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Spielerberater:innen im deutschen Fußball: Eine empirische Untersuchung zur Berufsausübung und möglichen Konfliktpotenzialen aus Sicht der SpielerGohritz, Andreas 11 September 2024 (has links)
Der Fokus der publikationsbasierten Dissertation liegt auf der Arbeitsweise und den möglichen Problemfeldern zwischen Fußballspielern und Spielerberater:innen aus Sicht der Spieler. Da Spielerberater:innen zentrale Aufgaben für Fußballspieler übernehmen und somit wesentlichen Einfluss auf Nutzen und Kosten von Fußballern haben, ist es angeraten, das Arbeitsverhältnis zu untersuchen. Da die jeweilige Fußballspieler-Berater:inbeziehung in einen übergreifenden Berater:innenmarkt eingebettet ist, muss dieser in die Betrachtung mit einbezogen und analysiert werden. Eine Untersuchung der Spieler-Berater:innenbeziehung im Fußball erscheint besonders vor dem Hintergrund der negativen Sichtweise der Öffentlichkeit und der Fußballfunktionäre auf den Spielerberater:innenmarkt sowie vereinzelter kritischer Berichte von Spielern in Bezug auf ihre Berater:in relevant. Bisherige Studien geben jedoch nur wenig Aufschluss, inwieweit und wenn ja in welcher Form systematische Probleme und Unzufriedenheiten der Spieler mit ihren Beratern:innen vorliegen. Die vorlie-gende Dissertation setzt hier an und möchte dazu beitragen, die vorhandene Forschungslücke zu schließen. Das Ziel der Dissertation liegt darin, das Konfliktpotenzial des Spielerbera-ter:innenmarktes aus Sicht der Spieler zu identifizieren und die generelle Zusammenarbeit der beiden Akteure und die Zufriedenheit der Spieler mit der Leistungserbringung der Spielerberater:innen zu beleuchten, um eine eventuelle Notwendigkeit von externen Maßnahmen oder regulatorischen Eingriffen evaluieren und spezifizieren zu können. Hierzu wurden zwei quantitative Untersuchungen durchgeführt, deren zentrale Befunde in drei Publikationen dargelegt wurden. Der erste Artikel fokussiert die Wettbewerbsintensität des Spielerberater:innenmarktes über mehrere Jahre, um mittels verschiedener Konzentrationsmaße mögliche marktbeherrschende Strukturen identifizieren zu können. Die Ergebnisse hierzu sind nicht eindeutig. Während die Herfindahl-Hirschman-Indizes und die Concentration-Ratios (1, 3, 5) einen (sehr) ausgeglichenen Wettbewerb suggerieren, zeigen die Gini-Koeffizienten (und Lorenzkurven) mittlere bis starke Ungleichverteilungen in der Spitze des Bera-ter:innenmarktes über die betrachteten Jahre hinweg. Der zweite Artikel fokussiert die Zufriedenheit von Fußballspielern mit den erbrachten Leistungen ihrer Spielerberater:innen und den Einflussfaktoren auf die Zufriedenheit. Die Ergebnisse zeigen eine generelle Unzufriedenheit der Spieler mit ihren Spielerberater:innen, welche sich insbesondere bei der Betrachtung der ehemaligen Spielerberater:innen widerspiegelt. Der dritte Artikel thematisiert auftretende Probleme im Verhältnis Fußballspieler und Spielerberater:innen aus Sicht der Spieler und Einflussfaktoren auf eine mögliche Kontrolle des/der Beraters/Beraterin während der Zusammenarbeit. Auch hier zeigen die Ergebnisse ein hohes Maß an Zwischenfällen, welche sich ebenfalls wieder insbesondere in der Zusammenarbeit mit dem/der ehemaligen Berater:in offenbaren. Insgesamt stellt die Dissertation die umfangreichste und facettenreichste Arbeit hinsichtlich der Zusammenarbeit und den damit verbundenen Konfliktpotenzialen zwischen Fußballern und Spielerberater:innen in der Forschungsdiskussion dar und kann somit einen zentralen Teil der Forschungslücke schließen. Aus Praxissicht zeigen die Ergebnisse, dass Probleme zwischen Spielern und Berater:innen durchaus systematische Strukturen aufweisen, was zu einer Diskussion aktiver Eingriffe führt. Diese Eingriffe müssen nicht unbedingt regulatorischer Natur sein, sondern können auch über aktive Schulungen und Informationsvermittlungen an Spieler und Spielerberater:innen erfolgen.:Tabellenverzeichnis IX
