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Power generation assets / energy constraints, upper bounds and hedging strategiesEnge, Thomas 25 October 2010 (has links)
Wir betrachten die Einsatzplanung (Unit Commitment Problem) für ein thermisches Kraftwerk mit zusätzlicher Energienebenbedingung. Dazu definieren wir ein stochastisches dynamisches Programm (SDP)mit stetigem Zustandsraum und integriertem gemischt-ganzzahligem Programm (MIP). Wir stellen einen effizienten Algorithmus vor zur Lösung des MIP über eine Matrixmultiplikation und verwenden eine Hauptkomponentenanalyse zur Reduzierung der Dimension des Preisvektors. Außerdem liefern wir zum Vergleich des SDP eine vereinfachte Regel zur Energieallokation. Zur Beurteilung der Güte der Ergbnisse betrachten wir als nächstes obere Grenzen. Für eine vereinfachte Modellierung des Kraftwerks als Swing Option mit Mehrfachausübung auf derselben Stufe bestimmen wir formal eine solche obere Grenze. Abschließend untersuchen wir Strategien zur Vermeidung des Spotpreisrisikos, dem das Kraftwerk aufgrund der Nichtspeicherbarkeit von Strom besonders ausgesetzt ist. Zunächst konzentrieren wir uns auf die Messung des Spotpreisrisikos und stellen drei neue Maße vor (Forward Delta, Synthetisches Spot Delta und Earnings-at-Risk). Danach präsentieren wir Strategien zur Risikoreduzierung vor und während der Lieferperiode. Im zweiten Fall wird versucht, durch einen neuen Produktionsplan das Risiko mehr als den Gewinn zu senken. Wir schlagen dazu einen Referenzwert vor, den wir EaR-effizienten Optionswert nennen und in eine neue Erzeugungspolitik basierend auf Quantil-Regression einfließt. Die Politik beschreibt ein Preisband innerhalb dessen ein beobachteter Preis zur Ausübung eines Swing-Rechts führt. Für den Fall der amerikanischen Option können wir EaR-Effizienz mit dieser Strategie nachweisen. Abschließend betrachten wir die Absicherung des Kraftwerks vor der Lieferung durch gezielten Verkauf einer Swing Option. Wir stellen eine Heuristik basierend auf unserem synthetischen Spot Delta vor, um Swinghöhe und –anzahl effizient zu finden. / We define a new not yet investigated unit commitment problem that introduces an energy constraint to a thermal power plant. We define a stochastic dynamic program with continuous state space and nested mixed integer program (MIP). We introduce a fast implementation approach by replacing the MIP with an efficient matrix calculation and use principal component analysis to reduce the dimension of the price vector. We also provide a fast heuristic valuation approach for comparison. We investigate the theory of upper bounds for a proper validation of our power plant results. In particular we provide an extension for swing options with multiple exercises at the same stage. Finally we provide a risk analysis for our thermal power plant. In particular we investigate strategies to reduce the spot price risk to which power plants are significantly exposed. First, we focus on the measurement of spot price risk and propose three appropriate risk figures (Forward delta, synthetic spot delta and Earnings-at-Risk ). Second we suggest risk mitigation strategies for both periods, before and in delivery. The latter tries to alter the dispatch policy i.e. pick less risky hours and accept a (desirably only slightly) smaller return. We introduce a benchmark that we will call EaR-efficient option value. We propose a mitigation strategy for this benchmark that is based on quantile regression. It defines a price interval for executing an individual swing right and is therefore very well suited for real world applications. In case of an American option we are able to show EaR-efficiency of our strategy. Finally, we investigate hedging strategies before delivery. In particular, we look at a hedge for the spot price risk of the power plant using a swing option. We propose a heuristic based on our synthetic spot deltas to find the swing number and size of the swing option for a given upper generation amount.
