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Repräsentation und Operation: Anmerkungen zu Augusts BücherweltSchneider, Ulrich Johannes 18 July 2014 (has links)
Den Begriff 'Dispositiv' hat Foucault nicht viel länger als den des 'Archivs' benutzt. Nach seinem eigenen Bekenntnis sind Begriffe nur 'Werkzeuge' des Analysierens, einer methodologischen Fixierung war er grundsätzlich abhold und privilegierte lieber die Erfindung passender Kategorien im konkreten Zusammenhang historischer Forschungen. Vom Dispositiv spricht er am ausführlichsten im Zusammenhang mit seinem Spätwerk, der 'Geschichte der Sexualität'. Der Begriff ist jenseits dieses Verwendungszusammenhangs allerdings auch anderweitig erfolgreich benutzt worden, und kann auch im hier angesprochenen Zusammenhang eine gewisse Geltung beanspruchen.
Als Dispositiv kann eine Bibliothek im Foucaultschen Sinne angesehen werden, wenn institutionelle, administrative und architektonische
Gesichtspunkte im Sinne eines Ensembles oder eines Netzwerks rekonstruierbar sind. Dafür liegen in Wolfenbüttel jedenfalls eine Reihe von historischen Zeugnissen vor. Oie Bibliothek als Dispositiv zu verstehen, bedeutet weiterhin, das intellektuelle Unternehmen ihrer Anlage und Disposition, ihrer Vermehrung und ihrer Verfügbarkeit, im Zusammenhang mit administrativen, institutionellen Maßnahmen und allgemein einer Politik ihrer Handhabung zu sehen. Read more
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Geschichte Radeberger Siegel und Wappen - Zeugnisse Radeberger StadtgeschichteSchönfuß-Krause, Renate 14 February 2023 (has links)
Wappen sind nicht nur schöne Schmuckstücke, sondern mit ihrer Blasonierung (Wappenbeschreibung) wird die Deutung und Darlegung geschichtlicher Hintergrundinformationen möglich, die wie im Fall des Radeberger Stadt-Wappens eng mit der Geschichte der Mark Meißen, der Erfolgsgeschichte Sachsens unter der Herrschaft der Wettiner und der Entwicklung von Burg und Stadt Radeberg verbunden sind.
Das Radeberger Stadtwappen wird in der Heraldik mit seinem in einem Schild dargestellten Bildelement „Rad“ als „sprechendes“ oder „redendes“ Wappen bezeichnet, da dieses Bildmotiv ohne weitere Umschreibung den Namen der Stadt versinnbildlicht. Durch den 1507 durch Herzog Georg dem Bärtigen (1471–1539) verliehenen Wappenbrief an die Stadt Radeberg, der mit Blasonierung und Tinktur des Wappenbildes versehen ist, wurde das Stadtwappen von diesem Zeitpunkt an durch den Herzog als festgeschriebenes, „unveränderliches Wappenbild“ gesetzt, also damals schon im bestehenden Wappenrecht „zum Gesetz“ erhoben (s. „Acta des Königl. Hauptstaatsarchiv zu Dresden, HStA 10707, Nr. 5717 v. 2. Mai 1894“, Wappenbrief S.2/3).
In Sachsen wurde ab 1894 eine Revision aller Stadtwappen und Siegel durch das Königliche Ministerium des Innern durchgeführt. Weder der Stadtrat noch der Bürgermeister besaßen Wissen über den Wappenbrief und seine Inhalte. Verlorengegangen und damit unbekannt waren ebenfalls das gesetzliche Wappenbild und die Festlegungen für seine Blasonierung. Bei dieser staatlichen Revision wurde offenbar, dass selbst die zur Überprüfung angeforderten Wappensiegel und -stempel der Stadt nicht mehr den Vorgaben des Wappenbriefes von 1507 entsprachen. Auch das aufgesetzte Wappenbild im Schlussstein des 1876 fertiggestellten Rathausportals war in Unkenntnis der amtlichen Vorgaben mit einem abweichenden heraldischen Bildelement versehen worden. Als Hausmarke am Schlussstein des Rathauses „festgemauert“ angebracht, entspricht es damit bis heute nicht den herzoglichen Vorgaben von 1507 und damit auch nicht dem Wappenrecht, welches unveränderlich Gültigkeit besitzt. Durch das Königliche Hauptstaatsarchiv Dresden (HStA) erhielt die Stadtverwaltung Radeberg 1895 erneut eine Abschrift des herzoglichen Wappenbriefes und eine verbindliche Zeichnung des Wappens zugestellt.
In diesem Artikel werden die historische Entwicklung der Radeberger Stadtsiegel und -wappen ab dem Jahre 1233 einschl. der Blasonierung (Wappenbeschreibung) und Tingierung (Farbgebung) mit Wappenbegründung (ab 1507 auf Basis des Original-Wappenbriefes von Herzog Georg dem Bärtigen) behandelt. Die 'historische Begründung für Stadtsiegel und Wappen' auf Grundlage der Original-Dokumente und Original-Siegel im Sächsischen Hauptstaatsarchiv Dresden wird mit korrekten Quellen-Nachweisen und neuen Fotografien bewiesen. Ausgangspunkt ist das originale Stadtsiegel des Thimo von Radeberch aus dem Jahre 1233.