1. Einleitung 1
2. Forschungsstand 4
2.1 Literaturüberblick 4
2.2 Reflexion der bisherigen Forschungsbeiträge 7
3. Theoretischer Rahmen 9
3.1 Prinzipal-Agent-Theorie 10
3.1.1 Agency Probleme aufgrund von „hidden characteristics“ und „hidden intentions“ der Spielerberater:innen 11
3.1.2 Agency Probleme aufgrund von „hidden actions“ und „hidden information“ der Spielerberater:innen 12
3.1.3 Lösungsstrategien für Agency Probleme vor und nach Vertragsabschluss 13
3.2 Wettbewerbstheorie 15
3.3 Aspekte der Kundenzufriedenheit aus Sicht der Erwartungswerttheorie 16
4. Ausdifferenzierung der Forschungsfragen und Systematisierung der Forschungsbeiträge 18
5. Forschungsmethodik 20
5.1 Marktstudie (Artikel 1) 20
5.2 Spielerbefragung (Artikel 2 & 3) 21
6. Zusammenfassung der Ergebnisse der einzelnen Beiträge und Diskussion in Bezug auf die übergeordneten Fragestellungen 23
6.1 Ergebnisse des ersten Artikels und Diskussion zu den Marktstrukturen 23
6.2 Ergebnisse des zweiten Artikels und Diskussion zur Zufriedenheit 24
6.2 Ergebnisse des dritten Artikels und Diskussion zu einem möglichen opportunen Verhalten der Spielerberater:innen 25
7. Zusammenfassende Diskussion der Ergebnisse und Implikationen 26
8 Limitationen und Ausblick 31
Literaturverzeichnis 34
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Probleme der Lizenz- und Schiedsgerichtsverträge im deutschen Berufsfußball : unter Berücksichtigung der neuen UEFA-Club-Lizenzierungsvorschriften /Eggerstedt, Lea. January 2008 (has links)
Universiẗat, Diss.--Marburg, 2006.
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Mitgliedschaftsverläufe männlicher jugendlicher Vereinsfußballer im Breitensport unter besonderer Berücksichtigung des Dropouts: Synopse zur kumulativen DissertationLöbig, Luisa Anna 19 October 2023 (has links)
Ausgehend von erhöhten Dropout-Quoten, welche mit negativen Konsequenzen für Verbände, Vereine oder Mitglieder einhergehen können, steht die Analyse typischer Vereinskarrieren jugendlicher Fußballer unter besonderer Berücksichtigung des Dropouts im Mittelpunkt der kumulativen Dissertation. Ergänzend zu bisherigen, meist querschnittlich angelegten Studien (Artikel 1 Schlesinger et al.: Review zum Dropout jugendlicher Vereinsfußballer) wird dabei eine lebenslaufbezogene Perspektive eingenommen (Mayer, 1990). Jugendliche Fußballer (n=15) aus verschiedenen Vereinen (n=4) wurden mit Hilfe des biografischen Mappings befragt (Mayer, 2010). Dabei zeigen sich typische Verläufe (Artikel 2 Löbig et al.: Analyse der Verläufe von Vereinsmitgliedschaftskarrieren jugendlicher Fußballer unter besonderer Berücksichtigung des Dropouts) in Abhängigkeit von der subjektiven Relevanz des Vereinswechsels (Vereins-Dropout) sowie des Fußball-Dropouts: „Vereins-Dropouts mit stabiler Fußballmitgliedschaft“ (Typ 1), „Plötzliche Fußball-Dropouts mit oder ohne vorherige Vereinswechsel“ (Typ 2), „Temporäre Fußball-Dropouts mit anschließendem Vereinswechsel“ (Typ 3) und „Instabile Fußballmitgliedschaftskarrieren“ (Typ 4). Verlaufstypbezogen zeigen sich charakteristische wechselseitige Beeinflussungen zwischen relevanten Bedingungsfaktoren (Artikel 3 Löbig et al.: Analyse der Bedingungsfaktoren von Vereinsmitgliedschaftskarrieren jugendlicher Fußballer unter besonderer Berücksichtigung des Dropouts). Für instabile Phasen mit anschließendem Vereinswechsel im Verlaufstyp 1 gehen negative Wahrnehmungen der strukturellen Bedingungen nachgelagert mit ungünstigen Bewertungen im interpersonalen Bereich einher. Für den Verlaufstyp 2 zeigen sich wechselseitig verstärkende negative Wahrnehmungen unterschiedlicher Bedingungsfaktoren und Lebensbereiche verantwortlich für den andauernden Dropout. Für kurzzeitige Unterbrechungen im Verlaufstyp 3 sind ausgehend von negativen Wahrnehmungen im strukturellen und interpersonalen Bereich Wechselwirkungen mit intrapersonalen Bedingungen zu verzeichnen und führen im Entwicklungsverlauf relativ schnell ebenfalls zur nachlassenden Fußballlust. Der Entwicklungsverlauf des Typs 4 wird durch Kosten-Nutzen-Erwägungen bestimmt, wobei sich der Spaß als zentraler Nutzenfaktor herausstellt. Diese Verlaufstypologien erweitern die bisherige Befundlage um eine prozessuale/verlaufsbezogene Perspektive und eröffnen dadurch alternative Steuerungsoptionen im Umgang mit Dropouts.:Inhaltsverzeichnis
