept of postmodernity as a programme for the better acceptance of the cultural other and for the education of the various actors in a spirit of tolerance, these must be encountered with scepticism.
2

Diskursanalyse der Konfliktszenarien in der postmodernen Philosophie

Brandt, Marieke 17 January 2005 (has links) (PDF)
Die Philosophie der Postmoderne sieht sich als eine Bewegung der Befreiung und der kulturellen Emanzipation. Von ihrer anti-totalitären Inspiration her ist die postmoderne Philosophie mit der Hoffnung auf ein Nachkriegs-Zeitalter verbunden, weil sie mit der Zeit der Totalitäten auch die Zeit des Krieges hinter sich bringen zu können glaubt. Hingegen zeigt eine Diskursanalyse der Schriften von drei Philosophen, die für das Gedankengebäude der philosophischen Postmoderne von zentraler Bedeutung sind - Jean-Francois Lyotard, Jean Baudrillard und Paul Virilio - zwei besondere Widersprüche auf, welche die pluralistische Option der postmodernen Philosophie in Frage stellen und damit auch ihren Anspruch, mit dem Zeitalter der Totalisierungen die Versuche zur gewaltsamen Assimilation des Anderen zu beenden und eine Rehabilitation der Anerkennung kultureller Unterschiede herbeizuführen. Zum einen beinhaltet der postmoderne philosophische Diskurs keine Ausbildung einer "positiven Barbarei" (Lyotard), sondern eine negativ konnotierte, anarchische Regellosigkeit. Zum anderen ist auch die Idee von der Differenz als der "ontologischen Dignität" der Postmoderne in sich inkohärent; vielmehr ist in postmodernem Gedankengut ein fundamentaler Entdifferenzierungsprozess angelegt. Aufgrund dieser inhärenten Widersprüche können postmoderne Theoretiker zu einer Ausbreitung eben jenes Gedankenguts und jenes Gewaltpotentials beitragen, dessen Verschwinden sie ursprünglich beabsichtigten. Wo immer heute, im Zeitalter eines entstehenden Welt-Innenraums und der vielfältigen interkulturellen Kontakte, das Konzept von Postmodernität als ein Programm zur besseren Akzeptanz des kulturell Anderen und zur Erziehung der verschiedenen Akteure im Geist der Toleranz ins Gespräch gebracht werden sollte, ist daher Skepsis angebracht. The philosophy of the postmodern regards itself as a movement of liberation and cultural emancipation. In view of its anti-totalitarian inspiration postmodern philosophy is linked with the hope of a post-war age, because it believes it can put the times of war behind it together with the times of totalities. A discourse analysis of the writings of three philosophers who are of central importance for the body of ideas of the philosophical postmodern - Jean-Francois Lyotard, Jean Baudrillard und Paul Virilio - however reveals two particular contradictions which place a question mark against the pluralistic option of postmodern philosophy and hence against its claim to end the attempts at violent assimilation of the other together with the end of the age of totalization and to bring about a rehabilitation of the recognition of cultural differences. On the one hand the postmodern philosophical discourse does not comprise the evolution of a "positive barbarity" (Lyotard) but an anarchical lack of rules with negative connotations. On the other hand the idea of difference as the "ontological dignity" of the postmodern is in itself incoherent; it is rather the case that postmodern thought involves a fundamental process of de-differentiation. Because of these inherent contradictions in postmodern discourse postmodern theoreticians can contribute to the spread of precisely those ideas and that potential for violence whose disappearance they originally intended. Wherever today, in the age of a developing world inner space and of a multiplicity of intercultural contacts, attempts are made to propose the concept of postmodernity as a programme for the better acceptance of the cultural other and for the education of the various actors in a spirit of tolerance, these must be encountered with scepticism.
3

