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GERMANY'S CULTURAL IDEOLOGY OF BILDUNG1870-1945

Bunge, Hans-Henning 27 July 2015 (has links)
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202

Was heißt und will Erinnerungskultur digital?: Einleitung

Bürger, Thomas, Löffler, Roland 16 September 2024 (has links)
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203

Demokratische Bildung im ländlichen Raum: Eine JoDDiD-Studie zu Potenzialen, Herausforderungen und Strategien außerschulischer politischer Bildung jenseits städtischer Perspektiven

Jugel, David, Hertel, Celina M. 11 April 2024 (has links)
Die Studie zur demokratischen Bildung im ländlichen Raum erforscht die komplexen Herausforderungen und Potenziale politischer Bildung in ländlichen Regionen und diskutiert erste Lösungsansätze. Im Zentrum der Ergebnisse stehen die unmittelbaren Beziehungen im ländlichen Raum, die durch die gemeinsam geteilten Lebenswelten und stabile Interaktionsnetzwerke gekennzeichnet sind, aber auch durch die Konfrontation mit verengten Diskursräumen, Konformitätszwängen und Angriffen. Die Studie identifiziert sechs Spannungsfelder, die von politischen Bildner:innen im ländlichen Raum navigiert werden müssen. Dabei werden unter anderem die systemischen Herausforderungen der Finanzierung und bürokratischen Belastung aufgezeigt sowie die Notwendigkeit eines nachhaltigen und inklusiven Ansatzes herausgestellt, um politische Bildung effektiv gestalten zu können. Darüber hinaus werden Lösungsansätze diskutiert, die den Aufbau und die Pflege von Beziehungen und Netzwerken, langfristige Verankerung und Zusammenarbeit mit lokalen Akteur:innen, sowie die systematische Erfassung von Angriffen und deren Prävention thematisieren. Außerdem wird eine gezielte Förderung und Anerkennung der politischen Bildungsarbeit, sowie die Entwicklung bildungsimpliziter Veranstaltungen, die eng an die Lebenswelt der ländlichen Bevölkerung angelehnt sind, gefordert. Die Studie betont den Zusammenhang zwischen langfristiger Handlungs- und Finanzierungssicherheit und der Kultivierung von Vertrauen mit wichtigen lokalen Akteur:innen. Es bedarf dazu einer maßgeschneiderten, prozessorientierten Finanzierungsmechanik, die den einzigartigen Kontext ländlicher Einstellungen respektiert. Die Autor:innen plädieren für eine ganzheitliche Strategie politischer Bildungsförderung in Sachsen, die nicht nur, aber im besonderen Maße den Anforderungen verschiedener Regionen gerecht wird. Die Ergebnisse zeigen, dass politische Bildung im ländlichen Raum spezifische didaktische Ansätze erfordert, die sich von städtischen Modellen unterscheiden und die ein tiefes Verständnis der lokalen Dynamiken und Bedürfnisse voraussetzen. Die Studie betont die Notwendigkeit einer adaptiven, ressourcenbewussten und langfristig orientierten Herangehensweise, um die demokratische Teilhabe und Bildung in ländlichen Gebieten zu stärken und zu fördern.:1 Einleitung 2 Methodisches Vorgehen 3 Politische Bildung im ländlichen Raum - ein Spannungsfeld .. 3.1 ... zwischen lebensweltlichen Zugängen und Skepsis der Zielgruppen, Beziehungsbarrieren sowie Konformitätszwang 3.2 ... zwischen direktem Zugang zu Entscheidungsträger:innen und Behinderung durch kommunale Politik und Verwaltung 3.3 ... zwischen Bereitschaft zur Solidarität und rechten Strukturen sowie Angriffen auf demokratische Bildungsarbeit 3.4 ... zwischen idyllischer Natur, strukturellen Problemen und städtisch verengten Anforderungen an demokratische Bildungsarbeit 3.5 ... zwischen Mittelvielfalt und fehlender Nachhaltigkeit in der Förderung 3.6 ... zwischen gestaltbaren Freiräumen und didaktischen Unsicherheiten 4 Lösungsstrategien im Umgang mit Herausforderungen demokratischer Bildung im ländlichen Raum 4.1 Beziehungen und Netzwerke aufbauen, pflegen und nutzen 4.2 Langfristige Verankerung in den Regionen, Beziehungsaufbau zu Gatekeeper:innen und Mediationsstrukturen 4.3 Systematische Erfassung von Angriffen sowie rechtliche und strategische Beratung 4.4 Gezielte, prozessorientierte sowie nachhaltige Förderung und Anerkennung politischer Bildungsarbeit 4.5 Bildungsimplizite Veranstaltungen, lebensweltliche Entlastungsangebote und Professionalisierung 5 Diskussion und Schlussfolgerungen 6 Literatur
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Does oil rents dependency reduce the quality of education?