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The software JMulTi / concept, development, and aaplication in VAR analysis ; with a detailed discussion of bootstrap confidence intervals for impulse responsesBenkwitz, Alexander 03 July 2002 (has links)
Die Dissertation entwickelt und untersucht Methoden für die Analyse dynamischer Mehrgleichungsmodelle (VAR Modelle). Zuerst wird ein allgemeines Konzept für die Einbindung statistischer Prozeduren in eine menügesteuerte Software entwickelt. Die resultierende Java--Bibliothek besteht aus konfigurierbaren Oberflächenkomponenten und Funktionen, die die Kommunikation zum statistischen Softwarepaket GAUSS ermöglichen. Diese Bibliothek ist die Grundlage für die Software JMulTi, einem menügeführten Programm zur Analyse univariater und multivariater Zeitreihen. Der Einsatz von JMulTi bei der Analyse von VAR Modellen wird anschließend dokumentiert. Dazu werden für den monetären Sektor in Deutschland unrestringierte und restringierte VAR Modelle geschätzt und unterschiedliche Bootstrapkonfidenzintervallen für Impulsantworten berechnet und verglichen. Diese Intervalle sind Gegenstand einer abschließenden und detaillierten Analyse. Es wird untersucht, ob die in JMulTi verwendeten Bootstrapverfahren (und weitergehende Vorschläge wie z.B. das Subsampling) in der Lage sind, die mögliche Inkonsistenz des standardasymptotischen Verfahrens bei der Berechnung von Konfidenzintervallen für Impulsantworten zu überwinden. Eine Monte-Carlo-Studie illustriert die Leistungsfähigkeit der untersuchten Methoden. / The thesis develops and examines tools for the analysis of dynamic multi-equation models (VAR models). First, a general concept for the integration of statistic procedures into a menu controlled software is developed. The resulting Java-library consists of configurable graphical user interface components and functions, which allow communication to the statistic software package GAUSS. This library is the basis for the software JMulTi, a menu-driven program for analyzing univariate and multivariate time series. The use of JMulTi for analyzing VAR models is documented next. Unrestricted and restricted VAR models for the monetary sector of Germany are estimated and different bootstrap confidence intervals for impulse responses are computed and compared. These intervals are subject of a concluding and detailed analysis. It is examined whether the bootstrap methods used in JMulTi (and further suggestions, e.g. the subsampling) are able to overcome the possible inconsistency of the standard asymptotic method when computing confidence intervals for impulse responses. A Monte-Carlo-study illustrates the performance of the examined methods.
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Essays on pricing and speculation in commodity marketsBosch, David 18 March 2016 (has links)
Die erste Studie analysiert den Einfluss spekulativer Aktivität auf die Renditen und die Volatilität von Edelmetallterminpreisen. Die Ergebnisse zeigen, dass die spekulative Aktivität kurzfristig keinen Einfluss auf die Edelmetallterminpreise hat. Langfristig, auf monatlicher Basis, beeinflussen sie jedoch die Renditen der Edelmetallterminpreise. Die zweite Studie untersucht, ob Händleraktivitäten unterschiedlicher Marktteilnehmer den Beitrag des Terminmarktes zur Preisfindung und die Konvergenzgeschwindigkeit zwischen Rohstoffkassa- und Terminpreisen beeinflussen. Die Ergebnisse zeigen, dass Händleraktivitäten den Beitrag der Rohstoffterminmärkte zur Preisfindung nicht signifikant beeinflussen. Spekulanten verbessern die Konvergenzrate und Index Trader verschlechtern sie. Die dritte Studie analysiert den Einfluss der Marktstruktur auf Weizenterminpreise. Die Ergebnisse zeigen, dass sich aufgrund der Dominanz physischer Händler, in Verbindung mit einer geringen Beteiligung anderer Händler, der Terminpreis des harten Frühlingsweizens von der fundamentalen Entwicklung abgekoppelt hat. Die vierte Studie vergleicht den Einfluss von Nachrichten zum Angebot und Nachfrage mit dem Einfluss der Veröffentlichungen von Händlerpositionen auf die Getreideterminpreise. Während fundamentale Nachrichten weiterhin wichtig für die Preisbildung auf Getreideterminmärkten sind, ist die Bedeutung der Veröffentlichung von Händlerpositionen auf dem Mais- und Weizenterminmarkt verhältnismäßig gestiegen. Die fünfte Studie untersucht die Absichten unterschiedlicher Händler und inwieweit die Interaktion zwischen verschiedenen Händlern die Preisbildung an Rohstoffterminmärkten beeinflusst. Wir zeigen, dass Spekulanten Momentum-Strategien verfolgen und Hedger gegen den Markt handeln. Die Interaktions-Analyse zeigt, dass Spekulanten und Hedger die wichtigsten