Tabellenverzeichnis 4
Abbildungsverzeichnis 5
Hinführung 6
I Einleitung 8
II Forschungsstand 11
1. Studien zu Bedingungsfaktoren des Dropouts von jugendlichen Vereinsfußballer*innen 12
1.1 Intrapersonale Bedingungsfaktoren des Dropouts jugendlicher Vereinsfußballer*innen 15
1.2 Interpersonale Bedingungsfaktoren des Dropouts jugendlicher Vereinsfußballer*innen 18
1.3 Strukturelle Bedingungsfaktoren des Dropouts jugendlicher Vereinsfußballer*innen 19
1.4 Einflüsse anderer Lebensbereiche auf den Dropout jugendlicher Vereinsfußballer*innen 20
1.5 Wechselwirkungen zwischen verschiedenen Bedingungsfaktoren 21
2. Studien zur Entwicklung der Sportvereinsmitgliedschaft und sportlicher Aktivität im
Lebensverlauf 23
2.1 Sportvereinsmitgliedschaft im Lebensverlauf 23
2.1.1 Kategorien und Typen vereinssportlicher Aktivität im Lebensverlauf 26
2.1.2 Bedingungsfaktoren vereinssportlicher Aktivität im Lebensverlauf 27
2.1.2.1 Intrapersonale Bedingungsfaktoren vereinssportlicher Aktivität im Lebensverlauf 28
2.1.2.2 Interpersonale Bedingungsfaktoren vereinssportlicher Aktivität im Lebensverlauf 30
2.1.2.3 Strukturelle Bedingungsfaktoren vereinssportlicher Aktivität im Lebensverlauf 30
2.1.2.4 Einflüsse anderer Lebensbereiche auf vereinssportliche Aktivität im Lebensverlauf 31
2.2 Sportliche Aktivität im Lebensverlauf 32
3. Kritische Betrachtung des sportwissenschaftlichen Forschungsstandes & Fazit 34
III Theoretischer Bezugsrahmen 39
1. Die Lebensverlaufsforschung 41
2. Lebensverlaufsforschung in der Sportwissenschaft 46
3. Lebensverlaufsbezogenes theoretisches Rahmenmodell zur Analyse des Verlaufs, der Einflüsse anderer Lebensbereiche und der Bedingungsfaktoren der Vereinsmitgliedschaft jugendlicher Fußballer unter besonderer Berücksichtigung des Dropouts 47
4. Forschungsleitende Fragestellungen 52
IV. Methode 54
1. Anlage der Untersuchung 54
2. Untersuchungsplan 59
3. Untersuchungsverfahren 63
3.1.Datenerhebung 63
3.2 Datenaufbereitung 73
3.3 Datenauswertung 74
V. Befunde zum Verlauf und den Bedingungsfaktoren der Vereinsmitgliedschaft männlicher jugendlicher Fußballer im Breitensport unter besonderer Berücksichtigung des Dropouts 79
1. Befunde zum Verlauf der Vereinsmitgliedschaft männlicher jugendlicher Fußballer im Breitensport unter besonderer Berücksichtigung des Dropouts 79
2. Befunde zu Bedingungsfaktoren der Vereinsmitgliedschaft männlicher jugendlicher Fußballer im Breitensport unter besonderer Berücksichtigung des Dropouts 79
3. Befunde zu Bedingungsfaktoren typischer Entwicklungsverläufe männlicher jugendlicher Fußballer im Breitensport unter besonderer Berücksichtigung des Dropouts 98
VI. Zusammenfassung und Diskussion der Ergebnisse mit Blick auf die forschungsleitenden Fragestellungen 99
1. Vereinsmitgliedschaft männlicher jugendlicher Fußballer im Breitensport als
selbstreferentieller Prozess (vgl. Artikel A2) 99
2. Vereinsmitgliedschaft männlicher jugendlicher Fußballer im Breitensport als multidimensionaler Prozess (vgl. Artikel A3) 101
3. Vereinsmitgliedschaft männlicher jugendlicher Fußballer im Breitensport als Mehrebenenprozess (vgl. Artikel A3) 102
VII. Kritische Reflexion der Vorgehensweise und Ausblick 105
VII. Handlungsempfehlungen für Vereine zum Umgang mit dem Dropout jugendlicher Fußballer 110
Literaturverzeichnis 115
Anhang 123
Originalartikel der kumulativen Promotion 143