Farzanegan, Mohammad Reza, Thum, Marcel 06 June 2023 (has links)
The resource curse hypothesis suggests that resource-rich countries (especially oil-dependent economies) show lower economic growth rate as compared to resource-poor countries. We contribute to this literature by providing empirical evidence on a new transmission channel of the resource curse, namely the negative long-run effect of oil rents on the quality of education. Our empirical analysis for more than 70 countries from the period of 1995–2015 shows a significantly positive effect of oil rents on the quantity of education measured by government spending on primary and secondary education. However, we find a robust and negative long-run effect of oil rents dependency on the objective and subjective indicators of quality of education. Further, panel regressions with country and year fixed effects support our cross-country findings on the negative effect of oil rents dependency on the quality of education.
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Wirksamkeit der ambulanten ergotherapeutischen Intervention bei Kindern im Alter von drei bis zwölf Jahren

Thomas, Alexander 08 February 2008 (has links)
Pilotstudie zur Effektivität der ambulanten ergotherapeutischen Intervention bei Kindern im Alter von 3 is 12 Jahren im Vorschul- und Grundschulalter. Stichprobe zur Ersterhebung 245 Kinder im Berliner Innenstadt Bezirk Schöneberg. Bei Nachuntersuchung 85 Kinder. Ergebnisse zeigen signifikante Verbesserungen in der allgemeinen Entwicklung der Kinder in den Bereichen Motorik, Verhalten. Flankierend wurde die Einschätzung der Eltern und Erzieher mit in die Untersuchung mit einbezogen. / Pilostudy to ambulant Occupaional Therapy in Pädiatric ( Ergotherapie) in Berlin Germany. Baseline Evaluation on 245 Childs in the age of 3 to 12 years. In the second Evaluation it was possible evaluate 85 Clients for questions in the motor and social Behaviour development. The Results show an significant Improvement in the asked Questions.
206

Untersuchungen zum schriftlichen Erzählen eines Erlebnisses im jüngeren Schulalter