Händlergruppen für die Preisbildung auf Rohstoffterminmärkten sind. / The first study analyzes the impact of speculative activity on precious metals’ futures returns and volatility. Our results demonstrate that speculative activity does not affect precious metals’ futures returns in the short run. However, in long-term they influence precious metals’ futures returns on a monthly base. The second study examines how trading activities of different market participants influence the contribution of the futures market to price discovery and the rate of convergence between commodity spot and futures markets. The results show that the trading activities do not significantly contribute to price discovery in commodity futures markets. Considering the rate of convergence between spot and futures prices, we find that speculators improve while index traders impair the rate of convergence. The third study analyzes the impact of the market structure on wheat futures prices. The findings reveal that the price of hard red spring futures decoupled from its fundamental development because of the dominant presence of physical traders, combined with a low participation of other traders. The fourth study analyzes the impact of fundamental news on grain futures prices compared to the impact of the publication of traders’ positions. The results show that fundamental news remain an important source for pricing in grain futures markets. Nevertheless, a shift of importance from fundamental news to the publication of traders’ positions is observed in corn and wheat futures markets. The fifth study aims to reveal the motives behind the position changes of different market participants and how the interaction between the different traders affects prices in commodity futures markets. We find that speculators are driven by momentum trading and hedgers are contrarian traders. The interaction analysis demonstrates that on average speculators and hedgers appear to be the most important traders influencing pricing in commodity markets.
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Adaptive estimation for financial time seriesMercurio, Danilo 06 August 2004 (has links)
Diese Dissertation entwickelt neue lokal adaptive Methoden zur Schaetzung und Vorhersage von Zeitreihendaten. Diese Methoden sind fuer die Volatilitaetsschaetzung von Finanzmarktrenditen und fuer Regressions- und Autoregressionsprobleme konstruiert worden. Die vorgeschlagenen Ansaetze werden als lokal adaptiv bezeichnet, denn, anstatt einen globalen datenerzeugenden Prozess aufzuzwingen, welcher durch eine endliche Anzahl von Parametern beschrieben werden kann, nehmen sie nur an, dass Beobachtungen, welche chronologisch nah bei einander liegen, durch einen konstanten Prozess gut approximiert werden koennen. Diese Prozeduren sind adaptiv, weil sie fuer jede Beobachtung in einer datengesteuerten Art und Weise das Intervall der Zeithomogenitaet,d.h. die Anzahl der chronologisch benachbarten und homogen vergangenen Daten, aussuchen, fuer welchen die Hypothese einer konstanten Struktur nicht verworfen werden kann. Nichtasymptotische theoretische Ergebnisse werden hergeleitet, welche die Optimalitaet der betrachteten Algorithmen zeigen. Vergleiche mit Standardansaetzen verdeutlichen, dass die neuen Prozeduren sich kompetitiv verhalten und eine nuetzliche Alternative bieten, ausserdem liefern intensive Simulationsstudien und Anwendungen an reellen Daten gute Ergebnisse und bezeugen dabei ihre Effektivitaet und praktische Relevanz. / This thesis develops new locally adaptive methods for estimation and forecasting of financial time series data. These methods are mainly tailored for volatility estimation of financial returns and for regression and autoregression problems. The proposed approaches are defined locally adaptive because instead of imposing a stationary data generating process which can be globally described by a finite number of parameters, they only assume that observations which are chronologically close to each other can be well approximated by a constant process. These procedures are adaptive in the sense that for each observation they choose in a data driven way the interval of time homogeneity, i.e. the number of chronologically close and homogeneous past data where the hypothesis of a constant structure can not be rejected. Nonasymptotic theoretical results are derived, which show the optimality of the suggested algorithms. Comparisons with standard approaches demonstrate that the new procedures behave competitively and offer a valuable alternative, furthermore, intensive simulation studies and applications to real data provide good results, confirming their effectiveness and practical relevance.