Entstehung und Gestaltung der Radeberger Stadt-Fahne runden den Artikel ab.
Angefügt ist ein umfangreiches Quellen- und Literaturverzeichnis mit Archivalien-Nr.:Einführung 2
1. Blasonierung (Wappenbeschreibung) des Radeberger Wappens
mit Wappenbegründung 5
1.1. Original Wappenbrief von Herzog Georg dem Bärtigen
von 1507 / Abschrift 6
1.2. Radeberger Stadtwappen – Heraldische Darstellungsregeln seit 1507 10
1.3. Blasonierung – Beschreibung und Deutung
des „gesetzlichen Kleinodes“ 10
1.4. Tingierung 12
1.4.1.Heraldische Stadtfarben für Radeberg 12
1.4.2 Heraldische Fahnen, Flaggen, Banner (Vexillologie) 12
1.5. Die Stadt Radeberg – Historische Begründung für Stadtsiegel
und Wappen 12
2. Siegel und Wappen als Quelle der Geschichtsforschung 14
2.1. Erster urkundlicher Nachweis des Namens „Radeberch“ 1233 14
2.2. Die „de Radberch“ – Ritter, Castellane der Burgwarte,
aber kein Adelsgeschlecht 15
2.3. Besiedlungspolitik: Zuerst kam der Krieger –
danach der deutsche Bauer 17
2.4. Entstehung und Gebrauch der Wappen 19
2.4.1. Ritter führen Wappen als Erkennungszeichen in freier Annahme 19
2.4.2. Wappen werden zur „Wappenmode“ bei Bürgern und Städten 20
2.5. Thimos Wappen – Ursprung unserer Burg- und Ortsgeschichte? 21
2.5.1. Der Name „Radberch“ und drei Radteile geben immer wieder
Rätsel auf 21
2.5.2. Gelehrte und ihre Wappenbilddeutungen –
Widersprüche und Abweichungen 22
2.5.3. Radeberg erhielt 1412 Stadtrecht –
eigenes Siegel mit Wappen gab es bereits 23
2.5.4. Radeberg 1507 mit besonderer Auszeichnung begnadet –
einem Wappenbrief 24
3. 1894 – Beginn der Wappen- Revision aller sächsischer Städtewappen
durch das Sächsische Ministerium des Innern 26
4. Radeberger Wappen mit „Rad, Löwe und Schwert“ –
Kommunales Hoheitszeichen und Symbol für Heimatzugehörigkeit 27
5. Radeberger Stadtwappen und Radeberger Fahne –
sie gehen als Botschafter der Stadt um die Welt 28
6. Quellen, Erläuterungen: 29 Read more
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Carl Friedrich Geiser and Ferdinand Rudio : the men behind the first International Congress of MathematiciansEminger, Stefanie Ursula January 2015 (has links)
The first International Congress of Mathematicians (ICM) was held in Zurich in 1897, setting the standards for all future ICMs. Whilst giving an overview of the congress itself, this thesis focuses on the Swiss organisers, who were predominantly university professors and secondary school teachers. As this thesis aims to offer some insight into their lives, it includes their biographies, highlighting their individual contributions to the congress. Furthermore, it explains why Zurich was chosen as the first host city and how the committee proceeded with the congress organisation. Two of the main organisers were the Swiss geometers Carl Friedrich Geiser (1843-1934) and Ferdinand Rudio (1856-1929). In addition to the congress, they also made valuable contributions to mathematical education, and in Rudio's case, the history of mathematics. Therefore, this thesis focuses primarily on these two mathematicians. As for Geiser, the relationship to his great-uncle Jakob Steiner is explained in more detail. Furthermore, his contributions to the administration of the Swiss Federal Institute of Technology are summarised. Due to the overarching theme of mathematical education and collaborations in this thesis, Geiser's schoolbook "Einleitung in die synthetische Geometrie" is considered in more detail and Geiser's methods are highlighted. A selection of Rudio's contributions to the history of mathematics is studied as well. His book "Archimedes, Huygens, Lambert, Legendre" is analysed and compared to E W Hobson's treatise "Squaring the Circle". Furthermore, Rudio's papers relating to the commentary of Simplicius on quadratures by Antiphon and Hippocrates are considered, focusing on Rudio's translation of the commentary and on "Die Möndchen des Hippokrates". The thesis concludes with an analysis of Rudio's popular lectures "Leonhard Euler" and "Über den Antheil der mathematischen Wissenschaften an der Kultur der Renaissance", which are prime examples of his approach to the history of mathematics. Read more
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Läkande rum : - ett examensarbete om arkitektur, psykiatri och läkande miljöer / Curative Spaces : - a Book about Architecture, Psychiatry and healthy Environments and a Vision for Psychiatric Healthcare in the FutureKallstenius, Marie-Louise January 2011 (has links)
Projektets syfte är att försöka utröna hur en visionär psykiatri skulle kunna se ut i framtiden. Jag frågade mig om man som arkitekt kan komma med en vision som är en lösning på psykiatrins problem. Hur gör man för att maximera de läkande faktorerna så att patienter återhämtar sig så fort och fullständigt som möjligt? Projektet är också ett försök att förmänskliga en av de stora insitutioner vi är beroende av i samhället och har resulterat i en bok i ämnet och ett designprojekt.
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