Sonnenburg, Peter 25 November 2003 (has links)
Die Dissertation leistet anhand von 144 schriftlich vorliegenden Erlebniserzählungen jüngerer Schulkinder einen Beitrag zur Erzähl- und Schreibforschung im Kontext des DDR-Schulsystems. Im Vergleich zu zwei bereits vorhandenen ontogenetisch orientierten Untersuchungen von thematisch gleichlautenden Erzähltexten älterer Schülerinnen und Schüler sowie Jugendlicher wird methodenkritisch untersucht, ob und inwieweit diese Arbeiten für die gegenwärtige Situation und in der gegenwärtigen Forschung noch relevant sein können und ob das bereits erprobte Untersuchungsinstrumentarium auch auf Texte jüngerer Schulkinder anwendbar ist. Durch Methodentriangulation und die Zusammenschau von Textanalysen, Beobachtungen und Befragungen erweiterte der Verfasser das Untersuchungsinstrumentarium und konnte so spezifische Erkenntnisse zur Erzähl-, aber auch zur Schreibforschung erbringen. Der Verfasser wies nach, dass die Methoden der Vergleichsuntersuchungen in ausgewählten Teilen auch für Texte von jüngeren Schulkindern Geltung haben können, dabei jedoch einer Adaptation und auch der Erweiterung durch spezielle, das Alter und den Entwicklungsstand der Kinder berücksichtigende Methoden bedürfen. Dies ist ein Beleg dafür, dass es sich bei den von der Linguistik und von der Deutschdidaktik in der DDR formulierten textstrukturellen, inhaltlichen und sprachlichen Charakterisierungen narrativer Texte um generelle und damit auch gegenwärtig noch gültige Merkmale handelt, die bereits in Texten jüngerer Schulkinder nachweisbar sind. Allerdings müssen sie wiederum altersspezifisch gefasst werden, sollen sie nicht zu defizittheoretischen Konsequenzen führen. Untersuchungsbezogen schließt die Arbeit mit einem Ausblick für weitere Forschungen und die Schulpraxis. / Based on the analysis of 144 written narrations of primary schoolchildren, this thesis is contributing new findings in the area of narrative and writing research within the context of the GDR school system. In comparison with two previously published ontogenetically oriented studies of narrations by secondary schoolchildren and teenage groups, research focuses on the issue whether or not, and also how, this former work is still relevant in present time and for current research. It also discusses how the in this context of older children s narrations tested research instruments can be applied to primary schoolchildren s narrations. By triangulations of methods and combining text analyses, observations, and interviews, the author has expanded existing research instruments, and has thereby reached specific perceptions regarding narrative and writing research. The author proofed that some practices used in comparative research could also be used in primary schoolchildren s narrations. They require, however, an adaptation and an extension of methods, taking the children s age and development into account. This provides evidence that the characterisations of text structure, contents, and language criteria, which had been formulated by GDR language and didactic scholars, can be seen as generally valid and still up to date. This is emphasised by existence of certain features, found in the analysed narrations. Nevertheless, these findings have to be analysed in relation to age structure to avoid deficit theoretical consequences. The thesis concludes with an outlook on future research, and implications on school practice.
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„Betrachtung der Familiendynamik bei ADHS-Kindern aus der Geschwisterperspektive²