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Retrospektive Analyse von Unfällen und Verletzungen bei Kindern und Jugendlichen im häuslichen Umfeld und während der Ausübung von Sportarten / Retrospective analysis of home and sport related accidents and injuries on children and adolescentsRasing, Nina Sophie 28 January 2019 (has links)
No description available.
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Emotionen und Erlebnisse beim Public Viewing / Explorative interdisziplinäre Analyse eines gesellschaftlichen Phänomens / Emotions and experiences caused by public viewing events / Explorative interdisciplinary analysis of a societal phenomenonUfer, Britta 26 June 2009 (has links)
No description available.
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Do trained actors learn strategic behaviour or are they selected into their positions?Berger, Roger 22 July 2014 (has links) (PDF)
This paper studies if the Minimax theorem holds for the behaviour of trained and untrained actors in the field. This is explored with data from 1043 football penalty kicks from professionals of the German Bundesliga and for 268 penalty kicks from untrained players. Minimax makes good predictions about the collective patterns emerging from the behaviour of experienced actors, as well as about their individual strategic actions. However, this is not true for untrained actors. In the
next step it is explored if, the professional players learned their behaviour, or if they were selected into their roles because they had the required abilities. The data suggests that the professionals were selected by the competitive conditions of professional sports.
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Football and National Identity in Scotland / Fußball und nationale Identität in SchottlandStolz, Klaus 25 October 2011 (has links) (PDF)
Die Antrittsvorlesung untersucht die Beziehung zwischen Fußball und nationaler Identität in Schottland unter drei Gesichtspunkten. Zunächst wird aus soziologischer Perspektive danach gefragt, ob Fußball in Schottland die nationale Identität eher bestärkt (etwa durch die eigene schottische Nationalmannschaft) oder schwächt (durch die Stärkung innerschottischer Konfliktlinien – z.B. religiöser Konflikte in Celtic vs Rangers). Aus semiotischer Perspektive wird danach nach dem spezifischen Schottland-Bild gefragt, das der schottische Fußball vermittelt. Zuletzt werden aus historischer Perspektive die wesentlichen Wandlungstendenzen der identifizierten Wechselbeziehung nachgezeichnet. Die Vorlesung zeigt dabei am Beispiel des Fußballs in Schottland, dass die volle Bedeutung kultureller Praxis nur über einen pluralistischen Ansatz zu verstehen ist. / In his inaugural lecture Klaus Stolz investigates the relationship between football and national identity in Scotland. From a sociological perspective he asks whether football can be seen as strengthening or weakening a specific Scottish national identity. In a second part he asks, employing a semiotic approach, what kind of Scottishness is reflected, reproduced and projected in Scottish football. Finally, a historical perspective reveals the changes this complex interrelationship has undergone over time. Taken together the lecture uses Scottish football to exemplify that the meaning of cultural practice can only be fully grasped by a pluralistic approach of Social and Cultural Studies
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Dichter am Ball:untersuchungen zur Poetik des Sports am Beispiel deutschsprachiger „Fußball-Literatur”vom Schemm, A. (Axel) 24 November 2006 (has links)
Abstract
In view of numerous texts from completely different genres the study shows to what extent and degree of differentiation the topic soccer is covered in German-language literature and allows general conclusions on a poetics of sport. Here solely German-language literary sources are considered.