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Non-Standard Preferences and Beliefs in Financial Decision MakingKoch, Melanie 27 April 2020 (has links)
Finanzielle Resilienz und der Umgang mit finanziellen Risiken sind wesentliche Bestandteile einer erfolgreichen finanziellen Inklusion. Die persönlichen Faktoren, die finanzielles Management formen, sind allerdings nicht umfassend bekannt. Diese Dissertation untersucht wie nicht-standard-ökonomische Präferenzen und Vorstellungen („Beliefs“) dazu beitragen können verschiedene Vorgehensweisen im finanziellen Risikomanagement von Haushalten zu verstehen. Der Fokus liegt dabei auf Ländern, die kurz davor stehen einkommensstarke Ökonomien zu werden und in denen die Auswahl an finanziellen Produkten und die finanzielle Inklusion stetig wachsen. Vier Bereiche des finanziellen Risikomanagements werden betrachtet. Kapitel zwei analysiert den Zusammenhang zwischen Ungleichheitsaversion und der Aufnahme von Versicherungen. Dazu wird ein neuartiges Maß für Ungleichheitsaversion konstruiert und in einer Haushalts-Panelumfrage in Thailand verwendet. In Kapitel drei wird der Effekt von sozialen Vergleichen auf die Schuldenaufnahme in einem Laborexperiment in Deutschland untersucht um zwei Arten von Peer Effekten zu entflechten: Sorge um das soziale Ansehen und Peer Information. Kapitel vier erforscht potenzielle Unterschiede in Unsicherheitspräferenzen und in Beliefs zwischen Individuen, die vermeintlich ein hohes Risiko managen: Selbständige aus der Notwendigkeit und Selbstständige aus der Möglichkeit heraus als auch Menschen mit Migrationsgeschichte in Albanien und im Kosovo. In Kapitel fünf werden Beliefs und deren potenzieller Effekt auf Überschuldung innerhalb der gleichen Panel-Stichprobe in Thailand wie in Kapitel zwei studiert. Alle Kapitel folgen einem gemeinsamen methodologischen Ansatz indem Labor- oder sogenannte lab-in-the-field-Experimente verwendet werden. In drei Kapiteln wird die Evidenz aus dem Labor in Relation zu Resultaten aus dem wahren Leben gesetzt, die mit selbstberichteten Umfragedaten erfasst werden. / Financial resilience and managing financial risks are key factors of a successful financial inclusion. The personal factors that shape financial management are, yet, not well understood. This dissertation studies how non-standard economic preferences and beliefs might help explain different financial management practices of households. The focus is on countries that are on the verge of becoming high income economies and where financial products and inclusion are steadily expanding. Four domains of financial risk management are considered. Chapter two analyzes the relationship between inequality aversion and insurance take-up. To this end, a novel measure for inequality aversion is constructed and employed in a household panel survey in Thailand. In chapter three, the effect of social comparison on debt taking is investigated in a lab experiment in Germany to disentangle two kinds of peer effects: social image concerns and peer information. Chapter four explores potential differences in uncertainty preferences and in beliefs between supposedly high-risk managers: necessity and opportunity entrepreneurs as well as return migrants in Albania and Kosovo. In chapter five, beliefs and their potential effect on over-indebtedness are studied using the same panel sample in Thailand as in chapter two. All chapters follow a common methodological approach by using lab(-in-the-field) experiments. In three chapters, lab evidence is set in relation to real life outcomes elicited with self-reported survey data.