Birck, Anja 14 November 2016 (has links)
Die Anzahl der ADHS-Diagnosen bei Kindern und Jugendlichen sowie die Behandlung dieser heranwachsenden Patienten mit Amphetaminen haben in den letzten Jahren bedeutend zugenommen. Wissenschaftlich belegt ist inzwischen, dass ADHS nicht nur auf die Entwicklung des betroffenen Kindes oder Jugendlichen einen bedeutenden Einfluss hat, sondern die Störung sich auch auf die psychosoziale Situation, insbesondere des familiären Umfeldes, auswirkt. Die Dissertation widmet sich speziell der Geschwisterproblematik bei ADHS-Kindern und stellt die Familiendynamik aus der Geschwisterperspektive in den Mittelpunkt. Ausgehend von theoretischen Überlegungen werden forschungsleitende Fragestellungen entwickelt, die als thematische Bezugspunkte die Ausgangslage für eine empirische Untersuchung mit qualitativen Erhebungs- und Auswertungsmethoden darstellen. Mittels zwanzig teilstandardisierter Leitfadeninterviews werden Charakteristika der familiendynamischen Situation von Geschwistern ADHS-betroffener Kinder und Jugendlicher aus deren Perspektive ermittelt und in verschiedenen relevanten Dimensionen qualitativ analysiert. Dabei erfolgt auch ein Vergleich der Ergebnisse mit den in der Theorie angeführten Erkenntnissen normaler geschwisterlicher Beziehungen sowie Geschwisterbeziehung bei einem Kind mit Behinderung. Die Ergebnisse der Untersuchung zeigen eine Vielzahl unterschiedlicher Verarbeitungsmodi und Beziehungserfahrungen der ADHS-Geschwister im familiären sowie außerfamiliären Kontext auf. Zusammengeführt werden die Ergebnisse im Rahmen einer Typenbildung und dabei der Darstellung unterschiedlicher Charakteristika, die sowohl hilfreich für die psychische Entwicklung erscheinen als auch einen eher ungünstigen Einfluss besitzen. Es ergeben sich abschließend verschiedene Anregungen auf die Frage, für welchen Bereich (Beratung, Therapie, Schule) die gewonnenen Erkenntnisse aus dieser Studie Relevanz besitzen und welche Konsequenzen sich daraus für diese Gebiete ableiten lassen. / The number of ADHD diagnoses among children and young people, and the treatment of these adolescent patients with amphetamines, has increased significantly in recent years. There is now scientific evidence proving that ADHD not only significantly affects the development of the affected child or young person, but that the disorder also affects the psycho-social situation, particularly that of the family environment. The dissertation is specifically devoted to the sibling-related problems with children suffering from ADHD and focuses on the family dynamics from the perspective of the siblings. On the basis of theoretical considerations, questions are developed to guide the research and to serve as thematic reference points representing the starting position for an empirical investigation using qualitative survey and analysis methods. Using twenty partially standardised guideline interviews, characteristics of the family dynamics situation of siblings of young ADHD sufferers are investigated from their perspective, and qualitatively analysed in detail in various relevant dimensions. The results are also compared with the theoretical findings relating to normal sibling relationships as well as the sibling relationship in the case of a child with a disability. The results of the investigation demonstrate a large number different processing modes and relationship experiences of the ADHD siblings, in contexts both within and outside the family. The results are compiled in the context of a classification system, illustrating various characteristics which appear helpful for psychological development, as well as those which have a rather unfavourable influence. Finally there are various suggestions relating to the areas for which the findings of this study are of relevance (advice, therapy, education) and what consequences can be deduced for these areas.
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Lesekompetenz gehörloser und schwerhöriger SchülerInnen / ein Beitrag zur empirischen Bildungsforschung in der Hörgeschädigtenpädagogik