The work is divided into a theoretical and a text-related part. In the former section the approaches to the topic – on one hand via German studies and on the other hand via interdisciplinary sport science – is made clear by means of basic considerations on the questions “what is literature?” and “what is sport”. In addition, a revisable basis for the subsequent studies is provided.
The text-related part – in turn subdivided according to the three main genres lyric poetry, epic poetry and drama – shows how exactly soccer appears as literary subject. Formal differences induced by the form of presentation within a genre (sonnet vs. visual poetry) or across genres (detective story vs. modern drama) take effect as well as context-related variations of the subject (soccer as symbolic carrier of meaning vs. soccer as vehicle for transporting ethical values). A concluding chapter each on the realization of the sport models introduced in the theoretical part in literary practice follow the individual genre areas.
The various aspects that can be attributed to a poetics of sport conclude the study in a summarizing part. Not least here the comprehensiveness of the findings can be seen. / Abstract
Die Untersuchung zeigt mit Blick auf zahlreiche Texte ganz unterschiedlicher Gattungen, in welchem Umfang und wie differenziert das Thema Fußball in der deutschen Literatur behandelt wird und lässt damit allgemeine Rückschlüsse auf eine Poetik des Sports zu. Betrachtet werden hier ausschließlich deutschsprachige, literarische Quellen.
Die Arbeit gliedert sich in einen theoretischen und einen textbezogenen Teil. Im erstgenannten Abschnitt wird durch grundsätzliche Überlegungen zu den Fragen „Was ist Literatur? ” und „Was ist Sport? ” der einerseits germanistische, andererseits interdisziplinäre sportwissenschaftliche Zugang zum Thema verdeutlicht. Zudem ist hier eine überprüfbare Basis für die anschließenden Untersuchungen geschaffen.
Der textbezogene Teil – wiederum untergliedert nach den drei Hauptgattungen Lyrik, Epik und Drama – zeigt, wie Fußball genau als literarisches Motiv erscheint. Formale Unterschiede bedingt durch die Darstellungsform innerhalb einer Gattung (Sonett vs. Visuelle Poesie) oder grenzüberschreitend (Kriminalroman vs. Modernes Drama) kommenden dabei ebenso zum Tragen wie inhaltliche Variationen des Motivs (Fußball als symbolischer Bedeutungsträger vs. Fußball als Vehikel zur Vermittlung ethischer Werte). Je ein resümierendes Kapitel über die Umsetzung der im theoretischen Teil eingeführten Sportmodelle in der literarischen Praxis schließt sich an die einzelnen Gattungsbereiche an.
Die verschiedenen Aspekte, die sich einer Poetik des Sports zuschreiben lassen, schließen die Studie in einem zusammenfassenden Teil ab. Nicht zuletzt hier zeigt sich die Reichhaltigkeit der Untersuchungsergebnisse.