Dissemination Rhizome: How to Do (Political) Things With Affect

Monea, Alexander Paul 17 December 2012 (has links)
No description available.
4

Global/Airport zur Geopolitik des Luftverkehrs

Denicke, Lars 23 September 2015 (has links) (PDF)
Ausgehend von der These, Luftverkehr finde am Boden statt, entwickelt die am Institut für Kulturwissenschaft verteidigte Dissertation eine spezifische Geopolitik des Luftverkehrs. Der Luftverkehr wird dabei über seine Operationen am Boden und an Flughäfen untersucht. Der genaue Blick auf die technischen Details bei der Implementierung dieser Anlagen in machthistorisch entscheidenden Momenten des 20. Jahrhunderts ermöglicht eine Revision geopolitischen Denkens und eröffnet einen innovativen Zugang für eine Genealogie der Globalisierung. Die Dissertation analysiert die Bewegungen in der Luft auf ihre stets lokalen und immanent territorialen Dimensionen – und widerlegt so den vermeintlichen und häufig wiederholten Anspruch an den Luftverkehr, er sei das globale, raumvernichtende Verkehrssystem par excellence (Carl Schmitt, Paul Virilio, Martin Heidegger). Die Dissertation ist auch ein Beitrag zur Genealogie von Medientheorie, insofern sie unter Rückgriff auf Harold A. Innis die Übertragung nicht von Zeichen, sondern von Personen und Gütern zum Gegenstand hat. Historisch geht sie von der Kriegslogistik der USA im Zweiten Weltkrieg aus. Sie bezieht heterogene Quellen ein: politische Programme und Debatten, internationale Beziehungen; philosophische, juridische, ökonomische und urbanistische Diskurse; ingenieurstechnische Entwicklungen und militärische Doktrinen. Sie nimmt den Leser mit auf eine Reise über alle Meere und Kontinente mit Fokus auf Saudi-Arabien, Zentral- und Südafrika, Brasilien und den Nahen Osten, untersucht Ereignisse von den 1930er bis 1970er Jahren und endet mit einem Epilog zu den Anschlägen vom 9. September 2011. This dissertation develops a specific geopolitics of aviation, taking an original perspective as it starts with the assumption that air travel happens on the ground. The focus is on a thorough examination of the technical details for implementing the facilities of airports at moments decisive for the distribution of power in the 20th century. Geopolitical discourses are revised to enable an original understanding for the genealogy of globalisation. The dissertation analyses movements in the air with view on their immanent local and territorial dimensions. It breaks with the overcome understanding of aviation as a traffic system that is global and that destroys space as no other (Carl Schmitt, Paul Virilio, Martin Heidegger). The dissertation was disputed at the Institute for Cultural Studies. It is also a contribution to the genealogy of media theory, following in the footsteps of Harold A. Innis, as it focuses on the neglected transmission of goods and people instead of signs and codes. Starting point is the US military logistics in World War II. The heterogeneous material under review includes political programmes and debates; international relations; philosophical, juridical and economic discourses; urbanism, engineering and military doctrines. It takes the reader on a journey around the world, with focus on Saudi-Arabia, Central and Southern Africa, Brazil and the Near East, taking into account events from the 1930s to 1970s, and concluding with an epilogue on the events of 9/11.
5

Global/Airport

Denicke, Lars 23 September 2015 (has links) (PDF)
Ausgehend von der These, Luftverkehr finde am Boden statt, entwickelt die am Institut für Kulturwissenschaft verteidigte Dissertation eine spezifische Geopolitik des Luftverkehrs. Der Luftverkehr wird dabei über seine Operationen am Boden und an Flughäfen untersucht. Der genaue Blick auf die technischen Details bei der Implementierung dieser Anlagen in machthistorisch entscheidenden Momenten des 20. Jahrhunderts ermöglicht eine Revision geopolitischen Denkens und eröffnet einen innovativen Zugang für eine Genealogie der Globalisierung. Die Dissertation analysiert die Bewegungen in der Luft auf ihre stets lokalen und immanent territorialen Dimensionen – und widerlegt so den vermeintlichen und häufig wiederholten Anspruch an den Luftverkehr, er sei das globale, raumvernichtende Verkehrssystem par excellence (Carl Schmitt, Paul Virilio, Martin Heidegger). Die Dissertation ist auch ein Beitrag zur Genealogie von Medientheorie, insofern sie unter Rückgriff auf Harold A. Innis die Übertragung nicht von Zeichen, sondern von Personen und Gütern zum Gegenstand hat. Historisch geht sie von der Kriegslogistik der USA im Zweiten Weltkrieg aus. Sie bezieht heterogene Quellen ein: politische Programme und Debatten, internationale Beziehungen; philosophische, juridische, ökonomische und urbanistische Diskurse; ingenieurstechnische Entwicklungen und militärische Doktrinen. Sie nimmt den Leser mit auf eine Reise über alle Meere und Kontinente mit Fokus auf Saudi-Arabien, Zentral- und Südafrika, Brasilien und den Nahen Osten, untersucht Ereignisse von den 1930er bis 1970er Jahren und endet mit einem Epilog zu den Anschlägen vom 9. September 2011. This dissertation develops a specific geopolitics of aviation, taking an original perspective as it starts with the assumption that air travel happens on the ground. The focus is on a thorough examination of the technical details for implementing the facilities of airports at moments decisive for the distribution of power in the 20th century. Geopolitical discourses are revised to enable an original understanding for the genealogy of globalisation. The dissertation analyses movements in the air with view on their immanent local and territorial dimensions. It breaks with the overcome understanding of aviation as a traffic system that is global and that destroys space as no other (Carl Schmitt, Paul Virilio, Martin Heidegger). The dissertation was disputed at the Institute for Cultural Studies. It is also a contribution to the genealogy of media theory, following in the footsteps of Harold A. Innis, as it focuses on the neglected transmission of goods and people instead of signs and codes. Starting point is the US military logistics in World War II. The heterogeneous material under review includes political programmes and debates; international relations; philosophical, juridical and economic discourses; urbanism, engineering and military doctrines. It takes the reader on a journey around the world, with focus on Saudi-Arabia, Central and Southern Africa, Brazil and the Near East, taking into account events from the 1930s to 1970s, and concluding with an epilogue on the events of 9/11.

Page generated in 0.0594 seconds