Hennies, Johannes 23 June 2010 (has links)
In der Arbeit wird die Lesekompetenz von SchülerInnen in Hörgeschädigtenschulen untersucht. Es werden Verfahren genutzt, die im Rahmen der aktuellen Bildungsevaluation nach der PISA- und IGLU-Studie zum Einsatz kommen. In den drei durchgeführten Teiluntersuchungen ist die Klasse des Berliner Schulversuchs als Beispiel eines bilingualen (d. h. gebärden-, laut- und schriftsprachlichen Unterrichts) beteiligt: a) 49 hörgeschädigte ViertklässlerInnen werden mit Hilfe einer IGLU-Textaufgabe untersucht. b) Es wird die VERA-Deutscharbeit 2005 von 57 hörgeschädigten ViertklässlerInnen evaluiert. c) Eine schulweite Studie zur Lesekompetenz an der Ernst-Adolf-Eschke-Schule wird vorgestellt, in der 34 zumeist hochgradig hörgeschädigte Viert- bis NeuntklässlerInnen unter identischen Bedingungen (mit der VERA-Deutscharbeit 2005) evaluiert werden. Eine auf nationalen und internationalen Vorstudien basierende forschungsleitende Hypothese bestätigt sich: Bei gehörlosen und schwerhörigen SchülerInnen in einem weitgehend lautsprachlichen Unterricht findet sich ein Zusammenhang zwischen Hörstatus und Schriftsprachkompetenz. In einem bilingualen Konzept, das für alle SchülerInnen eine funktionale Basissprache zur Verfügung stellt, ist dieser Zusammenhang nicht gegeben oder wird abgeschwächt. So übertrifft die bilinguale vierte Klasse in der schulweiten Untersuchung alle anderen Gruppen, bis hin zur neunten Klasse. Die bilingualen SchülerInnen haben ein entwickeltes diskursstrukturelles Verständnis, exekutives Metawissen und zeigen flexible Schriftspracherwerbsverläufe. Insgesamt liegen die Ergebnisse der hörgeschädigten SchülerInnen unter der hörenden Altersnorm, wobei sich die Variable eines nicht-deutschsprachigen Elternhauses bzw. Migrationshintergrundes als weiteres entscheidendes Merkmal erweist, das sich belastend auf die Entwicklung der Lesekompetenz auswirkt, und SchülerInnen mit einem CI in den beteiligten Hörgeschädigtenklassen überwiegend schwache Ergebnisse erzielen. / The research project focuses on reading literacy in students in schools for the deaf and hard-of- hearing. Research methods are based on current evaluation programs in educational science, following the example of the PISA and IGLU (international name: PIRLS) studies. Three smaller studies are presented, each of which includes a bilingual trial class at the Berlin School for the Deaf, where deaf students are educated by means of sign, spoken, and written language combined: a) 49 hearing impaired fourth graders are evaluated with the help of an IGLU-task. b) A nationwide German test (VERA-Deutscharbeit 2005) of 57 hearing impaired fourth graders is examined. c) At the Berlin School for the Deaf 34 mostly deaf fourth to ninth graders are tested under identical conditions (using the VERA-Deutscharbeit 2005). The results support findings indicated by previous national and international studies: in an educational environment where spoken language is the main means of instruction hearing loss is an important predictor for low literacy. In a bilingual class all students have access to at least one language. Here, the influence of hearing loss as a predictor is weakened or vanishes. The bilingual fourth graders show better results than any other class of their school including ninth graders. They have a higher understanding of the structures of discourse, more highly developed meta-cognitive skills and show flexible ways in the acquisition of written language. The overall results of the deaf and hard-of-hearing students are significantly below the hearing age norm. Deaf and hard-of-hearing students with non-German speaking parents show lower results than those with German-speaking parents. Within this study the majority of children with cochlear-implants produces very weak results.
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Die soziale Selektivität des lebenslangen Lernens / diskontinuierliche Erwerbsverläufe als exkludierender Faktor

Schlenker, Annika 16 March 2015 (has links)
In der vorliegenden Arbeit wird analysiert, wie sich Pfade biografisch zunehmender Exklusion vom lebenslangen Lernen bei erwachsenen Lernern herausbilden, deren Erwerbsverläufe durch Instabilitäten und Diskontinuitäten gekennzeichnet sind. Die Analyse der drei in der einschlägigen Literatur diskutierten zentralen Vermittlungsinstanzen der Exklusion lässt neben dem allgemeinbildenden Schulabschluss als pfadinitiierendem Ereignis auch die zunehmende Bedeutung des Arbeitsmarkts im Hinblick auf die Strukturierung und Stabilisierung von Exklusionsrisiken sichtbar werden. Die frühzeitige Pfadinitiierung sowie die Identifikation asymmetrischer Machtverhältnisse als kontinuitätssichernde Mechanismen – verbunden mit der sichtbaren Tendenz zur Selbstexklusion – können als Desiderat einer verstärkten Berücksichtigung der jeweils vorliegenden Subjekt-Kontext-Relation der (potenziellen) Weiterbildungsteilnehmer verstanden werden. Wenn Konzepte lebenslangen Lernens breite inkludierende Wirkung entfalten sollen, erscheint öffentlich geförderte berufliche Weiterbildung notwendig, die sich verstärkt an der Formung der Person orientiert und nachhaltige, individuell als nützlich erfahrene Bildungsprozesse ermöglicht. / In the following work, we examine how exclusion affects the lifelong learning paths of adult learners, whose employment histories are often characterized by instability and discontinuity. The analysis of the three central facets often discussed in the literature of “exclusion,” allows for the ever increasing importance of the labour market in terms of structuring, and in the stabilization of “exclusion risks” along with general education as an initial “path” event. The results suggest the following conclusion: access to continuing education is often shaped by opportunity, and also individual demand. The attitude towards, or whether an individual engages in lifelong learning appears to be shaped early within a person. These early events of path dependency, as well as the identification of asymmetrical power relations as continuity assurance mechanisms, connected with the visible tendency to the exclusion of the self can be understood as a desideratum of reinforcement, which take into account the respective subject context relationship of (potential) participants in the educational program. If the concept of “lifelong learning for all” is to become a reality, or is to be of any effect, several aspects appear to be necessary; namely, a broad, public sponsored vocational training, that focuses on the formation of the individual, coupled with sustainable, requisite skills, and knowledge base.
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Subjektorientierung in der Medizin / Anspruch oder Wirklichkeit?