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Links oder rechts; das ist hier die Frage: eine spieltheoretische Analyse von Elfmeterschüssen mit BundesligadatenBerger, Roger, Hammer, Rupert January 2007 (has links)
Der Elfmeterschuss steht stellvertretend für eine ganze Kategorie sozialer Interaktionen - den Nullsummenspielen. Diese sind insofern von besonderem Interesse, als sich hier Akteure mit exakt gegenläufigen Interessen gegenüber stehen, die weder kommunizieren wollen noch können, dennoch interagieren und dabei eine stabile und
vorhersagbare Form von sozialer Ordnung entstehen lassen. Und dies obschon beide Akteure gerade kein Interesse an der Entstehung oder Aufrechterhaltung einer solchen Ordnung haben. Die Fragestellung des Artikels: Verhalten sich Bundesligaspieler (Schützen und Torhüter) beim Elfmeterschuss gemäß den Vorhersagen der Spieltheorie? Die Analyse wird folgendermaßen gegliedert. Im nächsten Abschnitt werden erst
die fußballerischen Grundlagen des Problems gelegt. Dann wird das Entscheidungsproblem spieltheoretisch analysiert und daraus ein entsprechendes LÄosungskonzept in Hypothesenform deduziert. Darauf folgt eine Darstellung des Stands der Forschung. Die empirische Überprüfung der Hypothesen mittels eines Datensatzes aus der ersten
Bundesliga erfolgt in Abschnitt 4. Im letzen Abschnitt werden die Ergebnisse diskutiert und dabei insbesondere die Fragen in den Vordergrund gerückt, welche theoretischen Implikationen sich aus der Analyse für den RC-Ansatz im allgemeinen und die Spieltheorie im speziellen ergeben und was daraus aus methodischer Sicht zur Überprüfung von spieltheoretischen Hypothesen geschlossen werden kann.
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Enforcement in Germany - Foundations and Consequences of Adverse DisclosureHöltken, Matthias 02 August 2016 (has links)
Since 2005, listed firms in Germany have been subject to the hybrid enforcement system that aims at ensuring consistent and faithful application of relevant accounting standards and in particular IFRS. Being first of its kind, the German enforcement system combines cooperative investigations conducted by a private financial reporting enforcement panel (FREP) and federal powers through downstream involvement of the German Financial Supervisory Authority (BaFin). The hybrid enforcement system’s main deterrent is adverse disclosure which involves public dissemination of financial misreporting. In this dissertation, which comprises five separate manuscripts, I analyze both foundations and consequences of adverse disclosure in Germany. The first two manuscripts address different questions related to institutional premises and deduce avenues for future research. The remaining three manuscripts elaborate on selected research questions related to consequences of financial misreporting and their determinants. In summary, this dissertation has material impact on the understanding of hybrid enforcement systems.:I. ENFORCEMENT IN GERMANY: FOUNDATIONS AND CONSEQUENCES OF ADVERSE DISCLOSURE
1 Introduction to the Research Context
2 Overview and Findings of the Manuscripts
II. ENFORCEMENT OF FINANCIAL REPORTING: A CORPORATE GOVERNANCE PERSPECTIVE
1 Introduction
2 Theoretical Background
3 Identification and Description of Relevant Literature
4 Critical Discussion
5 Avenues for Further Research
6 Conclusion and Limitations
III. DEUTSCHLAND UND ÖSTERREICH ALS BEISPIEL DER IMPLEMENTIERUNG HYBRIDER ENFORCEMENT-SYSTEME IN EUROPA
1 Einleitung und Problemstellung
2 Charakteristika hybrider Enforcement-Systeme
3 Unterschiede in der formalrechtlichen Gestaltung der Enforcement-Systeme in Deutschland und Österreich
4 Implikationen für die Klassifizierung hybrider Enforcement-Systeme und die Enforcement-Praxis
5 Zusammenfassung
IV. DETERMINANTS OF INVESTOR REACTIONS TO ERROR ANNOUNCEMENTS: EXTENDED EVIDENCE FROM GERMANY
1 Introduction
2 The German Enforcement System
3 Previous Research and Hypotheses Development
4 Methodology
5 Results
6 Conclusion
V. THE ASSOCIATION BETWEEN EXECUTIVE TURNOVER AND FINANCIAL MISREPORTING: EVIDENCE FROM GERMANY
1 Introduction
2 Corporate Governance, Financial Misreporting, and Management Turnover
3 Hypothesis Development and Empirical Predictions
4 Methodology
5 Results
6 Conclusion
VI. ENFORCEMENT OF FINANCIAL REPORTING IN PROFESSIONAL FOOTBALL FIRMS: AN INTEGRATIVE CASE
1 Introduction
2 Student Material
3 Educators Material
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