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Essays on the use of e-Learning in statistics and the implementation of statistical softwareZiegenhagen, Uwe 20 March 2009 (has links)
Die vorliegende Doktorarbeit bündelt die Veröffentlichungen des Autors und seiner Koautoren zu den Themen e-Learning und statistischer Software. Die Kapitel 2 bis 5 sind Aspekten des e-Learning gewidmet, die Kapitel 6 bis 9 beschreiben die Entwicklung der statistischen Programmiersprache Yxilon. In Kapitel 2, Koautoren Wolfgang Härdle und Sigbert Klinke, wird erörtert, ob und wie computerbasierte Elemente in den Kanon der methodischen Bildung integriert werden sollen und wo die Grenzen des e-Learning in der Statistik-Ausbildung liegen. Kapitel 3, Koautoren Wolfgang Härdle und Sigbert Klinke, gibt Einschätzungen verschiedener e-Learning Plattformen und beschreibt Punkte, die bei der Entwicklung von e-Learning Plattformen berücksichtigt werden sollten. Kapitel 4, geschrieben mit Wolfgang Härdle und Sigbert Klinke, diskutiert zwei Veröffentlichungen in der "International Statistical Review", die eine technische Lösung für die Verbesserung des Verständnisses der Statistik-Lehre vorstellen. Kapitel 5, Koautoren Wolfgang Härdle und Sigbert Klinke, beschreibt die Anwendung von Web-Techniken für die Lehre in Statistik. Weiterhin stellt es die Quantnet Plattform vor, eine Plattform für die Verwaltung von Programmen und Daten. In Kapitel 6, Koautoren Wolfgang Härdle und Sigbert Klinke, diskutieren die Autoren die Anforderungen an eine Statistical Engine. Kapitel 7, geschrieben mit Yuval Guri und Sigbert Klinke, erläutert die Ideen, die zur Re-Implementierung der XploRe Sprache geführt haben und diskutiert ausgewählte technische Aspekte der Yxilon Plattform wie Objektdatenbank und die Erzeugung von kompilierbarem Code für Hochsprachen. In Kapitel 8, Koautoren Wolfgang Härdle und Sigbert Klinke, wird die implementierte Client-Server Struktur beschrieben. Server und Kommunikationsprotokoll werden zusammen mit dem entwickelten Client und der Grafik-Engine beschrieben. Das letzte Kapitel, beschreibt die Struktur der Yxilon Plattform in ihrer jetzigen Form. / The following doctoral thesis collects the papers the author has written with his coauthors on e-Learning and statistical software. The chapters 2 to 5 are devoted to selected aspects of e-Learning, the chapters 6 to 9 describe the development of the statistical programming environment Yxilon. In chapter 2, coauthored by Wolfgang Härdle and Sigbert Klinke, the question whether and how computational elements should be integrated into the canon of methodological education and where e-techniques have their limits in statistics education is discussed. Chapter 3, coauthored by Wolfgang Härdle and Sigbert Klinke, gives reviews of different e-learning platforms for statistics and reveals facts that may be taken into account for future e-learning platforms in statistics and related fields. Chapter 4, written with Wolfgang Härdle and Sigbert Klinke, discusses two papers published in International Statistical Review which both offer a technical solution to improve the understanding of statistics by students. Chapter 5, coauthored by Wolfgang Härdle and Sigbert Klinke, describes web-related techniques for teaching statistics. It furthermore introduces the Quantnet platform, a framework to manage scientific code and data. In chapter 6, coauthored by Wolfgang Härdle and Sigbert Klinke, the requirements for a statistical engine are discussed. Chapter 7, written jointly with Yuval Guri and Sigbert Klinke, explains ideas which led to the reimplementation of the XploRe language. In chapter 8, coauthored by Wolfgang Härdle and Sigbert Klinke, the implemented client/server structure of the Yxilon platform is laid out in terms of technical features. The server and the communication protocol are described together with the developed Java client featuring the Jasplot graphics engine. Finally chapter 9 describes the structure of the Yxilon environment in its present form.