Grotejohann, Birgit 23 July 2015 (has links)
Subjektorientierung in der Medizin – Anspruch oder Wirklichkeit Hintergrund: Abläufe innerhalb der Medizin sind geprägt durch administrative Anforderungen, ein persönlicher Freiraum für Ärztinnen und Ärzte scheint im klinischen Alltag klein. Beratung zu klinischen Studien ist eine besondere Form der Kommunikation zwischen ärztlichem Personal und seinen Patientinnen und Patienten. Um dem Anspruch aus Normen, Gesprächsmodellen und anderen Herausforderungen gerecht zu werden, ist Grundvoraussetzung, dass ärztliches Personal seine Patientinnen und Patienten kennt. Hierfür konnte bislang keine Publikation gefunden werden. Methoden: Die Themen Information, Aufklärung und Beratung im Gesundheitswesen wurden von verschiedenen Blickwinkeln aus beleuchtet. Dabei wurde eine besondere Gesprächssituation – ein normierter Kommunikationsprozess im Rahmen klinischer Studien – näher untersucht. Anhand eines Fragebogens wurde die Übereinstimmung von einerseits den Angaben der Patientinnen und Patienten zu Gründen für oder gegen die Teilnahme an einer klinischen Studie und andererseits den entsprechenden Aussagen der beratenden Ärztinnen und Ärzte diesbezüglich ermittelt. Ergebnisse: Bei 36 Studienteilnehmenden, 18 Gesprächspaaren, ergab die Auswertung, dass ärztliches Personal seine Patientinnen und Patienten durchschnittlich gut kannte. Je besser Ärztinnen und Ärzte angaben, die jeweiligen Patientinnen und Patienten zu kennen, desto besser waren die Ergebnisse. Sowohl die Teilnahme an Kommunikationsfortbildungen, vor allem aber die zunehmende Anzahl an Berufsjahren zeigte eine positive Tendenz. Ärztinnen zeigten bessere Ergebnisse als Ärzte. Schlussfolgerungen: Die Ergebnisse bestätigen die Notwendigkeit weiterer Untersuchungen. / Orientation to Subjects in Medicine – Reality or Wishful Thinking? Background: Processes within medicine are characterized by administrative requirements. A personal approach for doctors seems limited in clinical practice. Informed consent is a special form of communication between physicians and their patients. Medical personnel have to conform to standards, models and face challenges. In this context the basic requirement for physicians is to know the patient. Until now, no publication on this subject has been available. Methods: The topics information, education and counselling in healthcare has been reflected on from different perspectives. A special communication situation was further investigated: an informed consent situation in the context of clinical trials. Using a questionnaire, the empirical part evaluates the concordance between the reasons that patients have for or against participating in a clinical trial and the reasons clinicians assume they have. Results: The evaluation of 36 study participants, 18 physician-patient pairs, showed that medical staff knew their patients well on average. The better doctors claimed to know the respective patient, the better the results. Doctors who participated in vocational training showed a tendency to better results. Especially the number of years of employment also positively affected the results in this study. Female doctors showed better results than male doctors. Conclusions: The results confirm the need for further investigation.

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