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Induced emotions and economic behavior: An experimental approachVogt, Anna Sophia 17 April 2018 (has links)
Beeinflussen Emotionen ökonomische Entscheidungen? Können Emotionen einen strategischen Wert in Markteintrittsentscheidungen haben? Die vorliegende Doktorarbeit verfolgt einen interdisziplinären und experimentellen Ansatz um diese Fragen zu adressieren. Relevante Literatur und theoretische Modelle aus den Bereichen der Psychologie, den Neurowissenschaften und der Ökonomie werden dargestellt und diskutiert. Zwei anreizkompatible Experimente mit Unternehmern und Studenten wurden durchgeführt mit dem Ziel zu untersuchen, inwiefern induzierte Freude sowie Angst (i) individuelle Risikopräferenzen und (ii) Markteintrittsentscheidungen beeinflussen. Freude und Angst wurden mit Hilfe von ausführlich validierten Videoclips im Labor induziert. Während kein systematischer Einfluss von induzierten Emotionen auf Risikopräferenzen festgestellt werden kann, wird ein strategischer Wert von Emotionen sichtbar. Die Ergebnisse legen nahe, dass Menschen Informationen über die Emotionen von anderen Personen zur Koordination nutzen. Schließlich werden Implikationen und Limitationen diskutiert. / Do specific emotions influence economic decisions? Can emotions be of strategic value in market entry decisions? This dissertation takes an interdisciplinary and experimentalist’s approach to address these questions. Relevant literature and models from standard psychology, neuroscience, and economics are synthesized and discussed. Two incentive compatible experiments conducted with entrepreneurs and students examine whether induced happiness and fear (i) influence risk taking behavior and (ii) market entry decisions. Happiness and fear are induced with film clips validated in an extensive laboratory test. We can conclude that although risk preferences are not systematically influenced by induced emotions; there is strategic value of emotions. Specifically, the findings indicate that people use the information about others’ emotional states to coordinate. Limitations and implications are discussed.
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Essays in Behavioral Economics and Microeconomic TheoryVorjohann, Pauline Lisa 29 September 2022 (has links)
Kapitel 1: Im Rahmen des Erwartungsnutzenmodells
leite ich ein theoretisches Modell von choice bracketing
aus zwei verhaltensökonomischen Axiomen ab. Das erste etabliert
einen direkten Zusammenhang zwischen narrow bracketing und correlation
neglect. Das zweite identifiziert den Referenzpunkt als den Ort, an
dem broad und narrow Präferenzen miteinander verbunden sind. In meinem
Modell ist der narrow bracketer durch die Unfähigkeit, Veränderungen vom
Referenzpunkt in unterschiedlichen Dimensionen gleichzeitig zu verarbeiten,
charakterisiert.
Kapitel 2: Warum geben Menschen, wenn man
sie fragt, präferieren aber, nicht gefragt zu werden, und nehmen sogar, wenn
sich die Gelegenheit ergibt? Wir zeigen, dass Axiome wie Separabilität, narrow
bracketing, und scaling invariance diese scheinbar widersprüchlichen
Beobachtungen vorhersagen. Insbesondere implizieren diese Axiome, dass
die Interdependenz von Präferenzen (“Altruismus”) ein Ergebnis des Interesses
für das Wohlbefinden anderer im Gegensatz zu ihren bloßen Auszahlungen
ist. Hierbei wird das Wohlbefinden durch die referenzabhängige Wertfunktion
aus der Prospekttheorie erfasst.
Kapitel 3: Wir untersuchen,
wie sich fake news auf den Informationsfluss zwischen Nachrichtenportalen
und ökonomischen Agenten auswirkt. Wir erweitern das klassische cheaptalk-
Modell um Unsicherheit über die Präferenzen des sender (Nachrichtenportal).
Es gibt zwei Typen von Nachrichtenportalen. Ein fake-news-Portal
möchte im Agenten unabhängig vom wahren Zustand eine maximale Erwartung
wecken. Ein legitimes Nachrichtenportal möchte die Wahrheit offenbaren.
Wir zeigen, dass jedes informative perfekte Bayesianische Gleichgewicht durch
einen Schwellenwert charakterisiert ist. Während der Agent alle Zustände
unter dem Schwellenwert unterscheiden kann, ist es ihm unmöglich, Zustände
über dem Schwellenwert zu unterscheiden. / Chapter 1: I derive a theoretical
model of choice bracketing from two behavioral axioms in an expected utility
framework. The first behavioral axiom establishes a direct link between narrow
bracketing and correlation neglect. The second behavioral axiom identifies
the reference point as the place where broad and narrow preferences are
connected. In my model, the narrow bracketer is characterized by an inability
to process changes from the reference point in different dimensions simultaneously.
Chapter 2: Why do people give when asked, but
prefer not to be asked, and even take when possible? We show that standard
behavioral axioms including separability, narrow bracketing, and scaling invariance
predict these seemingly inconsistent observations. Specifically, these
axioms imply that interdependence of preferences (“altruism”) results from
concerns for the welfare of others, as opposed to their mere payoffs, where
individual welfares are captured by the reference-dependent value functions
known from prospect theory. The resulting preferences are non-convex, which
captures giving, sorting, and taking directly.
Chapter 3: We present a theoretical
model to investigate how the presence of fake news affects information
transmission from media outlets to economic agents. In a standard cheap talk
framework we introduce uncertainty about the sender’s (media outlet’s) preferences.
There are two types of media outlets. A fake news outlet wants to
push the agent’s belief to the maximum irrespective of the state of the world.
A legitimate outlet wants to reveal the true state to the agent. We show that
any informative perfect Bayesian equilibrium of our game is characterized
by a threshold value. While the agent can perfectly separate amongst states
below the threshold value, there is no separation amongst states above the
threshold value. We determine the unique most informative threshold value
for a general class of equilibria.
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Three Essays on Monetary PolicySteininger, Lea 12 February 2024 (has links)
Diese Arbeit umfasst drei Kapitel, die die Debatte über Zentralbankpolitik, insbesondere im Hinblick auf transnationale Dimensionen, bereichern. Dabei zielt das Projekt darauf ab, die bestehende Literatur zu ergänzen, indem es ein besseres Verständnis der internationalen Geldpolitik unter Einsatz mikroökonomischer Daten fördert.
Das erste Kapitel untersucht, wie sich die Geldpolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) auf den Lohnquote auf Unternehmensebene auswirkt, und legt nahe, dass die Wirksamkeit der Geldpolitik von der Arbeitsintensität der Produktion abhängt. Die Ergebnisse fließen in die politische Debatte über Transmission und Umverteilungseffekte der Geldpolitik ein.
Das zweite Kapitel liefert empirische Belege dafür, dass die Geldpolitik im gesamten Euro-Gebiet den industriellen Wettbewerb auf den lokalen Märkten beeinflusst. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass eine Verschärfung des geldpolitischen Kurses mit einem Rückgang des Wettbewerbs verbunden ist (und umgekehrt), und dass dieser Effekt beträchtlich und signifikant ist. Dieses Kapitel unterstreicht, dass niedrige Zinssätze den Marktwettbewerb und antimonopolistische Tendenzen in einem Umfeld der bankbasierten Kreditvergabe unterstützen können.
Das dritte Kapitel beleuchtet Kooperation unter Zentralbanken in Form von Swap-Linien, die zwischen den sechs wohl wichtigsten Zentralbanken (Anm.: der US-Notenbank, EZB, Bank of England, Schweizerische Nationalbank, Bank of Canada und der Bank of Japan.) eröffnet wurden: während der globalen Finanzkrise 2007/08. Diese Fazilität entwickelte sich schließlich zu einer ständigen internationalen Fazilität als Kreditgeber letzter Instanz, und fungiert als öffentliche Liquiditätssicherung für Eurodollarmärkte. Auf der Grundlage eines Interpretationsrahmens der politökonomischen Analyse stellen wir rationalistische Ansätze in Frage, indem wir zeigen, dass Zentralbanker:innen ihre Krisenerfindungen schließlich institutionalisieren. Wir beantworten die Frage, wie der öffentliche Backstop für den größten Finanzmarkt - den Eurodollarmarkt - im Jahr 2013 entstanden ist.
Insgesamt unterstreichen die Ergebnisse meiner Dissertation die wichtige Rolle der Geldpolitik im Hinblick auf politisch relevante und umstrittene Dimensionen. Insbesondere analysiere ich die Ursachen und Folgen des internationalen Zentralbankwesens und trage zur öffentlichen Debatte um Zentralbanken bei. Meine Untersuchung zeigt, dass Geldpolitik reale Auswirkungen haben kann, und legt nahe, dass eine tiefere Integration des Euroraums und der internationalen Geldmärkte ratsam erscheint. / This thesis includes three chapters that inform the debate about central bank policies, especially with respect to trans-national dimensions. Thereby, the project aims at complementing the existing literature by fostering a better understanding of international monetary policy under the use of micro-economic data.
The first chapter investigates how monetary policy conducted by the European Central Bank (ECB) affects the labor share at the firm-level, and suggests that the effectiveness of monetary policy may depend on the labor intensity of production. The results inform the policy debate on transmission and redistribution effects of monetary policy.
The second chapter provides empirical evidence that euro-area wide monetary policy affects industrial competition in local markets. The findings suggest that tightening the policy stance is associated with a decline in competition (and vice versa), and this effect is sizeable and significant. This chapter highlights that low interest rates may support market competition and anti-monopolistic tendencies in an environment of bank-based lending.
The third chapter sheds light on central bank cooperation in the shape of swap lines opened between the six major centrals banks (These are: The US Federal Reserve, ECB, Bank of England, Swiss National Bank, Bank of Canada, and the Bank of Japan.) during the Global Financial Crisis 2007/08. This facility ultimately developed into a permanent international lender of last resort facility, and acts a public liquidity backstop to Eurodollar markets. Building an interpretative framework of political economic analysis, we contrast rationalist approaches by showing that central bankers eventually institutionalize their crisis inventions. We answer the question of how the public backstop for the largest financial market - the eurodollar market - emerged in 2013.
Taken together, the findings in my dissertation highlight the important role of monetary policy with respect to politically relevant and contested dimensions. In particular, I analyse the causes and consequences of international central banking and contribute to the public debate about central bank skepticism. My research shows that monetary policy can have real effects, and suggests that a deeper integration of the euro area and international money markets seem advisable.
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Essays on the contribution of public infrastructure to private production and its political economyStephan, Andreas 12 September 2001 (has links)
Die Dissertation besteht aus fünf unabhängigen Aufsätzen zu zwei zentralen Themen. Das erste Thema ist die Beziehung zwischen Infrastruktur und privater Produktivität. Das zweite Thema sind die Determinanten regionaler Infrastrukturinvestitionen. Während der erste und zweite Aufsatz der Dissertation sich mit dem ersten Thema beschäftigen, d.h. dem Beitrag von Infrastruktur zur privaten Produktivität, untersuchen die Aufsätze drei bis fünf neben den Produktivitätseffekten auch die Determinanten der Allokation von Infrastrukturinvestitionen. / This thesis consists of five self-contained essays on two central subjects. The first subject is the relationship between infrastructure and private productivity. The second subject is the determinants of regional infrastructure investment allocation. Whereas the first and the second essay in this thesis mainly focus on the first subject, i.e. the contribution of infrastructure to private production; the essays three to five study besides the productivity effects also the determinants of infrastructure investment allocation.
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